Neugestaltung von Horizont_large

Titel und Inhalt der neugestalteten Horizont.

 

 

Reife Leistung von Horizont, Leser und Werbebranche mit aufgeräumter Neugestaltung zu überraschen. Bravo.

Ein eleganteres Web. Aufgeräumter, deutlicher, fokussierter, fordernder und vor allem einfacher, sollen Anspruch und Beweggrund sein, einmal als leuchtendes Beispiel, für das vom Ausland, als Design-Nation geschätzte Land, bei seiner Neuorientierung und Selbstaktualisierung zu helfen.

Die Einführung zur Neugestaltung von Marco Saal, liest sich dagegen hanebüchen. Warum Horizont.net jetzt Horizont online heisst ist – jedenfalls mir – scheissegal.

Richtig ist, der unhandliche Themen-Slider ist weg. Die Navigation stark reduziert und die Nutzerführung ist so wie es der Benutzer von Muttiblogs und dem Gebrauch von Blogs her gewohnt ist. Es wird nurmehr gewischt. Als handle es sich um Mahlzeiten, liest das Auge mit und wird von weniger Werbung abgelenkt. Allem voran werden die Augen von aufgeräumterTypografie belohnt. Ein Augenschmaus. Eyecandy.

 

 

Ob analog oder digital, Inhalte schaffen Orientierung, nicht Navigation.

Ob analog oder digital, Inhalte schaffen Orientierung, nicht Navigation.

 

 

Horizont Leute und ihre Berliner Agentur Clapp haben einen ersten Schritt getan und alle dürften gespannt sein, ob es bei beständiger Selbstaktualisierung bleibt, oder ob mit diesem Schritt nun auf halber Strecke liegen geblieben wird.

 

 

Würden Sie in Deutschland in Technologie investieren? Ich sicher nicht.

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Die betreuende Berliner Agentur Clapp und Horizont haben eines übersehen. Eine Universallösung von der Stange. Mit veraltetem Betriebssystem, wollen unsere Helden es mit der Geschwindigkeit des 21. Jahrhunderts aufzunehmen.

Handkodiertes, Typo3, Magenta, Joomla, Drupal haben eines gemein. Sie sind für Entwickler gemacht nicht für den ‚Endverbraucher‘, den eigentlichen Nutzer.

Der Webstandard, auch wenn er keine ‚offizielle‘ Definition dafür gibt, ist in digital führenden Ländern weit verbreitet, grundsätzlich offen (open source) und neuerdings, auf Grund der mobilen Dominanz, responsiv.

Ein Anhaltspunkt ist es, dass keine der aufgeführten CM Systeme, 30000 kostenlose, auf Open Source basierende Plugins vorweisen kann.

oder

…dass kein Superblogger und kein Erfolgs Start-Up sich je der oben angeführten Hilfmittel bediente. Sie greifen zu bei, auf Vorlagen basierende, responsive Systeme von der Stange.

Auch Heftig.co, der Überraschungserfolg hierzulande, hat sich ein responsives System von der Stange geholt.

Volltext von Marco Saal lesen.
Meinen unaufgeforderten Antrag für die Neugestaltung vom Vorjahr lesen.