Wolff Olins gestaltete es, Futurebrand führte es ein.

Warum dann versagte es anzuspornen?

fragte Erik Spiekerman gestern auf Twitter. 

 

Das Londoner olympische Logo für 2012

„Darum.“ hätte die richtige Antwort eines rotzigen Briten auf Spiekermann’s Frage zurück schallen müssen.

Eine versäumte Gelegenheit bei der vom Olympischen Komitee in London ein deutliches Signal erwartet wird, um die wichtigste Frage, die sich die menschliche Rasse heute stellt, lösen zu helfen:

„Was kann die Menschen in aller Welt motivieren, das tun zu wollen, was getan werden muss?‟

Kosmologin Nancy Abram (DLD Women in München)         

Ich verstehe, dass in einer Pitch orientierten Umgebung, die mutige und schwungvolle, industrielle Logogestaltung mit seiner Jugendorientierung und seinen Anleihen bei der überkommenen und überstrapazierten Graffiti Strassenkultur vom Komitee akzeptiert wurde.

Versucht bitte nicht ich zu sein‟, ist eine im Jugend-Marketing gelernte Reaktion der Betroffenen und… „Laßt mich mal ran‟.

Eine ordentlich durchgeführte Crowdsourcing Bemühung bringt eine größere Vielzahl an interessanten, verschiedenartigen Ergebnissen von räsonierender Relevanz hervor, davon abgesehen entfacht es eine spannende Konversation zur neuen Ästhetik.

© samaldesign

 

Neue Ästhetik

Hier ein Eintrag mit Erwähnung von James Bridle zur Neuen Ästhetik von Ben Davis. Und hier ein früherer Eintrag meinerseits mit NA Beispielen.

London hat dreimal in Folge, die bedeutendsten Jugendbewegungen hervorgebracht, die jeweils unsere Gesellschaft veränderten (britische Invasion, Punk and die heutige Hipster Bewegung)

Letztere ist nicht London aber englischen Grafschaften zu verdanken.

 

Citius, Altius, Fortius

„Dabei sein ist alles‟ hat für unsere heutige DIY-Gesellschaft einen höheren Stellenwert als das olympische Motto „Schneller, Höher, Weiter‟.

Eine Riesenchance wurde übersehen, die uns weitergebracht hätte, der Grund warum das Logo nicht anspornte.