Sachsens Fremdenverkehrswerbung

Ticket to ride aus der Fremdenverkehrswerbung für Sachsen, „Und wovon träumst Du?”

Ticket to ride aus der Fremdenverkehrswerbung für Sachsen,
„Und wovon träumst Du?”

Aktuelle Winterkampagne der sächsischen Staatskanzlei.

 

Ich übersetze was mich einen Lebtag lang beschäftigt, nämlich Branding mit Prägung, oder Markenprägung. Es bietet sich mir dem Sinn näher als Markenbildung.

Denn wenn gute Gestaltung sich in Verhalten auflösen soll, dann soll sich gut gemachtes Branding in Markenprägung auflösen. Nein?

Markenbildung ist eine manipulierende Maßnahme aussenstehender. Markenprägung ist das Verhalten beim Konsumenten.

Sachsen beruft sich für ihre Winterkampagne, auf eine prägende, mündlich überlieferte Volkssage, der in immer weiteren Varianten erzählten, oder erlebten Cinderella Story.

Die Geschichte vom Aschenbrödel mit dem weit reichenden Echo von weltweit geradezu universeller Relevanz.

Hierzulande sind die Leute geprägt vom 1973, auf auf Schloss Moritzburg gedrehten Film „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel”.

Sachsen’s Winterkampagne ist so eine weitere Episode der Geschichte. Wie Neid zu Unterdrückung und zu triumphierender Belohnung führt, solange es gelingt, elastisch gut und tapfer zu sein.

Ein Wintermärchen dann auch gerade recht, in der zu Besinnung mahnenden, nahenden Weihnacht.

Sachsen will auf weitere Schönheiten aufmerksam machen, nicht nur die des ohnehin beliebten Ausflugsziels Dresden. Ein erster aus meinem Freundeskreis ist gerade erst von München nach Leipzig übersiedelt. Leipzig verspricht was Berlin längst nicht mehr halten kann. Dennoch der ICE fährt neuerdings in vier Stunden nach Berlin, nicht nach Leipzig.

Im aktuellen Kampagnenfilm „Und wovon träumst Du?“ verlässt Lily (Rosalie Neumeister) in der Weihnachtsaufregung das Elternhaus und fährt auf eigene Faust mit dem Zug nach Moritzburg. In dem Schloss ist derzeit die Winterausstellung „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ zu sehen.

Mehr hierzuvon Markus Weber