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Cesar Milan der US Hundeflüsterer mit gleichnamiger TV Sendung, dressiert Menschen und rehabilitiert Hunde mit beispiellosem, unmittelbar demonstriertem Erfolg.

Dabei wird immer auch gezeigt, dass das Verhalten der Hundehalter, der Auslöser ist für unliebsames Verhalten bei Hunden. Hundehalter und Halterin kichern hilflos, wenn ihr Hund sie anspringt oder wild kläfft um das Terrain zu verteidigen…

Wir kennen das zur Genüge aus unserem Umfeld. Der Mensch vermenschlicht den Hund, der Hund aber bleibt Hund und dominiert schliesslich.

Das Studium solchen Verhaltens verrät viel über das Verhältnis Mensch und Marke, Wirtschaft und Gesellschaft, Politik und Bürgertum und liefert brauchbare Hinweise, wenn wir beobachten wie Cesar Milan, scheinbar mühelos jeden Hund zur Raison bringt indem er Haltung annimmt und mit seiner Haltung dem Hund gegenüber.

Aber was genau macht die Haltung aus?

Ist es die physiche Haltung, also wie jungen Mädchen geholfen ist mit dem Hinweis der Mutter: „Schultern zurück”?

 

Ihr seid meine Gegner wenn ich Gerechtigkeit will

Muhamed Ali

 


Es ist der stille Vorsatz, die Intention mit der Milan dem Tier gelassen entgegentritt. Immer dann, wenn die Situation es erfordert, ist Milan zur Stelle, mit einem kleinen Ruck an der Leine, einer leichten Berührung und das mit ausdauernder Beständigkeit und Verlässlichkeit.

Der Zuschauer entdeckt im liberalen Verhalten der zu dressierenden Hundehalter eine Störung, die einem Mangel an Energie entspringt und Folge ist, eines fehlenden Vorsatzes, Anspruchs oder Vorhabens beim Hundehalter. Führt der Wille des Hundehalters nicht das Tier, dann zwingt das Tier dem Halter seinen Willen auf.

 

Jeder nach seiner Façon

Jürgen Drews