ALLES WIRD NEUGESTALTET

 

 

Süddeutsche Zeitung

Süddeutshe Zeitung

 

 

Ich war nie Zeitungsleser, finde aber grossen Gefallen an Drucksachen, was nicht ungewöhnlich ist bei einem Grafiker. Im engen Kreis wird die Süddeutsche für Tonfall und Aufmachung mehr geschätzt als andere grosse dt. Zeitungen.

Auch seine Online Gestaltung ist aufgeräumt und entspricht formal der Blog DNA, auch wenn hier für viel Geld handkodiert und die Effizienz und Wirtschaftlichkeit von Vorlagen basierender Gestaltung nicht erkannt wurde.

Blog DNA, offener Standard entsprechen den Gewohnheiten und Erwartungen der internationalen Webgemeinde. Sie können das auch als Nutzbarkeit oder Handhabbarkeit akzeptieren.

Jetzt will SZ Geschäftsführer Detlef Haaks besser machen was bereits reife Leistung ist.

Vollständigen Beitrag von Jürgen Scharrer lesen.

 

 

Sie sind halb durch.  Wiederaufbau der Mauer.

Mit „Sie sind halb durch” kündigt der New Yorker an, dass nunmehr die Hälfte der kostenlosen Lektüre erreicht ist. Beim 7. Artikel zeigt die Witzzeichnung eine geöffnete Tür deren Türrahmen jedoch zugemauert ist mit der Bildunterschrift: „Sie knallen an eine Wand”.
Ein Bezahl oder Geschäftsmodell sieht Haaks im Wiederaufbau der Mauer und der Vereinigung von Druck und Digital, in der Anwendung des Geschäftsmodells der Druckära für die digitale Zeit.

 

 

Nachahmung ist empfohlen

Angesehene Zeitungen im angelsächsischen Sprachraum experi-mentieren mit diesem Modell. Manche haben auch verstanden, mit erprobter Software von der Stange, Blog DNA und offenen Standards, es den Erfolgen der Muttiblogger gleich zu tun. Gestaltung löst sich in Verhalten auf. Das gilt insbesondere für wiederkehrende Besucher, wie es bei Abonnenten der Süddeutschen Zeitung der Fall ist.

 

 

89%

der Kunden suchen im Web bevor sie eine Kaufentscheidung treffen.

60%

gehen auf die Marken oder Produktseite für relevante Information.

75%

der Nutzer geben zu, das ihre Entscheidung über die Glaubwürdigkeit einer Firma auf der Gestaltung der Webseite beruht.

 

 


#infographic @irfanahmad1989

Infographik von Irfan Ahmad

 

 

Worauf die Besucher blicken und worauf sie in Folge achten?

Ein aufgeräumtes Erscheinungsbild, lesbare Typographie und die sofort ersichtliche Handhabbarkeit der Seite bestimmen den ersten und bleibenden Eindruck, den ein Besucher beim Erproben der Seite gewinnt.

Ein sehr grosses randabfallendes Bild als relevant oder stilistisch als beeindruckend gewertet, gewinnt oder verliert die Aufmerksamkeit des Betrachters.

Wie immer entscheidet, die Befindlichkeit des Betrachters, dessen Motivation über Erfolg oder Scheitern.

Wenn Sie sich auf Einzelheiten kaprizieren wollen, die Infographik gibt die Aufmerksamkeitsspanne wieder:

 

  1. 6.44 Sek. für die Menüleiste
  2. 5.48 Sek. für das Markenlogo
  3. 5.94 Sek. für das Schlüsselbild (key visual)

 

Wie wenig ihnen das nützt, würden sie merken wenn eines der kleineren Bilder eine pornographische Darstellung enthält, dann nämlich verändert sich die Aufmerksamkeitsspanne zugunsten der kleinen Abbildung radikal.

 

Brauchbarer sind universelle Trends die von der grossen, global erfolgreichem Oberflächengestaltung wie OS X oder iOS dominiert werden und den damit einhergehenden Gebräuchen:

 

  1. Unaufdringliche Oberflächengestaltung: Farbe vermeiden, Fokus auf Inhalte stärken
  2. Weissraum: grosszügige Gestaltung wahren. Alle brauchen Luft zum atmen.
  3. Drehscheibe: kleine aufgeräumte Minianwendung, die auf der Vorderseite emotional anlocken und auf der Rückseite unmittelbare Erfüllung finden.
  4. Verschwommenes Hintergrundbild: Sozialer Knaller
  5. Verschwommene, leicht transparente Oberflächenelemente: vermitteln Transparenz und Klarheit, täuschen diese vor.

Das Interview mit Detlef Haaks von Jürgen Scharrer lesen

 

 


 

 

Was Andrew Sullivan uns über Paywalls und unabhängigen Journalismus beibrachte

What Andrew Sullivan taught us about paywalls and independent journalism

Der Zustand des Journalismus ist gut

The State of the Journalism is Strong