Sozial

Facebook Fanwagen

5. November 2011 Keine Kommentare

Facebook Fanwagen Facebook Fanwagen

 

 


VW Bus oder VW Käfer?

Volkswagen Niederlande lädt seine Anhänger auf Facebook ein, ihren Lieblings-VW zu wählen. Zur Belohnung wird der Wagen als Sonderedition wieder gebaut: der Fanwagen. Ob nun der klassische VW Bus gewinnt oder der Original Käfer, das Gewinnerauto wird mit einer Vielzahl an Sonderaustattung geliefert, die von Facebook Nutzer sofort wieder erkannt werden. Das sozialste Auto das je gebaut wurde.

Derzeit führt der VW Bus mit grossem Vorsprung vor dem Käfer.

Art Director Fethi Uluak hat das Video auf Vimeo bereitgestellt. Der Amsterdamer Ad Blog stellt die verantwortliche Achtung! Agentur hier vor. Deinen Favoriten kannst Du hier wählen.

Fanwagen Facebook Fanwagen

Sieh Dir das Benutzer Handbuch hier an. Hier sitzen alle Handgriffe.

Riecht nach Zeitgeist

4. Oktober 2011 Keine Kommentare

 

Zeitgeist Riecht nach Zeitgeist

 

Adam Braun at Zeitgeist Americas 2011 Riecht nach Zeitgeist

Adam Braun, Zeitgeist Americas 2011


 
In Edward Boche’s Worten, dessen Hinweis uns hergeführt hat:

Hier, der junge Kerl, Adam Braun. Es ist nicht so sehr, dass er sich einer Ursache angenommen hat, obdoch er das hat. Oder dass er 40 Schulen ins Leben gerufen hat, auch wenn er das hat. Vielmehr ist es so, dass er gemeinnützige Organisationen als zweckorientierte Organisationen neu definiert hat und profitorientierte Prinzipien und Praktiken für seine Pencils of Promise angewendet hat.

Profitable purpose 300x170 Riecht nach ZeitgeistIch bin begeistert. Immer mehr Marken sind dabei Werbung abzuschaffen und ihre Markenaktivitäten um Gemeinnütziges herum anzulegen, um der Marke eine größere Gefolgschaft zu ermöglichen und um mit einer guten Geschichte in den Sozialmedien ins Gespräch zu kommen.

Wenn wir es jetzt als Branche, AdamProfitable purpose 2 300x170 Riecht nach Zeitgeist Braun gleich täten und mit unseren Aktivitäten einen rentablen Zweck [profitable purpose] verfolgten, wenn wir alle das täten, würden wir die nationale Wirtschaft deutlich aufbessern und brächten unserer Branche Magie zurück. Es scheint so einfach zu sein von Adam Braun zu lernen, was meint ihr?

Über Gareth Kay’s Ideen die tun hinaus, weisst Adam Braun den Weg, etwas universell, sozial gutes vom Zaun zu brechen, solange nur jede Agentur ihre Markenaktivität aufbaut um damit gleichsam sozial gutes zu erschaffen.

Adam Braun’s einfach zu befolgende Wegbeschreibung für den Einzelnen (such für Marken anwendbar):

  1. Finde Deine Revolution
  2. Sprich die Sprache der Person die Du werden willst
  3. Heisse lange, schlaflose Nächte willkommen
  4. Such Dir die heraus, die unmöglich zu schaffen sind
  5. GTS: Google den Schmarrn.


 

Mach Dir Zeit und hol Dir mehr auf Google Zeitgeist.
Entdecke mehr von Edward Boche’s Zeitgeist Favoriten hier.
Besuche Adam Braun’s Firma hier.

 

 

Flucht und Zuflucht in Scharen

21. September 2011 Keine Kommentare
Flucht und Zuflucht in Scharen Flucht und Zuflucht in Scharen

Via Media Entrepreneurs, eine Initiative der Axel Springer AG.

Für jeden Trend gibt es einen gleichwertigen Gegentrend

Facebook und die vielen Aggregatoren mit zentral gespeicherten Daten widersprechen dem fundamentalen Konzept eines dezentralen, nicht unterbrechbaren Datenaustausches unter Bürgern der freien Welt, nicht aber dem freien Wettbewerb.

