Transformation

Die 30 Sekunden lange Erklärung

15. Februar 2017 Kommentare ausgeschaltet

 

 

©Starmark

Nach dem im Auto vergessenen Sex

 

 

Jede 30 Sekunden Werbung ist eine lange Erklärung

 

 

30 Sekunden lange Erklärung
Die frohen Schüttelreime von Ferrero Küsschen Caramel, ein die deutsche Sendezeit beherrschendes, einprägsames „Brille: Fielmann” oder die verkaufsfördernden 15 Sekunden von Carglass zeigen eindringlich, dass Verkaufen anders geht.

Sie zeigen aber auch, daß es nicht vom Herzen und nicht vom Verstand kommen muss, sondern aus dem Druck der Lenden oder aber aus einem lauten Lachen heraus.

Jede 30 Sekunden Werbung ist eine Erklärung, sie birgt eine Belehrung und niemand läßt sich gerne belehren. Intellektuelle glauben zu wissen, das jede Erklärung ein Indikator dafür ist, versagt zu haben.

Wie dem auch sei, mir schlafen die Füße ein bei den ständigen Erklärungen und maßlosen Versprechen.
Erklägun dazu von T.L. Stanleyauf englisch lesen

 

 

30 Sekunden lange Erklärung

 

 

Relaunch eines ikonischen Foodblogs

14. Februar 2017 Kommentare ausgeschaltet

 

 

DMA moblile first

Kontrast schärft die Wahrnehmung1

 

 

DMA Ahnliche Eitrage

Frau Hammerstein, die Herausgeberin findet wieder Gefallen an ihren frühen Food Porn Aufnahmen. Wie der Tisch gedeckt und das Essen serviert wird, gehört nicht zu ihren Interessen.

 

 

Relaunch
„Die Mama denkt das Foodblogs die Märchenbücher der Erwachsenen sind.” Petra Hammerstein betreibt ihr kulinarisches Tagebuch seit sieben Jahren. Gedankt wird ihr das von einer treuen, recht umfangeichen Gefolgschaft und robuster Statistik von sicheren 3000 Seitenaufrufen. Die bewegen sich häufig auch in den Zehntausenden. Warum also etwas reparieren wenn nichts kaputt ist? Petra wollte von der Magazingestaltung weg. Sie sagt: „Ein Blog ist ein Blog und kein Magazin. Meine Leser wollen mitgenommen werden. Falls Sie ein Magazin lesen wollen, holen sie sich eins am Kiosk.”

 

 

Die Zeichnung soll helfen Petra's Beweggrund greifbar zu machen. Die Zeichnung ist Graham Roumieu entlehnt.

Die Zeichnung soll helfen Petra’s Beweggrund greifbar zu machen. Die Sensation des Normalen ist verständlicherweise nur schwer zu fassen. Die Zeichnung ist Graham Roumieu entlehnt.

 

 

Das können Sie als Besucher tun


Rezepte mit neuer Suchfunktion schneller finden

Während Sie sich für Rezepte interessieren, hilft ein Index die Suche einzugrenzen. Eine neue Suchfunktion aber bietet schon während der Sucheingabe brauchbare Ergebnisse.

Die Sucheingabe bleibt im Blickfeld solange Sie Rezepte abrollen.

 

 

Rezepte auch mit Google oder Bing als ‚rich recipe card‘ dem Suchmaschinenstandard entsprechend finden

860 Rezepte werden bis Ende 2017 Schema.org’s JSON-LD Metaddaten entsprechen. Die Mengenangaben passen sich ihrer Angabe der Portionen an. Sie können die Rezepte ausdrucken.

 

 

Rezepte abonnieren

In der Rezepterubrik können Sie Rezepte abonnieren und bekommen in Folge Rezepte ohne Erzählung zugestellt.

 

 

Blog abonnieren

Rezepte mitsamt dem Blogeintrag können Sie in der Fußleiste bestellen.


Neue Suchfunktion zeigt auch dann brauchbare Ergebnisse, wenn die Suche erfolglos ist.

Neue Suchfunktion hilft auch dann mit brauchbaren Ergebnissen wenn die Suche erfolglos ist.

