Statistik

„16.50 ab Paddington‟

22. Dezember 2011 Keine Kommentare

Dame Margaret Rutherford Bob Doucette „16.50 ab Paddington‟

Margaret Rutherford als Miss Marple
Illustration: © Bob Doucette

 

Als der erste Miss Marple Film 1961 gedreht wurde, war Margaret Rutherford bereits 69 Jahre alt.

„16.50 ab Paddington‟ liefert Einblicke wie einfach es ist, mit dem demographischen Wandel umzugehen.

Miss Marple löst Fälle und der örtliche Polizeiaparat hat das Nachsehen. Der Gedanke drängt sich auf, dass schon immer der Fall gewesen sein mag, dass wie im Fall, Marple versus Polizeiapparat, Hilfe von aussen notwendig ist, um den Institutionen auf die Sprünge zu helfen.

Der demografische Wandel verändert unser Land, Im Jahr 2035 wird Deutschland eine der ältesten Bevölkerungen der Welt haben. Knapp die Hälfte der Menschen wird dann 50 Jahre und älter, jeder dritte Mensch älter als 60 sein. Die lustigen Fünfziger werden das bisher übliche Bild eines älteren Konsumenten nachhaltig verändern.

Sehen Sie sich die Plakatwände auf dem Weg zur Arbeit an, Sie werden keine Werbung entdecken, die den demographischen Wandel auch nur annähernd reflektiert oder die lustigen Fünfziger wirklichkeitsgetreu einzusetzen versteht.

Viele Führungskräfte sehen beim Thema Demografie noch keinen Handlungsbedarf. Das war auch bei den auftauchenden neuen Technologien, dem Internet und zuletzt den sozialen Netzen nicht anders.


 

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„16.50 ab Paddington‟ wie gesagt

 

Eine Erleichterung wenn dt. Werbeagenturen und ihre Kunden zum neuen Jahr damit beginnen die neuen Realitäten so allmählich anzuerkennen.

Gespannt dürfen wir sein, welche Agentur das notwenige Feingefühl aufbringen wird, den demographischen Wandel zum Vorteil ihrer Marken zu nutzen.

Mit Remy von Matt bin ich der Meinung, dass Heimat die wohl beste dt. Agentur ist, wir also davon ausgehen, dass die guten Leute von Heimat als Markterste den Vorteil zu nutzen erkennen und einen solchen Vorstoß auch ästhetisch adäquat umzusetzen verstehen. Ihr Hornbach Yippie Yeah Wandelwunderwerk macht es glauben.


Bertolli Fernsehwerbung „16.50 ab Paddington‟

Bertolli u. Dove Fernsehwerbung fühlten vor wie neue Bedeutung für Marken geschaffen wird, indem die Marken und ihre Agenturen den Mut aufbringen und den soziallen Kontext akzeptieren.

 

 

Nominierte Food-Blogs Im Dezember

1. Dezember 2011 Keine Kommentare

BalikSabahattinPetra 290 Nominierte Food Blogs Im DezemberderMutAnderer screenshot Nominierte Food Blogs Im Dezember

 

 

 

 

 

 

 

 

Deine Stimme für den Münchner
Food-Blog, Der Mut Anderer.

Hier stimmen, geht schnell.


 

Bewertung1 Nominierte Food Blogs Im Dezember

Dank der grossen Unterstützung rückt der erste Platz näher für Der Mut Anderer.


 
Portionierer  Nominierte Food Blogs Im Dezember
 

Petra entwickelt mit Bret Victor einen Portionierer für Rezepte basierend auf Tangle

„Die Nominierung ist willkommener Anlass und Ansporn, mein kulinarisches Tagebuch weiter zu entwickeln.

Ich will die Auffindbarkeit der Rezepte verbessern.

Auch will ich seinen Nutzen für meine Leser mit der Einführung meines Portioniers entscheidend verbessern.

Der Besucher kann dann alle Rezepte einsehen, gemäß der Anzahl an Leuten die es zu bewirten gilt. Die Portionen werden der Anzahl der Gäste entsprechend angezeigt. Das soll auch beim Sparen helfen.

Die Technik dazu wünsche ich mir von Bret Victor, er nennt seine Technologie Tangle.

Herzlichen Dank meinen Lesern und der Brigitte Redaktion. Bitte stimmt für mich hier‟.