Zur Erinnerung, Tim Berner Lee macht drei große Gegner des Web aus:

  1. Regierungen, die das Nutzungsverhalten ihrer Bürger überwachen
  2. Provider, die Anbieter gegen Geld bevorzugen
  3. Soziale Netze, die abgeschirmt vom Rest des Internets Informationen horten

(mehr hierzu). Bezüglich Nachhaltigkeit kann die Wirtschaft hier Verantwortung unter Beweis stellen.


 

Arche Nachbau Flucht und Zuflucht in Scharen

Nachbau der Arche von Johan Huibers an deren Heimatkai
in der niederländischen Stadt Dordrecht am 22.08.2011.


 

In den Sozialnetzen wollen die Leute ganz sicher nicht irgendwelche Haushaltsmarken stärken, die Leute wollen sich als Marke stärken.

„Technologien ändern sich, Leute nicht‟, erkannte Amelia Torode längst in ihrem IPA Sozialprinzip № 8.

Die grossen Treiber sind:

  1. Wissbegierde, neues in Erfahrung bringen—Abraham Maslow
  2. das Versprechen der Netze von permanenter Nähe—Prof. Dr. Peter Kruse
  3. und der auf uns ausgeübte Druck der Gesellschaft—selber Schuld

In den Sozialnetzen streben wir nach Anerkennung und wollen uns mit unseren Entdeckungen ins Gespräch bringen und behaupten.


 

Leute werden mehr und mehr zu Marken. Marken werden wie Leute.

Alles strebt zur Mitte, dort wo gerade mal alle sind. Es verleitet die Marketingverantwortlichen den Leuten zur Mitte zu folgen. Die Konsolidierung der Netze wie sie von Facebook und den vielen Aggregatoren opportun genutzt wird, verleitet das Marketing zu blindem Aktionismus, der sich aus seinem Gegenteil heraus veranschaulichen lässt:

  • Eine Marke mit gesundem Selbstverständnis läuft den Leuten einfach nicht hinterher, sie zieht die Leute in Scharen hinter sich her.

  •  

    Mein Burger Highlights Flucht und Zuflucht in Scharen

    In nur 5 Wochen habt ihr 116.468 Burger erstellt.


     

    Integriertes Marketing in der Neuen Welt:
    Wie McDonalds die Leute auch ohne Facebook in seinen Bann zog.

    Zwei Monate lang hatte McDonald’s im Internet Hamburger bauen und anschließend darüber abstimmen lassen. Mehr als eine Million Menschen beteiligten sich an der Aktion. (mehr)

    Auch wenn hier von crowdsourcing und anderen neueren Bergriffen die Rede ist, handelt es sich bei dieser Erfolgkampagne um, mittlerweile als konventionell geltendes, gelerntes, erprobtes, integriertes Marketing. Mit dem Unterschied, dass allem voran eine Idee die tut steht und die oben genannten Treiber zur Motivationen der Beteiligung möglichst vieler genutzt werden. McDonalds als umsatzstärkste Fastfood-Kette mit gesundem Selbstverständnis ausgestattet, folgte den Leuten nicht in die Sozialmedien, aber lockte die Leute von ihren Sozialmedien fort und hin zur gelernten URL der Markenwebsite.

    Rattenfaenger Flucht und Zuflucht in Scharen

    „Mir macht das Spaß, online so ein bisschen rumzubasteln‟, sagt Krömer. „Und dass ich gewonnen habe, das ist natürlich eine Sache, die man nicht vergisst. Das werde ich noch meinen Kindern erzählen.‟

    Für den Erfolg von Mein Burger, war die McDonalds Website verantwortlich, die Sozialmedien wurden den Mitstreitern marginal zur Nutzung angeboten.

    Eine integrierte Kampagne, deren einfach zu bedienender Burgerkonfigurator die zentrale Plattform ausmachte.

    Achtung verdient die unmittelbare Nähe der Aufgabe und seiner zeitnahen Auflösung. In anderen Worten, Anspruch und Beweisführung der Marke finden heute möglichst gleichzeitig statt.

    Ein Wettbewerb ohne Geldgewinne oder der sonst üblichen Produktversprechen. Als Anreiz diente die Chance, mit der eigenen Burger-Kreation in ganz Deutschland auf den Markt und als Burger Chef ins Werbefernsehen zu kommen. Beides freilich verkaufsfördernde Massnahmen für die McDonalds Kette.

