Erster schwarzer Superheld stößt auf Begeisterung, wie sie so nicht allzu oft beim amerikanischen Kinopublikum vorzufinden ist.

Erster schwarzer Superheld stößt auf Begeisterung, wie sie so nicht allzu oft beim amerikanischen Kinopublikum vorzufinden ist.

Chadwick Boseman in einer Szene von Black Panther (Marvel Studios:Disney via AP) (Associated Press)

Chadwick Boseman in einer Szene von Black Panther (Marvel Studios:Disney via AP) (Associated Press)

Für ein weisses Publikum war es nie und ist es nicht vorstellbar, nie ihresgleichen auf einem Plakat oder einer Anzeige zu sehen und wenn dann nur als überkommene Karikatur ihresgleichen.

Chris Thilk wertet Black Panther auf Adweek als wichtigsten Film des gerade erst begonnenen Jahres. Es ist die Gleichstellung von Produktionskosten, Aufwand, der fast ausschliesslich schwarzen Film-Besetzung und der Royalität des Hauptdarstellers, die einen Wandel zu angestrebter Gleichheit und Gerechtigkeit impliziert.

Ein besonders großer Lippenteller wird wird beim äthiopischen Volk der Mursi hoch angesehen.

Ein besonders großer Lippenteller
wird wird beim äthiopischen Volk der Mursi hoch angesehen.

Nakita und Shuri (Letitia Wright), T'Challa's Halbschwester.

Nakita und Shuri (Letitia Wright), T’Challa’s Halbschwester.

„Nach den Ereignissen von Marvel’s Captain America: Bürgerkrieg, kehrt König T’Challa in sein Land zurück, der zurückgezogenen, technologisch fortschrittlichsten afrikanischen Nation von Wakanda, um als neuen Führer des Landes zu dienen. T’Challa bekommt jedoch rasch zu spüren, dass seine Thronfolge von Fraktionen innerhalb des eigenen Landes in Frage gestellt wird. Als zwei Feinde sich verschwören Wakanda zu zerstören, muss der Held, bekannt als Schwarzer Panther, mit dem CIA-Agent Everett K. Ross und Mitgliedern der Dora Milaje Wakanadan Spezialeinheiten, verhindern, dass Wakanda in einen Weltkrieg gezogen wird.”

 

Washington Post
Quelltext von Jesse J. Holland | APauf englisch lesen

Quartz Daily Brief

Daily Brief
3. Februar 2017

Black Panther trägt die Hoffnungen der globalen afrikanischen Diaspora. Wie Aamna Mohdin und Lynsey Chutel schreiben, „Black Panther hat immer eine schwere Last getragen – die einzige schwarze Person am Tisch (fiktiv oder nicht) in der Regel nicht.” Sie erklären, wie die „Last der Hoffnung” bereits prominente Erwähnung in frühen Rezensionen erhält und somit besagt wird, daß der Film nicht nur ein revolutionärer Film für Marvel, aber auf gutem Weg, zu einem entscheidenden Film-Augenblick ist, für die Darstellung von Rasse und Geschlecht auf der Leinwand.