Reputations Marketing

Ping Pong

16. März 2013 Keine Kommentare

 

 

Figure Ping PongOnsen Set Kanako Urashima Ping Pong

Ping Pong Figuren: Onsen Set- Kanako Urashima

 

„Sie haben Ping aber die Mitspieler haben keinen Pong”

 

Es ist nahezu unmöglich Freude am Ping Pong Spiel zu haben. wenn es dem Mitspieler egal ist, er es nicht einmal versucht oder nicht gut genug ist.

Das gleiche ist wahr bei so ziemlich allem, worum es geht, in der heutigen Netzgesellschaft.

Ein Berater der mit einem Chirurgen eine Konferenz schaffen will oder bei der Arbeit mit einer Werbeagentur…

Wenn Sie etwas schaffen, das es Wert ist gebaut zu werden, dann wird es deswegen geschehen, da ein endloses Spiel begonnen hat und nicht bloß aus blindem Gehorsam (Bring- u. Holschuld) und müder Übereinstimmung.

Sie können alle Verantwortung auf sich nehmen um solch gegenseitige Begeisterung zu schaffen und Sie können jede Mühe auf sich nehmen um eine Umgebung zu schaffen und eine Geschichte aufzubauen um Wirkung zu erzielen.

Verbindungen wie Verbindlichkeiten setzten auf beiden Seiten Energie voraus und wenn ihr Gegenüber nicht reagiert, dann finden Sie heraus, warum es so ist. Wenn Sie ihren Teil nicht beisteuern können, lassen Sie es ganz bleiben.

 

Anmerkung: Gerade so ist das Spiel noch vor dem Anpfiff aus, solange Ihre Website technisch ausser Stande ist, Pingbacks relevant umzusetzen.

 

 

Häng Dich rein

12. März 2013 Keine Kommentare

 

 

Sheryl Sandberg lean in Häng Dich rein

Sheryl Sandberg auf dem Einband ihres gerade erschienenen Buches Lean In.



all eyes on Häng Dich rein

Alle Augen auf das Frauenmanifest



Top Shop Modell Häng Dich rein

Kümmert es das Top Shop Modell?

Foto: Top Shop


Mehr grossartige Frauen hängen sich nicht rein, weil sie die Welt auf die sie sich einlassen würden nicht mögen

Die so schöne wie sicherlich talentierte Millionärin u. Facebook Geschäftsführerin Sheryl Sandberg, veröffentlicht ein Frauen Manifest, wie die Welt Redaktion ihr mit „Häng Dich rein” schlecht übersetztes Buch Lean In definiert und geht mit gutem Beispiel voran.

Ihre Website dann ist nicht wie Facebook ein Aggregator, aber ein WordPress basierendes CMS das nichts voranbringt, als die Konversation zum Thema zu ermöglichen.

Wir sehen die Tage viele solcher Scheinanteilnahmen, die nicht geschaffen sind tatsächlich etwas voranzubringen aber Platz bieten für Geplänkel zu Gunsten des Abverkaufs.

 

 

Die Bedeutung der Marke im digitalen Zeitalter

31. Januar 2013 Keine Kommentare

 

coke bottle top Die Bedeutung der Marke im digitalen Zeitalter

 

„Würde Coca-Cola auf Grund eines Unfalls keine Produkte mehr ausliefern können, würde das Unternehmen dennoch überleben. Würden andererseits alle Verbraucher plötzlich ihre Erinnerung verlieren und damit alles, was mit Coca-Cola zu tun hat vergessen, dann würde das Unternehmen Konkurs anmelden müssen.‟

 

coke bottle bottom Die Bedeutung der Marke im digitalen Zeitalter

 

US Agentur Mullen’s Kelsey Hodgkin, führt uns die Rolle der Marke im digitalen Zeitalter auch am Beispiel der Römisch Katholischen Kirche vor Augen.