 

 

Einstellung und Verhalten in der neuen Welt

12. November 2011 Keine Kommentare

 

 

Wie empfindet die reale Welt über die digitale Welt?

TNS wollte von 72 Tausend Leuten in 60 Ländern, mehr über deren Einstellung und Verhalten in Erfahrung bringen.
Mehr als die Hälfte glauben, dass das Internet ihnen dabei hilft, eine nähere Verbindungen mit anderen eingehen zu können. Brasilianer lieben Online chats, im Durschnitt haben die Brasilianer 481 online Freunde. 36% der Philippinen empfinden Online Freundschaften als zufriedenstellender. Mehr als die Hälfte der Nutzer sozialer Netzwerke, geben zu ihre Freunde auszuspionieren. Vielleicht ist das der Grund warum Europäer zurückhaltender sind im Umgang mit den Netzen. 97% der Dänen, bevorzugen Freundschaften im wirklichen Leben. Und was tut die online Welt in mehr als 3 Stunden pro Woche? Sie gehen shopping. Wir lieben virtuelles Windows Shopping. China hat die größte Anzahl an Kaufsüchtigen, sie verbringen 5 Stunden die Woche mit Online Shopping. China hat 8 Mio Online Shops. Bald ein Drittel davon befriedigen ihre Sucht mit mobilen Geräten. Viele glauben, dass das Internet es ihnen ermöglicht sich freier auszudrücken. Nahezu die Hälfte liest einen Blog pro Woche und etwa ein Drittel von uns blogt. Und warum kommentieren wir online? Wir lieben es anderen zu helfen und selbst Hilfe zu bekommen. Und manchmal wollen wir uns einfach nur beschweren. Und das sehr wirkungsvoll. Über die Hälfte der Leute, die Online Kommentare lesen glauben, dass ein einziger negativer Kommentar sie eine Marke hinterfragen macht, auch wenn der Kommentar vom anderen Ende der Welt kommt. Mehr über Online Gewohnheiten und Verhalten gibt es hier zu erfahren.

Cat Balou von Artist DJ Rogers Einstellung und Verhalten in der neuen Welt

Cat Ballou handsigniert von DJ Rogers

Nach den Fakten, jetzt die Fiktion der Fachpresse
der dt. Design Nation

Transparenz bei den Werbeinvestments ist die wichtigste Herausforderung für die Werbewirtschaft im kommenden Jahr, lese ich auf Werben und Verkaufen.

Wie bitte? Die Werbewirtschaft soll endlich die Probleme ihrer Kunden lösen und nicht länger interne Organisationsprobleme und Orientierungslosigkeit diskutieren.

Uwe Becker, Mediachef von Unilever und Vorsitzender der OWM meint gar: „Die Zeit der blinden Online-Euphorie ist vorbei‟. Becker fordert ROI, eine Forderung die jedes Jahr wieder, als der grosse Paukenschlag inszeniert wird und in einen irrelevanten Streit ausbricht, welches Medium messbarer ist, Fernsehen oder Internet.

McDonalds hat die Frage nach Messbarkeit und Return on Investment für alle zufriedenstellend mit Mein Burger beantwortet, hier einzusehen.

Uwe Becker’s Forderung lenkt die dt. Wirtschaft davon ab, Tatsachen zu schaffen, die möglichst gut für möglichst viele sind.

Ideen die tun, in der Lage, unser Leben besser machen.

Nun hat OWM eine Website, die statisch ist, wie eine Druckvorlage und die im Gegensatz zu zur Website von TNS, keine Einblicke oder Lösungsvorschläge zum Diskurs zu vermitteln im Stande ist.

Wie kann ich einem Verein mein Vertrauen schenken, der 2011 mit einer Website aus den 90er Jahren, Vorbild sein will?

Mit WuV habe ich von jeher meine Schwierigkeiten. GameOne auf Viva bietet dem Marketing-Praktiker mehr Einblicke zur Planbarkeit der Wirtschaftsentwicklung.

 

 

Manische Superkonsumenten

11. September 2010 Keine Kommentare

63% besitzen ein Handy. 72% benutzen es für Texte. Senden 10 Text Botschaften die Stunde, oder um die 3146 Texte im Monat. 71% benutzen es vornehmlich für Verbindungen zu Freunden. 55% gehen online mit ihrem Handy. 57% sehen mobil als Schlüssel für ihr soziales Leben. 73% nutzen Sozialnetzwerke. 55% sagen, dass ihre Online Gemeinschaften ebenso wichtig sind wie die offline Welt. 64% erstellen Inhalte. 73% laden Fotos hoch für andere zu sehen. 47% sagen dass Fast Food Marken bedeutend sind. 46% sagen sie bleiben ihren Marken treu. 57% sind Facebook Anhänger von mindestens einer Firma. 24% folgen mindestens einer Marke auf Twitter. 70%derer die Firmen auf Twitter folgen sind auch deren Anhänger auf Facebook.


