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Was unsere Kinder so tun

1. Mai 2012 Keine Kommentare

diy.org 596 Was unsere Kinder so tun

diy.org ist eine Gemeinschaft von Kindern die tun.

 

Unsere Kinder sind bereit. Instinktiv sind sie Wissenschaftler und Entdecker

„65 Prozent der Kinder, die dieses Jahr die 1. Klasse besuchen werden, werden in Karrieren arbeiten, die noch nicht erfunden wurden‟.

Cathy N. Davidson, Professorin Duke Universität.

 

„Kreativität ist heute so wichtig wie die Fähigkeit des Lesens und Schreibens und wir sollten sie unter diesem Aspekt behandeln‟

 

DIY ist eine Gemeinschaft von Kindern die tun.

Was auch immer sie tun, sie tun es in aller Öffentlichkeit.

Deutsche sind noch befangen im Umgang mit neuen Technologien und einem Leben in aller Öffentlichkeit.

Das wird sich ändern, nämlich dann, wenn es eigentlich zu spät ist, dann aber richtig.

 

So geht das heute:

  1. DIY Kinder melden sich an und erhalten ihr eigenes Portfolio, eine öffentliche Webseite um das zu zeigen was sie machen.
  2. Sie laden Bilder ihrer Projekte hoch auf diy.org oder aber mit der iOS Anwendung.
  3. Der Kinder Projekte sind für alle Welt online sichtbar. Sie können ihre Unterstützung bekunden mit Aufklebern.
  4. Sie erhalten auch ein eigenes Dashboard mit dem sie verhindern können, das ihre Kinder die falschen Bilder online stellen.
  5.  

    blog.

    @DIY

    Virginia Lynne hat bisherige Arbeiten der DIY Kinder hier zur Verfügung gestellt.

     

     

Wie Bloggen mein Leben verändert hat

29. April 2012 Keine Kommentare



 
dentist blog Wie Bloggen mein Leben verändert hat



lawyer blog Wie Bloggen mein Leben verändert hat


url Wie Bloggen mein Leben verändert hat
 

Hugh MacLeod feiert das 10 jährige Bestehen von Gaping Void mit einem Dankeschön ans Bloggen

Den Link zu Ihrer Blogging Geschichte senden Sie bitte an freedom@gapingvoid.com

Rechtsanwälte und Zahnärzte senden den Link zu ihrer Blogging Geschichte bitte an freedom@gapingvoid.com, mit cc an mich.

Illustrationen zum Eintrag Ihrer Blogging-Geschichte finden Sie hier. Bitte versehen Sie den Eintrag oder tweet dazu mit #FreedomIsBlogging.

 

 

 

 

Wir, die Netz-Kinder

27. April 2012 Keine Kommentare

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Via gusto1.com

 

Warum Netz-Kinder, ich bin 56 Jahre alt?
Und begeistert, dass die dt. Presse, in diesem Fall, Die Zeit sich dem globalen Diskurs annimmt.
Das Thema ist Transformation.

ZeitOnline Wir, die Netz Kinder

 

 

Wir, die Netz-Kinder

by Piotr Czerski

(Übersetzung: Patrick Beuth, Andre Rudolph)

 

Die junge Generation stört sich an traditionellen Geschäftsmodellen und Obrigkeitsdenken. “Das Wichtigste ist Freiheit”, schreibt der polnische Dichter Piotr Czerski.

Es gibt wohl keinen anderen Begriff, der im medialen Diskurs ähnlich überstrapaziert worden ist wie der Begriff “Generation”. Ich habe einmal versucht, die “Generationen” zu zählen, die in den vergangenen zehn Jahren ausgerufen worden sind, seit diesem berühmten Artikel über die sogenannte “Generation Nichts”. Ich glaube, es waren stolze zwölf. Eines hatten sie alle gemeinsam: Sie existierten nur auf dem Papier. In der Realität gab es diesen einzigartigen, greifbaren, unvergesslichen Impuls nicht, diese gemeinsame Erfahrung, durch die wir uns bleibend von allen vorangegangenen Generationen unterscheiden würden. Wir haben danach Ausschau gehalten, doch stattdessen kam der grundlegende Wandel unbemerkt, zusammen mit den Kabeln, mit denen das Kabelfernsehen das Land umspannte, der Verdrängung des Festnetzes durch das Mobiltelefon und vor allem mit dem allgemeinen Zugang zum Internet. Erst heute verstehen wir wirklich, wie viel sich in den vergangenen 15 Jahren verändert hat.

