Politik

Was der Euro von der Österreichischen Zwanzig Schilling Note lernen kann

8. Mai 2012 Keine Kommentare

640px Semmering 09590u 596 Was der Euro von der Österreichischen Zwanzig Schilling Note lernen kann

Semmering Bahn mit Viadukt an der Krauselklause in Niederösterreich.

 

1841 hatte der damalige Staatsminister Karl Friedrich Kübeck den Auftrag zur Errichtung einer Bahnlinie nach Triest erteilt. Über den Semmering verkehrten damals nur Pferdewagen.

Eine Lokomotive um die Wagons über die Strecke zu ziehen gab es zu dem Zeitpunkt nicht.

 

20 Schilling Carl von Ghega reverse 596 Was der Euro von der Österreichischen Zwanzig Schilling Note lernen kann

Rückseite der 20 Schilling Banknote mit der Semmeringbahn errichtet unter Carl Ritter von Ghega.

 

Ein Wettbewerb zum Bau einer geländetauglichen Lokomotive führte zur Auswahl unter vier tauglichen Konstruktionen, in die der mit der Planung der Linie beauftragte Baudirektionsgehilfe und österreichische Bauingenieur aus Venedig mit albanischer Herkunft, Carl von Ghega erst kurz zuvor entwickelte neueste Technologien einbrachte.

 

Was der Euro von der Österreichischen Zwanzig Schilling Note lernen kann

Ist erst der Anfang gemacht, der erste Schritt getan, dann geschehen wundervolle Dinge und ein Gelingen in Vollendung ist in Aussicht gestellt.

Lesen Sie hierzu auch „Neues Geld, ist es nicht wundervoll?‟

 

 

Das Kreuz mit dem Urheberrecht

6. April 2012 Keine Kommentare

font face=”Lucida Grande”>tumblr m00q4bodoJ1qzx0kho1 r1 500 Das Kreuz mit dem Urheberrecht

 

Die Bibel ist das Buch der Bücher

Darüber besteht Einigung unter den Kulturen des Abendlandes.

Keine Einigung besteht darüber, dass jede Geschichte, jedes Buch, jedes Drehbuch, jede Powerpoint Präsentation, jeder Geschäftsbericht ein Derivat aus der Bibel ist.

Über die Netze verbreiten sich Annahmen mit solcher Dynamik, dass sie in Folge als Fakten aufgefasst und für wahr empfunden werden:


 
tumblr m21gioTLAs1qz6f9yo1 500 142 Das Kreuz mit dem Urheberrecht



 
wookies family 1 Das Kreuz mit dem Urheberrecht

Hallo, wir sind die Familie der Wookies.
Bildquelle: 24flinching.com

 

Alles ein Remix

Heute huldigen Protestanten die Kreuzigung Jesu als wichtigsten Feiertag.

Jeder von uns und jede organisierte Gemeinschaft beansprucht einen Teil der Geschichte als den ihren.

Historiker werden behaupten, das alles vielmehr ein Derivat aus der griechischen Mythologie sei.

Das Derivat wird mit Hilfe fragwürdiger Institutionen, als propietär und ebenso fragwürdig, zum Eigentum der jeweils den Anspruch erhebenden Gemeinschaft erklärt.

Im post-industriellen Zeitalter angekommen, erleben wir gerade das Verblassen der, dem Industriezeitalter angestammten, Institutionen und Regierungsformen.

 

Es ist vollkommen aussichtslos, dass vom Status Quo profitierende Instanzen mit Ideen zum Gemeinwohl aufwarten werden.

Denkbar ist, ein Politiker erkennt das Kreuz mit dem Urheberrecht, als ihre oder seine Profilierungsgelegenheit und überrascht uns mit einer neuen Geschäftsidee.

 

Creative Commons, common sense und ein scharfer Geschäftssinn.

Sie oder er erkennt die Entwicklung als Freund und fasst Vertrauen in kleine Schritte.

Ich bin der frohen Annahme, das dies das Vorgehen der Piratenpartei ist und unterstütze Entern als Vorgehensweise.