Der nach Hodkin, mächtigsten Marke. Eine Macht die sich entfallten kann auf Grund eines festen Glaubens und seiner adäquaten Reflektion an allen Berührungspunkten.

Amir Kassaei, Kreativchef von DDB, kommt in der Präsentation, die Edward Boches, als Lehrmaterial für die Boston Universität dient, zu Wort:

„Eine Marke ist kein Produkt, kein Versprechen und auch keine Empfindung. Es ist die Summe aller Erfahrungen die man mit dem Unternehmen macht.‟

 

 



Roman Catholic Church since 33 AD Die Bedeutung der Marke im digitalen Zeitalter

Römisch Katholische Kirche seit 33 AD
Quelle: spreadshirt.de




Cola t Die Bedeutung der Marke im digitalen Zeitalter

Coca Cola seit 1886.


Morgen erfahren Sie hier von vier Beispielen von Ideen die tun von Edward Boches.

 

 

LUDWIG II. im Kino

28. Dezember 2012 Keine Kommentare

Sissi LUDWIG II. im KinoLudwigII Szene LUDWIG II. im Kino



königlichen Hoheit Prinz Luitpold von Bayern Veronika Rigl die Ur Ur Großnichte von Coletta Möritz Oberbürgermeister von München Herr Christian Ude LUDWIG II. im Kino

v.l.: königliche Hoheit Prinz Luitpold von Bayern, Veronika Rigl, die Ur-Ur-Großnichte von Coletta Möritz, Oberbürgermeister von München, Herr Christian Ude



König Ludwig Dunkles LUDWIG II. im Kino

Ein Lieblingsbier der Frau Hammerstein


Kaum ein Film schafft es sein Publikum, beginnend mit seiner Vorschau und der Rezensionen, in die Kinos zu locken

Das interessiert mich und hat mit Geschick oder Ungeschick der heutigen Medien zu tun, freilich auch mit dem Produkt selbst.

Stimmt schon.

„König Ludwig hat keine Chance.“

Bert Rebhandl befasst sich mit dem Film von Peter Sehr und Marie Noelle und macht hier Lust darauf den Film im Kino zu sehen.

 


Das Produkt Film

Ein Grund für mich ins Kino zu gehen, ist nicht der gezeigte Film aber die Begleitung mit der ins Kino gegangen wird. Mit den Töchtern sehe ich grosse Filme, die auch höchst unterhaltsam einen Umsturz im Kinderzimmer zum Inhalt haben. Sie sollen vor allem keinen Respekt vor Institutionen haben.

Ansonsten informiere ich mich über Filmtrailer zum Stand der Dinge und Trends.

Neuerdings, in Folge von TV Serien wie Borgen, gefährliche Seilschaften, dänischer Krimiserien, der US Serie Prison Break, fühle ich mich von Fernsehen weit besser und kultivierter unterhalten als von Kinofilmen.

Kinofilme haben kaum eine Chance.

Ludwig II hätte ich mir gerne als nur scheinbar herrkömmlichen Kostümfilm vorgestellt und mich von brutal, populistischen Einblicken überraschen lassen, wie es bei dem scheinbar herkömmlichen Western, „Django unchained‟ von Quentin Tarantino der Fall ist.

 


Pressearbeit

Die dt. Presse verantwortet es, nationale, lokale Leuchttürme, leuchten zu machen und das Interesse der Leute für eigene Belange im massstabsgetreuen europäischen und weltweiten Kontext zu fördern und zu schärfen. Lernen und teilen sind Thema.

 

Website

Ludwig II auf Facebook

 

 

Mysterium Merkel und das Geheimnis Germany

16. Dezember 2012 Keine Kommentare

 

 



DeutschlandMerkel Mysterium Merkel und das Geheimnis Germany

Deutschland = Merkel



Mac Katter Mysterium Merkel und das Geheimnis Germany

 


Aussitzen

Wer wie ich die Deutschen verstehen lernen will, dem hilft womöglich eine Diskussionsrunde zur Klärung der Frage: „Merkel gegen Steinbrück – wer ist glaubwürdiger?‟, der Anne Will Sendung vom 12. Dezember, hier zu sehen.

