Selbstaktualisierung

14. Februar 2012

 

 

1963. Foto via Beatles Blog

 

 

In der Maslowschen Bedürfnispyramide von 1943, ist das Bedürfnis, das die Spitze der Pyramide einnimmt, die Selbstaktualisierung. Dieses Bedürfnis verkörpert das Streben nach der Entwicklung der eigenen Persönlichkeit (oder Marke).

 

 

1969. Foto via Apple Corps Ltd.

 

 

Kontinuierlich neue Bedeutung für die Marke schaffen

Die einzig wichtigste Aufgabe eines Unternehmens, um gesund zu bleiben und schwarze Zahlen schreiben zu können, ist die beständige Schaffung neuer Bedeutung für die Marke.

Dabei wechseln sich kleine Taten mit grossen Taten ab.

Relevanz, Reichweite und direkte Beteiligung der Leute entscheidet über Wirksamkeit der so geschaffenen Tatsachen.

Umsatzförderung ist ein Mittel zur Unterstützung des Markenkreislaufs, um kontinuierlich neue Bedeutung für die Marke schaffen zu können.

Im vergangenen Jahr hat die dt. Autoindustrie Rekordzahlen verzeichnet mit der Verfügbarkeit von Premiummodellen auf dem US Markt und dem Weltruf als Design-Nation und „German Engineering‟ aus längst vergangenen Zeiten.

Auch heute wieder fahren alle meine US Freunde Porsche und sind von neuem überzeugt, das beste Auto der Welt zu fahren.

 

 


 

 

 

Geschieht alles zu meiner vollsten Zufriedenheit?

Die vielleicht geeignetste Frage, die Gründer und Unternehmer sich immer wieder einmal fragen sollten. Nicht was sie tun, aber was andere damit tun, entscheidet über Erfolg oder Versagen.

Gareth Kay zu Folge, jüngst zum Strategiechef von Goodby, Silverstein und Partners ernannt, leben wir im Zeitalter von Ideen die tun.

 

 

Auf ihrem Höhepunkt haben sich die Beatles
mit Sergeant Pepper Lonely Hearts Club Band neu erfunden.

 

 

Erfolg kennt viele Väter

Ein gesundes Selbstverständnis kennt keine Tauglichkeitsprüfung seitens Dritter, es erfreut sich grosser Klarheit. Mensch und Marke müssen selbst wissen was sie wollen.

Nike, der Schuhhersteller, ist der Welt größter Sportenthusiast. Bei Nike dreht sich alles um den Athleten, nicht um die müde Mark, die mit dem Verkauf eines Sportschuhs in die Kasse kommt.

Bei den Beatles habe ich mich im Kindesalter gewundert, ob es den vier nicht vor einander Spucke graut, als sie jeweils zu zweit in ein Mikrophon sangen. Immer auch und vor allem habe ich mich an ihrer Freundschaft erfreut.

Es ging den Beatles nicht um mehr Geld als sie mit ihrem ersten grossen Imagewandel völlig neue Bedeutung für ihre Beatles-Marke schufen.

Es ging ihnen darum, neues zu erleben, um die Freude daran etwas zu lernen, um Selbstaktualisierung.

In Folge wurde auch die grosse Anhängerschaft von frischen Gedanken erfasst. Jeder anderer Song bereitete der Welt eine grosse Überraschung.

Gestern verstarb die Soul Diva Whitney Houston, die Twitter Meldung traf 37 Min. vor den konventionellen Nachrichten ein.

Im Nachhinein lässt sich an Whitney Houston’s Entwicklung keine Selbstaktualisierung erkennen.

 

 

Paul McCartney 1986. Via Beatles Blog. Foto: Tom Murray.

 

 

Den Tüchtigen gehört die Welt

Unternehmensvorhaben und Markenbildung setzen ein gutes Selbstverständnis voraus und die damit einhergehende kristallene Klarheit.

Letztere schützt vor Dummheit und hält davon ab dem Herdentrieb Folge zu leisten (Beispiel Facebook Followers).

Wieviel Mühe es kostet, zeigt das Beispiel Paul McCartney.

Ein Weltklasse Musiker, der sich längst auf seinen Lorbeeren und verdienten Kapital ausruhen könnte, muss sich abstrampeln um noch ein Platte auf dem Markt zu verkaufen.

Paul McCartney hat es mit allen Mitteln versucht,
no Logo – manch hervorragendes Musikstück unter dem Namen the Fireman
,
integriertem Marketing – hervorragend gemachte Website, wovon er für seine Paul McCartney Marke alleine zwischen 2-4 betreibt, Weltklasse Albumgestaltung wie die von Memory almost full.

Was uns grosse Freude bereitet lohnt auch die Mühen und das notwendige Durchhaltevermögen als auch die neu hinzgekommene harte Arbeit und Lernkurve mit Digitalem.

Die Entwicklung kommt uns als Freund entgegen.

Paul McCartney sieht mir recht glücklich aus, an der Seite seiner Nancy.

 

 


Die Hochzeit von Paul McCartney und Nancy Shevell. Mode: Stella McCartney. Photo via USA Today
Beatles Bilder via Beatles Blog.

 

 

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