Wir, die Netz-Kinder, die mit dem Internet und im Internet aufgewachsen sind, wir sind eine Generation, welche die Kriterien für diesen Begriff gleichsam in einer Art Umkehrung erfüllt. Es gab in unserem Leben keinen Auslöser dafür, eher eine Metamorphose des Lebens selbst. Es ist kein gemeinsamer, begrenzter kultureller Kontext, der uns eint, sondern das Gefühl, diesen Kontext und seinen Rahmen frei definieren zu können.

Indem ich das so schreibe, ist mir bewusst, dass ich das Wort “wir” missbrauche. Denn unser “wir” ist veränderlich, unscharf – früher hätte man gesagt: vorläufig. Wenn ich “wir” sage, meine ich “viele von uns” oder “einige von uns”. Wenn ich sage “wir sind”, meine ich “es kommt vor, dass wir sind”. Ich sage nur deshalb “wir”, damit ich überhaupt über uns schreiben kann.

Erstens: Wir sind mit dem Internet und im Internet aufgewachsen. Darum sind wir anders. Das ist der entscheidende, aus unserer Sicht allerdings überraschende Unterschied: Wir “surfen” nicht im Internet und das Internet ist für uns kein “Ort” und kein “virtueller Raum”. Für uns ist das Internet keine externe Erweiterung unserer Wirklichkeit, sondern ein Teil von ihr: eine unsichtbare, aber jederzeit präsente Schicht, die mit der körperlichen Umgebung verflochten ist.

Wir benutzen das Internet nicht, wir leben darin und damit. Wenn wir euch, den Analogen, unseren “Bildungsroman” erzählen müssten, dann würden wir sagen, dass an allen wesentlichen Erfahrungen, die wir gemacht haben, das Internet als organisches Element beteiligt war. Wir haben online Freunde und Feinde gefunden, wir haben online unsere Spickzettel für Prüfungen vorbereitet, wir haben Partys und Lerntreffen online geplant, wir haben uns online verliebt und getrennt.

Das Internet ist für uns keine Technologie, deren Beherrschung wir erlernen mussten und die wir irgendwie verinnerlicht haben. Das Netz ist ein fortlaufender Prozess, der sich vor unseren Augen beständig verändert, mit uns und durch uns. Technologien entstehen und verschwinden in unserem Umfeld, Websites werden gebaut, sie erblühen und vergehen, aber das Netz bleibt bestehen, denn wir sind das Netz – wir, die wir darüber in einer Art kommunizieren, die uns ganz natürlich erscheint, intensiver und effizienter als je zuvor in der Geschichte der Menschheit.

Wir sind im Internet aufgewachsen, deshalb denken wir anders. Die Fähigkeit, Informationen zu finden, ist für uns so selbstverständlich wie für euch die Fähigkeit, einen Bahnhof oder ein Postamt in einer unbekannten Stadt zu finden. Wenn wir etwas wissen wollen – die ersten Symptome von Windpocken, die Gründe für den Untergang der Estonia oder warum unsere Wasserrechnung so verdächtig hoch erscheint – ergreifen wir Maßnahmen mit der Sicherheit eines Autofahrers, der über ein Navigationsgerät verfügt.

Wir wissen, dass wir die benötigten Informationen an vielen Stellen finden werden, wir wissen, wie wir an diese Stellen gelangen und wir können ihre Glaubwürdigkeit beurteilen. Wir haben gelernt zu akzeptieren, dass wir statt einer Antwort viele verschiedene Antworten finden, und aus diesen abstrahieren wir die wahrscheinlichste Version und ignorieren die unglaubwürdigen. Wir selektieren, wir filtern, wir erinnern – und wir sind bereit, Gelerntes auszutauschen gegen etwas Neues, Besseres, wenn wir darauf stoßen.

Für uns ist das Netz eine Art externe Festplatte. Wir müssen uns keine unnötigen Details merken: Daten, Summen, Formeln, Paragrafen, Straßennamen, genaue Definitionen. Uns reicht eine Zusammenfassung, der Kern, den wir brauchen, um die Information zu verarbeiten und mit anderen Informationen zu verknüpfen. Sollten wir Details benötigen, schlagen wir sie innerhalb von Sekunden nach.