 

Rezepte sind kompatibel mit Google AMP (Accelerated Mobile Pages)

Blog inkl. Rezepte abonnieren

 

 

Fußleiste mit Blog abonnieren (roter Pfeil)Der Mut andererbesuchen

Relaunch

 

 

Mit 5½ geht es bei Medium mit ⅓ der Mannschaft weiter

5. Januar 2017 Kommentare ausgeschaltet

 

 

Nun, wer hat heute einen Gag für mich? ©Ernie Bushmiller

Lesezirkel mit Nutzer generierten Inhalten
Illustration: ©Ernie Buschmiller

 

 

Schlüsselwort
Seit 5½ Jahren ist Ev Williams mit seiner Medium Publikation im Gespräch. Medium bietet Autoren die sicherlich eleganteste und handhabbarste Textverarbeitung inkl. Veröffentlichung und Vertrieb im Internet.

Medium gehört zur jüngsten Welle von Aggregatoren, die mit 60 Mio Lesern im Monat, den 60 Millionen Macht und Einfluss zu danken haben.

2016 war bislang das Jahr mit dem größten Momentum für Medium. Renommierte US Zeitungen, wie die Washington Post aber auch die US Regierung nutzen Medium für Veröffentlichungen und Werbung.

Jetzt berichtet Ev Williams, dass Medium’s Werbeangebot die ursprüngliche Grundidee gefährlich aufweiche und Medium Fokus wiedererlangen und straffen müsse, um ein taugliches der Grundidee nicht abträglichen Geschäftsmodell zu finden. Büros in New York und Washington D.C. wurden geschlossen und 50 der Mitarbeiter entlassen.

 

Renewing Medium’s focus3 min read by Ev Williams

 

Schlüsselwort

 

 

Weniger fade Marke

2. Januar 2017 Kommentare ausgeschaltet

 

 

 

 

Meinung
Die Meinung von Gareth Kay war schon die Jahre zuvor bestimmend und so freue ich mich für Ihre Markenbildung das Jahr mit einem an Kay angelehnten, bedeutenden Einblick zu eröffnen.

 

Unterschied ist auf Meinung aufgebaut, sieht aus als wären Stellungnahmen von einigem Wert. Wie kommen wir zurück auf die Bildung von rechthaberischen Marken?

 

In unzähligen Kundensitzung haben wir Marketingleute zu hören bekommen, daß die Äusserung von Meinungen riskant ist und sie nicht im Namen der Firma zu geschehen habe. Nein auch zu politischen Stellungnahmen. Und tatsächlich haben wir erlebt wie Marken und deren CEOs sich das Maul verbrannt haben.

Was wir aber ungleich öfter und weitverbreiteter erleben, ist das Marken nicht einzigartig sind und ihre Ansprüche, ihre Positionierung im Wesen und Wortlaut weder eindeutig noch voneinander zu unterscheiden sind.

+

Das so beliebte Plus markiert den Zenith
an Faulheit und Gedankenlosigkeit der Dienstleister und des Handels.

 

 

Es klingt profan wie Marken sich darstellen und sich Firmen in einem Sumpf von Alleinstellugnsmerkmalen1 immer gleichen Wortlauts voneinander abzugrenzen suchen. Der Markeneintopf ist den Leuten Wurst.

 

Illustration:  Marc Rosenthal. ©The New Yorker

 

Noch als amtierender Kreativdirektor war mir aufgefallen, dass meine geliebten Kreativen oft ihre persönlicher Meinung zuhause lassen wenn sie in die Arbeit kommen und ihren Arbeitstag mit Handwerk verbringen, dass bar jeder Stellungnahme mir zunehmend mut- und wertlos erschien. Es fehlt also an individuellem Einsatz. So manchen guten Handwerker musste ich gehen lassen.

Ich hatte das Glück meinen Lohn von einer Reihe gefürchteter Arbeitgeber zu beziehen. Mit Karl Heinz Schwaiger in München angefangen, machte ich mir bei Ellie Dylan in New York schliesslich in die Hosen. Ein kleine Jüdin die mir bis zur Brust ging, verfolgte mich durch das Loft ihrer Firma und hämmerte mit Faustschlägen auf mich ein. Ellie Dylan, die ich auch Jahre später mit einem Vorschlag in New York besuchte, hatte sich von mir erhofft, dass ich mehr Meinung lautstark vertreten möge: „Wish you were more opinionated.”

