Werbung wird gekärchert

„Mach unmögliches möglich” Selbst abgegriffene Schlagwörter werden gekärchert.

„Mach unmögliches möglich” Selbst abgegriffene Schlagwörter werden gekärchert.

Jetzt da Störung, also Disruption von führenden Kreativagenturen allgegenwärtig in die Wohnzimmer getragen wird, muss Störung ordentlich gekärchert werden.

Nichts aufregendes geschieht, aber beeindruckend normales kommt in der Kärcher Werbung zum tragen. Die Schockstare, von Wirtschaft, Politik und Medien in Sensationsgier ausgetragen, scheint von zumal zwei Werbetreibenden überwunden.

Der Sturm des Normalen

Der Konsument wird zum Bürger und klammert sich an dem fest, was er kennt und von dem er nicht beunruhigt, aber erlöst wird von allgegenwärtigen Sensationen. Mit einem Mal ist die Sensation des Normalen aufregender oder vielmehr beruhigender als der Populismus einer Störung oder Sensation. Umgesetzt hat es Jung von Matt, die auch gerne stören.

Um nahezu supernormale Wirkung zu erzielen teilt Kärcher sich die Medienkosten mit der Filmindustrie. Auch das ist supernormal und einfaches wirtschaften.

Bei Kärcher ist es das in die Marke gesetzte Vertrauen, sprich Markenprägung. Die andere Marke die mit Ihrer Werbung zu wirtschaften versteht ist Carglass.

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