Wir müssen auch keine Experten in allem sein, denn wir wissen, wie wir Menschen finden, die sich auf das spezialisiert haben, was wir nicht wissen, und denen wir vertrauen können. Menschen, die ihre Expertise nicht für Geld mit uns teilen, sondern wegen unserer gemeinsamen Überzeugung, dass Informationen ständig in Bewegung sind und frei sein wollen, dass wir alle vom Informationsaustausch profitieren. Und zwar jeden Tag: im Studium, bei der Arbeit, beim Lösen alltäglicher Probleme und wenn wir unseren Interessen nachgehen. Wir wissen, wie Wettbewerb funktioniert und wir mögen ihn. Aber unser Wettbewerb, unser Wunsch, anders zu sein, basiert auf Wissen, auf der Fähigkeit, Informationen zu interpretieren und zu verarbeiten – nicht darauf, sie zu monopolisieren.

Zweitens: Die Teilnahme am kulturellen Leben ist für uns keine Beschäftigung für den Feiertag. Die globale Kultur ist der Sockel unserer Identität, wichtiger für unser Selbstverständnis als Traditionen, die Geschichten unserer Ahnen, sozialer Status, die Herkunft oder sogar unsere Sprache. Aus dem Ozean der kulturellen Ereignisse fischen wir jene, die am besten zu uns passen, wir treten mit ihnen in Kontakt, wir bewerten sie und wir speichern unsere Bewertungen auf Websites, die genau zu diesem Zweck eingerichtet wurden und die uns außerdem andere Musikalben, Filme oder Spiele vorschlagen, die uns gefallen könnten.

Einige dieser Filme, Serien oder Videos schauen wir uns gemeinsam mit Kollegen an, oder aber mit Freunden aus aller Welt, unser Urteil über andere wird oft nur von einer kleinen Gruppe von Menschen geteilt, denen wir vielleicht niemals persönlich gegenüberstehen werden. Das ist der Grund für unser Gefühl, dass Kultur gleichzeitig global und individuell wird. Das ist der Grund, warum wir freien Zugang dazu brauchen.

Es bedeutet nicht, dass wir Zugang zu allen kulturellen Gütern verlangen, ohne dafür zahlen zu müssen – obwohl wir das, was wir selbst schaffen, meistens einfach nur in Umlauf bringen. Wir verstehen, dass Kreativität – trotz der zunehmenden Verbreitung von Technologien, mit denen jeder Mensch Film- oder Musikdateien in einer Qualität erstellen kann, die früher Profis vorbehalten war – immer noch Anstrengungen und Investitionen erfordert. Wir sind bereit zu zahlen, aber die gigantischen Aufschläge der Zwischenhändler erscheinen uns ganz einfach als unangemessen. Warum sollten wir für die Verbreitung von Informationen zahlen, die schnell und perfekt kopiert werden können, ohne den Wert des Originals auch nur um ein Jota zu verringern? Wenn wir nur die reine Information bekommen, verlangen wir einen angemessenen Preis. Wir sind bereit, mehr zu zahlen, aber dann erwarten wir auch mehr: eine interessante Verpackung, ein Gadget, höhere Qualität, die Option, es hier und jetzt anzuschauen, ohne warten zu müssen, bis die Datei heruntergeladen ist. Wir können durchaus Dankbarkeit zeigen und wir wollen den Künstler belohnen (seit Geld nicht mehr aus Papier besteht, sondern aus einer Reihe von Zahlen auf einem Bildschirm, ist das Bezahlen zu einem eher symbolischen Akt geworden, von dem eigentlich beide Seiten profitieren sollen), aber die Verkaufsziele irgendwelcher Konzerne interessieren uns kein bisschen. Es ist nicht unsere Schuld, dass ihr Geschäft in seiner traditionellen Form nicht mehr sinnvoll ist und dass sie, anstatt die Herausforderung zu akzeptieren und zu versuchen, uns mit etwas zu erreichen, das uns mehr bietet als wir umsonst haben können, entschieden haben, ihre veralteten Lösungen zu verteidigen.

Noch etwas: Wir wollen nicht für unsere Erinnerungen bezahlen. Die Filme, die uns an unsere Kindheit erinnern, die Musik, die uns vor zehn Jahren begleitet hat: In einem externen Netzgedächtnis sind sie einfach nur Erinnerungen. Sie hervorzurufen, sie auszutauschen, sie weiterzuentwickeln, das ist für uns so normal wie für euch die Erinnerung an Casablanca. Wir finden im Netz die Filme, die wir als Kinder gesehen haben und wir zeigen sie unseren Kindern, genauso wie ihr uns die Geschichte von Rotkäppchen oder Goldlöckchen erzählt habt. Könnt ihr euch vorstellen, dass euch jemand deswegen anklagt, gegen ein Gesetz verstoßen zu haben? Wir auch nicht.

