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Das F-Wort

25. September 2011

 

 

 

 

 

Wollen wir zu Dir oder zu mir?
Und bleiben doch auf Facebook.

Sheryl Sandberg mit einer Hand für Finanzpolitik.

Neil Perkin’s Wochenbrief machte auf Chris Applegate aufmerksam. Applegate hat sich lt. einem Blogeintrag (hier zu lesen) von Facebook verabschiedet, wenn auch erst noch temporär. Das ist erstaunlich, arbeitet er doch für die, auf soziale Medien spezialisierte Londoner Agentur We Are Social, mit Niederlas-sung in München von Bastian Scherbeck geführt.

Im Leben verliert man sich über Distanz oder aus Mangel an Zusammengehörig-keit aus den Augen. Facebook verkehrt diese natürliche, meist auch gewünschte Entfremdung und macht auch ungeliebte Gesichter aus der Vergangenheit, wieder in Dein Leben treten. Das hat für Applegate auch immer etwas rückwärts gewandtes.

Leute die man aus Desinteresse zurückgelassen hat, kommen mit Facebook wieder hoch.

Das neue FB Profil als Zeitstrahl des Benutzerlebenslaufes verstärkt die retrospektive Haltung.

Kaum noch jemand scheint Facebook zu mögen.

Und bleiben doch auf Facebook.

Weder für Mensch noch Marke kann förderlich sein, Leuten hinterher zu laufen. Für Mensch und Marke kann nur gut sein, Tatsachen zu schaffen, die bewirken, die Leute in ihren Bann zu ziehen.

Kontinuierlich neue Bedeutung für Marke wie Mensch schaffen, ist auch für unsere post-digitale Zeit kein dummes Anliegen.

Auf Facebook wird der Mensch zur Marke aber die Marke wird nicht Mensch.


 

 
Up to You – David Kitt    Up to You – David Kitt von My Music

 

 

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