Andjelic’s grundlegende Erkenntnis, dass nicht interessiert, warum Konsumenten etwas tun, aber die Beobachtung zählt, was genau sie tun, markiert den Abschied von herkömmlichen Herangehensweisen zu unserem Ansatz im Digitalen. Richtig verstanden und genutzt, ist dies die Erkenntnis, die im modernen Marketing für höchste Effizienz sorgen wird.

Für das Briefing der Kreation, sind Einblicke in die Psyche der Konsumenten hilfreich, bzw. einer Schlussfolgerung daraus. Dann bitte im Sinne von Torode’s brillanter Motivations-Pyramide. Ein Überblick über die Beweggründe, der Motivation unseres Konsumenten.
Motivierung

E. Sargent Illustration

 

Motivation lässt sich mit der Beantwortung einiger Fragen feststellen. Die Beweggründe können in ihrem Verhältnis zu Produktvorteilen, Nutzbarkeit und den kommunikativen und technischen Möglichkeiten in Verbindung gebracht und ausgewertet werden. Andere Faktoren, wie Zeitraum und den darin stattfindenden zyklischen Ereignissen können mit aufgenommen und insgesamt verdichtet werden zu dem was es dann zu thematisieren gilt. Dem muss eine Interpretation mit Veranschaulichungsbeispielen folgen [moodboard], ohne die wir Gefahr laufen vom Kreativ-Team falsch interpretiert zu werden.

  1. Jetzt wissen wir, was die Mehrzahl der Benutzer unternommen haben um ihr Bedürfnis zu stillen
    Nicht warum der Bentzer etwas tut aber was er tut interessiert
  2. Und wir haben eine gute Idee davon was ihn antreibt (siehe Graphik).
  3. Mittlerweile müssten wir auch schon recht genau wissen, was hier Sache ist und sei es der USP. Wir können diese Vermutung dann mit einer kleinen Testgruppe aus der entscheidenden Minderheit (Meinungsführer) unserer Konsumenten verifizieren.
    Konsumentenbüro’s vortreffliche Identifizierung der entscheidenden Minderheit Daraus lässt sich ein Mediaplan erstellen. Wie ich mit Social Media Journalisten, Blogger, Meinungsführer erreiche, verrät dieser  • Eintrag auf SOCIALMEDIA-BLOG:DE
  4. Was hier Sache ist würde bei McCann mit deren proprietärer Verkaufsstrategie erfasst werden. Ich nutze eine alte Frageliste der frühen Nitro Agentur und halte sie gegen weitere Fragebögen aus meiner Laufbahn, bis ich bei der Gewissheit angekommen bin, der Sache auf den Grund gegangen zu sein. Bei sehr guten Marken, mit einem sehr guten Produkt ist der USP Sache. Das erklärt auch warum wir über Jahrzehnte hinweg für gute Produkte auch immer die ewig gleiche Überschrift „INTRODUCING THE NEW [PRODUCT NAME]“ nutzen konnten.
    Mach Sachen. Mach keine Werbung für Sachen.
    Konsumentenbüro über Relevanz

Anhaltspunkte was es bei der Darstellung von Zahlen zu beachten gilt, findest Du hier:
T3 Think Tank [Englisch]

Legen wir die Phasen aus Zeiten der Kampagnen [pre-launch, launch, post-launch] um auf heute stattfindende Konversationen, dann gilt es folgende Fragen zu beantworten:

  1. Wie komme ich ins Gespräch?
  2. Wie bleibe ich im Gespräch?
  3. Was tun um einen Kaufabschluss zu erwirken?
  4.  

    Ein Equivalent zu Post-Launch gibt es nicht, Stirbt das Gespräch, dann ist die Konversation zuende und Du wirst auf dem Scheiterhaufen verbrannt.. Die Feeding Mechanismen sind hier völlig andere, größtenteils aus der Technik kommend im Unterschied zu Kampagnen, bei denen wir mit einem Anfang und einem Ende rechnen konnten, muss bei heutigen Konversationen mit offenem Ende geplant werden. Ein Refugium für nie endende, frische Ideen und organisierter genauer Beobachtung der seitens der Konsumenten erzeugten Inhalte.

Monitoring:
Überprüfung von Sozialen Medien

Analysen:
Web Analysen

Anwendungen:
Social Media Überprüfungs Lösungen [Wiki]

ROI:
ROI Ermittlung bei sozialen Medien

Social Intelligence Engine:
Noch ein grosses Fragezeichen, für Mutige [Englisch]