Ursula von der Leyen DLD Women 2012

Sie können den Hühnerstall hier in Echtzeit mitverfolgen.

Ursula von der Leyen’s erklärte Crowdsourcing am Beispiel der Seefahrt im 17. Jahrhundert.

John Harrison, ein einfacher Uhrmacher und Nichtakademiker, von dem, eine Lösung am wenigsten erwartet wurde, löste das so genannte Längenproblem, für das England 1714 einen hohen Preis ausgelobt hatte, durch Entwicklung einer schiffstauglichen Uhr mit hoher Ganggenauigkeit.

Ein gutes, frühes Crowdsourcing Beispiel.

 

Das Gute

DLD Women ist sexy, glamorös und gegenwärtig das beste, das München zu bieten hat, gemessen am Ausmass der Reformdringlichkeit. Eine grosse Hilfe für Wirtschaft und Gesellschaft den Anfang zu machen mit der unumgänglichen Transformation. DLD trägt erfolgreich dazu bei uns global salonfähig zu machen. Dementsprechend begrüße ich den Eintrittspreis von über 1000 Euro, da hier die Industrieführer angesprochen werden, von deren Bejahung der neuen Welt unser Wohlergehen bald ebenso abhängt, wie von dem was jeder Einzelne von uns einzubringen hat.

 

Das Schlechte

DLD Women muss vorbildlich dem Kult von Getan angehören und ist gebeten ein so menschliches, allzumenschliches Abwägen einzutauschen für ein gesundes Selbstverständnis. Damit ist nicht die Quirrligkeit der Moderatorinnen gemeint aber das demonstrierte Selbstverständnis in der neuen Welt angekommen zu sein.

 

Das Hässliche

Unser Denken ändert unser Tun weit weniger als das unser Tun unser Denken ändert. Frau von der Leyen möge mit gutem Beispiel vorangehen und für ein anstehendes Problem zeitnah ein Hackathon verantstallten. Crowdsourcing will gelernt sein und braucht Übung.

Eine Stadt wie München ist nur so stark wie seine Neugründungen. Die mir bekannte Neugründung ist das winzige Hammerstein & Maier Espressocafé in der Augustenstrasse 101. Sie lachen? Wie dann ist das berühmte Rückgrad des dt. Mittelstands zu stärken als das jeder sich an neuen Geschäftmodellen versucht?

Kanzlerin Merkel erwähnte die Möglichkeit, dass in 10 Jahren es womöglich keine Automobilindustrie oder Chemieindustrie geben wird, auf die zu verlassen uns zur schöne Gewohnheit wurde. Was sind die Strategien der einzelnen dt. Städte und seiner Landbevölkerung um mit solcher Eventualität umgehen zu können?