Nach dem Erfolg von Pinterest machen führende Platformen ihren Anspruch für ein eleganteres Web geltend.

Amazon, E-Bay, iTunes, Digg haben eine Facelift erhalten und kommen aufgeräumter einher.

Das junge Sozialmedienvolk will Design und Dekorinspiration fast auschliesslich in eine Richtung nehmen: Fotos.

Warum sollte das im Ausland als dt. Designnation gerühmte Land und seine Fachkräfte nicht von solchen Tendenzen profitieren und vorbildlichen investigativen Journalismus für die europäische Werbewirtschaft betreiben?

Freiwillige Anträge werden zur Gewohnheit. Hier der meine.

 

Horizont neu bearbeitet



Station to Station Albumrückseite

David Bowie
Station to Station
1976 Albumrückseite



Ein eleganters Web

Ein eleganteres Web.
Aufgeräumter, deutlicher.
Fokusierter, fordernder.
Einfacher.

 

 

Seit zwei Jahren vergleiche ich das Angebot von Horizont.net und Wuv.de, indem ich es überfliege und beschäftige mich dann ausführlicher mit Adweek, Advertising Age und einer Handvoll Blogs deren Autoren ich schätze.

Falls ich etwas finde, überprüfe ich den Inhalt mit dem dt. oder englischsprachigen Feuilleton.

Die Vorweihnachtsnacht verschaffte mir die Konzentration, die Gestaltung von Horizont.net zu überarbeiten, indem ich beschlossen hatte, das aufgeräumte Raster dem neuen Digg Design zu entlehnen.

 

Hier das Ergebnis vor Heiligabend in Vorher-Nachher Abfolge:

 

Vorher



WuV.de



Horizont.net

 

Die beiden Formate der bestimmenden Fachmagazine der dt. Werbewirtschaft unterscheiden sich weniger als das sie einander gleichen. Werbung und Navigation dominieren zum Nachteil der Inhalte. Ein bewährtes Format der Boulevardpresse und skeuomorphes Design im Netz.

 

 

Nachher

 

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Das neu bearbeitete Horizont Magazin

  1. Das Erfassen der Inhalte im Überblick ist einfacher.
  2. Inhalte werden greifbarer u. relevanter, wenn in ihrem Kontext zur Entwicklung ausserhalb der Landes- u. Branchengrenzen.
  3. Horizont übernimmt Verantwortung als führendes Magazin der dt. Werbebranche.
  4. Horizont Inhalte haben zur politischen Aufgabe die dt. Werbebranche im globalen Wettbewerb gut aussehen zu lassen, dt. Leuchttürme zu identifizieren und prominent hervorzuheben.
  5. Das neue Selbstverständnis ist zugleich fordernder gegenüber Werbeagenturen und Marken.
  6. Der Ton macht auch bei Horizont die Musik und ist stringenter, sachlicher. Anbiedern und Zynismus gehören nicht grundsätzlich zum Repertoire.
  7. Horizont kollaboriert mit Marken, Agenturen und Fachhochschulen.
  8. Die technischen Massnahmen sind der erprobten, maßgeblichen Entwicklung angepasst und auch im globalen Wettbewerb vorbildlich.
  9. Technische Maßnahmen sind fester Bestandteil der Markenbildung.
  10. Teilnahme seitens der Leserschaft ist willkommen und wird durch weiterleiten der Inhalte unterstützt. Gegebenenfalls wird eine Bewertung seitens der Leser ermöglicht.
  11. Erlöse durch Werbung werden durch inhaltlich integrierte, platzierungssensitive Miniformate (siehe The Deck) angereizt.
  12. Banner und Interstitials werden eingestellt. Ein neues Geschäftsmodell wird erprobt.
  13.  

    Morgen erhalten Sie erste Einblicke in die sozialen Fähigkeiten der neu bearbeiteten Horizont.