WOM

Ziva sagt

3. Juni 2013 Kommentare ausgeschaltet

 

 

Ziva David (Cote de Pablo ) NCIS

Ziva David (Cote de Pablo ) NCIS. Quelle.

 

„Veränderungen erfordern Taten”

Ziva David, NCIS

 

 

Laura wieder da

3. März 2013 1 Kommentar

 

 

Graupapagei Laura beim Sendlinger Anzeiger

 



München Thalkirchen

München Thalkirchen



Ludwig Vogelrieder's Graupapagei Laura

Ludwig Vogelrieder’s Graupapagei Laura

Foto: AZ

Wo ist nur unsere Laura? Halb Thalkirchen für 2 Wochen in Sorge. Von Graupapagei Laura fehlte jede Spur.

Im Münchner Stadtteil Thalkirchen fliegt ein Graupapagei seit 17 Jahren von Fenster zu Fenster und begrüßt die Nachbarn: „Hallo, ich bin Laura.” Nach jedem Tagesausflug kehrt das umgetriebene Tier heim zu Halter Ludwig Vogelrieder, der das Tier aus einer schlechten Haltung in Südfrankreich erlöst und rasch gelernt hat, dass der Graupapagei seine Zeit zwischen den Mahlzeiten nicht auf einer Stange hockend verbringen wird.

 

Laura wieder da

Bereits zum zehnten Mal blieb Laura verschwunden. Diesmal für 2 Wochen bei Eis und Schnee. Laura verdankt Vogelrieder’s Öffentlichkeitsarbeit den Schutz der Thalkirchner Gemeinde und wird sich noch lange frei bewegen können.

 

 

KategorienGeteiltes, WOM

Gold

14. Januar 2013 Kommentare ausgeschaltet

http-:poultergeist.tumblr.com:post:34700340139

 

McDonald’s Mein Burger ist eine Goldidee

Eine für alle Beteiligte lohnende Idee die tut. Alastair Duncan nennt es Partizipations Marketing. Ideen die tun wurde von Gareth Kay geprägt.

Ideen die tun bringen die Marke ins Gespräch, ermöglichen dem Verbraucher unmittelbare Beteiligung und 15 Minuten Ruhm als Gegenleistung. Die Besucherzahl der Filialen erhöht sich und der Verkauf der Produkte wird merklich und nachweislich gefördert.

Verkaufsförderung, Event Marketing, Direkt Marketing, POS, Markenbildung, klassische Werbung?

 

‚Digitales Marketing‘ wird zu nur ‚Marketing‘ im neuen Jahr

Da haben wir es! Ein Leben.

Wir haben nur das eine.

Feige Nuss

22. Dezember 2012 Kommentare ausgeschaltet

Alfons Schuhbeck

 

Alfons Schuhbeck, Person des Jahres

Freilich, Merkel ist ein weltpolitisches Phänomen und dominiert die Medien, wie auch Präsident Obama, der mit einem Titelbild auf dem Time Magazin, zur Person des Jahres erklärt wurde.

Wann immer ich aber den Fernseher einschalte, bekomme ich Schubeck zu sehen.

Auch bei Spaziergängen durch Gern oder Nymphenburg werde ich von Schubeckplakaten auf den Litfaßsäulen begleitet.



teatro Plakat

Omnipresent



5 vor 12

Es ist immer 5 vor 12 (Thomas Meinecke 1981)

„Es gibt immer eine Türe die aufgeht‟

Wenn, wie Gogo Eisert es für mich greifbar machte, Deutschland seinen Wohlstand der Mittemässigkeit zu danken hat und Aussitzen das Erfolgsgeheimnis ist und sich der Deutsche mehrheitlich in Merkel wiederkennt, wie veträgt sich solch taktischer Vorteil, nämlich das zaudernde, tastende, zögernde mit seinem Gegenteil eines rigiden, alles bestimmenden Alfons Schuhbeck?

 



sportive



Völkl Zebra Ski

Revolutionäres Skidesign

 

Schuhbeck machte Me-Too (Witzigmann’s Palazzo, Gewürze, Platzl, Food) zu seiner Domäne und Schwaiger brachte Farbe auf die Skipisten der Welt

Karl Heinz Schweiger, mein verehrter, erster und meist geschätzter Agenturchef, der mit seiner Sportive Werbeagentur und dem Sportive Magazin die ISPO monopolisierte, hatte das Leben der Wintersportfreunde verändert.

Ausgerechnet, mit dem schwarz/weissen Völkl Zebra Ski Design, brachte Schwaiger ein für allemal Farbe auf die Skipisten der Welt. Das bunte Treiben der Freizeit- und Extremsportler wie wir es heute von Marken wie Adidas, Puma, bis hin zu Nike kennen, nahm damit seine Anfänge.