Mysterium Merkel und weltpolitisches Phänomen Merkel sowie das Wirtschaftswunder Germany erklären sich in der bisherigen Entwicklung, mit Aussitzen. Die Entwicklung der Stimmung aussitzen, aushorchen und mit Umsicht und Mitgefühl zum eigenen Vorteil nutzen.

Notfalls im Konsensus und auf Kosten des Alleinstellungmerkmals Sozialwirtschaft, rigide und ohne Empathie, zum Nachteil und der Verelendung der eigenen Unterschicht (viel gepriesene Agenda 2010: die Alten u. Erwerbslosen) und ggf. zu opfernder Euroländer.

 


Erkennen sich die Leute in Angela Merkel wieder?

Nikolaus Blome beantwortet die Frage nach Merkel’s Glaubwürdigkeit
und dem Geheimnis dt. Erfolgs

„Ich glaube Frau Hartmann hat es schon am Wickel, die Frage ist, erkennen sich die Leute in der Bundeskanzlerin wieder? In der Art, wie sie es macht und jetzt ganz egal ob sie es richtig oder falsch macht, sondern einfach auch in der Art… Das zaudernde, tastende, zögernde… Ein Satz von ihr heisst glaube ich, jeder Schritt den wir in der Eurokrise machen, muss so kalkulierbar bleiben, dass selbst wenn er der falsche war, nicht das Ganze hinterher in Trümmern liegt. So glaube ich, würden viele Deutsche, möglicherweise die Durchschnittsdeutschen, an ein ähnliches Problem, wenn sie es im Privatleben hätten, auch herangehen. Je ähnlicher sich die Leute im Schnitt selber in der Kanzlerin sehen, oder wieder erkennen, desto mehr wächst da Glaubwürdigkeit. Das glaube ich sieht auch die SPD. Von Sigmar Gabriel gibt es einen Satz, ist schon ein paar Jahre her, da hat er gesagt, die Deutschen sehnen sich nach einem Ort wo sich nichts ändert und selbst das Falsche soll sich nicht ändern, so seien die Deutschen sagt Gabriel. Ich glaube nicht das die Deutschen alle nur noch in Angst leben, ich hab’ das Gefühl das die Deutschen sehr viel lässiger geworden sind, viel viel gelassener, aber auch das glauben sie in ihrer Kanzlerin wieder zu erkennen.‟

 

Gelassener Aussitzen.

„Es gibt immer eine Türe die aufgeht‟, wie Alfons Schuhbeck an anderer Stelle sagt.

 

 

13 Trends im neuen Jahr

13. Dezember 2012 Keine Kommentare

Trust is the new black 13 Trends im neuen Jahr

 

Mit einer internen Studie über das Konsumverhalten, schaut die Ford Motor Company über den Tellerrand der Automacher hinaus und untersucht die Möglichkeiten ein Ermöglicher von Mobilität zu sein (Connely)

Pflichtlektüre für jeden in der Automobilbranche.

 


Trust is the new black

Würde Vertrauen in Flaschen abgefüllt, dann wäre die Auslese der letzten Jahre, bitter und knapp. Die globale Finanzkrise. Wirtschaftsskandale, Politik und Religion. Klimaunfälle, die immer weiter aufklaffende Schere sozialer Ungerechtigkeit and Unruhen. Der gebrochene Generationsvertrag; das Misstrauen gegenüber Unternehmen, Regierung and Medien ist ungezügelt. Müde davon misinformiert zu werden, überprüfen die Leute ihre Verhältnisse zu den Marken, wobei Integrität zu einer neuen Form von Wettbewerbsvorteil wird.