Hier ein Wiki zu Urheberrecht und Patentwesen, nach Ansicht und Zielsetzung der Piraten.

Grosse Probleme bedürfen keiner grossen Lösungen.

Urheberrechte und Patentwesen sind abhängig von einer Gewissheit darüber das (womöglich) alles ein Remix ist und wie es für das Gemeinwohl aktualisiert und entsprechend angepasst werden kann.

Hier beispielsweise, nicht dumm formulierte Kommentare von Christan Büning, die deutlich machen, wie wir in Folge (aus Übermüdung) dazu neigen, auch wieder nicht für das Gemeinwohl zu handeln, während sich ein überkommener Status Quo weiter verbreitet.

Das Urheberrecht muss womöglich gründlich überdacht und schrittweise, vollkommen neu aufgesetzt werden, derweilen genügt der offenkundige Verweis auf Creative Commons, so dass auf dem langen Weg zu einer neuen, der Zeit angepassten Gesetzgebung, einem klar verständlichen Protokol vertraut werden kann und Einigung über die Regelung vorherrscht, die uns vor Übergriffen schützt.

 

Sie können eine CC Lizenz für Ihre Website nach deutschem Recht hier in Minutenschnelle kostenlos erwerben.

 

 

Kategorien:Politik, Urheberrecht

Koalition des Nein

2. April 2012 Keine Kommentare

Nein Koalition Koalition des Nein

Aus Struwelpeter von Heinrich Hoffmann 1885

 

Die Koalition des Nein

Aus dem Englischen mit freundlicher Genehmigung von Seth Godin 

Ihr beizutreten ist einfach.

Es gibt unzählige Gründe nein zu sagen und nur wenige, sich hinzustellen und ja zu sagen.

Für ein Nein braucht es nur einen Einwand, eine Rechtfertigung um einer Änderung auszuweichen. Nein hat viele Verbündete; jeder der die Zukunft fürchtet oder vom Status Quo profitiert. Das einfachste ist, nein zu sagen, da es dazu auch keinen Grund braucht.

Nein ist die leichte Art sich Macht zu verschaffen, mit ja kommt Verantwortung, nein aber ist die leichte Art Aktionen zu blockieren, um die Privilegien anzuwenden, Dinge zu verlangsamen.

Nein kommt von Furcht und Habsucht und allem voran, vom Mangel an Offenheit und Aufmerksamkeit. Sie brauchen keine Aufmerksamkeit und keine Kalkulationen um die Ergebnisse durchzuspielen um der Koalition des Nein beizutreten, der lieber wäre, das alles so bleibt wie es ist (da sie beschlossen hat, der harten Arbeit auszuweichen, die notwendig wäre sich vorzustellen, wie es sein könnte).

Und obwohl es so ist, verliert die Nein Koalition. Wir leben in einer Welt des Ja, in der Möglichkeit, Innovation und der Wille sich zu interessieren, über die Mehrzahl derjenigen triumphiert, denen lieber wäre, dass sich alles wieder beruhigt und zu Normalität zurückkehrt.

 

 

Politik

28. März 2012 Keine Kommentare

politics.1 Politik

Ja, zum Tod der Politik

 

Eine Zeichnung von Hugh MacLeod, die dieses Jahr ohne viel Erklärung auskommt. Vieles von dem was um uns herum passiert, lässt uns zurückschrecken.

Was viele Leute nicht verstehen ist, warum wir Politiker an einem Standard messen, der viele Stufen unter dem liegt, woran wir alles andere messen.

Wir gestatten Politikern, auf gebrochenen Versprechen herum zu reiten und denken uns, ‘so ist das eben mit der Politik’, wenn auch dies die Leute sind, die unsere Gesetze machen und einen grossen Einfluss auf unser Schicksal nehmen.

Wenn Ihr lokaler Lebensmittelhändler, Ihnen ein Kilo für 500 Gramm berechnet, dann wird solches Verhalten nicht akzeptiert, nicht wahr?

Warum akzeptieren wir es dann in der Politik?