Umso mehr uns die Neugierde umtreibt, desto wahrscheinlicher wird, dass wir eine Meinung haben.

Kay erzählt von der berühmten Geschichte von Ian Schwagers Nightclub. Ein Hintergrund der mehr als die Erfahrung mit Luxushotels zu einer ganz anderen Meinung über Hotels führte und dem Wert von Sozialisieren in Eingangshallen.

Ich liess mich zwei Jahre lang auf Designerhotels umbuchen und empfand zum eigenen Erstaunen den gewaltigen Unterschied, wie etwa die Partystimmung am helllichten Nachmittag im Eingang eines anempfohlenem Designerhotel in London. Mein Staunen über den auf einer völlig anderen Meinung basierenden Prada Laden in Soho NY. Oder der soziale Medienknaller von Burberry mit ‘the Art of Trench’. Der Wert von Meinung, Meinungsbildung und persönlicher Markenbildung für die Markenbildung kann nicht noch deutlicher gemacht werden als es die Dominanz von Donald Trump in den Medien vermag.

 

Donald Trump - Illustration/  Marc Rosenthal ©The New Yorker

Gentlemen prefer blondes

 

 

Der Wert von Meinung aber auch die Chronik darüber. Von jedem Arbeitsplatz bekommen Kreative hochinteressante Bücher in die Hände gedrückt, wie etwa die Geschichte von Publicis, mit seinem auf die Grundmauern niedergebombten Hauptsitz über dem Drugstore, dem Wiederaufbau nach dem Krieg und dann das grosse Feuer, wie es die Agentur ein zweites Mal auf die Grundmauern niederbrennt, als spannende Lektüre der Biographie von Marcel Bleustein-Blanchet. Ohne geschichtliche Bezugspunkte und Meinungen lässt sich Kontext nicht herstellen, Orientierungslosigkeit wird zur Norm inmitten einer Diarrhoe immer gleichen Ursprungs. Die unterlassener Technologien oder deren verkehrter Implementierung zur Aktualisierung des Wissenstransfers.

 

 

Ich helfe, wenn ich darf, mit der Gestaltung Ihres nächsten Geschäftsmodels. Schicken Sie mir Post.

 

 


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lesss.co

 

Weniger fade Marke

 

 

Quelltext von Gareth Kayauf englisch lesen

 

 

Meinung

 

 

Neues Buch

29. Dezember 2016 Kommentare ausgeschaltet

 

 

Alles gestaltet sich neu

 

 

Selbst

>

Thomas Meinecke
Suhrkamp

Illustration: Christoph Niemann

 

 

Selbst
„Es gab Tage, da sie Pierre kraftlos, passiv, unsicher und mit trägem Körper vorfand, Tage, an denen er nicht einmal genug Energie aufbrachte, um sich anzuziehen, geschweige denn aus dem Haus zu gehen. Dann fühlte sich Elena stark und aktiv. Im Halbschlaf überkam sie ein merkwürdiges Gefühl: schlafend erschien ihr Pierre so verletzlich. Sie wollte in ihn eindringen wie ein Mann, sie wollte ihn besitzen. Sie wollte ihn wie mit einem Dolchstoß aufspießen. So lag sie da, zwischen Schlafen und Wachen. Sie identifizierte sich mit seinem Geschlecht, stellte sich vor, sie wäre er geworden und nähme ihn wie er sie genommen hatte. Dann fiel sie wieder in die Kissen zurück, wurde wieder sie selbst: Meer, Sand und Feuchtigkeit.”

Auszug aus dem bei Suhrkamp erschienene Roman.

 

Der heterogene Leser lernt schnell, das Sex erst noch komplizierter werden wird und sehnt sich sogleich an die stillen Tage von Bauer sucht Frau zurück.

 

Ich habe mich dem Roman wohlwollend genähert, nachdem er bereits Wirkung zeigte und ein Freund, sich offensichtlich Thomas Meinecke sexuell überlegen befindend, zum Ausdruck brachte, er sei der geeignetere um solch Buch zu verfassen.

