Dazu gelerntes geht wie eintätowiert unter die Haut. Zeichnung von Tom Gilmour ほど

 

Volker Schütz, Horizont-Chefredakteur beklagt in einem aktuellen Wochenrückblick die Insolvenz der Frankfurter Rundschau und den befürchteten Niedergang der G+J Wirtschaftsmedien.

Ein Auszug:

Ausgerechnet bei dem Blatt, das immer„gesellschaftliche Veränderung“ postulierte, haben Chefredakteure, Herausgeber und Verlagsgeschäftsführer viel zu spät erkannt, in welchem Maße sich die „Gesellschaft“ verändert hat. In der „FR“ wurde Werbung noch als Reklame abqualifiziert, als es für junge Kreative nichts Erstrebenswerteres als einen Beruf in der Reklamewirtschaft gab. Die linksliberale Grundhaltung war eine bleiern-konservative Attitüde, an der die „FR“ noch festhielt, als Liberalismus zur Floskel-Politik degeneriert war und „links“ von der frechen und viel frischeren „TAZ“ okkupiert war. Und dass jeder der häufig wechselnden Chefredakteure entweder das Regionale oder das Überregionale oder beides zusammen im Fokus hatte, verwirrte die Leser, Anzeigenkunden und Mitarbeiter vollends.

 

Bildquelle: Fool

 

Währenddessen, eifriges Treiben in neu gegründeten Redaktionen

Die Aufmerksamkeit, die wir für einander aufbringen ist intensiver noch mit dem Aufkommen der digitalen Medien. Anspruch und Erfüllung gehen Hand in Hand, sie präsentieren sich zeitgleich und werden unmittelbar bei einander gezeigt.

Ein grosses Selbstverständnis bei den Redaktionen vorausgesetzt, gehen die Leser dorthin, wo es etwas zu lernen, etwas neues zu erfahren gibt.





 

Fanzine nicht Magazin

Ein Magazin von Leuten für Leute in einer Zeit die interessanter nicht sein kann.

Die Frage ob regional oder überregional zu berichten ist, wird hinfällig durch das Erstellen eines Systems, das unaufhörliche Erforschung und Entdeckung vergütet.

hier ein hoffnungsfroher Ausblick von Marco Saal zum hochrentablen Zeitschrifengeschäft.