    Eine reife Leistung, die, die grosse Relevanz, der Worte von Gareth Kay, herrlich greifbar macht:

    „Wir leben im Zeitalter von Ideen die tun‟.

     

     

    bellstrike: Wem die Stunde schlägt

    6. September 2011 Keine Kommentare

    bellsrike ermöglicht gemeinnützigen Organisationen eine kostenlose Website die sozialisierbar gemacht und somit dynamisch ist, vorausgesetzt das Unternehmen, das sie betreibt, versteht es kontinuierlich neue Bedeutung für sich zu schaffen.

    Was heisst das, kontinuierlich neue Bedeutung für die Marke schaffen?

    Unternehmen erkennen zunehmend, dass sie, wenn sie den Verkauf ihrer Waren fördern wollen, ihr Publikum bei Laune halten, sie unterhalten und Hilfe leisten müssen. Aktive Unternehmen werden dem Beispiel von Firmen wie Burberry, Nike, Hewlett Packard folgend, Inhalte und Hilfsmittel schaffen, die das Leben der Konsumenten leichter machen.

    Erfolgreiche Unternehmen machen es vor, wie sie sich nun auch als content curators, als Kuratoren von Inhalten, als Publizisten und als Ermöglicher verstehen.

    Die geeignete Platform hierfür bietet ein Blog mit seinen ständig aktualisierten sozialen Funktionalitäten.

    Das hat nun auch Dodd Caldwell mit bellstike erkannt und bietet völlig kostenfrei, die Funktionalität eines Blog CMS (content management system), als auch kinderleichte Installation in wenigen Minuten.

    Eine integrierte Funktion um Mittel, Spendengelder zu beschaffen (fundraising) darf nicht ungenannt bleiben, ist aber bislang ausserhalb der USA nicht verfügbar.
     

    Bellstrike picture theme bellstrike: Wem die Stunde schlägt

    Theme basierendes Design: bellstrike keyvisual.

    Mehr Beispiele von bellstrike gibt es hier.

     
    IssWat bellstrike: Wem die Stunde schlägt

    Sicherlich eine tolle Möglichkeit für Roger’s IssWat Unternehmen ins Gespräch und um auf frische Gedanken zu kommen.

    Katharina möge ihre, wenn auch Profit orientierte Firma, 3W Konzepter, dazu bewegen, sich bellstrike sehr genau anzusehen.

    Gute Einblicke verleiht die Pressemeldung.


     

    easier done than said automotive theme bellstrike: Wem die Stunde schlägt

    leichter getan als gesagt Automobil Theme


    1pixel alpha1 bellstrike: Wem die Stunde schlägt
     

    Websites sind heute so statisch wie Drucksachen. Abhilfe schaffen will „leichter getan als gesagt‟ ab Januar, mit sozialisierbar gemachten Marken-Websites.

    Marken sollen sich wieder auf ihre Geschäfte konzentrieren können, als auch auf die kontinuierliche Schaffung neuer Bedeutung für ihre Marke.

    Nicht die Markenwebsite soll Mittelpunkt der Markenbildung sein, die Schaffung neuer Bedeutung für die Marke muss zum Mittelpunkt werden.

    Die auf Themes basierende Heransgehensweise von Dodd Caldwell, ist identisch mit der systematisierten Entwurfsannäherung meines neuen Agenturmodells.

    Kunden profitieren von einer robusten Marken Platform ohne die sonst übliche Wartezeit.


     

     

     

     

    Musik aus München

    18. August 2011 Keine Kommentare

    Für mein „World Dirndl” Vorhaben – es sollen Beispiele aus aller Welt gezeigt werden, wie die einstige Arbeitstracht heute verstanden und zu welchen Anlässen das Dirndl in aller Welt getragen wird – finde ich Musik aus München, die World Dirndl begleiten soll. Aye.

    Von ihrer ersten Single, hier ist Florian Sprenger, Johannes Molz and Andy Schinger:

    kellner mit dem iSong unplugged

    Kellner Musik aus München
     

    Los, zeig das Du Kellner magst auf Facebook. Sie haben auch mit dem Munich Repair Store zu schaffen, sollte Dein Instrument Reperaturen benötigen oder überholt werden müssen. Feine Stevens Custom Guitars gibt es hier auch. Mehr erfährtst Du auf der Band Website.


