Ein schönes Bürgermesiterstück. Foto: Petra Hammerstein.

 

 

Oben - Unten Demographie



Die alte Oben-Unten Misere
Oben: Gier ist gut
Unten: Geiz ist geil



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Sonntag ist Bürgermeisterwahl.

  1. Die Kandidaten haben sich im Walkampf durch ihr kollektives „Zurückfallen in die verheerenden, ideologischen Auseinandersetzungen”﹡ gezeigt als gäbe es kein Morgen.

    *Giovanni di Lorenzo

  2. München ist ein Vermietermarkt: Ab 40 bekommen Sie keine Arbeit mehr und ab 60 keine Wohnung.
  3. München ist eine bedeutende Kulturstadt mit einem Flughafen, der diesen Vorteil zunichte und jedenfalls für Geschäftsreisende nicht unmittelbar verfügbar macht.
  4. München soll einen Vorteil darin entdecken, dass die Spaltung von oben und unten, sog. Schere nicht aufhaltbar und die Entwicklung ein Freund ist.
  5. München braucht digitale Leuchtfeuer ( TUM, DLD Women, Fraunhofer Institut, Max Planck Institut, Armatix, Bragi in Gauting, Html als Schulfach, dt. Museum, Hofbräu mit Grantler ) und die Bereitstellung von Instrumenten seitens Unternehmen und Ministerien, um mit der Transformation ins 21. Jahrhundert zu helfen.

    Eine neue Akzeptanz und die Förderung von Familien- und Kleinunternehmungen wäre eine nützliche Begleiterscheinung. Franken, das ja zu Bayern gehört, hat einen sehr tüchtigen Mittelstand vorzuweisen.

  6. München stinkt ab gegen Hamburg oder Berlin, schon dadurch, dass zukunftsweisenden Technologien, Wissenschaft und Forschung zuwenig Aufmerksamkeit zukommt. Von einer Verlagsstadt erwarte ich eine neue radikale Ausrichtung, die ein Gestern und Heute für ein Morgen zurückstellt.
  7. Sogenannte Weisswurstgrenze verläuft auch zukünftig gleich hinter dem Siegestor in Schwabing, mit dem Unterschied, dass München hinter dem Siegestor erst richtig beginnt.


Das Münchener „i bin i” Erfolgsprinzip soll bewahrt werden und wie der liberale Giovanni di Lorenzo, es inmitten betulichem Geschwätz hervorbringt, soll die Haltung jeweils neu, aus eigener Kraft der Münchener erarbeitet werden.

Der bedauerliche Fall von Uli Hoeneß, der klug seine Verurteilung akzeptiert und alsbald die Haft antreten will, verdeutlicht wie eine Feststellung von Amir Kassaei zur Situation seiner Werbebranche ebensolche Wirkung auch auf der Seite der Unternehmen zeigt:

„Die Zeiten haben sich geändert, wenn man sich die Digitalisierung der Welt ansieht, da passiert gerade eins, dass die Leute allwissend werden. Ich kann als Marketer keine hohlen Versprechen mehr abgeben, da ich in Echtzeit entlarvt werde.‟

 

 

Wenn München fällt dann bitte nach vorne

Ungeachtet aller taktischen Problembewältigungen, bleibt München hintenan, solange mit altgedienten Systemen der Geschwindigkeit des 21. Jahrhunderts beigekommen werden will.

Ich dachte, wie Sie, dass jedes Problem eine individuelle, spezifische Lösung erforderlich macht. Um so erstaunlicher, dass sich in nahezu allen Fällen, ein und dieselbe Lösung zu den jeweiligen Unternehmensproblemen anbietet. Bildung, Politik und Wirtschaft brauchen ein responsives und nämlich entgegenkommendes Betriebssystem um es mit der Geschwindigkeit im 21. Jahrhundert aufnehmen zu können.

Eine praktische, sofort umsetzbare und mit geringem Aufwand an Kosten und Zeit zu implementierende Universallösung und Idee die tut, nämlich ändert sie das Verhalten der Bürokraten, Administratoren und Bildungsbeauftragten.

 

 

Nicht unser Denken ändert unser tun, unser Tun ändert unser Denken.

Es mag schon richtig und löblich sein die 7 größten Probleme der Stadt anzuzeigen. Richtig ist auch das deren Bewältigung für eine grosse Anzahl an Münchnern ein Segen wäre.

Ebenso richtig ist auch, dass damit der Bevölkerung gedient sein mag aber nicht dem was in München für Stärke und Antrieb sorgt. Der Wandel zu einer ganzheitlich neuen Kultur, die den freien Informationsaustauschs zum Mittelpunkt hat und die Wiege neuer Verdienstmöglichkeiten ist.

Vor dem Fall.