Drittens: Wir sind es gewohnt, dass unsere Rechnungen automatisch bezahlt werden, solange unser Kontostand es erlaubt. Wir wissen, dass wir nur ein Onlineformular ausfüllen und einen Vertrag unterschreiben müssen, den uns ein Kurier liefert, wenn wir ein Konto eröffnen oder den Mobilfunkanbieter wechseln wollen. Dass sogar ein Kurztrip auf die andere Seite von Europa inklusive Stadtrundfahrt innerhalb von zwei Stunden organisiert werden kann. Deshalb sind wir, als Nutzer des Staates, zunehmend verärgert über seine archaische Benutzeroberfläche. Wir verstehen nicht, warum wir für die Steuererklärung mehrere Formulare ausfüllen müssen, von denen das zentrale mehr als einhundert Fragen beinhaltet. Wir verstehen nicht, warum wir einen festen Wohnsitz (absurd genug, so etwas überhaupt haben zu müssen) erst förmlich abmelden müssen, bevor wir uns an einem anderen anmelden können – als könnten die Behörden diese Sache nicht auch ohne unser Eingreifen regeln.

In uns steckt nichts mehr von jener aus Scheu geborenen Überzeugung unserer Eltern, dass Amtsdinge von überaus großer Bedeutung und die mit dem Staat zu regelnden Angelegenheiten heilig sind. Diesen Respekt, verwurzelt in der Distanz zwischen dem einsamen Bürger und den majestätischen Höhen, in denen die herrschende Klasse residiert, kaum sichtbar da oben in den Wolken, den haben wir nicht. Unser Verständnis von sozialen Strukturen ist anders als eures: Die Gesellschaft ist ein Netzwerk, keine Hierarchie. Wir sind es gewohnt, das Gespräch mit fast jedem suchen zu dürfen, sei er Journalist, Bürgermeister, Universitätsprofessor oder Popstar, und wir brauchen keine besonderen Qualifikationen, die mit unserem sozialen Status zusammenhängen. Der Erfolg der Interaktion hängt einzig davon ab, ob der Inhalt unserer Botschaft als wichtig und einer Antwort würdig angesehen wird. Und da wir, dank Zusammenarbeit, ständigem Streit und dem Verteidigen unserer Argumente gegen Kritik das Gefühl haben, dass unsere Meinungen einfach die besseren sind, warum sollten wir dann keinen ernsthaften Dialog mit der Regierung erwarten dürfen?

Wir fühlen keinen religiösen Respekt für die “demokratischen Institutionen” in ihrer derzeitigen Form, wir glauben nicht an ihre unumstößliche Rolle, wie es diejenigen tun, die alle “demokratischen Institutionen” als Denkmäler betrachten, die sie selbst bauen und die zugleich für sie selbst gebaut werden. Wir brauchen keine Denkmäler. Wir brauchen ein System, das unsere Erwartungen erfüllt, ein transparentes und funktionierendes System. Und wir haben gelernt, dass Veränderung möglich ist: dass jedes in der Handhabung umständliche System ersetzt werden kann und ersetzt wird durch eines, das effizienter ist, das besser an unsere Bedürfnissen angepasst ist und uns mehr Handlungsmöglichkeiten gibt.

Was uns am wichtigsten ist, ist Freiheit. Redefreiheit, freier Zugang zu Information und zu Kultur. Wir glauben, das Internet ist dank dieser Freiheit zu dem geworden, was es ist, und wir glauben, dass es unsere Pflicht ist, diese Freiheit zu verteidigen. Das schulden wir den kommenden Generationen, so wie wir es ihnen schulden, die Umwelt zu schützen.

Vielleicht haben wir noch keinen Namen dafür, vielleicht sind wir uns dessen noch nicht vollständig bewusst, aber wahrscheinlich ist das, was wir wollen, eine wahre und tatsächliche Demokratie. Eine Demokratie, wie sie sich vielleicht nicht einmal eure Journalisten erträumt haben.

CC BY-SA 3.0

#Free­do­mIs­Blog­ging

 

 

Kategorien:Ein Leben, Neue Werbung

Gumroad

26. April 2012 Keine Kommentare

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German Wunderkind Amir Kassaei likes Sahil Lavingia


sahil lavingia gumroad via businessinsider.com  Gumroad

Sahil Lavingia, Gründer und Entwickler von Gumroad.
Photo mit freundl. Genehmigung von Sahil Lavingia.