Für das Marketing scheint Vertrauen etwas grundlegendes und nichts innovatives. Aber die Grundlagen einer Kundenerfahrung über alle Berührungs- und Schnittpunkte von Produktleistung und Kundenbetreuung, bilden Vertrauen. Um so wichtiger wird der Aufbau von Markenwert und Differenzierung. Aus Vertrauen wurde ein wertvolle Ware, und seine limitierte Verfügbarkeit im Markt hat die Konsumenten auf den Geschmack gebracht.

 

Die vollständigen Studie in einem neuen Browserfenster öffnen.

 

 

Die Linkwirtschaft

30. November 2012 Keine Kommentare

 

 

Despicable me Die Linkwirtschaft

Vom schändlichen Ich zum Weltbürger

Anfang des Jahres forderte Bundespräsident Joachim Gauck den Bundesbürger zu mehr sozialer Verantwortung auf. Erinnerung wie sehr jeder Einzelne mit seinem Geld die Marktwirtschaft beeinflussen kann, soll und es im eigenen Interesse wohl auch muss.

Strategischer Konsum, unsere, von Claudia Lange und Utopia, geprägte Handhabe, Entscheidungen über gut und schlecht im Alltag zu bestimmen. Was aber wenn, „ich kann nur billig‟, längst schon unser Leben bestimmt?

 

 

Wie Familienunternehmen in der Linkwirtschaft bestehen können

Im folgenden gehen wir ein auf einen heutigen Beitrag in der WuV von Uli Busch. Marketer haben keine Ahnung von digitalen Kanälen, will eine Untersuchung von McKinsey und der Organisation Werbungtreibende im Markenverband (OWM) ergeben haben. In der heutigen Linkwirtschaft sind sie ohne Orientierung und ohne Selbstverständnis auch hoffnungslos.

Gute Gelegenheit und vortrefflicher Zeitpunkt die Geschicke selbst in die Hand zu nehmen. Auf eigenes Risiko, wie nach einem Besuch von Ikea, den Schrank im Schlafzimmer, selbst zusammenbauen.

Drei massgebliche Trends zeichnend sich nach einem guten Jahrzehnt an neuen Erfahrungen mit der Linkwirtschaft ab:

Despicable me raise your hand Die Linkwirtschaft

 

1. Markenverantwortung

Wie der Metzger sein Fleisch erst dann ins Fenster hängt, wenn es zum Verkauf ansteht, muss das dt. Gewerbe den Mund halten und Tatsachen schaffen um dann und nur dann von sich Reden machen. Ob es sich um einen Schuster- oder Bäckerladen handelt, soll auch hierzulande mit allen Möglichkeiten der Linkwirtschaft so umgegangen werden, dass die Markenführung als ganzheitliche Profierungsarbeit verstanden wird um das Vertrauen kritischer Kunden dauerhaft zu gewinnen.

 

Prozedere Die Linkwirtschaft

Prozedere der US Agentur Huge

 

2. Einfache Marke

Einfache Lösungen haben es leichter, das Vertrauen potentieller, kritischer Kunden in einer immer komplexeren Welt zu erstehen. Ein dt. Paradebeispiel ist My Muesli. Das tolle ist ja, große Probleme brauchen keine grossen Lösungen. Die Linkwirtschaft bietet ein nie dagewesenes Angebot an brauchbaren Lösungen, Kanälen und Hilfsmitteln.

Zum Vorteil von Studenten, die nach dem Studium keinen Platz finden, oder auch für die lustigen Fünfziger, die sich um ihre Rente haben prellen lassen, nur billig können und auf eigenes Risiko die Altersarmut in Wohlstand zu verbringen gedenken. Das Geld liegt auf der Strasse für alle, die eine einfache Idee haben und bereit sind sie umzusetzen.

Mit 25 hast Du Dein Leben vor Dir und mit 50 wieder.

