Die Aufnahme von 1983 einer Steve Jobs Rede, gibt Anlass die Orientierung ganzheitlich, einmal mehr zu überprüfen

Jobs spricht 1983 vom Rechner als neues Medium, vergleichbar mit dem Radio oder dem Fernsehen. Mit dem Unterschied, das es schneller ist und Dialog zulässt, also Lautsprecher und Mikrophon zugleich ist.

Der Rechner als Sender/Empfänger Einheit, der die Kommunikation dahingehend auf seinen Ursprung zurückführen wird, wieder Dialog oder Konversation genannt zu werden.

Er spricht davon, dass der Zeitpunkt gekommen ist, indem wir entweder dafür sorgen, dass die neuen Geräte auch gestalterisch zur Freude werden oder Dreck geliefert wird.

Davon, dass alle Designer für die Autoindustrie oder das Bauwesen arbeiten, während die Anzahl an Einheiten von Rechnern schon bald die der Automobile übertreffen wird.

Er spricht auch davon, dass wir in Denken und Umgang mit dem neuen Gerät, in Denken und Umgang mit altem Gerät und der Gewohnheit darüber verhaftet bleiben.

Die ersten Fernsehübertragungen etwa waren mit dem Radio gelernte Hörspiele, denen eine Kamera vorgehalten wurde und erst mit der Übertragung der John F. Kennedy Beerdigung und den Apollo Übertragungen, wurden sich Fernsehleute und Fernsehzuschauer des neuen Mediums bewusst.

 

Ich finde den von Steve Jobs beschriebenen Zustand von 1983, heute, 29 Jahre später in Deutschland vor.

Ich hatte die Achtziger und Neunziger Jahre in Deutschland eingetauscht mit einer ereignisreichen Zeit, einer steten Lernkurve in den USA und meiner Mitgestaltung der Desktop Revolution.

  • Die Automobilbranche ist der beliebteste Arbeitsplatz, auch wenn hier keine mit dem Rechner vergleichbare Entwicklung stattgefunden hat.
  • In den Volksschulen wird kein HTML gelehrt und es gibt keine Computerkurse, obdoch wir wissen, dass dabei die dt. Wirtschaft in die Peripherie des Weltgeschehens gedrängt wird.
  • Politik, Wirtschaft u. Erziehung nimmt das Thema nur zögerlich auf, etwas das in den anglosächsischen Ländern bereits mehrfache Booms seit 1983 auslöste.

 

Die Vergangenheit ist nicht mehr das, was sie einmal war

Beim Einschalten des Fernsehers erleben wir wie TV Dokumentationen unermüdlich daran arbeiten, überkommenes Wissenschaftswissen zu aktualisieren.

Gerade noch wurde der Luchs erlegt, in dem Wissen er töte unser Haustiere. Jetzt werden Luchse aufwendig ausgewildert, um das Ecosystem nicht zu stören.

Die ehemalige Grenze zwischen Ost- und Westdeutschland hat heute ihr gutes, da sie einigen Tierarten als Rückzugsgebiet und der Rückübersiedelung von Wölfen und Bären dienen.

Der über die Dauer von 11 Stunden geöffnete Verschluss der Hubble Teleskope zeigt uns ein Lichtbild des Universums vor Jahrmillionen Jahren, solange nämlich dauert die Reise des Lichtes in die Hubblekamera.

Erstmals in der Geschichte der Menschheit ist möglich ein vollständiges Bild des Universums und seiner Entstehungsgeschichte zu bekommen und es interessiert die Medien und somit die Bevölkerung kein bisschen.

Täglich aber haben wir Gelegenheit und lernen überkommene Meinungen und Mythen zu überwinden solange wir uns von Natur- und Wissenschaftsdokumentationen im Fernsehen unterhalten lassen oder aber Sachbücher zur Hand nehmen.

 

 

Die Gegenwart ist das was sie ist

  • Langweilig, solange nicht gerade ein Schäferstündchen stattfindet oder eine Liebe am aufblühen ist.
  • Langweilig, ausser ich bin gerade einer Entdeckung auf der Spur.
  • Entsetzlich, das wahre Browsen findet bei buckligen, alten Weiblein in Abfallkörben statt.
  • Schrecklich, die Orientierung von Freunden und Familie ist rückwärts gewandt und ohne Kontrast.

 

Desktop Revolution 2013

Singularität naht, der Zeitpunkt ab dem Maschinen sich selbst verbessern können und so den technischen Fortschritt massiv beschleunigen.

Es ist eine immaterielle Zeit.

Das Finanzwesen, Josef Ackermann haben das immaterielle, virtuelle akzeptiert und zu nutzen verstanden und sich schadlos gehalten.

Das Antropozän ist zu meistern solange wir lernen den Maschinen zuzuwinken und ein gesundes Selbstverständnis erlangen.