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Leute wollen einfach nicht länger Teil des Problems sein, sie wollen Teil der Lösung sein

Zu unser aller Entlastung, nehmen die Dinge ihren Lauf und es braucht nicht erst schlechter zu werden, um in Folge, Besserung zwingend erforderlich zu machen. Gleichsam herrscht Einigkeit und die Netze bringen fortwährend zu Tage, was versäumt wurde und als Verbesserungsfähig erachtet wird.



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„Die Zeiten haben sich geändert, wenn man sich die Digitalisierung der Welt ansieht, da passiert gerade eins, dass die Leute allwissend werden. Ich kann als Marketer keine hohlen Versprechen mehr abgeben, da ich in Echtzeit entlarvt werde.‟


Amir Kassaie’s treffende Zusammenfassung. Mehr dazu hier

 

Am aktuellen Beispiel Rechtsextremismus

Die Regierung hat die Ausschreitungen des Rechtsextremismus nicht zu verhindern gewusst, sieht sich nun aber genötigt, das Versäumnis, auf Drängen der Öffentlichkeit und der Kanzlerin, wett zu machen.

Dabei wird auf altbewährtes zurückgegriffen.

Eine Organisation zur Bekämpfung des Rechtsextremismus wird gegründet, egal auch ob geeignete Ideen vorliegen und hinlänglich bekannt sein dürfte, das Problemen nicht mit den Herangehensweisen beizukommen ist, die an der Schaffung der Propleme passive Beteiligung hatten.

Eine denkbar aussichtsreichere Herangehensweise ist es, ein Polit-Hackathon zu veranstalten und von neuen Köpfen, in sagen wir vier Tagen, neue Lösungen zu erhalten.

Ein freier Wettbewerb unter Voluntären ausgetragen, die unvoreingenommen, objektive Strategien zum Vorschlag machen und deren Motivation nicht Arbeitsplatzsicherung und auch nicht monetäre Vergütung ist.

Dem Steuerzahler bleiben die Kosten für ein weitere Behörde erspart, die Implementierung der aussichtsreichsten Strategien erfordern womöglich ein ganz anders geartetes Organisieren.


 

Am Beispiel Occupy Bewegung

Jeff Jarvis hat den Vorschlag gemacht, dass es Zeit wird für die Occupy Bewegung, die Besetzung öffentlicher Plätze und das Zelten aufzugeben und die Aktivitäten wieder verstärkt und aussichtsreicher in die Netze zu verlegen.

Jarvis‘ Beitrag hier lesen.
 

Am Beispiel was die Leute wollen

Die Leute wollen einfach nicht länger Teil des Problems sein, sie wollen Teil der Lösung sein.

Indem wir strategisch konsumieren, unser Geld zunehmend und immer ausschliesslicher für Dinge ausgeben, die unseren Respekt nachweislich verdient haben, demonstrieren wir Selbstkontrolle und zeigen uns verantwortlich.

Wie ausserordentlich wirksam das ist, demonstrierte die Biobewegung, die Ökobewegung, die der Schwulen, die Grünen oder auch Vegetarier und Veganer.

Auch zeigt es das eine soziale Bewegung Innovation bewirkt.

Claudia Langer unterhält mit Utopia eine Platform für strategischen Konsum.

Die Bevölkerung erkennt, dass vieles, das vorher im Dunkeln lag, im Licht der Öffentlichkeit greifbar wird und eine Beschäftigung damit lohnend macht und nämlich etwas bewirkt.

Es ist die Interaktivität, das akzeptieren, gegenseitiger Abhängigkeiten, die Konfrontation mit Problemen, die eine Lösung rascher als sonst in Aussicht stellt, die uns das Rot in die Wangen schiessen lässt.

Frischer Wind via promota.co.uk © Hergé