Wird die dt. Designnation Innovationsführer?


 

Letzen Samstag veröffentlichte das Wallstreet Journal eine Zukunftsvision von Harvard Professor Niall Ferguson, wie Europa in 10 Jahren wohl aussehen möge.

Eine unterhaltsame Lektüre für das Wochenende hier einzusehen, mit munterer Diskussion unter den Kommentatoren.

„Willkommen im Europa, 2021. Zehn Jahre sind vergangen seit der grossen Krise 2010-11, die nicht weniger als 10 Regierungen, die Köpfe gekostet hat, Spanien und Frankreich inbegriffen. Manches blieb unverändert, mehr noch aber hat sich grundlegend verändert.‟

Auffallenden behilft sich Ferguson technokratischer Begriffe, wie er sagt, um seine Kinder zu beeindrucken. Von Downloads ist die Rede, womit gemeint ist, das Erfolgskriterien erprobter Länder von noch ungeübten Ländern entlehnt werden

China habe vor 10 Jahren damit begonnen, seine Festplatte zu defragmentieren und Erfolgkriterien der vormals erfolgreichen Industriestaaten runterzuladen, sagt Ferguson und benennt sechs davon, denen der Westen seinen bisherigen Wohlstand und kulturellen Einfluss zu verdanken habe. Auch nennt er sie Killer Apps, ein Begriff, der mich an Sean Condon von MRM Worldwide denken macht und so falsch nie war.


 

6 dominante Institutionen (Killer Apps, erprobte Erfolgsfaktoren)

  1. Wettbewerb
  2. Wissenschaftsrevolution
  3. Gesetzliche Regelung
  4. Medizinische Revolution
  5. Konsumgesellschaft
  6. Arbeitsmoral

 

 

 

Niall Ferguson: China meistert die ‚Killer Apps‘