Burberry Akustisch
Alleyway von Life in Film
Remember von Misty Miller
Was den Leuten hilft, hilft dem Geschäft.
Leo Burnett
Leo Burnett
Eine Wahrheit, ein Wille, ein Schicksal, ein Leben.
Die Herausforderung die anzunehmen für unsere Gesellschaft mit jedem Tag ansteht ist eine verblüffend einfache: Du hast nur ein Leben. Nenne es Familienleben, Geschäftsleben, Liebesleben… Dennoch bleibt es dabei, Du hast nur das eine Leben. Mehr gibt’s nicht.
Vor fünf Tagen unternahm Kelly O’Brien folgenden Eintrag auf dem Barbarian Blog. Ihr Eintrag in seiner Vollständigkeit entlehnt:
Jay Zasa unser ECD über die faux Vorstellung, dass wir ein “echtes” und ein “online” Leben führten, im Gegensatz zu, nun… dem Leben das wir führen. Der von Havard Business Report geführte Blog, Eine Unterhaltung (The Conversation) beschäftigt sich mit dem Thema. Alles gute Gedanken, mir gefallen insbesondere die 10 Punkte warum und wie Online Erlbnisse unser Leben bereichern. Es ist ungemein erleichternd eien Beschäftigung mit diesem Thema in der Kategorie Geschäftsleben vorzufinden. Mein Favorit ist #3 (Kelly):
“Es wird allmählich Zeit damit zu beginnen in der Realität des 21 Jahrhunderts zu leben: Eine Wirklichkeit die beides ist, On- und Offline. Bestätige dass Dein digitales Leben Wirklichkeit ist und die transformativen Potenzialle des Internets werden sich Dir eröffnen”:
Sollte dies wie eine Wirklichkeit klingen in der Du leben möchtest, dann habe ich ein gute Nachricht: Du kannst noch heute damit beginnen. Alles was es braucht ist Deine Entscheidung ernste Anstalten zu machen und Dein Online Existenhz ernsthaft ehrlich und aufmerksam anzunehmen und Du wirst rasch feststellen dass das Leben im Internet nichts anderes ist als eben Dein Leben.
Quellen
Jetzt da wir alle müde geworden sind den Sozial Diskurs weiter zu verfolgen, hier zwei frühe Beispiele von Nutzer generierten Inhalten. Es war ein lustiges Schaffen von kleinen Demo Video, die von Klassik Creative Direktorinnen wie Kirsten Hohls präsentiert wurden und auch rasch mal zwischendurch auf dem iPhone gezeigt werden konnten.
Test something new from Mark Sargent on Vimeo.
Frühes Demo wie ein Autohersteller Nutzer generierte Inhalte nutzt um kontinuierlich neue Bedeutung für seine Marke zu schaffen.
Art Direction & Motion Graphics: Martin Biela
Storyboard and sound: Mark Sargent
Zentropy Partners, Frankfurt, 26. Oktober 2005

3 day affair from Mark Sargent on Vimeo.
Frühes Demo wie ein Autohersteller Nutzer generierte Inhalte nutzt um kontinuierlich neue Bedeutung für seine Marke zu schaffen
Art Direction & Motion Graphics: Roger Knoehr
Storyboard & sound: Mark Sargent
Zentropy Partners, Frankfurt, 28. Oktober 2005