Mit Schuhbeck hat Schwaiger die bayerische Ungemütlichkeit gemein, aber auch, dass nach jeweiligen aufreibenden Einsatz kein böser Gedanke zurückbleibt.

 

 

Hey Telekom!

13. Dezember 2012 Kommentare ausgeschaltet

Dominik Schwarz feiert mit seinerChronik, 6 Monate chronische Kundenbetreuungsstörung

 

Eine sechs monatige Chronik von der Kündigung des Telekom Dienstes durch Dominik Schwarz

Wir sind nicht länger in der Lage ein glückliches Leben zu führen ohne Telefon, Mobil und Internetanbieter. Und es ist uns völlig egal, wer der Anbieter ist, solange alles klappt.

Telekommunikations Unternehmen wissen das und der individuelle Kunde ist ihnen völlig egal, solange das Unternehmen auf eine grosse Anzahl an Kunden verweisen kann um die Aktionäre zufrieden zu stellen.

Dem Konsumenten geht es um die Kosten.

Dem Unternehmen geht es um Nummern.

Dominik Schwarz hat etwas persönlich genommen, was hoffnungslos unpersönlich ist und es scheint ihm Freude bereitet zu haben, dort ein Verhältnis aufzubauen, wo es kein Verhältnis gibt. Sehen Sie seine Korrespondenz mit der Telekom hier durch.

 

 

Anspruch des Unternehmens: Hier hilft das Telekom Service-Team, „@Telekom_hilft ‟, in der festen Überzeugung, dass Service mit 140 Zeichen geht.

 

 

KategorienEigenes, Reife Leistung, WOM

Tuna Tunes

25. September 2012 Kommentare ausgeschaltet

 

 

Der Instrumentenbauer Carsten Schoor hat eine Tunfisch-Ukulele gebaut.

 

 

Bei mir kommt der Tunfisch aus der Dose und die Musik jetzt auch

Freilich hol‘ ich mir ab Oktober den Tunfisch von Followfisch im Supermarkt.

Nicht weil er von Hand mit der Angel gefangen wird, oder weil die Angelruten-Fischerei rund 6.000 Arbeitsplätze auf den Malediven sichert, aber weil ich damit die Bemühung von Leagas Delaney und Stefan Zschaler belohnen will und frischen Thunfischtoast seit der Kindheit mag.

Strategischer Konsum ist selbstverständlich und geschieht nebensächlich. Wir kaufen dort wo es uns gefällt und was uns gefällt.

Wohin es uns aber zieht, soll von eigenen Entdeckungen abhängen und es ist die ohnehin stattfindende Transformation, der Wandel im Verhalten von uns Leuten, der einen Wandel im Verhalten der Werbetreibenden nach sich zieht.

Der Umweg über die soziale Befindlichkeit ist manchmal der bessere Weg als die in Deutschland ohnehin so populäre Schnäppchenjagd bei der die Ratte bekanntlich am Ende der Rattenjagd eine Ratte bleibt. Lesen Sie hierzu von Gabriele Fischer einen weiteren Aspekt: ‚Wir wollen nur Ihr Bestes‚.

Mehr zu Followfish erfahren Sie von Susanne Herrmann.

 

 

Coexist

16. September 2012 Kommentare ausgeschaltet

Shola Ama












Coexist The xx Photo: Jamie-James Medina via Popmatters.

 

In der Flüchtigkeit unserer Zeit profitieren

Wenn das Produkt überraschen u. begeistern soll, soll auch die Werbung überraschen und begeistern.

Und die Werbung geht wie die Liebe überraschende Wege.

Oliver Sim, Romy Madley Croft und Jamie Smith sind The xx.

The xx werden seit ihrem Debütalbum vor 3 Jahren als bislang letztes große Pop-Phänomen der Musikwelt gefeiert.

Wie die drei das Marketing für ihr zweites Album in einem WOM Experiment einem einzigen Fan überliessen und weltweit ein Millionenpublikum erreichten, erfahren Sie hier.

Warum das Experiment gelingt will dieser Eintrag untersuchen.

Alles schon einmal dagewesen, aber das ich damit reich werde, hätte ich mir nicht träumen lassen.

 

Koexistenz: Einer von vielen sein

Das überraschendste an der Londoner Band (The xx) ist vielleicht, dass sie sich darin unterscheiden, keinen Unterschied zu machen.

Sie tun was alle tun.

The xx zeigen auf ihrem Tumblr Blog, ihre Vorlieben.

Die Orientierung der Pop-Erneuerer wird in fantastischen Einblicken preisgegeben.

Wer bereitwillig das richtige zu geben vermag, bekommt auch was zurück.

 

The xx winken den Maschinen zu

Hier komme ich von James Bridle, der ein Mitgefühl für Spambots und Webcrawlern empfindet und den Versuch unternahm, eine neue Ästhetik definieren zu helfen.

