Das Gesetz ist dem nicht nachgekommen, was wir über tierische Wahrnehmung wissen. (AP Photo:Robert F. Bukaty)

Das Gesetz ist dem nicht nachgekommen, was wir über tierische Wahrnehmung wissen. (AP Photo:Robert F. Bukaty)

Neue Wissenschaftliche Erkenntnisse der tierischen Wahrnehmung zwingen die Länder, ihre Gesetze zu überholen

Wir erleben eine Welle an Aktualisierungen. Nicht nur solche tierischer Wahrnehmung. Mit neuen Technologien kommen neue Erkenntnisse ans Licht, die eine Aktualisierung der Gesetzte und Lehrmethoden notwendig machen.

Erst gestern erfahre ich aus einer Fernsehdokumentation, dass Vulkanausbrüche ihre Ursache nicht aus an die Oberfläche drängender Lava aus der Mitte des Erdballs haben, es keine Lavarkammern Kilometer unter der Erdeoberfläche gibt und die Erde auch kein Feuerball aus blubbernder Lava ist.

Nachdem ich noch in der Pubertät, meinen Angelschein im Münchner Rod ’n‘ Gun Club erhielt, wurde mir versichert, dass Fische keine Schmerzen kennen. Verständlich, denn die Brachsen schrien auch nicht wie am Spieß, auch nicht wenn ich diesen und nämlich den Angelhacken aus dem blutigen Maul rieß.

Norwegen, der Welt größter Nerz- und Fuchsfell-Produzent, hat am 15. Januar beschlossen, den Ausstieg aus der Pelzwirtschaft bis zum Jahr 2025 zu vollenden.

In der Schweiz, mit ihrer weit zurückreichenden Geschichte in Tierschutzfragen, ist es illegal Hummer in kochendes Wasser zu geben.


Lebendige Krebse und Hummer dürfen nicht mehr auf Eis oder in Eiswasser transportiert werden.

Aquatische Arten müssen immer in ihrer natürlichen Umgebung gehalten werden.

Krebse müssen bewusstlos sein, bevor sie getötet werden.


So sieht es das schweizer Gesetz vor.

 

food 'n' fur equality

food ’n‘ fur equality – Gleichstellung von Nahrung und Kleidung in den jeweiligen Industrien.

Um mit unaufhaltsam aufkommenden, neuen Erkenntnissen Schritt halten zu können, brauchen die Länder eine dynamisch aktive Gesetzgebung. Ein Widerspruch, ist Gesetzgebung doch der Erhaltung des Status Quo verpflichtet.

Bis Länder Technologien wie super-smarte Algorithmen zur Dynamisierung ihres Staatswesens aufnehmen, bleibt es bei einem politisch unkontrollierbaren, moralischen Dilemma zu Lasten des einzelnen Bürgers. Er verspeist Tiere und trägt deren Häute und Felle zur Schau.

Quelltext von Ephrat Livniauf englisch lesen