     

     

    6 Fragen die jeder Autobauer seiner Agentur stellen soll

    12. August 2011 Keine Kommentare

    Websites sind heute so statisch wie Drucksachen. Automobilmarken aber wollen als dynamisch gelten und Mobilität ist nicht länger eine Option im Leben der Konsumenten, sie ist eine Voraussetzung.

    Q1 6 Fragen die jeder Autobauer seiner Agentur stellen soll

    Wie hat Ihre Agentur, Ihre Firma auf Aktivitäten in der neuen Welt vorbereitet?

    Q2 6 Fragen die jeder Autobauer seiner Agentur stellen soll

    Was sagt Ihre Agentur, wie sie Dynamik in das digitale Erlebnis zurückbringen will?

    Q3 6 Fragen die jeder Autobauer seiner Agentur stellen soll

    Ist Ihre Website sozialisierbar? Wie ist das Online Erlebnis in die Sozialmedien integriert?


    Autokonfigurator für die neue Welt 6 Fragen die jeder Autobauer seiner Agentur stellen soll
     

    Seit der Verfügbarkeit von Tabletcomputern, erwarten die Leute ihren Autokonfigurator mit einfachem Wischen und Gesten zu bedienen.

    Q4 6 Fragen die jeder Autobauer seiner Agentur stellen soll

    Hat Ihre Agentur zuerst eine Apps für iPhone und Smartphone entwickelt und dann die vereinfachte Bedienung des Erlebnisses in die Markenwebsite zurück gebracht?


    Car configurator 2 6 Fragen die jeder Autobauer seiner Agentur stellen soll

     

    Wurde Ihr shopping, buying, owning Zyklus aktualisiert, um den mobilen Anforderungen zu entsprechen?

    Q5 6 Fragen die jeder Autobauer seiner Agentur stellen soll

    Hat Ihre Agentur eine Anwendug für das iPad oder Android-Gerät entwickelt und dann das Benutzererlebnis auf Ihre Markenwebsite zurückgebracht?

    Im vergangenen Jahr wurden knapp 18 Millionen Tabletcomputer verkauft, nach Schätzung von Maynard UM von der Schweizer Bank UBS könnten es in diesem Jahr schon 60 Millionen und im kommenden Jahr sogar 90 Millionen sein (Quelle: Netzökonom Holger Schmidt)

    .

    Ein gutes Beispiel einer iPad Anwendung gibt es hier zu sehen. Empfehlenswert.


     
    Autokonfigurator 1 6 Fragen die jeder Autobauer seiner Agentur stellen soll
     

    Gewähren Sie Ihrer Agentur, Ihnen auch heute noch, mit Flashanwendungen aus den Neunziger Jahren zu imponieren, oder verlassen Sie sich bei Ihrem digitalen Erlebnis ausschliesslich auf HTML5 des 21. Jahrhunderts?

    Q6 6 Fragen die jeder Autobauer seiner Agentur stellen soll

    Auf gut deutsch, läuft Ihre Website geschmeidig auf dem iPad? Haben Sie es selbst einmal ausprobiert?


    UID learned aesthetics 6 Fragen die jeder Autobauer seiner Agentur stellen soll

     

     

    Die schlechte Nachricht zuerst

    8. August 2011 Keine Kommentare

    Tim Berner Lee sieht das World Wide Web gefährdet und damit Wohlstand und Freiheit unserer Gesellschaft

    Drei große Gegner macht er aus: Regierungen, die das Nutzungsverhalten ihrer Bürger überwachen; Provider, die Anbieter gegen Geld bevorzugen; Soziale Netze, die abgeschirmt vom Rest des Internets Informationen horten. (Quelltext)


    20 Jahre www Die schlechte Nachricht zuerst

    Die arbeitslose Zukunft

    Technologie führt heute zu Leistungsfähigkeit die über die Wachstumsmöglichkeiten hinausgeht. Beispiel: Während sich Neuigkeiten, bei immer weniger Kosten, immer schneller ausbreiten, stehen Zeitungsverleger vor dem aus. Für annähernd jede Branche finden sich dementsprechende Anzeichen. (Quelltext)


    Buzzmachine Die schlechte Nachricht zuerst

    Jeff Jarvis, bekannt für seinen Einsatz für Öffentlichkeit und Transparenz auch in Deutschland.