Die Tabelle ist Ana Andjelic entlehnt

 

Der Konsument bestimmt

Der Konsument von heute, also auch Du und ich, bestimmt darüber wie wir einkaufen, was wir essen, wie wir kommunizieren. Freilich bestimmt er auch darüber wie wir Werbepraktikanten das Kundenerlebnis gestalten.

 

Wie der Konsument bestimmt

Er tut es mit seinem Verhalten, der Auswahl der Orte, die er wählt um sich auszutauschen, der Wahl der Plätze, die er aufsucht seine Einkäufe zu erledigen und seinem Umgang mit Anwendungen die er hierbei nutzt. Dabei sucht er nicht wie ehedem, einzig die Marktplätze auf oder macht sich einzig in der Nachbarschaft kundig. Die Erkenntnisse kommen ausserdem selektierter noch aus dem Netz und werden im Alltag ausgewertet und genutzt. Es sind auch nicht alleine Jugendkulturen, die hier umgetrieben sind, es ist auch eine immer schamlosere, sich in Radikalität ansiedelnde Horde an Senioren und Seniorinnen. Zuletzt war es der abrupte Aufschrei der New Yorker Strategin Ana Andjelic, der Marktforschung und Markenstrategen aufhorchen macht, ihre Untersuchungen auf das zu konzentrieren, was der Konsument tut und Beweggründe zugunsten der Effizienz fortzulassen: „Ich kümmere mich nicht darum warum Leute etwas tun, ich kümmere mich darum, wie sie es tun‟.

Utopia Marke Manische Superkonsumenten

utopia.de


Viel Wahrheit, wenig Dichtung

Das der Konsument mit seiner Kaufkraft bestimmend ist, war eigentlich schon immer so, mit dem Unterschied, heute geschieht es bewusster und wenn der Konsument so will, gezielter. Fortwährend auftauchende neue Technologien geben dem Konsumenten beständig, weitere Mittel in die Hände, die er nun nutzt um seiner Stimme Gewicht zu verleihen. Dann auch reden wir von strategischem Konsum, wenn er dabei Nachhaltigkeit und Ethik beim Hersteller zu fördern sucht. Utopia Gründerin Claudia Lange wird mir hier womöglich beipflichten. Mit seinem Haushaltsgeld bestimmt der Konsument, welche Produkte und Marken er zu fördern bereit ist und diesen sein Haushaltsgeld zukommen lässt. Neu ist das sich manische Superkonsumenten zunehmend in Rudeln zusammenschliessen um ihrer Stimme Ausdtuck zu verleihen. Die Deutsche Carrotmob bietet hierfür die Mittel gezielte Durchsetzung zu ermöglichen.

Die Artikulierung des männlichen Geschlechts bitte der Entwicklung der Deutschen Sprache zuschreiben. Die Rede ist gleichermassen oder vielmehr von der manischen Superkonsumentin. Allen voran ist die Kundin der König.

Ökobauern die sich zuerst im US Bundesstaat Maine ansiedelten, um die in Süd-England erlernten Handgriffe für organischen Anbau, ihren Landsleuten zugute kommen zu lassen, fordern die Bewohner von Maine auf: „Esst was ihr seht.‟ Esst was lokal angebaut oder in freier Bodenhaltung gezüchtet wird. Mich amüsiert zu erfahren, dass die Motivation nicht etwa dem Wunsch nach Reinhaltung der Lebensmittelqualität entstammt, als Beweggrund wird genannt, dass es für Autofahrer erfreulicher ist, bei der Fahrt über Landstrassen der Bauernhöfe ansichtig zu werden.

