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Marketing mit Leuten, nicht zu den Leuten – IPA Sozialprinzip 5 von Katy Lindemann

31. März 2010

 

 

Zweifelsohne hast Du einige Beiträge in Referenz zu der IPA Sozial Initiative bereits zu Gesicht bekommen… Längst auch ein Sprungbrett für frischer Gedanken, gewinnt Sozial an Bedeutung um Kommunikation der Gegenwart zu verstehen und in den Griff zu bekommen. Ich bin begeistert an diesem Projekt teilzunehmen und hoffe Dir Ansporn zu sein ebenfalls daran teilzunehmen.

Am 6. Oktober vergangenen Jahres lud das in London ansässige IPA (Institut der Praktiker der Werbung) zu einem Ereignis ein (zu dem ich einen Vortrag hielt) um eine Konversation in Gang zu bringen zum Thema Sozial und was sozial für unsere Industrie bedeutet. In Vorbereitung zu diesem Ereignis, arbeitete ich mit einer fantastischen Gruppe an Gleichgesinnten, aus allen erdenklichen Fachbereichen der Werbung, jeder gesegnet mit einer eigenen Ansicht jeder nebulösen Sache die wir Sozial nennen. 10 Prinzipien wurden erarbeitet um die Unterhaltung in Gang zu bringen. Folgende Einführung von Amelia versetzt uns in den richtigen Zusammenhang:

 

 

Soziale Medien sind eine Konversation. Das ist es worauf wir uns schon einmal haben einigen können.

Nachdem es sich aber bei Sozialen Medien um eine laute und rechthaberische Konversation handelt, welchen Wert glauben wir hier einzubringen indem wir unsere Stimmen mit einbringen?

Wir sind keine Soziale Medien Gurus. Wir sind eher skeptisch wenn Leute sich als solche ausgeben. Wir sind 10 Leute aus einem breiten Spektrum an Kommunikationsdisziplinen im Vereinigten Königreich und den Vereinigten Staaten, denen es gefällt ihre Gedanken mit anderen auszutauschen. Gedanken, die uns entweder inspiriert oder verärgert haben, Gedanken von denen wir annehmen wollen, dass sie einige der Grundpfeiler abgeben um darauf erfolgreiche Soziale (Medien) Kampagnen zu erstellen. Wir haben uns zusammengefunden um auf Vorleistungen der IPA zu Anfang des Jahres zu reagieren und unser Wissen einzubringen.

Jeder hier hat ein Prinzip definiert von dem wir annehmen dass es wichtig sei für diese Soziale Welt. Du wirst unsere Prinzipien hier finden aber als auch als individuelle Einträge auf unseren Weblogs, von dort wollen wir jeweils die Konversation betreuen und Rede und Antwort stehen zu Euren Meinungen und Beiträgen. Bringt Euch bitte ein, womöglich seid Ihr der Meinung dass die Prinzipien nicht zutreffend sind, oder es fallen Euch bessere ein? Gbit es etwas dass Du anders dargestellt haben willst? Hast Du Beispiele, die Du eintragen kannst um das besser darzustellen? Das einzige worum wir Dich als Teil der der Werbe- und Kommunikationsgemeinschaft bitten, ist das Du teilnimmst an der Konversation. Um so mehr Meinungen hier vertreten sind umso interessanter und bedeutender wird das was dabei heraus kommt. Zumal ist es das was wir uns erhoffen.

Vielen Dank im Voraus.

 

 

Die IPA hat eine Anlaufstelle für alle 10 Prinzipien zur Verfügung gestellt, gemeinsam mit einer von Mark Earl verfassten Zusammenfassung der Gründe warum dies wichtig ist. Den Beitrag findest Du hier. Jeder der hierzu beigetragen hat, bietet seinen Blog-Eintrag zur weiteren Konversation an. Bitte auch dort teilnehmen.

