J. S. Johnston Sailing Yachts, New York

Defender Sieger der 1895 Regatta. Quelle: J. S. Johnston Sailing Yachts, New York

 

 

Segel- und Regattasport wurde seit den 70er Jahren demokratisiert. Teure, handgefertige Holzboote von Werften machten erschwinglicheren Kunststoffbooten Platz, die fortan einem vereinbarten Standard entsprachen. Anstelle des Korsars kam der französischer 470, anstelle von Drachen, die Soling oder Trias. Regatten waren nicht allein, reichen Bürgerssöhnen und Töchtern überlassen. Das Ende einer Materialschlacht.

 

 

AA's 12m und Trias auf dem Starnberger See

12m America’s Cup Yacht neben einer Trias vom Starnberger See

 

 

Die rote №100 Trias des Vaters, ähnelte dem Schnitt der 12m Rennyachten beim America’s Cup in den 70er Jahren und kostete die Hälfte der populären Holzbau Drachenklasse für etwa DM 40.000.

 

 

AC72

AC72. America’s Cup heute

 

 

Jedem Trend folgt ein ebenso starker Gegentrend und die Entwicklung beim America’s Cup ist der im Segelsport entgegengesetzt und dem Wettstreit unter der Welt reichsten Männern vorbehalten.

 

 

Justin Sullivan:Getty Images

Üben mit dem AC45 Katamaran in der Bucht von San Franciso. Justin Sullivan:Getty Images

 

 

Dennoch fand auch beim America’s Cup Demokratisierung statt. Dem Segelsport wurde heuer erstmals Sendezeit eingeräumt. Mit Hilfe von digitalen Hilfslinien und typografisch dargestellten Messdaten wird der Olympische Regattakurs greifbar dargelet und integrierter Bestandteil der Dokumentationen.

 

 

Digitalisierte Fernsehreportage vom Lousi Vuiton Cup und America's Cup.

Digitalisierte Fernsehreportage vom Lousi Vuiton Cup und America’s Cup.

 

 

Louis Vuitton Cup