Ob wir nun wollen oder nicht, manische Superkonsumenten sind die Supermacht und bestimmen mit immer neuen Mitteln, unaufhaltsam über die Geschicke von Marken, Produkten und also Wirtschaft und Politik. Letztere tun gut daran manische Superkonsumenten als soziale Supermacht zu akzeptieren und ihre Organisation dem Wandel anzupassen. Es geschieht die Demokratisierung der Marken. Der Weltuntergang, nämlich der, der alten Welt ist Wirklichkeit oder wie Peter Kruse sagt: „Die Lawine rollt längst zu Tal‟. Mich freut dem Weltuntergangspropheten bereits in einer Tim und Struppi Ausgabe begegnet zu sein. Die Schau!

 

Die neue Supermacht

Nachfolgendes ist einem Gastbeitrag von David Skokna auf Mediapost entlehnt, David ist Gründungsmitglied und Kreativdirektor von Huge, ihm auch gilt Dank für den Titel. 2005 half Huge bei der Durchführung einer Marktstudie über Ladenverkauf für eine der größten Einzelhandelsketten in den USA. Der Kunde wollte die Verhaltensmuster der verschiedenen Segmente verstehen lernen. Den Unterschied zwischen den Generationen. Zum einen Teil, wurden die Leute befragt, was sie als erstes täten, wenn sie online gingen.

Die Mütter berichtetet davon, wie oft sie Ihr Postfach, das Wetter und die Nachrichten überprüften.

Dann wurden den jungen Mädchen dieselben Fragen gestellt. Sie blickten uns an als wären wir von einem anderen Stern. Sie verstanden nicht was, online gehen, bedeuten sollte. Sie waren bereits da. Für die nachrückenden Generationen ist es mit dem Web, wie mit laufendem Wasser oder der Stromversorgung, es ist immer an. In diesem Moment erkannten die guten Leute der Agentur Huge, dass sie sich noch viel weiter fortentwickeln mussten, um mit dieser Generation Schritt halten zu können.

 

Warum Markenführer und Werbeagenturen mit der Entwicklung nicht Schritt halten können

51wMMpkJCJL. SL500 AA300  Manische Superkonsumenten

Der Weltuntergang naht.
Aber nein, der war schon.
Ist unsere neue Welt so geheimnisvoll wie die alte?

Hierzulande machte Prof. Dr. Peter Kruse bei einer Studie die Entdeckung zweier Online Welten, die sich unversöhnlich gegenüberstehen und somit eine Erklärung liefern, wodurch unsere Entwicklung beeinträchtigt wird. Seinem Methoden- und Beratungsunternehmen Nextpractice standen von einer Befragung im Vorjahr, Daten von 200 versierten Netzbenutzern zur Verfügung. Bei der Auswertung eines paarweisen Vergleiches der Wertemuster der 200 versierten Netzbenutzer, drängte sich eine Unterteilung in zwei Gruppen zu bald gleichen Teilen auf. 3000 frei gewählte Begrifflichkeiten wurden zu 78 Themencluster zusammengefasst und ergaben 100 digitale Besucher kontra 100 digitale Bewohner. Die Aufteilung war Folge völlig unterschiedlicher Auffassung in der Bewertung der Themen.

Die Zeit lässt sich nicht zurückdrehen und ein Vorschlag in Ehren wäre der, die Besucher zu Bewohnern zu machen oder aber das Netz abzuschlalten. Das Video hierzu findest Du hier.

tn da3a98514c5c3a361eb25b991f8f19a8 Manische Superkonsumenten

Keine Strategie


Mach Dich nackig und behalt’ die Hosen an

Transparenz ist keine Kunst aber kluge Strategie der Anpassung. Sowohl Wirtschaft, als auch Politik mögen sich an Universitäten ein Beispiel nehmen, deren Lernziele ohne Lehrprogram [Curriculum] nicht zu erreichen wären. So einfach ist das. Die Supermacht der manischen Superkonsumenten schenkt dem Rat aus ihrer Mitte mehr Vertrauen als das eine Orientierung über offizielle Medien noch schwer ins Gewicht fallen würde. Jedenfalls verhält es sich gegenwärtig so.

