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Mail, die erste Killerapp im Netz

Mail war und ist die erste Killerapp, die uns das Internet bescherte. Die Korrespondenz geschieht wie bei einem persönlichen oder vertraulichen Gespräch unter vier Augen. Eine verbindliche und überaus bequeme Art der Kommunikation, in der die Korrespondenten Gelegenheit haben ihre Anliegen zu überdenken und dem Empfänger Abstand zugestanden wird, sich zu sammeln und überlegt zu antworten.

Noch heute versende ich mit Vorliebe Postkarten.

 

 

Von itterativer Korrespondenz zu Konversation in Echtzeit

Seit wir mit Twitter und Facebook, das Netz okkupiert halten und es mit dem Beinamen ’social net‘ zum weissen Schimmel erklären, ziehen die Leute es vor, mit einer Botschaft viele zu erreichen. Unsere in Intervallen stattfindende, sinn- und zweckmässige Korrespondenz, wurde ergänzt mit effizienterer, zeitgleich stattfindender Konversation unter vielen Beteiligten und ist damit öffentlich.

Mail ermöglicht uns unter Ausschluss der Öffentlichkeit, eine verbindliche Korrespondenz mit einer Person einzugehen und diese für uns zu gewinnen versuchen.

Heute pflegen wir Konversationen auf proprietären Plattformen, die allesamt die Inhalte solcher Kongregationen in ihren Datenbesitz überführen.

Cloud computing tut nichts anderes. Hier werden unsere Dateien aggregiert und auf einem proprietären, noch dazu zentralen Datenträger verlegt, im Gegenzug wird Synchronisation angeboten.


 

E-Mail:
zeitversetzte Korrespondenz unter vier Augen



zeitgleiche Konversation

Facebook u. Co.:
zeitgleiche Konversation in aller Öffentlichkeit

 

 

Mama, sind wir schon da?

Gerade geschieht das Google mit der Einführung von Knowledge Graph (dt. Wissensdiagramm) eine gutes Stück intelligenter wird.

Suchergebnisse werden fortan zutreffendere Ergebnisse zur Suchanfrage liefern, als Resultat semantisch erweiterter Algorithmen und beidseitiger Schaffung (co-create) von Machinenverstand und zuehmender Beteiligung.

 

Mit dem Ereignis des semantischen Web, kann und wird die nächste Enteignung stattfinden und das Web, von James Bridle als organisches Wesen verhätschelt, holt sich seine, an Facebook, Cloud und Co. verlorenen Obrigkeitsgebiete zurück.

Bereits mit dem Aufkommen der Blogs, geschah es und das Web holte sich seine ihm angestammte Nutzbarkeit und nämlich das User Interface Design zurück von den tolldreisten Versuchen in den 90er Jahren das Webdesign von HTML unkundigen Gebrauchsgrafikern mit Flash beherrschen zu wollen. Ein Millioneninvestment an verunglückten Gestaltungsversuchen seitens Werbeagenturen und ihren Industriekunden.

Die Verwirrung herrscht noch vor und so leben auch heute viele Werbeagenturen davon, ihren Kunden Webdesign aus den 90er Jahren zu verkaufen, Websites die statisch sind wie Drucksachen.


 

James Bridle Network Realism
Ein wenig Realitätssinn darf es schon sein.



iCloud: Wenn es regnet schüttet es.

iCloud:
Wenn es regnet dann schüttet es
/ Ein Unglück kommt selten allein.

 
Mit dem Ereignis des semantischen Web wissen findige Entwickler wieder ganz neue Punkte miteinander in Verbindung zu bringen.

Eine Vielzahl an kleinen, mobilen Lösungen die das dezentrale Wesen des Webs akzeptieren, fördern und kontinuierlich neue Bedeutung für die Marke schaffen.