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Die Satzfahne schwenken für Ihr Interesse

20. Februar 2014

 

 

Einseitenwunder. Die Satzfahne schwenken für Ihr Interesse.

Mit Satzfahnen winken und Interesse erzeugen. Ein gutes Beispiel von dem was mit sog. Content Marketing gemeint ist.

 

 



 

 

Zwei famose Beispiele, wie kreative Dienstleister aus der Vergessenheit raus- und ins Gespräch kommen. Eine Demonstration reifer Leistungen, wie Dienstleister den Umgang mit dem verstehen, was jetzt als sog. Content Marketing das vorherrschende Thema ist.

Sie können es der Einfachheit halber weiterhin Eigenwerbung nennen.

 

 

Gelungene Eigenwerbung von Area 17, Paris, New York.

Brillante Eigenwerbung von Area 17 mit Sitz in Paris u. New York.

 

 

Area 17, eine interaktive Agentur mit Sitz in Paris u. New York, hatte den Zuschlag erhalten, die Neugestaltung des weltweit einflussreichsten Magazins der Werbebranche zu übernehmen. Erfolge mit der Markenbildung und dem Onlineerlebnis von Quarz des US Atlantic Magazins und der Geschichte des Web aus Sicht der Webby Awards gingen der Entscheidung voraus.

Das Produkt selbst ist seine Werbung und Area 17 tut das, was Apple mit seinen Produkten tut und macht ihr Produkt, nämlich ihre Dienstleistung, ihre Arbeit zu ihrer Werbung.

Somit ist Area 17 das Interesse der internationalen Werbebranche sicher, einer Verbindung über die das Einkommen hereinkommen soll. Wie gesagt, eine reife Leistung.

 

 


Rene Haas Blogeintrag: Corporate Design - braucht man das?

 

 

Das zweite Beispiel wie Content Marketing geht, kommt von Rene Haas, einem Frankfurter und Mitstreiter der Markenbildung. Er bezweckte wohl keine digitale Anzeige in eigener Sache, sonst hätte er das, was mir als einseitige, lange Satzfahne erschien, mit einem Aufruf zum Handeln abgeschlossen.

Es hilft dem Leser zu wissen, dass ich auf seinen Blog-Eintrag über Stumble Upon aufmerksam wurde. Stumble Upon lädt die Seite ohne sie in ihrem Umfeld von Haas‘ Website in meinem Browserfenster wiederzugeben. Ich bekomme nur die eine Seite angezeigt ohne sein ursprüngliches Umfeld.

Sie landen auf einer Landing Page und nicht auf der Homepage. Das Ergebnis der Suchmaschiene gibt Fragmente von Inhalten wieder, Streams, einen Ausschnitt aus dem Strom an Informationen. Die Inhalte fragmentieren mit den Märkten und den Interessen der Leser.

Haas wollte wohl vielmehr seine Einblicke in einem Blogbeitrag teilen. Mein Kopf hat daraus eine Anzeige gemacht: Content Marketing. Egal ob Content oder Eigenwerbung, ich war sofort interessiert. Nicht die Frage ob man Corporate Design braucht, interessierte mich, aber die aus dem anglo-sächsischen bekannte FAQ-Mechanik und das mutmassliche Inhaltsystem, als Demonstration für Content Marketing:

 

 

  1. Welche Fragen höre ich bei meinen Kunden?

  2. Was kann ich ihm gutes tun?

  3. Kann ich mit einer Neuheit, Kontroverse oder knappen Antwort ihr Interesse bekommen?

  4. Ist das eine Hilfe, löst es das Problem?

  5. Will ich das ritualisieren als meine Kampagne?

Spätestens seit Anfang des letzten Jahrzehnts, sieht sich jeder dt. Unternehmer vor der Aufgabe, kontinuierlich neue Bedeutung für seine Marke zu schaffen. Nichts neues für Hersteller, dafür hat er sein Produkt, nur was tut der Dienstleister?

Neu und gewöhnungsbedürftig ist, dass heute jeder von uns seine eigene Chronik in Echtzeit schreiben kann, anhand der Marken gebildet und beurteilt werden. Die Chronik ihrer Marke. Ein dem Licht der Öffentlichkeit ausgesetztes Tagebuch.

 

 

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