Jesper Munk Bandfoto

 

 

Munich Rocks: Jesper Munk Hugnry For Love

 

 

MADE IN MUNICHFantastisch. Ein Trio aus München.

Mein baden-württembergischer Freund ist mit dem Bassspieler bekannt und machte mich auf das angesagte Trio aufmerksam.

Gestern war der Sänger mit famosen Verhalten zu Gast bei der Sebastian Winkler Show.

Das Trio wird als Jesper Munk bekannt, auch wenn das der Name des Sängers ist. Für Münchener klingt das wie Hüsker Dü oder Hägen Dasz. Mando Diao heisst dann auch nicht der Frontmann aber die Band aus dem schwedischen Borlänge.

Toller Name, tolles Bandfoto, tolle Frisuren. Ein Mädchentraum.
Bandfoto ist also auch als Bezeichnung wieder angesagt.
Blues und wohlklingende BB King Resonanzgitarre und nebensächliche Beweise ihrer Virtuosität und Könnens sollen die Band nicht unnötig vom Erfolg abhalten, niemand braucht einen Mark Knopfler von Dire Straits, die vielen Fans und Groupies schon garnicht. Denn auch Groupies sind mit Band und Bandfoto wieder angesagt. Bis über die Stones Tour Begleitung hinaus. Bitte keine Tom Waits Romantik, sie war offensichtlich und nie interessant.

Das dt. Fernsehballet hat Schluss gemacht. Nicht wieder ein Mädchen an der Stange tanzen lassen. Vermeiden was andere besser machen.

Ein wenig faux 60’s noch – bis Mainstream und hoffnungslos nostalgische Millenials ihr Leben und vor allem, Zeit und Geld geben für Jesper Munk, dann eine Überraschung, vielleicht eine überzeugende Bluesplatte wie sie einmal John Mayall gelungen ist oder eine sehr harte New Folk Produktion.

USA Indie Tour, Pitchfork Artikel, Auftritt bei Conan O’Brien… der Teufel steckt im Detail: Konzerttickets, Einlaßstempel, Merchandise. Ein Wirtschaftssystem die eigene Basis wachsen zu lassen.

Freilich erfahre ich mittendrin, dass der Blues-Act Zug schon abgefahren ist, dann muss eben Jesper Munk sein eigener Jack White werden. Die schwierige Route.

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