Hinter jedem Trend lauert ein ebenso starker Gegentrend

Mit einem Rundschreiben von Reinier Evers werde ich in einer aktuellen Tendenzanweisung von einer Renaissance im Einzelhandel überrascht.

Das in einer Zeit in der ich, wenn überhaupt, gebeten werde, dabei zu helfen eine Marke in die neue Welt zu bringen.

Die Tendenzanweisung von trendwatching.com ist hier in dt. Sprache als PDF verfügbar.

Genannt werden 4 Motivationen, auf die ausführlich im PDF eingegangen wird:

OFF=On: Wie Konsumenten die Vorteile des Online- Shoppings auch offline genießen können.
 
RETAIL SAFARI: Wieso das persönliche Shopping- Erlebnis weiterhin wichtig ist.
 
INSTANT STATUS FIX: Wie Offline-Shopping Konsumenten sofort glücklich macht, und warum dies online (noch immer) nicht möglich ist.
 
CITYSUMERS: Die Verbraucher der Zukunft leben in der Stadt, denn Stadtkultur ist Konsumkultur. Auch im ganz großen, globalen Maßstab.

 

 

Richtig, das nervt. Wie also bringe ich mit einfachen Mitteln die Leute dazu in meinen Laden zu kommen?

„Ich kombiniere Literatur und Leckereien ‟, sagt Chutney Ross, Kinderbuchautorin und Besitzerin von Books and Cookies, einem Buchladen für Kinder in Los Angeles, USA.

Sie veranstalltet Parties im hellen, für Kinder, eingerichteten Buchladen, und lockt mit frisch zubereiteten Leckereien. Dazu arbeitet Chutney Ross mit Mary Giuiliani zusammen, Chefin eines Catering Service.

 

 


Books and Cookies, L.A.

Ich kombiniere Literatur und Leckereien, sagt Chutney Ross
vom Kinderbuchladen Books and Cookies.

 

 

Oft sind es Kleinigkeiten, die grosses bewirken.

Eltern können Kinderparties veranstalten. Die Bücher können vor dem Verkauf in aller Ruhe gelesen oder vorgelesen werden. Dazu werden Cookies und andere Leckereien gereicht. Ein Google Kalender auf der Website informiert über Termine zu Kinderparties und Veranstaltungen. Twitter und Facebook sind selbstverständlich.

 

 


Aktive Marke

Eine aktive Marke: Books and Cookies

 

 

Salamander Schuhe:
Die Wiederkehr von Mecki und Lurchi


Lurchi

Lurchi!

 

 

Noch heute erinnere ich mich an das Salamander Schuhgeschäft in München, dessen Besuch ich kaum erwarten konnte. Dort gab es eine grosse Rutschbahn, die Abenteuer von Mecki, grosse Plastikfiguren von Lurchi und liebe Verkäuferinnen.

Der Einzelhandel möge zu den einfachen Dingen zurückfinden, denen er habhaft werden kann, sich gerne auch ein Beispiel an McDonalds nehmen, die diese Dinge systematisiert haben und mit der Filmindustrie bzw. Merchandising und Licensing kollaborieren um immerzu mit den gerade aktuellen Spielfiguren, der ganz grossen Familienfilme aufwarten zu können.

Der Metzgermeister der Dir beim Eintreten herausfordernd ins Gesicht schaut und sagt: „Wiener ganz frisch!‟

Die elegante Verpackungskunst und geschickte Umgang, die einen Einkauf bei Burberry noch lange nachklingen macht.

Das Selbstverständnis mit dem alles geschieht

 

 


Mecki im Schlaraffenland

© Esslinger