Sind Versprechen nicht das einzige, auf das wir uns einlassen wenn wir unsere Stimme bei Wahlen abgeben?

Die von uns gewählten Offiziellen werden das Spiel nur erhöhen, wenn wir sie an einem höheren Standard messen.

 

Mit freundlicher Genehmigung, via Gaping Void.

 

 

Kategorien:Politik

NYC in der neuen Welt

7. März 2012 Keine Kommentare

nyc logo NYC in der neuen Welt

 

Seit einiger Zeit fällt auf, dass die Stadt New York einen neuen Schriftzug erhalten hat und zwar von Wolff Olins.

Wir erfahren davon nichts in unseren Fachjournalen, Horizont oder Werben & Verkaufen, wie ja unsere Fachjournale den alten Seilschaften und ihren innerbetrieblichen Einblicken von Beförderung und Etatverschiebung die Treue hält und eine Bezugnahme zum Europäischen bzw. globalen Kontext ausbleibt.

Was Wirtschaft treibt und der radikale Wandel im Verhalten der Konsumenten interessieren nicht.

Freilich bereue ich auch sofort, mich von Zynismus überwältigt zu zeigen, ich verabscheue die dt. Fachpresse, das Format ist hässlich und die Inhalte dumm.

Das Logo und damit Wolff Olins kamen in Verruf, als die NYC Logotype für alle sichtbar auf dem Gelb der New Yorker Taxis erschien.

Diesmal sollen auch nicht Wolff Olins die Schuldigen sein, aber ein Durcheinander an entscheidungsberechtigten New Yorker Bürokratien die Schuld tragen. Ein Gemisch aus Öl und Wasser (hier zu lesen)i love new york1 NYC in der neuen Welt

Wie treffend die Anlehnung an einen Serif-Slab Font sein mag, oder wie zutreffend die Dichte der Initialen, die Enge der Stadt widerspiegele, ist jedenfalls nicht Inhalt auch nur eines Gespräches in den U-Bahnzügen New Yorks.

Die Leute in U-Bahnen rund um die Welt fragen sich vielmehr, was wurde aus „I ❤ NY‟?

Von Wolf Olins ist das in Deutschland bekannte Schlecker Logo und derzeit wohl auch nicht sonderlich beliebt. Das altbekannte „I ❤ NY‟ wurde von Milton Glaser geschaffen.

 
nyc taxi 1 NYC in der neuen Welt

nyc taxi detail 1 NYC in der neuen Welt

Fotos via underconsideration.com

 

NYC in der neuen Welt

Rachel Sterne, eine Technologie vertraute, klassische Schönheit von 28 Jahren wurde vor einem Jahr von Bürgermeister Bloomberg zum Chief Creative Officer der Stadt New York ernannt.

Rachel Sterne facial NYC in der neuen Welt

Rachel Sterne, CCO

Längst zeigt ihre Arbeit dort Früchte, wo sie Früchte tragen sollen, in den Verbindungen.

Erklärtes Ziel ist es die Stadt ins digitale Zeitalter zu bringen und Digital für jeden New Yorker zugänglich zu machen.

Rachel Sterne hat dazu beigetragen Wi-Fi in ersten Parkanlagen der Stadt zu ermöglichen. Mit Twitter und Facebook wurden Übereinkommen getroffen um den Benutzern von NYC.gov beste Verbindungsmöglichkeiten zu gewähren. Über Bitly wurden kurze URLs ermöglicht um das Teilen von Links zu vereinfachen und dort zu ermöglichen, wo lange URLs nicht akzeptiert werden.

Rachel organisierte das erste Hackathon der Stadtverwaltung um Vorschläge zum Neustart von NYC.gov einzuholen.

 

Einfach fantastisch ist NYC.gov auf tumblr.

Bemerkenswert ist, welche Wirkung, Rachel Sterne’s geschicktes Handeln mit Stadtverwaltungen und Technologie Anbietern auslöst. Das also, was die Leute aus der Technik machen, sowie sie die Hilfsmittel dazu bereitgestellt bekommen.

