Ana Andjelic sagt Burberry macht alles richtig

#Tweetwalk Show

Imitate schmälerten die Umsätze bei Burberry und drohten auch dem Ansehen der 155 Jahre alten Traditions-marke zu schaden. Dominante Flagship Stores in neuen Metropolen wie Bejing, versprachen mehr Wirkung für beides, Umsatz und Ansehen, ich bekam von Burberry in der Frankfurter Goethe-straße gesagt, doch besser Online bestellen zu wollen.

Burberry-Chefin Angela Ahrendts, Finanzchefin Stacey Cartwright und Kreativchef Christoper Bailey gelang es die 1856 von Thomas Burberry mit einem Textilgeschäftin in Basingstoke, Hampshire begonnene Luxusmarke in die neue Welt zu bringen und den Wettbewerb zurückzulassen.

Von 320 Mio Euro im Vorjahr stieg lt. Handelsblatt vom 13.07, der Umsatz auf 417 Mio. Euro. Der Einzelhandel legte um 40 Prozent zu, Grosshandel und Lizensgeschäfte um 10 Vor dem Hintergrund einer umfangreichen Expansion in China erwies sich der asiatische Markt mit Umsatzsteigerungen von mehr als 60 Prozent für Burberry als der gewinnträchtigste Abnehmer


 

Wolltrenchcoat in Tartan check mit drapierter Rückenpartie


 

Erst probieren, dann skalieren

Hoflieferant Burberry hat sich in den Worten der altvertrauten Welt, als Trendsetter durchgesetzt, Burberry folgt den Leuten nicht auf Facebook aber führt als erste Modemarke und Paradebeispiel von Gareth Kay’s Ideen die tun, die Modemarke in die neue Welt.

The Art of the Trench, Burberry Accoustic, feinsinniges Crowdsourcing, die beides erreichten, die Rückbesinnung auf die ursprünglichen Werte der Marke bei gleichzeitiger Zukunftssicherung, indem Christopher Bailey erkannte, das Burberry nicht nur ein Modefabrikant, sondern auch ein Medienproduzent ist, mit eigenverantwortlicher Verteilung der Inhalte. Ein Kurator und Verleger eigener Inhalte.

Ein frühe Meisterleistung von holistischem, integriertem Marketing in der neuen Welt.

 

Top Shop nicht minder british doch weniger op­por­tu­nis­tisch

Auch Top Shop verstand es, während der Wirtschaftsflaute zu expandieren. Global und national, nur ohne Finanzspritze der Schwellenländer und ohne die inhärente Skalierbarkeit der Konnektivität der Netze voll zu nutzen wie Burberry es tut.

Und richtig Top Shop liefert nach Deutschland aus, behaupten einige dt. Modeblogs.

In eher konservativer Handarbeit schafft Hot Shop kontinuierlich neue Bedeutung für die Marke und wird dafür heiss geliebt, nur eben ohne exponentielle Multiplikationspotenz der Markenwerte. Dafür mit grosser Kenntnis ihrer reichlich zersplitteten Zielgruppe an Teenagern.


 

Topshop 214 Magazin "Girl in waiting"


Fotografie: Scott Trindle, Styling: Hanna Kelifa


 

Worin besteht der Unterschied, zwischen Burberry’s und Top Shop’s digitalem Vorgehen?

Top Shop verlässt sich auf die Tragfähigkeit der Konnektivität der sozialen Netze, indem die verschiedenen „Like‟ oder „Follow me on Twitter‟ Schalter wie vorgesehen genutzt werden.

Burberry nutzt solche Schalter in Zusammenhang mit einer von Burberry ersonnenen Erweiterung der Technologie bzw. Einführung einer Markenaktion. Als erste Marke ermöglichte Burberry den Kauf der vorgeführten Laufstegmodelle zeitgleich mit der Modenschau. Über Twitpics wurde die Twittergefolgschaft mit Bildern der Kollektion belohnt noch bevor das Live Publikum sie zu sehen bekam.


 

Wie unterscheidet sich die Marke Burberry vom digital aktiven Wettbewerb?

Burberry vermittele das Gefühl und hinterließe den Eindruck, mit den Leuten zu arbeiten, während Chanel merklich auf die Leute einreden würde, zumal vermittelten das die tweets zum Thema.