Home > Eigenes, Geteiltes, Neue klassische Werbung > Das Internet der Dinge

Das Internet der Dinge

12. November 2015

 

 

German Style - American Style (Quelle- Internet der Dinge – der nächste große Schritt für die digitale Wirtschaft von Holger Schmidt)

Netzökonom Holger Schmidt’s Folie 4 besagt schon alles.

 

 

Hierzulande soll das sogenannte Internet der Dinge1 die bislang verlässlichen Massenarbeitsplätze der dt. Industrie auch im Informationszeitalter sichern helfen.

Ein wenn auch ehrenwerter Gedanke, der in seinem Ursprung von einer vermeintlichen Big Idea geleitet sein mag, stellt sich der allgemeinen Entwicklung in den Weg.

Ein vorschnell gefeiertes Industrie 4.0 gibt dem deutschen Sonderweg einen Namen, der in den Unternehmen kaum Resonanz findet und eine gefährliche Konzentration auf die Digitalisierung der Fabriken2 beansprucht.

 

 

Möge der Kelch an mir vorübergehen

Verständlich bei unablässigen Rekordmeldungen aus deutschen Landen. Ein jeder wiegt sich in Sicherheit und will sie auf ewig in Stein gemeißelt zugesichert wissen. Gerade geschieht, das wir eine Migration bislang unbekannten Ausmasses erleben, an Menschen die solcher Sicherheit anteilig werden wollen.

Der Wandel ist nicht viel anderes, als die Mauser bei Tieren. Bei uns Menschen ist gleichsam jeder persönlich gefragt und für seine Mauser verantwortlich.

Und richtig, Angestellte bleiben nach wie vor der Mauser angestellt, ein Schub in der persönlichen Entwicklung findet nicht statt und wird entsprechend auch nicht honoriert.

 

 

 

 

Bejubelt und bewundert werden disruptive Welterfolge solange sie aus den USA oder sonst woher kommen. Es sind Selbstständige die oft nicht anders können, als im Disruptiven ein eigenes Geschäftsmodell zu entdecken und die auf eigenes Risiko ihren Wohlstand begründen.

Die in den Netzen oft kostenlos zur Verfügung gestellten gemeinfreien Hilfsmittel liefern die Werkzeuge für Gründer, freie Berufe, Familienunternehmen, Einsteiger und für den Mittelstand, um deren Existenzen gründen oder fördern zu helfen.

Es ist kein Zufall, dass die Mehrzahl dieser Hilfsmittel ausdrücklich für den gemeinfreien öffentlichen Bereich3, also ausdrücklich nicht für den Industriebereich bestimmt sind.

Es ist auch kein Zufall, dass bejubelte und bewunderte disruptive Welterfolge ganz ohne Werbung den Markt beherrschen. Das gilt ebenso für Google als für WordPress, der Blogging Software, die von Ghost Gründer John O’Nolan als das Betriebssystem für das Internet bezeichnet wurde.

 

 

Silicon Valley vs. Deutschland

 

 

Alles was funktioniert4

Die amerikanische Herangehensweise an das Internet der Dinge ist deutlich den Bürgern und der Privatwirtschaft überlassen.

Die Herangehensweise geschieht von unten nach oben5.

Die deutsche Herangehensweise dagegen ist eine Big Idea aus der Politik.

Ein Erlass von oben6.

Philipp Berner, ein deutscher Gründer mit Silicon Valley Erfahrung vergleicht die beiden Ökosysteme auf der US Plattform Medium auf Deutsch.

Politik und Wirtschaft kann sich am Beispiel der Stadt New York abschauen was auf Seiten der Regierung zu tun ist, um eine vom 11. September gezeichnete Metropole zur digitalen Hauptstadt zu erklären. Hier lose Einträge zum Thema New York Silicon Alley meinerseits, die nicht für diesen Zweck zusammengefasst wurden.

 

 

  1. Internet der Dinge – IOT: Internet of things
  2. Netzökonom Holger Schmidt
  3. Public domain – Gemeinfreiheit
  4. Whatever Works Film von Woody Allen
  5. Bottom-up approach – von unten nach oben
  6. Top-down approach – Erlass von oben
Share on StumbleUpon1Tweet about this on TwitterGoogle+1Digg thisshare on Tumblr0Share on LinkedIn1Pin on Pinterest0Email to someoneShare on Facebook0