Lebende Milka Kuh in Paris

 

Milka Tipping Point


 
Für neues Momentum für die ohnehin weltberühmte Suchard Werbung [Kraft Foods] der lila Kuh von Milka, wurde die in Fachkreisen ebenso berühmte US Kreativagentur Crispin Porter + Bogusky beauftragt.

Die 1972 auf Anregung von Young & Rubicam ins Leben gerufene lila Kuh, immer auch ein Simmentaler Höhenfleckvieh (die von Syp auf Wikipedia hochgeladene Abbildung ist irreführend), wurde erstmals von Werner Bokelberg aufgenommen. Bei einem Schüler-Malwettbewerb mit ca. 40.000 Teilnehmern, wählten 30% der Schüler die Farbe Lila zum ausmalen der Kühe.



In den USA gehört Milka zu Kraft Foods und Kraft ist bereits Kunde von CP+B. Da lag womöglich nahe, eine lokale Agentur erst gar nicht in Betracht zu ziehen. CP+B verleiht der Marke neue Bedeutung mit einer einfachen Idee. CP+B erzählt die Geschichte der lila Kuh neu. Adelheid, Schwalbe oder wie der Name des Simmentaler Höhenfleckrindes gegenwärtig heissen mag, vollbringt an Bahnsteigen und sonstwo, den Schubser, der zwei für einander gedachte Menschen, zu ihrem gemeinsamen Glück verhilft. Milka als lila Kupplerin wie ein Schweizer Blog treffend bemerkt.

 

 

 


„Trau Dich zart zu sein.‟ Milka in der neuen Welt: die Milka Kuh als Tipping Point. Dabei soll Milka wohl auch den notwendigen Schubs in die neue Welt erhalten. Zumal ich mir vorstellen kann, dass dergleichen gutes Argument beim Angebot der neuen Markenidee gewesen sein mag. Malcolm Gladwells Buch war ein sozialer Knaller in der Werbebranche. Ich kann mich gut daran erinnern wie Ralf Specht (spark44) für ein Opel Briefing das Buch aus der Tasche holte und zum Thema machte.

Der Spot ist hier zu sehen.