 

Despicable me collaborate Die Linkwirtschaft

 

3. Markenermächtigung

Einer alten Gewohnheit entsprechend halten wir an Formen und Persönlichkeiten fest. Früher hatten Inhalte eine feste Form als Buch, Zeitschrift oder angesehene Persönlichkeit, die Linkwirtschaft: der digitale Wandel, löst die Inhalte jedoch aus der Form und macht sie flüssig. Die mobilen Geräte bzw. ihre Anwendung vereint die alte mit der neuen Welt, bis wir aufatmen können und wieder von nur einer Welt die Rede ist. Ein Leben und das will gelebt werden. Der kleine Laden an der Ecke wird zum Weltgeschäft.

 

 

 

 

Frankenweenie

14. Oktober 2012 Keine Kommentare

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Tim Burton’s in S/W gehaltener Stop Motion Film kommt diesen Monat ins Kino



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Poster 290 Frankenweenie

Filmposter


Die Magie von S/W in einer bunten Welt

Ganz richtig ich habe ein Faible für s/w, ein leicht zu erhaltender Kontrast in einer Welt in der es vielen zu bunt wird.

Kontrast schärft den Blick und eine Website, die das Produkt zum Mittelpunkt hat gewinnt, indem sie das Interface und alles ausser dem Produkt s/w belässt, einen vornehmen, maskulinen, sauberen und seriösen Ausdruck.

 

 

Coexist

16. September 2012 Keine Kommentare

Shola Ama Coexist

Shola Ama












Coexist The xx Jamie James Medina Coexist
Coexist The xx Photo: Jamie-James Medina via Popmatters.

 

In der Flüchtigkeit unserer Zeit profitieren

Wenn das Produkt überraschen u. begeistern soll, soll auch die Werbung überraschen und begeistern.

Und die Werbung geht wie die Liebe überraschende Wege.

Oliver Sim, Romy Madley Croft und Jamie Smith sind The xx.

The xx werden seit ihrem Debütalbum vor 3 Jahren als bislang letztes große Pop-Phänomen der Musikwelt gefeiert.

Wie die drei das Marketing für ihr zweites Album in einem WOM Experiment einem einzigen Fan überliessen und weltweit ein Millionenpublikum erreichten, erfahren Sie hier.

Warum das Experiment gelingt will dieser Eintrag untersuchen.

Alles schon einmal dagewesen, aber das ich damit reich werde, hätte ich mir nicht träumen lassen.

 


Koexistenz: Einer von vielen sein

Das überraschendste an der Londoner Band (The xx) ist vielleicht, dass sie sich darin unterscheiden, keinen Unterschied zu machen.

Sie tun was alle tun.

The xx zeigen auf ihrem Tumblr Blog, ihre Vorlieben.

Die Orientierung der Pop-Erneuerer wird in fantastischen Einblicken preisgegeben.

Wer bereitwillig das richtige zu geben vermag, bekommt auch was zurück.

 

The xx winken den Maschinen zu

Hier komme ich von James Bridle, der ein Mitgefühl für Spambots und Webcrawlern empfindet und den Versuch unternahm, eine neue Ästhetik definieren zu helfen.

Oliver Sim, Romy Madley Croft und Jamie Smith wussten sehr genau, welchem Fan sie die URL ihrer Coexist Website überantworten wollten.

  1. Dazu müssen sie den Maschinen zuwinken, den Umgang mit dem Web üben und jedenfalls Einblicke in ihre Webanalysen haben. Der auserwählte Fan hatte sich gut eine Stunde mit ihrer Musik beschäftigt und die Drei wussten das sofort.
  2. Das Plattenlabel XL unter Adam Farrell, arrangierten sich mit Microsoft für die von Aaron Koblin inspirierte Visualisierung des WOM Experiments um die Auswirkung in Echtzeit dokumentieren zu können.
  3. Ein Tag vor der US Veröffentlichung, schafften xx es auf die Homepage von Reddit. Fans sorgten dafür.