Kyle Cooper Bild alle Rechte Wired
Ging die Geschichte nicht in etwa so? Bob Greenberg der seine RG/A mit schwerem Gerät in Downtown New York mit Motion Graphics zu Ruhm und Wohlstand brachte, gewann an Momentum mit der typografischen Dramaturgie für Alien, der Science Fiction Film mit dem HR Giger Monster, der zum Welterfolg wurde.
Ein flüchtiger Bekannter hatte mich seinerzeit bei RG/A herumgeführt und ich war erstaunt Feldbetten in den Boxen der Motion Designer vorzufinden. So konnten die Designer ihre Gedanken zu Ende bringen und mussten nicht jeden Morgen rekapitulieren was sich ihnen am Vorabend an Lösungen präsentierte, aber konnten die Frequenz fertigstellen, sich schlafen legen um dann sofort dort fortzufahren wo sie abgelassen hatten. RG/A war im einzigen Flachbau inmitten von Wolkenkratzern untergebracht.
Kunden wie Nike, riefen bei Bob Greenberg an, ob er nicht ihre Werbung übernehmen wolle. Greenbergs Antwort mag gewesen sein: “Das ist es zwar nicht was wir tun aber lass uns mal sehen was wir tun können…” 2009 wurde RG/A zur Digitalen Agentur der Dekade ernannt.
Greenberg’s Mannschaft ging daran die schwere Gerätschaft wie Silicon Graphics mit immer leistungsfähigeren Macintoshes auszutauschen. RG/A Designer Kyle Cooper nutzte die Gelegenheit [Desktop Revolution] sich auf der heimischen Tischplatte mit neuem Mac selbstständig zu machen und überraschte mit Se7en.
Es war die Schau und ist es noch! Die vereinigte Werbeindustrie war damit beschäftigt sein Königreich TV zu sichern und alles Digitale mit Verachtung zu strafen. Ich erlebte und überlebte drei aufeinander folgende Wellen mit der Digitales Marketing immer noch orientierungsloser zu BTL [Dialogmarketing, CRM] erklärt wurde und die Gerätschaften der Kreationen von Apple auf Windows umgerüstet wurden.
Von Print kommend, habe ich meine Begeisterung für Typogafie [insbesondere der Buchstabefolge BB mit seinen reizvollen Rundungen] bewahrt, Industrie-fremde Auszeichnungen erhalten und weniger umgetriebene Artgenossen mit Abonnements für Schriften und dem gelegentlichen Versandt von Apple Trailern auf frische Gedanken zu bringen gesucht.
Ein guter Typograph und Geschichtenerzähler ist auch Craig Bryant, der längst sehr erfolgreich mit eigener Produktionsfirma, WAM in Chicago herausragende Rich InterfaceA Anwendungen [RIA] und Web-Platformen entwickelt. We are mammoth findest Du hier.
Faris Yacob, dessen Blog ich diesen Eintrag entlehne, klärt auf wie kreative Ideen zustande kommen
Dabei verweist Faris im Video auf eine frühe, entsprechende Stellungnahme von Steve Jobs zu einem der ganz grossen Erfolgsgeheimnisse von Apple. Das braucht er gar nicht, da bereits David Ogilvy davor warnte, dass Originalität keine gute Idee sei im Wettbewerb um grosse Markenetats. Wir tun gut daran uns gegenseitig der Hergänge zu erinnern.
Der ich mit Blick auf das Sterbekreuz König Ludwig II auserwählt gottesgläubig aufwuchs, war ich immer schon der Ansicht, die Schöpfung sei dem Herrn vorbehalten. Wir Menschen empfinden grosse Freude und Glück beim Entdecken und Spiel mit Vorhandenem.
Mit dem Ketchup Wachstums Experiment wollte Heinz herausfinden ob die Tomatenpflanze besser gedeiht, wenn Menschen der Pflanze gut zureden. Besucher von talktotheplant.com, konnten einer der beiden Versuchspflanzen zureden. Die andere musste ohne menschliche Interaktion auskommen. Die von 18.774 in Sprache umgewandelten Botschaften, beschallte Pflanze wuchs auf eine Höhe von 153cm. Sie überragte die Kontrollpflanze (146cm), die ohne gutes Zureden auskommen musste um 7 cm. Unklar bleibt ob das Experiment beweisen konnte, dass aufmunterndes Zureden den Pflanzenwachstum unterstützt, der Welt wurde dagegen bewusst, dass niemand Ketchup besser wachsen lässt als Heinz. Der Wachstumsvorteil war nicht konstant und an Botschaftsstarken Tagen wurde keine Wachstumsvorteil gemessen.
Menschen und Marken ja auch. Heinz Ketchup macht der Deutschen Medienlandschaft vor, wie über den Tellerrand hinaus gedacht wird, um eine Idee die etwas bewirkt [ideas that do - Gareth Kay] auf die Strasse zu bringen. Unmittelbar, offensichtlich.
Hier zeigt sich wie schwer sich Deutsche Agenturen mit integrierten Kampagnen tun. Semantik und die Verzweigung einer Idee weit über den funktionalen Nutzen hinaus, wird nicht genügend genutzt oder gar nicht erst in Betracht gezogen. Der Grund auch warum ich Transatlantik Flüge mit Singapore Airlines der Deutschen Lufthansa vorziehe. Bei Singapore wird für mein Wohlbefinden gesorgt, die Lufthansa gilt als sicher aber es ist auch nur karg und trocken was hier geboten wird.
Beim soeben für Deutschland entschiedenen Weltmeisterschaftsspiel gegen England (4:1) wurde deutlich, dass die Deutschen Spieler die kreativen Ideen hatten und kreatives Spiel den Sieg einbrachte gegen die überraschend, einfallslose Mannschaft Grossbritanniens. Die Deutsche Werbeindustrie muss es nur mehr seinen Fussballern gleich tun. Kreative Strategen als auch Moderatoren sind gefragt, in der Lage das Spiel der Deutschen Werbeagenturen zu beurteilen wie Günther Netzer und Gebhard Delling soeben das Deutsche Spiel gegen England beispielhaft beurteilten.
Creative Director: Björn Höglund
Copywriter: Anders Gustafsson
Art Director: Jonas Hedeback
Designer: Anders Johansson
Technical Director: Per Rundgren
Senior Developer: Stefan Hållén
Motion Designer: Erik Sterner
Flash Animator: Malin Ekman
Technical Advisor: Mikael Emptiger
Production Company: Bombay Works
Nur wenige Monate nach meiner Geburt, war mir klar, dass wenn meine Mutter mich auf eine Kunsthochschule schicken sollte, ich dort ankommen würde in der Gewissheit, dass es zwei Möglickeiten gibt eine gute Anzeige zu gestalten:

Michael Schirner's berühmte Anzeige für IBM Schreibmaschinen.
wie beispielhaft von Michael Schirner mit berühmter Anzeige für IBM Schreibmachinen vorgeführt
wie es das irritierende Layout der Boulevard Zeitungen vormacht.
50 Jahre später, stoße ich auf Nitro, Chris Clarke’s dynamisches, neues Geschäftsmodel einer Agentur die angekommen ist (in unserer neuen Welt). Das vierte von Nitro’s 8 Prinzipien heisst Newton’s Marketinggesetz willkommen: “Jedem Trend folgt ein ebenso einflussreicher Gegentrend”.

Was iTunes für die Musikindustrie bewirkte soll nun iBooks für den Buchhandel bewirken
Gerade so wie iTunes der Musikindustrie vormachte, dass das Musikgeschäft mit der Leichtigkeit digitalen Seins, einfach zu handhaben ist und iTunes sich als größtes Musikgeschäft der Welt an die Spitze setzte, hoffen Verlage und Buchhandel, dass iBooks, die schwindenden Zahlen durch den Verkauf von E-Büchern und elektronische Ausgaben der Zeitschriften und Magazintitel auf Tablett-PCs für sie ausgleichen möge.
“Jeder Verleger sollte täglich Gott danken, dass Steve Jobs mit dem iPad die Verlagsindustrie rettet.”

brand eins für iPad
Das Wirtschaftsmagazin brand eins, das seine Inhalte nicht ohne deren Zumsammenhänge zeigt, bietet diese nun auch als iPad Anwendung mit kostenlosem Probeheft an. Der Preis für weitere Ausgaben ist mit 6,99 etwa zehn Prozent günstiger als die Printausgabe (7,60 Euro). Hier bei iTunes laden.
iKiosk bietet “Welt Kompakt”, “Welt” und die kompakte Version der “Welt am Sonntag” gratis als ePaper. Zum Deutschlandstart des iPad hat Springer iKiosk’s Angebot aufgestockt: Zusätzlich sind jetzt auch “Bild”, “Bild am Sonntag”, “Berliner Morgenpost”, “Hamburger Abendblatt”, “Auto Bild”, “Sport Bild” und “Computer Bild” verfügbar.
Die Inhalte von Spiegel und Fokus Online sind ebenfalls für das iPad verfügbar.

