Upstate New York. Eingegeben von Linda Edwards.

 

 

Still: Die Energie der Introvertierten in einer Welt, die zu Reden nicht aufhören kann

Wenn ihr wie ich seid, braucht ihr eine Menge Zeit für Euch selbst.

Eine unglaubliche, nie für möglich gehaltene Menge Zeit.

 

 

 

 

Öfter als nicht, präsentieren sich Ideen und Lösungen, wenn wir am wenigsten damit rechnen. Sie kommen zugeflogen, dann wenn wir mit unseren Gedanken ganz woanders sind. „Den einen gibt’s der Herr im Schlaf,‟ heisst es im Volksmund und jedenfalls nicht durch sog. Brainstorming. Eine blöde Idee auf die Agenturen kommen, wenn nichts mehr weiter geht und das in meiner Erfahrung, nichts einbringt, ausser einem Haufen Mist, den zu sortieren mir überlassen bleibt.

Bleiben wir bei der Idee, die öfter als nicht, von ungefähr zugeflogen kommt.

Nach Tauglichkeitsprüfung aus den verschiedenen Aspekten der strategischen Anwendungen, ist anempfohlen die Idee zu gestalten und das mit gutem Tempo. Volksmund: Das Eisen schmieden solange es heiss ist.

 

 

Reden ➡ Tun

In der neuen Breitband Welt,
konkurrieren Marken mit dem Leben,
nicht mit einander


                                     Nigel Bogle, Gründer, BBH

 

 

Auch den Schwindel um Brainstorming, will Susan Cain mit ihrem neuen Buch entlarven helfen und Einblicke geben, in die Bedeutung von Introvertierten in einer lauten Welt

Um gute, ehrliche Arbeit zu tun, braucht es Ruhe und individuelle Möglichkeit zu Konzentration.

Als ein Deutscher so gut war mir Bob Greenberg’s RG/A zu zeigen, hatte ein Entwickler seinen Arbeitsplatz inmitten des weiten Werkraums mit Gipsplatten zu einer kleinen Kammer umgebaut. Platz für Rechner, Schreibtisch und einem Feldbett.

Entwickler die inmitten eines Rechenvorgangs stecken, würden den Gedankenfluss verlieren, würden sie inmitten der Lösung abbrechen.

Ein magischer Vorgang indem alles stört was sich ausserhalb des Kopfes abspielt.

 

 

Bill Bernbach – via peach.at mit Komplimenten

 

 

Der Wandel im Verhalten der Konsumenten ist Resultat der solitären Interaktion zwischen Mensch und Internet, bei dem er mit sich und seinen Gedanken alleine ist und auf eigenes Risiko entscheidet

Das ausgerechnet das Internet den direkten Austausch der Menschen miteinander fördert, uns also zurückbringt auf die Normalität eines Dorfmarktplatzes, erscheint uns noch ein Widerspruch, ein Oximoron, wobei doch einfach alles neue, eine Mixtur aus bestehendem und das gut so ist.

Als Kind war ich überzeugt, die Schöpfung sei ausschliesslich Gott überlassen, jedenfalls nicht uns Menschen, unseren Regierungen oder Grossunternehmen. Unsere Spielwiese sei es, die Bestandteile der Schöpfungen für unsere Bedürfnisse zu ordnen, sie neu zu mischen und für uns zu nutzen.

 

 

Das Internet ist das Versprechen von permanenter Nähe (Prof. Peter Kruse), es dient als Rückgrad der Demokratie und dem Wirtschaftswachstum.

Der Diskurs handelt nicht von einem Bürgerkrieg zwischen Off- und Online aber von einem gesunden Wettbewerb, welches Land als Innovationsnation die Nase vorne haben wird

Welche Nation die technologischen Errungenschafte für sich zu nutzen versteht und Besserung für die Bürger bringt.

So wurde aktuell, die blühende Fantasie oder skurrile Äusserung (Netzgemeinde, ihr werdet den Kampf verlieren!) des CDU-Politiker Ansgar Heveling, umgehend zuverlässig ausser Kraft gesetzt, seitens Lawrence Lessig’s Urheberrechte Beitrag: Der Vietnam-Krieg des Internets.

Die Definition des ‘geistigen Eigentums’ ist so wenig konkret gemacht wie eine Definition einer ‘Europäischen Identität’ oder die, ‘der Würde des Menschen’ im dt. Grundgesetz und bedarf einer Aktualisierung (mit Hinweis auf Creative Commons).