 

Tatsächlich hat Thomas sich mit ‘feministischer Verfasser’, als category of one, brillant neu positioniert. Er ist somit der erste und einzige feministische Autor und versteht das wie bisher famos unter das Feuilleton zu mischen. Mit einem Unterschied, Thomas Meinecke wird in die Mitte der Lesergesellschaft vordringen. Er wird über Campus und Feuilleton hinaus, im Licht der Öffentlichkeit stehen, wenn auch nur kurz.

 

Ich habe mich ohne an einzelnen Sätzen hängen zu bleiben, rasch eingelesen ohne bereits verifizieren zu können, warum es sich gut liest und eine angenehme Schwunghaftigkeit aufkommt. Ein Absatz war eine Auflistung, wenn auch nicht als Stichpunkte, aber vielleicht kommt das ja noch.

 

Zwar fliegen dem Leser Namen um die Ohren, deren Geschichten er nicht kennt und womöglich nicht kennen lernen wird, aber es fügt sich unbemerkt der zur Gewohnheit gewordenen allgemeinen Fragmentierung.

 

Das auch in einem Gemenge an weiteren weit hergeholten Namen, was sicherlich einer jungen nach Unbekanntem durstenden Leserschaft entgegen kommt und sich als interessant erweisen mag. Praktisch daran zeigt sich eine ähnliche Wirkung, wie beim Bildnis eines Autors, der sich nachdenklich vor einem vollbepackten Bücherregal ablichten lässt, oder der weisse Kittel eines Fernseharztes.

 

 

the gentlewoman autumn winter 2010

the gentlewoman autumn winter 2010
Foto Inez van Lamsweerde & Vinoodh Matadin

 

Danke für saubere Absätze, eliminiertes Ausrufezeichen. Die Struktur erschliesst sich dem Leser. Sie wird hungernd nach den wundervollen Zärtlichkeiten, die immer mal nach einem Schub an sicherlich anstrengenden Fragmenten vom mitgenommenen Leser, dankbar gerührt angenommen. Genial und anders nicht denkbar.

 

Als ich nach München zurückkam und die Freunde um Unterstützung zu bitten begann, erhielt ich eine Absage auch von meinem grossen Freund Meinecke, den ich um ein Email Interview gebeten hatte. „Das wäre gerade so als würden sich Liebende zum Gruss die Hand reichen‟ kam es zurück.

 

Ein Vorbote von geliebter, zärtlicher Poesie im neuen Roman.

 

Grosse Sexualität.Romanauszuglesen


 

Das Begehren zieht die Bahnen.

Eine WG in Frankfurt am Main: Eva (Mode-Redakteurin, Kunsthistorikerin, »Prinzessin«), Genoveva (autodidaktische Sexualwissenschaftlerin, Forschungsschwerpunkte: Autogynophilie und Selfie Culture) und Venus (androgynes Model, Kulturwissenschaftlerin, Forschungsschwerpunkt: die Kolonien deutscher Vormärz-Auswanderer in Texas, insbesondere die Geschichte der nach Bettina von Arnim benannten libertären Kommune am Llano River). Sie schießen Modestrecken in der Baustelle der EZB, werden Zeuge der polizeilichen Erstürmung des Instituts für Vergleichende Irrelevanz, gehen tanzen im »Robert Johnson« und suchen nach Zärtlichkeit jenseits einer von Freud, Foucault oder Butler als Gefängnis geschilderten Sexualität. Sie sind die Hauptfiguren in einem mal platonischen, mal erotischen Postgender-Liebesreigen, inszeniert von Thomas Meinecke, feministischer Autor, Anhänger weiblichen Schreibens und Schriftsteller-Darsteller im eigenen Roman.

 

 

Selbst

 

 

Märchenbuch im Wartungsmodus

16. Dezember 2016 Kommentare ausgeschaltet

 

 

Der Mut anderer - Märchenbuch im Wartungsmodus

Foto: Maarten Wouters:Getty Images

 

 

Märchenbuch im Wartungsmodus

Warum lesen Menschen Food Blogs oder kaufen Kochbücher?

 

Meine Mutter wusste die Antwort: Food Blogs und auch Kochbücher sind die neuen Märchenbücher. Womit sie Recht hat.

Hellhörig wurde sie, als eine Kundin in unserem Antiquariat erzählte, dass sie sehr gerne abends Blogs lese und in Kochbüchern blättere, aber kein Ei kochen könne.

