The Virgin Suicides – Verlorene Jugend (1999)


 

Erster Teil der Rede vor Universitätsabsolventen des Kenyon College von David Foster Wallace.




Der Rede zweiter Teil

Wenn es das einzige ist, was Sie sich heute anhören wollen, dann David Foster Wallace’s Rede an die Kenyon College Absolventen von 2005


Es geschieht gerade, dass wir, ob in Politik, Wirtschaft oder als Gesellschaft einen Film zu sehen bekommen, der wie in Wallace’s „Infinite Jest‟ erzählt, so unterhaltsam ist, dass er seine Zuschauer bis zur völligen Leblosigkeit fesselt.

Der Film heisst Chronik und handelt vom Leben vor dem Tod.

Steve Jobs‘ nunmehr berühmte Punkte, die sich erst dann verbinden lassen, nachdem sie gelebt wurden, in Retrospektive.

Der Wissenstransfer im ständigen Dialog, zu Zeitpunkten an denen wir keine Ahnung haben.

Es gehört mit zum schönsten, sich an die Stirn zu schlagen und erstaunt ausrufen zu können: „Ich hatte keine Ahnung‟.

Es geht Wallace um den wirklichen Wert der wirklichen Ausbildung, der wenig zu tun hat mit Wissen und alles zu tun hat mit einfacher Wahrnehmung.

Die Wahrnehmung dessen, was so wahr und essentiell ist. So verborgen in täglicher Präsenz und Allgegenwärtigkeit um uns herum, dass wir uns wieder und wieder daran erinnern müssen.

Und es ist unglaublich schwer in der Welt der Erwachsenen, aufmerksam und bei gesunder Wahrnehmung (Selbstverständnis) zu bleiben, so dass es zu einer Vollzeit Beschäftigung ein Leben lang wird.

„Ach, armer Yorick!‟, heißt es bei Shakespeare, „ein Bursche von unendlichen Späßen, voll von den herrlichsten Einfällen. Wo sind nun deine Späße? deine Sprünge? deine Lieder? deine Blitze von Lustigkeit?‟

Letzter Absatz ist Wieland Freund’s Weltartikel, hier zu lesen, entlehnt.