Dem entsrpechend gilt:

  • Konsumenten einbeziehen in die Entwicklung von Produkten und Kampagnen
  • Webseiten sozialisierbar machen oder gleich abschalten
  • Ohren auf, Augen zu

 

 

 

Konsumenten Profil 2009

24. Juni 2010 Keine Kommentare

  • Für Erklärung der Begriffe (Creators, Critics, etc.), hier eine Presentation (8 Folien auf Englisch) oder liess Kapitel 3 von Groundswell, von Amazon zu beziehen.
  • Balken zeigen den Prozentsatz der ausgewählten Demographie einer jeden Technographischen Gruppe.
  • Weisse Markierungen zeigen die Prozentzahl für die gesamte Bevölkerung des ausgewählten Landes an.
  • Der Index zeigt an wie sich die Demographie zu der Bevölkerung verhält — eine 100 Markierung bedeutet demographische Anzahl ist mit der durchnittlichen Bevölkerungsanzahl gleich. .
  • Die Warnung “No data available” erscheint dann wenn Deine Auswahl eines Profils auf Grund ungenügender, demographischen Zahlen keine verlässliche Antwort zulässt. Dies ist der Fall bei Altersgruppen in Japan, Metro China und Süd Korea. Um dennoch eine Anzeige zu bekommen, setze die Altersangabe auf ‘ohne Altersangabe’.

 

Kategorien:Statistik

Zahlenzauber

29. November 2009 Keine Kommentare

Brandhundert3 Zahlenzauber

5,56%

der Surfer im weltweiten Datennetz seien Deutsche, berichtete das US-Marktforschungsinstitut Statmarket.

95%

der erwachsenen Bevölkerung in Deutschland, Europa und den USA werden innerhalb der nächsten 10 Jahre das Internet regelmäßig nutzen.

80%

der Breitbandverbindungen in der EU erreichen nun eine Geschwindigkeit von mindestens zwei Megabit/Sekunde (Mbit/s).

80%

der Deutschen Haushalte sind von Kindern an Computerspielen besetzt.

72%

Anteil der Deutschen, die von ihrem Büro aus in virtuellen sozialen Netzen unterwegs sind.

24%

der EU-Bevölkerung verfügen seit Juli 2009 über einen festen Breitbandanschluss.

27,5%

der Deutschen verfügen über einen Breitbandanschluss.

27%

der 16- bis 74-jährigen Deutschen nutzen am Arbeitsplatz das Internet. Das ist jeder Vierte in dieser Altersgruppe. Nie zuvor wurde ein so hoher Wert gemessen (2006).

12%

aller Unternehmen in Deutschland haben nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Jahr 2008 ihre Waren oder Dienstleistungen auch über das Internet oder andere elektronische Netzwerke verkauft.

29 Millionen

Bundesbürger verschenken Hightech an Weihnachten.

Deutschland steht im internationalen Vergleich bei der Nutzung des Internets an zweiter Stelle. Auf den nächsten Rängen folgten Kanada, Südkorea und Japan. 36 Millionen Internet-User haben in Deutschland im August mehr als 6 Milliarden Videos online betrachtet. Weibliche Nutzer über 55 Jahre sahen im August in Deutschland auf Youtube.com durchschnittlich 105 Videos, Männer über 55 nur 75 Videos.

Dänemark und die Niederlande stehen mit einer Breitbandversorgung von 40 Prozent der Bevölkerung beim Breitbandanschluss weiterhin an der Weltspitze. Neun EU-Länder, darunter auch Deutschland mit 27,5 Prozent, rangieren vor den USA, wo die Breitbandversorgung bei 25,8 Prozent liegt.

Quellen: Bitcom, Europäische Kommission, Stiftung Digitale Chancen, destatis, comScore Inc, Bitcom.

Kategorien:Statistik

Wachsendes Interesse für neue Agenturen

7. November 2009 Keine Kommentare

Es gefällt mir eine 2007 begonnene Auflistung Neuer Werbeagenturen [hier zu finden] gegen die altvertrauten Werbeagenturen zu halten mit denen wir alle aufgewachsen sind.

Neue Werbeagenturen Altvertraute Werbeagenturen
58,782 Besucher insgesamt 62,667 Besucher insgesamt

Neue Werbeagenturen kontra altvertraute Werbeagenturen

Um erfrischende Einblicke zu gewinnen, hilft es Äpfel mit Birnen zu vergleichen. Hier also 21 Neue Werbeagenturen, von denen die jüngste, We are social, im Juni 2008 in London gegründet wurde und am meisten Aufmerksamkeit geniesst. Jede dieser Agenturen basiert auf einem jeweils eigenen, dem Zeitgeist schmeichelnden, neuen Geschäftsmodel. Diesen neuen, internationalen Geschäftsmodellen stelle ich altvertraute Werbeagenturen mit Sitz in Deutschland gegenüber. WIr sind mit ihnen seit unserer Schulzeit vertraut.

