Das Internet ist aufgeschmissen

The internet is fucked.

 

 

„Es gibt immer eine Türe die aufgeht‟, wie Alfons Schuhbeck an anderer Stelle sagt.

Bislang kam das auch dem Internet und damit dem Nutzer zugute. Es konnte sich den Unzulänglichkeiten der Gestalter, Betreiber, Anwender und den großen Gegnern widersetzen und sich durch eine Hintertüre auf seine ursprüngliche, primitive Technologie zurücksetzen. Die großen Gegner sind:

 

 

  1. Regierungen, die das Nutzungsverhalten ihrer Bürger überwachen.
  2. Provider, die Anbieter gegen Geld bevorzugen.
  3. Soziale Netze, die abgeschirmt vom Rest des Internets Informationen horten.


 

 

Die Wahrheit ist: Das Internet hat die Welt radikal verändert. Über den Verlauf der vergangenen 20 Jahre, entwickelte sich die Idee, alle Rechner der Welt zu vernetzen, von einem feuchten Forschungstraum zu einem notwendigen Zustand der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklungen.

Das Internet ist aufgeschmissen und wir mit ihm.

Jetzt entscheidet sich ob die im 17. Jahrhundert begonnene Aufklärung im 21. Jahrhundert fortgesetzt wird oder wir fallen in die verheerenden, ideologischen Auseinandersetzungen zurück, die auf trügerischen Ideen, nicht gemachten Einblicken fundieren.

Seit Anbeginn des Jahres treffen sich in den USA, die Internet Anbieter mit der FCC vor Gericht, um die seitens der FCC versäumten Regulierungen und neuen Geschäftsideen der grossen Internet Anbieter, die in den 20 Jahren nichts beitrugen, als die Amerikaner vor die Wahl, ob Kabel oder DSL zu stellen, was zum Monopol des Kabelanbieters führt, dass aufgrund versäumter Regulierungen so nicht bezeichnet aber geduldet wird.

Die grossen Anbieter Comcast und AT&T spielen schliesslich mit Gedanken eines neuen Geschäftsmodels, etwa dem von einem pay-per-view Internet.

In derlei politischen Versäumnissen unterscheidet sich die USA nicht von Deutschland. Denken Sie nur an das massive Versäumnis einer Überarbeitung des Urheberrechts.

Auf englisch weiterlesen.

 

 

Das Ministerium für Verkehr Abt. Internet seit 2014

 

 

Gerade passiert in Deutschland, dass Berufspolitiker, der Berufszweig, dem, neben dem Bankier, das Vertrauen entzogen wurde, ausgerechnet der soll es mit seinem überkommenen Betriebssystem, mit der Geschwindigkeit des 21. Jahrhunderts aufnehmen.

Dorothea Bär und Alexander Dobrint haben Gelegenheit zum gestalten. Dem im Ausland noch immer als Gestalternation gefeierten Ruf Deutschland’s neue Bedeutung beifügen. Ein Ministerium wie einen Start-Up zu agiler Handlung bewegen und demonstrieren, dass einfach einfach einfach ist.

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