textunes auf dem iPad | Foto: textunes
In Berlin haben die Gründer Simon Seeger, Michael Oesterreich und Volker Oppmann mit Textunes bereits 50.000 Titel für das iPhone verkauft. Teytures gehört zu den 50 erfolgreichsten Anwendungen. Etwa 1000 TItel wurden bislang umgesetzt.
In den ersten 65 Tagen haben Benutzer über 5 Millionen Bücher gespeichert. 2.5 Bücher pro iPad.
In den ersten 8 Wochen erreichen 5 der 6 größten Verlage in den USA einen Marktanteil von 22%.
In München haben sich Dr. Werner-Christian Guggemos, Norbert Hofherr und Margarete Rathe von Ciando GmbH aufgemacht Bücher in elektonischem Format mit eigenem Online Buchladen anzubieten: booksON.
Ciando zählt in Deutschland zu den bekanntesten Aggregatoren und arbeitet mit über 260 vornehmlich Deutschen Verlagen zusammen. Die Firma Missing Link vertreibt in Deutschland E-Books über die Aggregatorendatenbank MyLibrary.
Verlage werfen sich seit 2007 den grossen Datenbankaggregatoren an den Hals, schliessen einen Kuhhandel ab mit dem sie davonzukommen hoffen. Bücher werden mehr schlecht als recht in die Standard Formate ePUB oder auch nur PDF gepresst, et voilá.
Fin des haricots… Armes Land der Denker und Dichter.
Derweilen bietet das elekronische Format und unsere von Atomen befreite Bits-Welt höchstes Innovationspotential! Erfindungsreiche Verlage werden sich ihrer Herkunft erinnern und ihrer Marke getreu, frische Gedanken hegen und aussergewöhnliches im neuen Format schaffen.
Ein gutes E-Buch wird selbst zum Marktplatz werden und Sozialgemeinschaften um sich scharren.
Technik, Organisation:

Petra Hammerstein & ich
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Mit ihrem kulinarischen Tagebuch nimmt Petra Dich mit auf ihre Besorgungen der täglichen Mahlzeiten. Mit praktischen Kochrezepten wirst Du obendrein gut versorgt. Die Einträge findest Du hier. |
Weltweit gibt es eine handvoll neuer, brillianter Boutique-Agenturen, mit Weltklasse Werbeprofis und Weltklasse Kunden. Sie haben sich auf den Weg gemacht, die neuen Anforderungen unseres globalen Marktes zu nutzen und sie lassen sich nicht länger von konventioneller Werbung verrückt machen:
Vier Jahre später, wundere ich mich warum ich Helmut Sendlmeiers Berliner M.E.C.H nicht gleich auf die Liste setzte? Immerhin ist M.E.C.H jeden Besuch wert und beeindruckt den Besucher mit einer Architektur die an die gewagten Leistungen des Centre Pompidou in Paris oder an Guggenheim in Bilbao erinnern und durchaus den Stallgeruch vermittelt den ich mir von einer führenden Agentur der Neuzeit erwarte. Sendlmeiers M.E.C.H geniesst internationale Reputation als Vorzeige Model für integrierte Kommunikation. Es beherbergt 7 Marketing Disziplinen unter einem Dach. Mein geschätzter Art Direktor, Daniel Jennewein hat seinerzeit mit der MECH Website ein Paradebeispiel online gebracht, das nur leider eben nicht länger online ist. Berlin war auch Talente wie Justin Townsend und Christian Vry hervor, die auszogen ein wahres, neues Geschäftsmodell mit IGA Worldwide auf den Markt zu bringen. Den Beiden gelang den von Microsoft aufgekauften Marktführer Massive für In-Game-Advertising weltweit von Platz 1 zu schubsen.
M.E.C.H sowie andere (Neue Digitale, Future Brand) kamen erst gar nicht in den Sinn für meine Auflistung, da es an digitaler Reputation fehlt. Ich konnte bei meinen Online Recherchen keine Gründe oder Anreize finden um meinen wenn auch favorisierten Stammhaltern Glauben zu schenken. Auch keine mich in Erstaunen versetzenden Markentaten bzw. Ideen die etwas bewirken. Der Reiz des Neuen fehlt ganz einfach und der Stallgeruch einer sicherlich vergangenen Werbe Epoche bleibt wie ein alter Furz im Raum hängen.