    Der Unterschied zwischen Vergänglichem und Fortwährendem im Marketing ist Künstlertum

    Bill Bernbach war Ästhet und schuf eine einflussreiche Schule der Werbung, getragen von ethischen Werten.

    Sie widerspricht bis heute, der nicht minder einflussreichen Schule von Ted Bates (Rosser Reeves), David Ogilvy und deren Mitstreiter, die einem Leitfaden von Claude C. Hopkins folgend, mit wissenschaftlicher Werbung erfolgreich sein wollen.

    Bernbach wies die Vorzüge der Datenverarbeitung zeitlebens zurück. (Quelltext)


    Ned Doyle Mac Dane and Bill Bernbach Die schlechte Nachricht zuerst

    Ned Doyle, Mac Dane, and Bill Bernbach


     Die schlechte Nachricht zuerst

    DDB Anzeige für VW Käfer

    Think small. Ein Lichtblick.

    Bill Bernbach’s vielzitierte VW Anzeige signalisiert auch heute mit Think small, Licht am Ende des Tunnels. Grosse Probleme brauchen keine grossen Lösungen. In kleinen Schritten ist gut vorankommen. Gareth Kay sagt, wir sollen zuerst in kleinen Dimensionen denken.

    Für Deutschland stellt sich die Frage, ob ein gesundes Selbstverständnis kultiviert wird, dass stark genug ist, um die Ursachen zu unterbrechen, die zu Vertrauensschwund in Politik und Wirtschaft führen? Erforderliche Schritte sind hier gelistet.


     

    Wir leben im Zeitalter von Ideen die tun

    Mit Ideen die tun, hat Gareth Kay eine Patentlösung für das Marketing von heute zum Vorschlag gemacht. Nicht was wir im Marketing tun, entscheidet über Erfolg oder Fehlschlag, aber was die Leute damit tun. Es geht um die Teilnahme der Leute aus freiem Willen, um sogenanntes Partizipations Marketing, deren Handhabung auch den Unterschied für Politik und Wirtschaft ausmacht.

    Mit der Durchführung einer Idee die tut, ist kurzfristig ein erster praktischer Schritt getan. Dem zu Folge, fassen wir Vertrauen in neue Methodologien und lernen auf dem Weg, dass die Entwicklung unser Freund ist.
     

    Alle Augen auf eine arbeitslose Zukunft

    Sie abzuwenden, bedarf einer dauerhaften Annahme der Probleme und der schrittweisen Tilgung ihrer Ursachen. Jeff Jarvis geht daran, mit der Hilfe vieler, die anstehenden Fragen zu beantworten:

    1. Warum sind Technologien heute anders? Warum schaffen sie nicht mehr Arbeitsplätze als sie vernichten?
    2.  

    3. Wie verhindern die amtsinhabenden Institutionen Wandel und verlangsamen Fortschritt?
    4.  

    5. Wie kann die Regierung dazu beitragen die Entwicklung zu unterstützen? Ist die Regierung dazu in der Lage?
    6.  

    7. Wie muss unser Erziehungswesen sich ändern, um der Entwicklung förderlich zu sein?
    8.  

    9. Sind wir auf dem Weg zu einer Wirtschaft, die nicht länger auf Wachstum beruht aber auf Leistungsfähigkeit (Effizienz)?

    Grosse Probleme brauchen keine grossen Lösungen

    In Deutschland soll ein Onlineantrag der SPD jetzt dafür sorgen, daß gemeinsam mit interessierten Bürgerinnern und Bürgern das Thema Arbeit und Wirtschaft in der Digitalen Gesellschaft bearbeitet wird. (Online Antrag hier stellen).

    Die Landeshauptstadt München will die Intelligenz vieler nutzen mit einem Munich Open Government Day MOGDy.

    Rasch wird sich herausstellen, dass der Einsatz von digitalen Leitern, sich für Städte und Länder lohnen kann und ggf. erforderlich ist.


    Chief digital officer Die schlechte Nachricht zuerst

    Rachel Sterne ist mit 27 Jahren Chief Digital Officer von NYC.


