Shola Ama












Coexist The xx Photo: Jamie-James Medina via Popmatters.

 

In der Flüchtigkeit unserer Zeit profitieren

Wenn das Produkt überraschen u. begeistern soll, soll auch die Werbung überraschen und begeistern.

Und die Werbung geht wie die Liebe überraschende Wege.

Oliver Sim, Romy Madley Croft und Jamie Smith sind The xx.

The xx werden seit ihrem Debütalbum vor 3 Jahren als bislang letztes große Pop-Phänomen der Musikwelt gefeiert.

Wie die drei das Marketing für ihr zweites Album in einem WOM Experiment einem einzigen Fan überliessen und weltweit ein Millionenpublikum erreichten, erfahren Sie hier.

Warum das Experiment gelingt will dieser Eintrag untersuchen.

Alles schon einmal dagewesen, aber das ich damit reich werde, hätte ich mir nicht träumen lassen.

 

Koexistenz: Einer von vielen sein

Das überraschendste an der Londoner Band (The xx) ist vielleicht, dass sie sich darin unterscheiden, keinen Unterschied zu machen.

Sie tun was alle tun.

The xx zeigen auf ihrem Tumblr Blog, ihre Vorlieben.

Die Orientierung der Pop-Erneuerer wird in fantastischen Einblicken preisgegeben.

Wer bereitwillig das richtige zu geben vermag, bekommt auch was zurück.

 

The xx winken den Maschinen zu

Hier komme ich von James Bridle, der ein Mitgefühl für Spambots und Webcrawlern empfindet und den Versuch unternahm, eine neue Ästhetik definieren zu helfen.

Oliver Sim, Romy Madley Croft und Jamie Smith wussten sehr genau, welchem Fan sie die URL ihrer Coexist Website überantworten wollten.

  1. Dazu müssen sie den Maschinen zuwinken, den Umgang mit dem Web üben und jedenfalls Einblicke in ihre Webanalysen haben. Der auserwählte Fan hatte sich gut eine Stunde mit ihrer Musik beschäftigt und die Drei wussten das sofort.
  2. Das Plattenlabel XL unter Adam Farrell, arrangierten sich mit Microsoft für die von Aaron Koblin inspirierte Visualisierung des WOM Experiments um die Auswirkung in Echtzeit dokumentieren zu können.
  3. Ein Tag vor der US Veröffentlichung, schafften xx es auf die Homepage von Reddit. Fans sorgten dafür.