Die 10 Prinzipien sind als erste Anhaltspunkte gedacht, um die Konversation in Gang zu bringen, Gedanken, Ideen… eine Einladung an Dich mitzumachen. Warum? Es ist beabsichtigt die Debate aus der grauen Theorie in die Praxis zu überführen; Praxisbeispiele aus unserem Alltag, lokale Erfolge, was funktioniert hat und was nicht. Wie zeigt sich Erfolg? Wie sieht ein erster Schritt aus?

Wir sind überzeugt, dass wenn wir unsere Erfahrungen im weiten Feld von Sozialer Kommunikation miteinander austauschen und die Debate offen austragen, wir alle profitieren werden von gemachten Erfahrungen und der Intelligenz und dem Erfindungsgeist vieler. Egal auch ob diese Erfahrung von einer renommierten Netzwerkagentur oder von einem einfachen Freiberufler kommt, egal auch ob von einem als traditionell angesehenen Kunden oder dem jüngsten Gründer… wir alle profitieren von gemachten Erfahrungen und anschaulichen Praxisbeispielen.

Bitte teile Deinen Standpunkt mit indem Du einem Kommentar hinterlässt. Für unser Deutschsprachiges Umfeld am besten gleich hier. Die Verfasser freuen sich über jeden Englischsprachigen Kommentar auf ihren Blogs. Das Thema ist allemal aktuell und Du darfst Dir auf die Schulter klopfen einen Beitrag zu neuer Werbung geleistet zu haben.

 

 

IPA Social – 10 Prinzipien

  1. Leute nicht Konsumenten – Mark Earls, -Quelltext
  2. Soziale Tagesordnung nicht geschäftliche Tagesordnung – Le’Nise Brothers, Quelltext
  3. Kontinuierliche Konversation nicht Kampagnen – John V Willshire, Quelltext
  4. Langfristige Auswirkung nicht schnelle Reperatur – Faris Yakob, Quelltext
  5. Marketing mit den Leuten nicht an die Leute – Katy Lindemann, Quelltext
  6. Authentisch sein nicht überzeugen wollen – Neil Perkin, Quelltext
  7. Unaufhörlich vorläufig – Jamie Coomber, Quelltext
  8. Technologien ändern sich Leute nicht Amelia Torode, Quelltext
  9. Wandel wird nie wieder so langsam vonstatten gehen – Graeme Wood, Quelltext
  10. Messbarkeit Asi Sharabi, Quelltext

 

Die 10 Prinzipien sind als erste Anhaltspunkte gedacht, um die Konversation in Gang zu bringen, Gedanken, Ideen… eine Einladung an Dich mitzumachen. Warum? Es ist beabsichtigt die Debate aus der grauen Theorie in die Praxis zu überführen; Praxisbeispiele aus unserem Alltag, lokale Erfolge, was funktioniert hat und was nicht. Wie zeigt sich Erfolg? Wie sieht ein erster Schritt aus?

Wir sind überzeugt, dass wenn wir unsere Erfahrungen im weiten Feld von Sozialer Kommunikation miteinander austauschen und die Debate offen austragen, wir alle profitieren werden von gemachten Erfahrungen und der Intelligenz und dem Erfindungsgeist vieler. Egal auch ob diese Erfahrung von einer renommierten Netzwerkagentur oder von einem einfachen Freiberufler kommt, egal auch ob von einem als traditionell angesehenen Kunden oder dem jüngsten Gründer… wir alle profitieren von gemachten Erfahrungen und anschaulichen Praxisbeispielen.

Bitte teile Deinen Standpunkt mit indem Du einem Kommentar hinterlässt. Für unser Deutschsprachiges Umfeld am besten gleich hier. Die Verfasser freuen sich über jeden Englischsprachigen Kommentar auf ihren Blogs. Das Thema ist allemal aktuell und Du darfst Dir auf die Schulter klopfen einen Beitrag zu neuer Werbung geleistet zu haben.