     

    Rachel Sterne kontra New York’s digitale Bürokratie

    Austin Carr’s Englisch sprachiger Bericht auf Fast Company



    Rachel Sterne vs. New Yorks Digital Bureaucracy Die schlechte Nachricht zuerst

     

    Europa muss endlich lernen, sich um sich selbst zu kümmern

    6. August 2011 Keine Kommentare

    Joel Micah Miller Monumental Wall Street Europa muss endlich lernen, sich um sich selbst zu kümmern

    © Joel Micah Miller - Monumental - Wall Street

    Jakob Augstein berichtet im Spiegel, dass die USA nicht länger zum Westen gehören und dass Europa jetzt der Westen sei.

    Jakob Augstein führt den Zerfall der Bedeutung des Westens an, der einmal gemeinsame Ziele und Werte gehabt haben mag. Die Würde von Demokratie und Gerechtigkeit gegenüber Tyrannei und Willkür seien Vergangenheit. Die gerade noch abgewendete Katastrophe der US-Schuldenpolitik zeige an: In Amerika regiert der politische Irrsinn. Das Regierungssystem befinde sich fest im Griff der Eliten. (Quelltext)

    Gestern (5. Aug.) reagieren die Märkte in Folge des Vertrauensschwunds. Panikverkäufe überall. Der Börsenwert aller 30 im deutschen Leitindex gelisteten Unternehmen schrumpfte um fast 100 Milliarden Euro.

    In Folge der Auflösung der Sowjetunion durch die Alma-Ata-Deklaration am 21. Dezember 1991, wurde der Niedergang der US Demokratie ein denkbares Szenario.

    Nur fünf Jahre später zeigten sich erste Anzeichen für eine zunehmend, radikale, globale Spaltung in Superreiche und Bettelarme, insbesondere in der Automobilindustrie, die einen kompetetiven Vorteil darin sieht das oberste Marktsegment zu beliefern.

    Was 1996 deutlich sichtbare Anfänge nahm, spiegelte sich in der Presse durch häufigeres Auftreten von Begriffen wie Schere und neuer Volkskrankheiten wie dem Burn-Out Syndrom.


    Joel Micah Miller Monumental Paris Europa muss endlich lernen, sich um sich selbst zu kümmern

    © Joel Micah Miller - Monumental - Tour Eiffel


     
    Deutschland ist jetzt der Westen

    Wenn wir in Deutschland, Europa sagen, meinen wir Deutschland. Tatsächlich gibt es noch lange kein europäisches Selbstverständnis, dass an das grosse Selbstverständnis der Vereinigten Staaten heranreichen würde. Nach Brüssel äugt der Deutsche mit Skepsis. Es fehlt an Transparenz und demokratischen Vereinbarungen.

    Der eindeutige Unterschied, den Deutschland anderen Mitgliedsländern und der Welt voraus hätte, hiess einmal soziale Marktwirtschaft. Seit Hartz IV hat Deutschland es mit einem ebensolchen Vertrauensschwund zu tun wie er hier von Augstein den USA, insbesondere den amerikanischen Republikanern zur Last gelegt wird, wenn auch mit geringerer Reichweite, vorerst auf das Landesinnere beschränkt.

    Deutschland ist gut darin Wandel zu strukturieren, wie es im schlechtesten Fall, das Hartz IV Beispiel schauerlich demonstriert.

    Joel Micah Miller Monumental dem dt. Volke Europa muss endlich lernen, sich um sich selbst zu kümmern

    © Joel Micah Miller - Monumental - Berlin


     
    Deutschland muss endlich lernen, sich um sich selbst zu kümmern

    1. Der Begabung im Strukturellen, eine Begabung hinzulernen, die Strukturen auch mit Leben zu füllen. Sie auch zu kultivieren.
    2.  

    3. Für Entwicklungen die Beteiligung Betroffener fördern. Mit der Intelligenz vieler arbeiten (crowdsourcing).
    4.  

    5. Gelerntes aus den Sozialmedien für den politischen Alltag nutzen.
    6.  

    7. In Frankreich und Grossbritannien starke Verbündete gewinnen.
    8.  

    9. Durch der Zeit angepasste Gesetze, soll Politik die Wirtschaft darin unterstützen freie Initiative mit einem gerade durch die wirtschaftliche Leistung gesicherten, sozialen Fortschritt zu verbinden.
    10.  

