Wirbelsturm Katrina’s Epilog

9. Februar 2016

 

 

„Wir wollen uns so anziehen, so gehen, so sprechen, so tanzen, dennoch schauen wir nur zu/ Wir nehmen uns von der schwarzen Kultur was wir brauchen, aber setzen wir uns für schwarze Leben ein?“

 

Tampered with heist flag

Jungs ich hab‘ mit Eurer bewaffneter Raubüberfallmarkierungsfahne gespielt

 

 

Macklemore & Ryan Lewis via Pitchfork

Macklemore & Ryan Lewis

 

 

Weisse Privilegien II

 

Katrina’s Epilogue

Formation (Schmutzig), demNew South Negress Magazin entlehnt

 

 

Katrina’s Epilog dauert an und Macklemore & Ryan Lewis kehren zurück mit „White Privilege II” und der Vorstellung der Sängerin Jamila Woods aus Chicago, einem Encore des Rap-Stückes „White Privilege” von 2005.

Kyleen James

 

 

Von Zeit zu Zeit lassen wir von einem Lied in die Knie zwingen. Das letzte Mal als das geschah, war es ein Stück von Kanye West, als der ein wenig von der Magie von Billie Holiday’s Strange Fruit einfügte. That’s soul.

Zur Seite Billie Holiday. Die lebende Künstlerin Jamila Woods aus Chicago übernimmt in „Weisse Privilegien”.

Es ist nicht so, dass mit den Schlägen fortgefahren wird, bis die Moral sich bessert, sie gehen von Katrina’s Epilog in die Knie. Das schlechte Gewissen vergeht nicht ohne weiteres.

 

 

Eine 2 Minuten abverlangende Lektüre von Kate Forestall erschien anderntags mit dem Titel: “Die Anordnung (Formation) schliesst mich nicht mit ein, was für mich in Ordnung ist. Dr. Zandria Robinson hatte bereits einen erstaunlichen Kommentar zum Video verfasst. Ein muss für jeden, der verstehen will warum das mehr ist als nur ein Lied. Allderdings bin ich hier um etwas anderes zu sagen — wenn Sie das „kaukasisch“ Kästchen auf einem Stellengesuch ankreuzen, dann haben Sie Ihren Platz auf den Zuschauertribünen für diesen Tanz bereits reserviert”.

 

vignette

 

Beyoncé ist eine schwarze Künstlerin und macht schwarze Kunst für schwarze Frauen. Sie stiehlt nicht von der schwarzen Kultur oder deren Verwendung. Sie berührt nicht ihre Zehen im Strom der verschiedenen Elemente, die amerikanische Schwarzheit umgeben. Überhaupt nicht, sie erschafft Arbeiten die ein Publikum erreichen, das von einem derartigen Mainstream ansonsten nicht erreicht würde, weder visuell noch vom Schall. Eine Kunst die von Beyoncé perfektioniert wurde. Eine Tatsache die nie offensichtlicher wurde als mit dem Album „Formation”, ihrem jüngsten abseitigen Werk, dass selbst ihre auf Unerwartetes hellhörige Fans seltsam zu berühren vermag.

Britt Julious

 

 

#BeyGood

 

 

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