Wen erstaunt es, das lediglich, knapp zwanzigtausend Besucher fehlen um beiden ein gleich grosses Interesse zukommen zu lassen? In den USA mit seinen grossen Werbeetats fallen Neue Werbeagenturen weniger ins Gewicht [siehe US Tabelle].

Heute noch scheuen sich selbst neue Boutique Agenturen davor Position zu beziehen und den Zeitgeist für sich zu beanspruchen und zu ihrem Vorteil zu nutzen. VCCP in Berlin riechen förmlich nach ‘Teen Spirit’, sind aber eine konventionelle Werbeagentur, VI [virtual identity] in Freiburg haben ‘social media’ ins Programm aufgenommen und bei triplesense in Frankfurt arbeitet die populäre Bloggerin, paulinepauline als Infomations Architektin.

Neue Agenturen Besucherzahl* Altvertraute Agenturen Besucherzahl*
Nitro 664 Ogilvy 3,904
Mother London 5,199 Saatchi 19
Strawberry Frog 10 oder weniger Doyle Dane Bernbach 6,899
Tequila 10 oder weniger Young & Rubicam 293
Naked 3,347 Euro RSCG 823
anomali 19 McCann 19
Taxi 607 Zum goldenen Hirschen 3,126
Elephant Seven 4,533 Heye Group 819
triplesense 278 Kolle Rebbe 754
YOC 4,763 Universal McCann 19
Pilot 5,369 Leo Burnett 530
vi 3,404 Jung von Matt 7,024
Heimat 989 Grabarz und Partner 2,276
Kemper Trautmann 1,327 Serviceplan 6,798
Lukas Lindemann Rosinski 3,520 Young & Rubicam 5,117
Grimm Gallum Hotappels 4,602 Scholz & friends 6,226
Gürtlerbachmann 148 Springer Jacobi 862
Philip und Keuntje 528 Heye Group 819
Kircher-Burkhardt 2,155 J. Walter Thompson 6,629
Mediaman 3,904 Crispin Porter Bugovsky 469
vccp 146 TWBA 2,728
perfect fools 3,913 Grey 645
T3 Think Tank 1,363 Wunderman 2,465
We are social 7,984 Publicis 3,404

* Besucherzahlen pro Tag Schätzung lt. Statbrain . Stand 7. Nov. 2009

Mir hilft es in diesem Zusammenhang zu wissen, dass Überflieger Hugh McLeod, mit seinen Zeichnungen auf Rückseiten von Visitenkarten, sich jeden Tag auf 9,994 Besucher seiner Website Gaping Void freuen darf. Der Gute kann sich auf sein soziales Netzwerk mehr verlassen, als dies Netzwerk Agenturen noch länger von sich behaupten können.

Wer von Euch ‘social’ als Erfolgsfaktor verstehen will, dem ist die Lektüre von Malcolm Gladwell’s Überflieger anempfohlen.

  • Nitro, Mother, Strawberry Frog, Tequilla, Naked, anomali, Taxi, Perfect Fools, T3, we are social und Crispin Porter Bugovsky, unterhalten keine Deutsche Niederlassung.
  • Während Saatchi in Frankfurt gerade mal 19 Besucher anzieht, zieht Saatchi’s Lovemarks mit jedem Tag das Interesse von 4,394 Besuchern auf sich
  • Unsere goldenen Hirschen können sich auf beiden Seiten sehen lassen
  • Anomali macht sich das Leben schwer
  • RIA ist die falsche Entwicklung solange der soziale Austausch nicht gewährleistet ist
  • Warum nicht WordPress als Technologie für Agentur Websites wählen?
    • Hier eine beispielhafte Agentur Website in WordPress: Mullen [Nachtrag 20. Januar 2010 ]
  • Kircher-Burkhardt nehmt Social Media ins Portfolio!
  • London definiert in bestem Deutsch: We are social

Marketing Entscheider auf Kundenseite müssen nunmehr umfassende Kenntnisse der 3 Hauptkomponenten erreicht haben und sich im Klaren sein wie diese miteinander interagieren wenn es um die Wahl ihrer Agentur zur Lösung ihrer Marketing Konflikte geht:

  1. Gute, alte mir-ins-Gesicht Werbung
  2. Unübertroffene Unmittelbarkeit von digitalem Marketing
  3. Beides kombiniert mit sozialen Verbindlichkeiten als ökonomischer Schrittmacher [social]
Kategorien:Statistik