Wer in den letzten Tagen auf meinem Blog unterwegs war, wird bemerkt haben, dass gelegentlich der Wartungsmodus aktiv war. Innerhalb der nächsten Woche wird mein Blog den zweiten Relaunch erleben und ich freue mich sehr.

Durch die Überarbeitung der letzten Einträge habe ich bereits einen Vorgeschmack erhalten, der mich begeistert und ich freue mich auch sehr, mit der neuen Technologie die ältere Einträge zu aktualisieren. Fotos und Texte aber werden im Original belassen. So will es die Chronik.

Die Rezepte entsprechen jetzt dem internationalen Standard. Die Rezepte können nunmehr von Suchmaschinen gelesen werden, auch sind sie handhabbar für Sie als Abonnent. Wenn Sie Rezepte abonnieren wollen, erhalten Sie auch Rezepte in Ihrem Postfach.

Bilder werden um einiges größer und erscheinen in Gallerien. Wie es sich für ein Märchenbuch gehört.

Ich wünsche mir wie immer Begleitung. Gerne auch Rückmeldungen: Ist mir gelungen Dir mit „der Mut anderer” entgegenzukommen?

Lob und Tadel an petrahammerstein@me.com.

 

 


Webseitebesuchen

 

 


 

 

lesss.co

 

Mehr Aufmerksamkeit
auf weniger (Dinge)

 

 

Weihnachten mit der Schwiegermutter mit einer Schwulenhymne überstehen

15. Dezember 2016 Kommentare ausgeschaltet

 

 

Alles strebt zur Mitte

 

 

Jetzt Schwiegermutter beeindrucken

Rewe Weihnachtswerbung 2016

 

 

„Rewe – Weihnachten wird ein Fest”

Schwulenhymne in dt. Mainstream Werbung

 

Produkt

Agentur

 

 

 

 

Weihnacht
Mit den Randgruppen sind deren Überlebensstrategien in die Mitte der Gesellschaft gerückt.
Mehr zu diesjähriger Weihnachtswerbungvon Fabian Müller

 

 

Weihnacht

 

 

Trump dominiert und demonisiert das öffentliche Leben

30. November 2016 Kommentare ausgeschaltet

 

 

 

 

Öffentliches Unbehagen

Öffentliches Unbehagen
Das öffentliche Leben ist freilich ein von Medien geprägtes. Wir leben in den Medien.

2016 ist das Jahr in dem alle Welt erstmals die Wucht der Auswirkung neuer Medien zu spüren bekommt. Donald Trump dominiert und dämonisiert die Medien. Ein Blog, der neben den Sozialmedien entscheidend zur Wahl des US Präsidenten beigetragen hat, erhält weltweit Aufmerksamkeit.

 

 

 

 

Die kreative Wirtschaft bekommt einen kräftigen Adrenalinstoss, oder verbleibt in der für die Transformation typischen Schockstare. Tatsächlich haben die Clinton Wahlhelfer mit Verhaltensregeln auf Grund der neuen Situation prompt reagiert und die kreative Wirtschaft setzt auf Widerstandsfähigkeit und der Meinungen seiner Vorbilder Creative Pool (englisch):
Das Urteilüber Trump
Künstler lieben es etwas zu haben, wogegen sie sich stemmen können. Somit ist die Trump Präsidentschaft wahrscheinlich ein Segen für Musiker, Schriftsteller, Filmemacher, etc., aber David Kolbusz, CCO von Droga5 bezweifelt, ob es irgendwelche Auswirkungen auf die Kreativbranche haben wird.

Jan Kedves klärt die Auswirkung des Brexit auf das Mutterland des Pop:
Sex, Drogen undDepressionen
Und Harvard schließt sich einer langen Liste von US-Universitäten, mit dem Versprechen an, ihre Studenten vor Abschiebung unter Trump zu schützen.
Safety First vonAmy X. Wang auf englisch

 

 

Öffentliches Unbehagen

 

 

Petra Hammerstein’s ikonischer Foodblog wird überholt

23. November 2016 Kommentare ausgeschaltet

 

 

Alles wird neugestaltet

 

 

Der Mut Anderer im Magazin Stil

Vorher

DMA verläßt Magazin Stil in Richtung britischer Inseln.