 

Sozialprinzip 5 Katy Lindemann

 

Marketing wird mit den Betroffenen gemacht und nicht gegen sie. Erfolgreiche Marken verstehen den sozialen Geist nicht als wo er zum Ausdruck gebracht, aber wie er zum Ausdruck gebracht wird.

Für etwa 30 Jahre, war brillant kontrolliertes Markenmanagement die perfekte Vorgehensweise um den Massenmarkt leichtgläubiger Verbraucher, deren Glauben und Begeisterung für die Marke einzusetzen.

 


Würdest Du mit den Leuten reden wie die Werbung es tut, dann würden sie Dir ins Gesicht schlagen

Würdest Du mit den Leuten reden wie die Werbung es tut, dann würden sie Dir ins Gesicht schlagen

 

 

Die Zeiten haben sich geändert. Marken die erfolgreich m neuen Zeitalter der Kommunikation weiterkommen, haben begriffen, dass Marketing nicht länger etwas ist, das man den Leuten antut, aber etwas ist, das mit den Leuten gemeinsam erwirkt wird.

Leute sind keine Rezeptoren, die der Werbebotschaft harren. Sie sind ausgebufft und wissen ihre Zeit zu schätzen. Warum sollten sie einer Marke Zugang zu ihrem Leben gewähren, solange die Marke ihre Zeit und sie nicht zu schätzen weiss? Vom Miteinbeziehen der Leute in ein unterhaltsame Markenerlebnis, über Anregungen daran teilzunehmen was die Marke tut & den Produkten und Diensten die diese offeriert, bis hin zu der Gabe einfach mal zuzuhören was Leute so zu sagen haben – sich interessiert zeigen ist gleichbedeutend mit dem für die Leute interessant zu sein.

Und dies kann zahlreiche Formen annehmen – hier gibt keine Größe die allen passt. Orange’s Playballoonacy belohnte die Teilnehmer auf verschiedenen Ebenen – für die Einen die Chance den grossen Preis zu gewinnen, für die Anderen was es einfach nur gewinnbringend an einem unterhaltsamen Spiel teilzunehmen, für wiederum Andere war es der Triumph genügend Punkte zu sammeln um ihren Wettbewerb zu schlagen, oder aber eine Gelegenheit mehr Publikum für den eignen Weblog zu gewinnen. Walkers ‚Do Us A Flavour‘ Kampagne zeigte uns wie interaktiv und mit einbeziehend Kommunikation heute zu leben erwacht und auch als Bestandteil einer allem Anschein nach traditionellen Kampage Atem schöpft. Während beide, Dell Ideastorm und MyStarbucksidea Zuhören zum Ausgangspunkt ihrer Kommunikation machten – hier wurde der altvertraute Trichter umgekehrt und der Teilnehmer ins Zentrum gerückt und nicht die Marke.

Schliesslich erstreckt sch Soziales Marketing weit über bisherige Kampagnen hinaus. Es kann und muss in den Mittelpunkt der Markenaufführung gestellt werden. Es geht um jeden noch so unscheinbaren Berührungspunkt mit der Marke – das mit Einbeziehen der Leute ist etwas das wir das ganze Jahr über tun.

Heute müssen wir uns kontinuierlich vergegenwärtigen, dass allem voran Mundpropaganda das mächtigste Marketingmittel ist, nämlich das was Leute sich über die Marke zu erzählen haben. Wenn Du also Gelegenheiten schaffen kannst, zu denen Leute sich in die Markenkommunikation einbringen können, und Dir gelingt ein reiches, lohnendes Erlebnis für die Leute zu schaffen, dann werden die Leute Dir das danken indem sie mit ihren Freunden über die Marke im Guten reden. „Tue gutes und sprich darüber“ war gestern, heute heisst es Gutes tun und die Leute darüber reden lassen. Marketing ist also auch nicht länger etwas das Du mit den Leuten tust – gut gemacht werden die Leute zu Deinem Marketing.

 

 

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