Kürzel erfreuen sich grosser Popularität, nicht nurmehr in Amtsstuben aber auch bei Aufsichtsräten. Web 2.0, Web 3.0 dann steht für das Semantische Web. Mit Web 3.0 soll die Bedeutung von Informationen für Computer verwertbar werden. Das Konzept beruht auf einem Vorschlag von Tim-Berners-Lee, dem Begründer des World Wide Web. Details erfähren Sie auf Wikipedia.

Sozial gesehen, soll Web 3.0 dazu beitragen, Inhalte und ihre Bedeutung (Nutzen/emotionale Befindlichkeit zu den Inhalten) zu interpretieren und miteinander in Beziehung bringen.

Wirtschaftlich gesehen, soll Web 3.0 zu fairen Wettbewerb beitragen, indem gewissermassen alle Nutzer gleichermassen von den semantischen Fähigkeiten profitieren und die Inhalte nicht ungleicher Auswertung diskriminierender Algorithmen aufgeliefert sind.

 

 


Günter Sendlmeier, CEO von Future Brand und Kate Ray, NYU Absolventin mit Web3.0 Video

Günter Sendlmeier, CEO von Future Brand und Kate Ray, NYU Absolventin mit Web3.0 Video


 

 

 

 

Ständig neue Begriffe wie Web2.0, Web3.0 verschleiern die naturgemäße Fortentwicklung einfacher Anwendungen und Mittel mehr als das sie nutzen. Inhalte dann nutzen wenig ohne ihren Zusammenhang, ihren natürlichen Kontext. Erst ihr Kontext stellt die Beziehung von Zeit, Raum und unserem Befinden darüber her. Wenn ich keinen Hunger habe nutzt mir das dargebotene saure Lüngerl nicht. Was nutzt mir das Abbild eines dringend benötigten Staubsaugers auf der Plakatwand, wenn ich nicht erfahre woher ich ihn beziehen kann oder wie ich mir ohne Assoziation den Namen merken soll? Mit Hilfe des semantischen Web werden Inhalte in ihrem Kontext erst greifbar und nutzbar.

Bis es denn soweit ist, werden Werbeagenturen wie eh und je manuell dafür Sorge tragen, dass Inhalte und ihr Kontext die gewünschte Wirkung erzielen. Warum nicht gleich dem semantischen Netz Vorschub leisten? Nicht für Dinge werben, Dinge tun. Tatsachen schaffen [Ideen die tun]:

Ich hatte Anfang des Jahres ein gutes Gespräch mit McCann’s Karsten Bentlage darüber wie mit einer einfachen Diensleistung die Geschicke der Markenbildung für unsere neue Welt zu lenken wären, ohne den Umweg über Umstrukturierung, weiterer Silobildung, Zusammenlegung von Abteilungen gehen zu müssen: einfach indem McCann seinen Weltklasse Kunden einen Service bietet, der die Hinterlassenschaften der Marken im Netz von vornherein auf das Erfüllen der Geschäftsanforderungen (seitens Marke) ausrichtet. Eine solche Dienstleistung lässt sich im Gegensatz zu betriebsorganisatorischen Umstrukturierungen sofort verwirklichen und generiert ebenso unmittelbar, Einkommen und Neugeschäft. Es war schön die Aufmerksamkeit meiner alten kreativen Heimat zu geniessen und Karsten bat mich in Kontakt zu bleiben, was ich hiermit gerne tue. Welche Netzwerkagentur hat größere Marken hervorgebracht als McCann?

Future Brand ist seit dem 15. März 2008 wieder in Deutschland mit Büro in Hamburg. Günter Sendlmeier ihr CEO. Bereits Chris Clarke, Gründer von Nitro konstatierte, dass Kunden von einer Werbeagenturen wie Future Brand träumten, wenn sie nur TV machen würden. Konsumenten Einblicke sind bekanntlich der Schlüssel zu integriertem Marketing und Future Brand als Markenagentur mit EInfluss auf die Gestaltung der Produkte seiner Kunden ist vortrefflich gerüstet und positioniert um in Nicolas Roope’s Worten, Dinge zu tun anstelle von Werbung: Um Aggregatoren und Anwendungen zu schaffen die für Interpublic Kunden heute das leisten was das semantische Web zukünftig für uns alle bereit halten will.

 

 

Semantisches Web ist die Zukunft der Markenführung.
digitale Fußspuren sind die Dientsleistung der Werbeagenturen für das Markenmanagement von heute.

 

 

Werbeagenturen ob gross oder klein, produzieren für ihre Markenkunden Inhalte und besorgen deren möglichst zielorientierte Verbreitung. Web3.0 erwirkt eine automatische, immer präziserer Verbreitung ihrer Inhalte an die Zielgruppe.

Über kurz oder lang wird das Semantische Web und mit dem Web die Schleimspur, die eine Marke für alle Zeiten in den Netzen hinterlässt, die Wirksamkeit guter alter ‚mitten ins Gesicht‚ Werbung überbieten. Marken werden immer größere Etatsummen für ihre digitalen Fußspuren investieren auf Kosten herkömmlicher Methoden der Markenbildung.

Die Kampagnenfähigkeit der von Werbeagenturen produzierten Inhalte soll sorglich auf ihre Anwendung und Brauchbarkeit für das semantische Netz geprüft werden. Altgediente Methodologien zur Erfassung der Markenwerte, wie etwa die McCann eigene Verkaufsstrategie [McCann Selling Strategy] muss lediglich auf ihre Tauglichkeit für das Semantische Web überprüft und dementsprechend ergänzt werden.

Ein 15-minütige Video von Kate Ray liefert Einblicke zur Entwicklung:

Web 3.0 from Kate Ray on Vimeo.