Konservatismus, Mut und Feigheit

8. November 2016

 

 

Mit freundlciher Genehmigung des Verfassers.
Umair Haque.

 

 

Konservatismus
Konservatismus ist eine schwierige Philosophie in den besten Zeiten.

Liberalismus, in seiner extremen Form, artet der Ehre wegen in Großmut aus, nicht um den Anstand zu wahren.

Konservatismus, hat auch eine extreme Seite. Konservatismus, auf die Spitze getrieben, wird zu Feigheit. Die Angst vor der Zukunft, der Anderen, den Fremden, dem Neuen unbekannten.

Konservatismus, wie Liberalismus, geht eine Gratwanderung. Es fordert uns auf, seid demütig, bescheiden, einfach. Nicht um uns zu schwächen. Um das beste in uns zu fördern, und das Schlimmste in uns, Gier, Eitelkeit, Ungerechtigkeit, zurück zu halten. So gewinnen wir etwas unbezahlbares: den Mut diesem unsicheren und stürmischen Lebens mit Gnade und Freiheit und Wahrheit zu begegnen.

Erfüllt Konservatismus heute dieses Versprechen zu Mut? Oder verkommt es stattdessen in Feigheit?

Wenn Konservatismus uns feige anstatt mutig macht, , dann entsteht ein tiefes Gefühl der Angst. Angst führt natürlich zu Wut, Ärger, Unbehagen. Dann werden wir gierig, eitel, ungerecht. Wir versuchen, von unseren Nachbarn zu nehmen was uns verwehrt wurde. Ob unser Geburtsrecht oder unsere Chancen im Leben. Also, wenn es zu Feigheit kommt, dann erschafft es die Dinge die Konservatismus hofft verhindern wollte.

Das ist mehr oder weniger, wo wir heute stehen.

Wahrer Konservatismus ist ganz anders. In seinen Motivationen und Erwartungen. Es ist nicht nur eine Injektion von Feigheit in den menschlichen Geist, der ihn abstumpft und schwächt. Er sagt: die Zukunft ist unsicher. Das menschliche Herz ist empfindlicher als die Feder. Und menschlichen Leben soll einen Sinn und Zweck haben, sonst ist es eine unbezahlte Schuld.

Das ergibt das genaue Gegenteil von Feigheit. Mut, in einer unsicheren Welt, ein kurzes Leben, dieses Gewirr von Liebe und Schmerz.

Aus diesem Grund, schätzt wahrer Konservatismus Demut, Bescheidenheit und Einfachheit, als Leitsterne die jedes Leben, zu Erfüllung führen können. Glück, das heißt, Freiheit. Das führt zu Mut, nicht Feigheit.

Konservatismus heute hat eine faustische Übereinkunft erzielt. Es hat akzeptiert, dass der Preis der Macht Feigheit ist. Damit ht es seinen Weg verlassen, Sinn und Zweck verloren und sein Versprechen eingebüßt Nun macht eine Generation von Demagogen Jagd auf Menschen mit der bitteren Wut der Feigheit, anstatt ihren Eifer mit Mut zu stärken.

Und also ist die Herausforderung, den Kern des Konservatismus wieder zu entdecken.

 

 

Konservatismus