Wie sie sie mit Leben füllen und wie das Verhalten sich ändert.

Wie förderlich Unternehmen, Handwerk und Stadtverwaltung gegenseitig sind und Lebensenergie versprühen, zeigt das ruhige Beispiel der Illustratorin Sophie Blackall, dass ich auf tumblr gefunden habe:

 

 

Kultur ist mächtiger als Technologie

Ein Argument auch bei Prof. Peter Kruse und das Video als eine Kollaboration von Etsy (Unternehmen), Sophie Blackall (Handwerk) und NYC (Regierung) macht sein Argument jedenfalls fühlbar.

 

 

Wissen ohne Verstehen

23. Februar 2012 Keine Kommentare

David Weinberger im Gespräch mit Peter Kruse Wissen ohne Verstehen 

Wissen ohne Verstehen

Für Peter Kruse sind die Netze das Verspechen von permanenter Nähe. David Weinberger bringt die Netze mit ‘Learning Environment‘ in Zusammenhang. Ein gemeinschaftliches Lernen in aller Öffentlichkeit.

Auch wenn wir es nicht in den Lenden spüren, ist Lernen (Selbstaktualisierung) notwendige Überlebensstrategie und eine zwingendere Motivation als z.B. Sex (Fortpflanzung).

 

Kollaboration, Kooperation, Altruismus

Wie im Einzelfall, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft mit Zusammenarbeit, Mitwirkung und Uneigennützigkeit umzugehen versteht, wird heute in Echtzeit von den Netzen widergespiegelt.

 
 
 

Zeit für Kaffee, Frau Ulrike Reinhard

Während der Ausbreitung der sogenannten Desktop Revolution, hat die Mehrheit der Leute nicht verstanden wie der Rechner funktioniert, aber sie haben massiven Gebrauch gemacht von den Vorteilen der damit einhergehenden, praktischen Anwendungen, wie Spreadsheets (VisiCalc) oder Wordprozessoren (Word Star).

Warum sollte es heute anders sein, mit den dynamischen Möglichkeiten neuer Technologien in Folge der Desktop Revolution?

Wir wissen auch ohne zu verstehen.

 

 

Schloss Bellevue besetzt

21. Februar 2012 Keine Kommentare

Google Suchergebnis Joachim Gauck pic Schloss Bellevue besetzt

Google Suchergebnis Joachim Gauck pic

 

vor 8 Stunden, vor 19 Stunden, vor 11 Stunden…

Gestrige Google Suche nach Joachim Gauck pic ergab in 0.29 Sekunden ungefähr 4.340.000 Ergebnisse. Die meisten der Bilder wurden in den vergangenen Stunden eingestellt.

Die New York Times berichtete von Präsident Gauck’s Worten in der Pressekonferenz: „Das wichtigste für mich ist, dass die Leute in diesem Land sich daran erinnern, in einem guten Land zu leben, weil es ihnen die wundervolle Möglichkeit gibt, ein erfülltes Leben in Freiheit zu führen.‟

 

 

Kategorien:Politik

Staatsoberhaupt

17. Februar 2012 Keine Kommentare

Horst Seehofer Wikipedia Staatsoberhaupt

Am 17. Februar 2012 übernahm er als Bundesratspräsident nach dem Rücktritt von Christian Wulff vorübergehend die Amtsgeschäfte des Staatsoberhauptes der Bundesrepublik Deutschland bis zur Wahl eines neuen Bundespräsidenten.

 

So schnell mahlen die Mühlen nicht?

Tun sie doch.

Die prompte Aktualisierung von Horst Seehofer’s Wikipedia Eintrag am 17. Februar (hier zu sehen) nach Christian Wulff’s Niederlegung des Amtes am selben Tag.

 

 

Kategorien:Politik

Weniger müssen müssen

7. Februar 2012 Keine Kommentare

RachelStern papermag.com de Weniger müssen müssen

Rachel Sterne, CDO der Stadt New York. Foto via papermag.com.

 

Was wollen Bürger von öffentlichen Diensten und Ämtern?