Nacher

 

 

Petra Hammerstein’s ikonischer Foodblog
München’s ikonischer Foodblog, wie er von Bodo Sperlein’s Londoner Büro bezeichnet wurde, wird überarbeitet.

Mit „Der Mut anderer” will Petra ihren Besuchern entgegenkommen und sie von vornherein mitnehmen. Doch wie geht das?

  • Rezepte Abonnenten sollen endlich auch Rezepte anstelle ganzer Beiträge erhalten. Die Struktur für Rezepte soll für Mensch und Maschine verwendbar sein.
  • Die „Über Mich” Rubrik ist ein arger Verhau.
  •  

     

    Schick Schock

    Nicht in die Post-Trump Schockstarre verfallen. Blos nicht Bio, blos nicht dekorativ, blos nicht klein aber fein! Petra merkt, sie muss bei ihrer Eigenart bleiben um nicht vom „Halli-Hallo-Hallöchen” der Blogosphärinnen übertönt zu werden. Was mit Food Porn Fotografie? Geld für eine neue Leica muss her.

     

     

    DMA Märchenbuch

     

     

    Märchenbuch

    Die famose Mama hat es aufgebracht, Foodblogs sind die Märchenbücher der Erwachsenen. Fantastisch, die Frau weiss in einem Satz das zu bezeichnen, wofür Marketing-Strategen die Niederschrift von Telefonbüchern benötigen!

    Stilistisch hat Jessica Walsh mit ihren Stickern ein brauchbares Geschmacksmuster vorgelegt.

     

     

     

     

     

     


    Wie von der Blogosphäre loskommen und wohin mit den Foodblogs?


     

     

    Die Menschen ziehen mit einem Mal das Grobe dem politisch korrektem vor. Eine doch immerhin willkommene Tendenz. Petra, die Frau fürs Grobe, überrascht mit der Entdeckung einer Webseite, die bereits demonstriert, wie es mit „der Mut anderer” weitergehen kann. Ob wir uns schleunigst radikalisieren sollen, darüber gibt auch die Umfrage an ihre bewunderten Leser keinen Aufschluss.

     

     

     

     

     

     

     

     


     

     

    lesss.co

     

    Mehr Aufmerksamkeit
    auf weniger (Dinge)

     

     

     

     

    Petra Hammerstein’s ikonischer Foodblog

     

     

Wir sind nicht ganz so tolerant wie wir uns bislang gaben

12. November 2016 Kommentare ausgeschaltet

 

 

Sueddeutsche Zeitung

 

Einblick in ein von Carolin Gasteiger geführtes Interview mit Philosophieprofessor Daniel Bonevac aus Austin erklärt seine Wahlentscheidung für den Republikaner

 

nicht ganz so tolerant
„Von Obamas Wirtschaftspolitik haben ein paar wenige Reiche profitiert, die meisten US-Bürger aber nicht. Die stark zunehmende Einwanderung bedroht die Gehälter und Möglichkeiten derer, die in Jobs mit geringen Qualifikationen arbeiten. Die rassistischen Spannungen sind höher als in den vergangenen Jahrzehnten. Obamacare droht zu kollabieren, die Außenpolitik von Obama und Clinton ist ein Desaster, weil sie die Spannungen mit Russland und China verschärft hat. Außerdem hat sie einige gescheiterte Staaten im Nahen Osten hervorgebracht und schließlich eine Flüchtlingskrise. Aber am schlimmsten ist, dass Obama die Verfassung ablehnt, was Clinton weiterführen will: die Repräsentanten des Volkes im Kongress zu übergehen und politische Regeln einfach von oben herab zu implementieren. Niemand hat dafür gestimmt, die Kohleförderung zu stoppen, Teile der Einwanderungsgesetze auszusetzen, die fälligen Hochschulreformen zu beenden oder Transgender-Toiletten und -Umkleiden einzurichten. Niemand hat dafür gestimmt, politische Korrektheit entscheiden zu lassen, was man sagen darf und was nicht. Die Menschen sind es leid, eine extremistische Vision aufgezwungen zu kriegen, der sie nie zugestimmt haben.”
Quelltext von CarolinGasteiger lesen

 

nicht ganz so tolerant