Oliver Sim, Romy Madley Croft und Jamie Smith wussten sehr genau, welchem Fan sie die URL ihrer Coexist Website überantworten wollten.

  1. Dazu müssen sie den Maschinen zuwinken, den Umgang mit dem Web üben und jedenfalls Einblicke in ihre Webanalysen haben. Der auserwählte Fan hatte sich gut eine Stunde mit ihrer Musik beschäftigt und die Drei wussten das sofort.
  2. Das Plattenlabel XL unter Adam Farrell, arrangierten sich mit Microsoft für die von Aaron Koblin inspirierte Visualisierung des WOM Experiments um die Auswirkung in Echtzeit dokumentieren zu können.
  3. Ein Tag vor der US Veröffentlichung, schafften xx es auf die Homepage von Reddit. Fans sorgten dafür.

 

 

The xx Marketing

15. September 2012 Kommentare ausgeschaltet







 

Mit möglichst geringem Aufwand möglichst viel bewirken

Für die Markteinführung des zweiten Albums der Londoner Band The xx, gab Adam Farrell, der für Marketing zuständig ist, am 3. September, die Adresse zu einer Website, mit einer Vorschau des Albums Coexist, via E-Mail an einen einzigen Fan weiter, um bei Beendigung des Experiments am Dienstag (9/11) dieser Woche, Millionen Besucher verzeichnet zu haben.

Die Visualisierung der WOM Aktion ist hier zu sehen.

 

Wer nach einer Erklärung sucht, warum bei xx, Mundpropaganda in einer Zeit der Flüchtigkeiten zu solidem Gewinn führt, dem wird hier gedient.

 

Mehr zum Album Coexist.

Brian Lufkin Artikel.

 

 

 

 

 

In der Abendzeitung

30. Juni 2012 Kommentare ausgeschaltet

 

 

Die Augustenstraße 101: Dort, wo ihr Vater Bücher verkaufte, kocht Petra Hammerstein jetzt fürs Viertel. Foto: Gregor Feindt

Die Augustenstraße 101: Dort, wo ihr Vater Bücher verkaufte, kocht Petra Hammerstein jetzt fürs Viertel. Foto: Gregor Feindt

 

Hammerstein ist täglich hier, morgens kocht sie das Tagesgericht auf der Herdplatte, meist Eintöpfe (ca. 4,50 Euro), belegt Naans (3,20), Sesamfladen (3,20), macht Pasten für Tramezzini (ca. 2,50). Wenn sie nicht hier ist, kauft sie ein, dienstags und samstags auf den Bauernmärkten in der Gegend, oder sie arbeitet mit ihrer Mutter im zweiten Antiquariat der Familie in der Türkenstraße.

Fotostrecke hier ansehen.

Laura Kaufmann’s vollständigen Bericht vom 29.06 finden Sie hier.

 

Während wir uns freuen, über die Aufmerksamkeit, die Petra Hammerstein entgegen gebracht wird, feiern in den USA 17 Städte und 3 Bundestaaten den heutigen Tag als Social Media Day.

Neu hinzugekommen sind Buffalo, N.Y.; Manchester, N.H.; und McAllen, Texas.

 

 

 

Drei kleine Schweinchen

1. März 2012 Kommentare ausgeschaltet




Schinken und Beine: Drei Schweine sagen auf der Guardian Homepage was wirklich passiert ist.



„Grosser böser Wolf?‟ Der Guardian stellt sich vor wie die Schlagzeilen in heutiger Zeit lauten würden.



„Kinn hoch!‟ Die Fernsehwerbung spielt auf die aus dem Märchen bekannten Verse an.



„Wach auf zum Duft von Schinken!‟ Die armen Scheine werden verhöhnt.

 

 

Die englische Zeitung, The Guardian schaltet erstmals Fernsehwerbung. Eine Aufklärungskampagne zu offenem Journalismus, mit Hilfe der Londoner Agentur Bartle Bogle Hagerty.

The Guardian geniesst ohnehin hohes Ansehen unter Lesern, Journalisten und Bürgerjournalisten (Bloggern). Die tollkühne Aufklärungskampagne will nicht vordergründig neue Abonnenten gewinnen aber die Konversation um ein weitaus dringlicheres Thema anregen:

Offener Journalismus: Kommunikation im 21. Jahrhundert.

Ist die Frage nach ROI noch legitim, jetzt da die Deutsche McDonalds Kette mit Mein Burger ein deutliches Fallbeispiel vorzuweisen hat, wie Anlagenrendite im 21. Jahrhundert geht?

Aber zurück vom Rind (und der ewigen ROI Rindviech-Thematik bei WUV und Horizont) zum Schwein.

 

 
Bilder via Gazette und Muck Rack.

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