Weniger müssen müssen.

Bürgerpflichten, wie das Ummelden des Wohnsitzes, Steuererklärungen, das Anmelden eines Gewerbes, lassen sich ohne Wartezeit, bequemer und zuverlässiger online erledigen.

Wir sind eine lustige Gesellschaft aus Selbermachern. Gerade so wie es bereits zur Gewohnheit geworden ist, Bahn- und Flugkarten aus dem Automaten zu ziehen, können wir unseren Bürgerpflichten digital selbst besser nachkommen.



BLM Plattform Weniger müssen müssen
Links: Medienpuls Bayern
Rechts: NYC.gov


NYC.gov  Weniger müssen müssen

GOV.UK  Weniger müssen müssen

Willkommen bei GOV.UK, die beste Methode, an Regierungsservices
und an Informationen zu gelangen.

 

Eine sportliche Aufgabe mit der Regierung, Länder und Städte solange überfordert sind, bis sie 10.000 Stunden an Erfahrung darin haben.

GOV.UK legt gegenwärtig die reifeste Leistung mit seinem Pilotprojekt vor, während Directgov, die offizielle Website bleibt.

Die Briten, seit der Britischen Pop Invasion, geübt im Umgang mit Promotion, haben verstanden, meist genutze Funktionen übersichtlich nach Vorne zu bringen und über unmittelbare Funktionstüchtigkeit die Markenbildung nicht zu vernachlässigen.

Mit Medienpuls Bayern läuft die Bayerische Landeszentrale für neue Medien der Entwicklung hinterher, tut aber gut daran den ersten Schritt getan zu haben. Ein Veranstaltungskalender, der attraktiv wirken will auf Medienunternehmen und diesen eine zentrale Plattform als Ausgangspunkt für Social-Media-Aktivitäten und Kollaboration bieten will. Wie das geht, kann bei TED bestaunt werden.

Hier feiert eine Branche sich nicht vordergründig selbst aber wird von einem Weltpublikum gefeiert und hat damit das Interesse der Industrie. Medienpuls Bayern scheint mit Hilfe der lokalen St. Elmo Agentur den umgekehrten Weg zu gehen und will das breite Publikum wenn überhaupt, über die Beiträge der Fachleute der Medienbereiche erreichen.

Fachleute langweilen.

 
NYC Business Express Weniger müssen müssen

Wollen Sie ein Geschäft in New York City aufmachen? Geschäftsleute können die Tauglichkeit ihres Gründungsvorhabens auf NYC.gov prüfen


NYC.gov hat mit 25 Mio Besucher im Jahr so viele Besucher wie der Central Park.

Bürgermeister Bloomberg hat die attraktive und in Technologie und Sozialmedien versierte und erprobte Rachel Sterne, damit beauftragt, die Stadt New York als Technologiehauptstadt (MAD MEN ☛ Silikon Alley) ins Gespräch zu bringen. Erste, bevorstehende Ergebnisse: Enge Zusammenarbeit mit Facebook und Twitter. Mit Hilfe eines New York Hackathons wurde NYC.gov von freiwilligen, engagierten Entwicklern überarbeitet. Das alles soll innerhalb der nächten 45 Tage auf NYC.gov greifbar werden. Alle Augen auf Rachel Sterne, die ja seit ihrer Ernennung zur digitalen Chefin der Stadt New York grosse Aufmerksamkeit geniesst. Meine Beiträge zu Rachel Sterne finden Sie hier.

 

 

 

„Ich will allein gelassen werden‟

3. Februar 2012 Keine Kommentare

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Upstate New York. Eingegeben von Linda Edwards.

 

Still: Die Energie der Introvertierten in einer Welt, die zu Reden nicht aufhören kann

Wenn ihr wie ich seid, braucht ihr eine Menge Zeit für Euch selbst.

Ein unglaubliche, nie für möglich gehaltene Menge Zeit.


