The New Yorker Cartoon by S. Gross

New Yorker Magazin Zeichnung von S. Gross

Ende gut, alles gut

 

Es gibt kein Problem solange das was am Ende herauskommt gut ist. Ende gut, alles gut (Auflösen von Mehrdeutigkeit). William Shakespeare (1741).

„Wenn ich mir jetzt die Welt der kommerziellen Wirklichkeiten näher betrachte, dann ist das die Welt des Marktes, dann ist das eine Welt die folgt Algorithmen und die folgt einem Plan. Durch den Plan von Kosten/Nutzen, von Gewinnmaximierung und mehr.

Nun sind Geschichten die einem Plan folgen eigentlich keine. Eine Geschichte entsteht dann, wenn etwas dazwischen kommt. Wenn ein Plan nicht aufgeht, ein Plan nicht funktioniert, etwas eine überraschende Wendung nimmt”.

Was die Herren Precht und Alexander Kluge in einer ZDF Sendung zur komplexen Welt und seinen ratlosen Menschen sich gegenseitig sehr entspannt zu erzählen haben, lebt von überraschenden Zusammenhängen.

 

 

Wilde Geschichten

Dornröschen, der 100 jährige Schlaf in Folge einer Disruption…
Karl May, der 1892 in „Durchs wilde Kurdistan” und „Im Lande des Mahdi” den Leser auf genau die Route mitnimmt, die im 21. Jahrhundert von Flüchtlingen in hoher Zahl angetreten wird.

Die Geschichte selber kann uns immun machen gegen die gröbsten Irrtümer und wir erfahren von den beiden, das die Auflösung mit der Akzeptanz der Umgebung, des Kontextes einhergeht.

Kluge und Precht streifen den Einfluss digitaler Öffentlichkeit und finden hin zu Gastfreundschaft, die imstande ist, die jeweils gegenwärtigen Dramen aufzulösen.

Ein Mensch der die Grenzen dicht macht, gewinnt vielleicht Ruhe, aber kein Glück.
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