 

 

Erst winken dann wischen

28. August 2012 Keine Kommentare

wave bot Erst winken dann wischen



Robot and kids 290 Erst winken dann wischen



Robot and Gareth 290 Erst winken dann wischen


Den Maschinen zuwinken sagt James Bridle. Er spricht (hier) über sein Mitgefühl für Spambots, kodierte Räume wie etwa dem Check-in-Bereich auf Flugplätzen und der denkbaren Möglichkeit, dass Maschinen, wenn auch hilflos, unsere Hilfe wollen.

Die Werbeindustrie und somit die Wirtschaft aber haben sich vorerst der Gestik des Wischens, nicht aber dem Winken angenommen.

In allerlei Werbefilmen und öffentlichen Verkehrsmitteln sehen wir, wie Menschen Schaltflächen hin und her wischen. Am Liebsten im luftleeren Raum als Holographie (mehr zur Zukunft unter Glas).

Selbst in den Nachrichten wird gewischt. Es macht xing und es macht klick. Und scrollt. Und zoomt. Moderatoren streichen die Wetterkarten nur so ins Bild. Auch mein grosser Freund Thomas Meinecke bemerkte: „Wo man hinsieht wird gewischt.‟

 

Apple gestures list 596 Erst winken dann wischen

Apple Gestiken (Bildrechte bei Apple)

 

Warum wir den Maschinen zuwinken wollen?

  • Es käme der Wirtschaft und dem Selbstverständnis der nachrückenden Generationen gelegen, bereits in der Schule Kodieren als Fach zu belegen. Nicht das HTML wichtiger ist als ABC, Algebra und Geometrie, nur ist es nützlich, wie etwa auch der Schreibmachinenkurs, den ich auf der amerikanischen Highschool belegte und mir das nützlichste im Leben war.
  • Seit 15 Jahren lagern wir unsere Erinnerungen und Erlebnisse zunehmend in die Netze aus. Unsere Erlebnisse sind gemeinsam geschaffen (co-kreiert) mit den Lagerstätten unserer Erinnerungen und Erlebnisse. In Folge muss die Wirtschaft Freunde gewinnen für ihr Vorhaben und ihre Produkte, eine Firmenchronik in Echtzeit erstellen und somit kontinuierlich neue Bedeutung für die Marke schaffen. Das geht ohne internes, technisches Know-how nicht und es gelingt auch nicht diese Tätigkeiten überzeugend wirksam einer Agentur zu überlassen. Effizienter und echter ist es, neben dem Investment in ein Produktteam auch in ein Team für Öffentlichkeitsarbeit und in die Sozialmedien zu investieren.
  • Ein Polizeipräsidium in Milwaukee liefert ein greifbares Beispiel, wie der tägliche Dienst mit der unentbehrlichen Öffentlichkeitsarbeit, gut bewältigt werden kann. In diesem Beispiel winkt die Polizei den Maschinen zu, hier ist es die altvertraute Webmaschine und kein kindischer Zweifel kommt auf, über Nutzbarmachung oder Gefahren von Maschinen. Wir bücken uns doch sonst auch um einen jeden Schilling?
  • Die Entwicklung ist dann ein Freund, wenn wir ihr gegenüber aufgeschlossen sind. Ideen offenbaren sich. Sie sind nicht im Inneren des Künstlers geboren aber kommen von aussen, auf ihn sowie auf uns zugeflogen. Unsere Geschäftsideen kommen nicht aus dem Hinterzimmer oder einem firmeninternen stillen Örtchen, sie sind eine Mischung aus vorhandenen Geschäftspraktiken, die in neuem Zusammenhang uns täglich präsentiert werden.
  •  

    Wem das zuviel erscheint

    Alle Augen auf zwei Bereiche:

    1. Produkt: Produktentwicklung, Feinschliff, Verbesserung.
    2. DIY Öffentlichkeitsarbeit: Die Firmenchronik in Echtzeit selbst schreiben. Es ist überzeugender wenn die Visionäre sich die Mühe machen, auch bleibt der erlernte Wissenstransfer im Haus und wird zum Anlagegut.
    3.