 
Nimm Dir Zeit „Ich will allein gelassen werden‟
 

Öfter als nicht, präsentieren sich Ideen und Lösungen, wenn wir am wenigsten damit rechnen. Sie kommen zugeflogen, dann wenn die Gedanken ganz woanders sind. „Den einen gibt’s der Herr im Schlaf,‟ heisst es im Volksmund und jedenfalls nicht durch sog. Brainstorming. Eine blöde Idee auf die Agenturen kommen, wenn nichts mehr weiter geht und das in meiner Erfahrung, nichts einbringt, ausser einem Haufen Mist, den zu sortieren mir überlassen bleibt.

Bleiben wir bei der Idee, die öfter als nicht, von ungefähr zugeflogen kommt.

Nach Tauglichkeitsprüfung aus den verschiedenen Aspekten der strategischen Anwendungen, ist anempfohlen die Idee zu gestalten und das mit gutem Tempo. Volksmund: Das Eisen schmieden solange es heiss ist.

 

Reden ➡ Tun

In der neuen Breitband Welt,
konkurrieren Marken mit dem Leben,
nicht mit einander


                                     Nigel Bogle, Gründer, BBH

 

Auch den Schwindel um Brainstorming, will Susan Cain mit ihrem neuen Buch entlarven helfen und Einblicke geben, in die Bedeutung von Introvertierten in einer lauten Welt

Um gute ehrliche Arbeit zu tun, braucht es Ruhe und individuelle Möglichkeit zu Konzentration.

Als ein Deutscher so gut war mir Bob Greenberg’s RG/A zu zeigen, hatte ein Entwickler seinen Arbeitsplatz inmitten des weiten Werkraums mit Gipsplatten zu einer kleinen Kammer umgebaut. Platz für Rechner, Schreibtisch und einem Feldbett.

Entwickler die inmitten eines Rechenvorgangs stecken, würden den Gedankenfluss verlieren, würden sie inmitten der Lösung abbrechen.

Ein magischer Vorgang indem alles stört was sich ausserhalb des Kopfes abspielt.

 
Mundpropaganda ist das beste Medium 596 „Ich will allein gelassen werden‟

 

Der Wandel im Verhalten der Konsumenten ist Resultat der solitären Interaktion zwischen Mensch und Internet, bei dem er mit sich und seinen Gedanken alleine ist und auf eigenes Risiko entscheidet

Das ausgerechnet das Internet den direkten Austausch der Menschen miteinander fördert, uns also zurückbringt auf die Normalität eines Dorfmarktplatzes, erscheint uns noch ein Widerspruch, ein Oximoron, wobei doch einfach alles neue, eine Mixtur aus bestehendem und das gut so ist.

Als Kind war ich überzeugt, die Schöpfung sei ausschliesslich Gott überlassen, jedenfalls nicht uns Menschen, unseren Regierungen oder Grossunternehmen. Unsere Spielwiese sei es, die Bestandteile der Schöpfungen für unsere Bedürfnisse zu ordnen, sie neu zu mischen und für uns zu nutzen.

 

Das Internet ist das Versprechen von permanenter Nähe (Prof. Peter Kruse), es dient als Rückgrad der Demokratie und dem Wirtschaftswachstum.

Der Diskurs handelt nicht von einem Bürgerkrieg zwischen Off- und Online aber von einem gesunden Wettbewerb, welches Land als Innovationsnation die Nase vorne haben wird

Welche Nation die technologischen Errungenschafte für sich zu nutzen versteht und Besserung für die Bürger bringt.

So wurde aktuell, die blühende Fantasie oder skurrile Äusserung (Netzgemeinde, ihr werdet den Kampf verlieren!) des CDU-Politiker Ansgar Heveling, umgehend zuverlässig ausser Kraft gesetzt, seitens Lawrence Lessig’s Urheberrechte Beitrag: Der Vietnam-Krieg des Internets.

Die Definition des ‘geistigen Eigentums’ ist so wenig konkret gemacht wie eine Definition einer ‘Europäischen Identität’ oder die, ‘der Würde des Menschen’ im dt. Grundgesetz und bedarf einer Aktualisierung (mit Hinweis auf Creative Commons).