    11. Wirtschaft und Politik sollen den beispielhaften Umgang mit immer neuen auftauchenden Technologien demonstrieren und ermöglichen.
    12.  

    13. Legendäres German Engineering auch innerhalb von Deutschland wahrnehmen.
    14.  

    15. Think small. Grosse Probleme brauchen keine grossen Lösungen.*


    * Gareth Kay, Goodby, Silverstein & Partners.
     

    Ein Online Antrag soll jetzt dafür sorgen, daß gemeinsam mit interessierten Bürgerinnern und Bürgern das Thema Arbeit und Wirtschaft in der Digitalen Gesellschaft bearbeitet wird. Mehr dazu auf Lummaland.

    Zum Online Antrag der SPD geht es hier.

    Infos zu Adhocracy, Direkten Parlamentarismus gibt es hier.

    Fotos mit freundlicher Genehmigung von Joel Micah Miller. Weitere Monumental Fotos gibt es hier zu sehen. Die Website von Joel Micah Miller hier besuchen.


     

    Sozialmedien ohne den ganzen Hippieschmarrn

    29. Juli 2011 Keine Kommentare

    In den sozialen Netzen geht es längst nicht mehr darum, sich Freunde zu machen, es geht ums Geschäft.

    No Bullshit Social Media Sozialmedien ohne den ganzen Hippieschmarrn

    Jason Falls und Erik Deckers bringen im Oktober ein Buch heraus, mit schrittweisen Anleitungen, wie die sozialen Netze zur Verkaufsförderung genutzt werden können und Fallstudien, die dem Kleingewerbe das vor Augen führen. Für €12.99 kann die Kindle Version hier vorbestellt werden.

    Ausgerechnet das Kleingewerbe, also Familienbetriebe und bodenständige Firmen, die den dt. Mittelstand, die Wirtschaftsmacht Deutschlands ausmachen und für die, die sozialen Netze und neue Technologien ein Geschenk Gottes sind, nutzen die Gelegenheit nicht.

    In den Vereinigten Staaten sieht es nicht besser aus, wenn auch das kein Trost sein kann. 44% des Kleingewerbes haben keine Website. Lediglich 27% des Kleingewerbes nutzt Facebook. Nur 18% nutzt Linkedin (bei uns Xing). Wenn auch Xing von Google Plus lt. Nico Lumma relativiert werden wird (hier diskutieren).

     

    Viele Marken mit denen ich ins Geschäft kommen will, wollen den zweiten Schritt nicht vor dem ersten tun.

    Die Manager glauben, sie müssten ihre Firma für die post-digitale Zeit um-organisieren. Sie glauben sie müssten die Firma auf das Nutzen der Netze vorbereiten und machen sich Gedanken über Organigramme und derlei vertrautes/gelerntes mehr.

     

    Sozialmedien ohne Scheiss Sozialmedien ohne den ganzen Hippieschmarrn
     

    Richtig ist, die Netze bringen es ans Licht, dass die Marke (auch ohne neue Technologien) ihre Arbeit nicht tut und wir Markenbetreuer schmerzlich zu spüren bekommen, dass wir unsere Arbeit nicht ausreichend getan haben.

     

    Marke und Manager fehlt es an Selbstverständnis.

    Mit robustem Selbstverständnis ist ein Entschluss rasch gefasst, und ein, wie auch immer abstraktes Vorgehen, ist ebenso rasch zu Papier gebracht. Für die Entscheidungsträger ist wichtig zu verstehen, dass im besten Interesse der Marke, höchst flexible, kontinuierliche Anpassung zum Selbstverständnis der Marke gehört. Die Reaktionen im Publikum erfordern kontinuierliche Anpassung und unmittelbare Reaktionen seitens der Markenführung.

    Mit 9 Komponenten um online Vertrauen zu gewinnen geht es hier morgen weiter.


     

    NYC.gov Hackathon

    24. Juli 2011 Keine Kommentare

    New York City versucht sich im crowdsourcing mittels sogenanntem Hackathon. Eine Woche nachdem Bürgermeister Michael R. Bloomberg versprach, ein Online Forum einzurichten, wurde der 27 Jährigen Unternehmerin Rachel Sterne, die Rolle des Chief Digital Offiziers von New York City überantwortet. Ein heutiger, erster Bericht von Mashable, verrät 10 Gründe, warum Städteverwaltungen Hackathons veranstallten sollen:

    1. Sektoren werden überbrückt und die Städteplannung wird mit Technologie Gemeinschaften zusammengebracht, um gemeinsam eine Herausforderung zu meistern.
    2.  

