Swimming Cities by Tod Seelie. Hudson River, NYC.

Schwimmende Städte von Tod Seelie. Kunstprojekt von 2008 auf dem Hudsonfluss, NYC. Quelle.

 

 

Mich freut die Erfahrung gemacht zu haben, wenn ein New Yorker gesteht: „Ich mochte San Francisco mit seinen Hippies noch nie leiden.”

Der New Yorker Fotograf Tod Seelie verbrachte die letzten 15 Jahre mit einer Gruppe Nomaden, die rennen und spielen, feiern, Sachen anzünden und kranke Wasserfahrzeuge bauen. Diese Mischung aus Street Art und Hochseepiraterie ist nun in seinem neuen Buch Bright Nights: Photographs of Another New York dokumentiert.

Bei aller Liebe für Wirrköpfe, zeigt sich auch hier zuletzt die Zweckbestimmung, alles einer möglichst grossen Konsumentenschar zugänglich zu machen.

Für den Berliner Fotografen Thomas Bröse ist ein strenger sachdienlicher Hinweis auf das Marketinggenie Lady Gaga wie auch Banksy zu seinem Nutzen.

Thomas kann bedenkenlos den blonden, britischen, arischen Gutsherrn in Rosamunde Pilcher mimen, einen auch für Berlin noch nie dagewesenen Dandy, dessen Herannahen in dunkler Nacht der Strassenpolizist schon verspürt, wenn er noch 500 Schritt entfernt ist. Das nur am Rande.

 

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