    3. Angeregt wird kollaboratives Problem lösen und eine offenere Stadtverwaltung. Wir haben Entwickler eingeladen um ihre Ideen einzubringen um einen wichtigen, digitalen ‘öffentlichen Raum’ verbessern zu helfen.
    4.  

    5. Ein Mechanismus wird für die Öffentlichkeit geschaffen, der Feed-back und Ideen für eine Website ermöglicht, die für sie gedacht ist.
    6.  

    7. Ein Modell, dass anderen Städten, ihrer Verwaltung und Planung hilft, nationalen und internationalen Wandel zu ermöglichen.
    8.  

    9. Kreative und innovative Konzepte werden vorgestellt, die NYC.gov dabei helfen, leistungsfähig und effektiv Leistungen zu ermöglichen und die zur Bevollmächtigung der New Yorker Bürger beitragen.
    10.  

    11. Vertraulicher Zugang zu der Städte Entscheidungsträgern wird dem Einzelnen sowie den Teams ermöglicht.
    12.  

    13. Ein Präzedenzfall und Plattform wird geschaffen um die Entwicklung der Städtever-waltungen durch offene Innovation und Teilnahme zu fördern.
    14.  

    15. Ein erster Schritt ist getan, einen transparenten Design Prozess zu demonstrieren. Wir wollen möglichst viel Input sammeln. Es ist ein praktisches Vorgehen, um rasch Erfolge zu verzeichnen.
    16.  

    17. Hilft Subjektivität aus dem Design Prozess zu entfernen.
    18.  

    19. Entwickler werden mit internen Daten versorgt, um User Experience Entscheidungen (UID) treffen zu können, z.B. Analysen und der Unterstützung von Technik-Partnern, Im Falle NYC.gov, DonorsChoose, ExpertLabs, Facebook, Foursquare, Google, Meetuo und YouTube.


     

    Rachel Sterne NYTimes NYC.gov Hackathon

    Rachel Sterne, der Stadt erster Chief DIgital Officer, in ihrem Büro in Manhattan.
    Michael Appleton for The New York Times


     

    Stuttgart 21 lieferte den besten Grund, warum dt. Städteverwaltungen
    Hackathons veranstalten müssen. Deutschland ist nachweislich sehr gut darin Strukturen einzuführen. Sie mit Leben zu füllen und eine bessere Kultur zu schaffen ist die Schwierigkeit, die zu überwinden die neue Welt reichlich Technologien mit sich führt.

    Stuttgart 21 hätte sich nicht ereignen brauchen, hätte Stuttgart frühzeitig eine soziale Plattform eingerichtet, um den Bürgern die Möglichkeit zu geben, sich einzubringen und Dampf abzulassen.

    Ein Hackatron hätte dafür gesorgt, frische Gedanken beizubringen und kostensparende Lösungen.

    Solange für ein konkretes Briefing gesorgt ist und die Plattform für eine, ethisch durchdachte Gebrauchsanleitung in verständlichem Deutsch, gesorgt hat.

    Aus Stuttgart 21 klüger werden, heisst es jetzt für dt. Städte, deren Bürger und Städteverwaltungen.

    Städte sollen ihre digitalen Ninjas dafür gewinnen, ihre Erfahrung für ihre Städte einzubringen, um eine kontinuierliche Verbindung zwischen Bürgern und Städteplannung/verwaltung aufzubauen. Also nicht Leute, die darauf trainiert sind, sich mit Kremien und Politikern herumzuschlagen, das führt, wie wir alle zu wissen glauben, zu nichts. Mit einer detaillierten Vorstellung und überdachtem Profil, gilt es Leute zu gewinnen, die im Dialog mit digitalen Medien geübt sind und in Selbsterfahrung gemachte, gute Kenntnisse der digitalen Technologien mitbringen und die Übung darin haben, ausgemachte Ziele zu verfolgen. Nico Lumma wäre so einer für Hamburg. Sascha Lobo für Berlin.

    reinvent nyc poster NYC.gov Hackathon

    via Mashable



    NYC.gov Auswertung von Bloglevel
     
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