 

Sahil Lavingia feiert sein erstes Jahr als Gründer und Entwickler von Gumroad.

Gumroad ist ein Service der uns helfen soll, immaterielle Schöpfungen wie Photos und Lieder zu verkaufen.

Über Gumroad lassen sich mit wenigen Klicks digitale Dokumente, Musik oder Designs online zum Verkauf einstellen. Gumroad übernimmt dann alle weiteren Details, wie etwa den Zahlungsablauf.

 

 

 

Was geteilt werden kann, kann auch verkauft werden

Die guten Leute von Gumroad wollen die Möglichkeit Dinge online zu verkaufen demokratisieren.

Gumroad macht es einfacher Dinge über das Internet zu verkaufen.

Eine Unmenge an Inhalten werden geschaffen, das Meiste davon liegt vermutlich irgendwo ungenutzt auf einem Rechner.

Es ist zu schwierig, zu zeitraubend oder es ergibt keinen Sinn es in einem Laden zu verkaufen

Mit Gumroad können Sie Dinge verkaufen für die es bislang keine Möglichkeit gab.

Wie sich herausstellt, kommt da einiges zusammen

eSolex

25. April 2012 Keine Kommentare

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Solex in der neuen Welt
Foto via motorevue.com

 

Für etwa €1,131 ein klassisches Modeaccessoir für den Stadtverkehr ohne Kohlenstoffabdruck

Pininfarina brachte das spinöse schwarze Solex mit neuem Design in unsere neue Welt, das immer schon ein Modeaccessoir aber auch ein Fortbewegungsmittel war.

Als Motorrad würde es wie kein anderes seinen Namen verdienen, die Bezeichnung aber ist Mofa, Moped oder Mokicks.

 

„Eleganz ist Verweigerung‟

Wissen wir seit Coco Chanel und ich erinnere mich, das Chanel Kostüme, wie vieles gelungene Neuartige, auch erst am Geschmack der Designerin zweifeln machte.

 

Das eSolex ist elegant

Sein häufiges Auftreten in innerdeutschen Städten, würde mit einer gewissen Sicherheit, zu deren sportlich, saloppen Eleganz beitragen.

VeloSolex ist die klappbare Variante ebenfalls aus dem Pininfarina Design, ein Datenblatt finden Sie hier.

Die Süddeutsche berichtete 2008 hier.

Via Motorevue.

Solexwelt (keine dt. Version verfügbar)




 
 
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eSolex
Foto via motorevue.com




 
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Andrea Pininfarina

LINKS: Reichweite etwa 50km pro Aufladung. Die Batterie wiegt 5kg, so das eine Extraladung gut mitzuführen ist.


 

 

Bin gleich zurück

23. April 2012 Keine Kommentare



 
 
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#PINTERMISSION

Hör auf Dein Leben zu vergeuden und komm nach draussen‟ ist eine Sozialmedienkampagne von Santa Monica Agentur RPA für Honda CR-V.

Die seitens Mashable als aktivste Pinner identifizierten Beteiligten erhalten jeweils $500, für das Einlegen einer 24 Stunden Pause auf Pinterest.

Tim Nudd berichtet auf Adweek.

Auf Business Insider, berichtet Nicholas Carlson vom Einbruch der Pinterrest Nutzerzahlen. Von 11.3 Mio im März runter auf 8.3 Mio im April.

Oh ja, ich fordere die vier Abonnenten auf, die ich im Laufe dieses Eintrags verloren habe, zurückzukehren.

 

 

Kategorien:Neue Werbung, Sozial

Das Messer beim Zeichenstift haben

22. April 2012 Keine Kommentare

George Stubbs Hamletonian Rubbing Down 1800 596 Das Messer beim Zeichenstift haben

George Stubbs Hamletonian, Rubbing Down, 1800



 
 
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Machen Sie es gelten.



 

Sir Ken Robinson hat uns bereits einmal herausgefordert und begeistert mit seiner Vision geänderter Erziehungs-paradigmen um ein kaputtes System für Kreativität zu optimieren.



George Stubbs PDF Das Messer beim Zeichenstift haben
George Stubbs.pdf (via buchhandel.de) in einem neuen Fenster öffnen.

 

Das Messer beim Zeichenstift haben

Meinen fantastischen Morgen habe ich in bester Gesellschaft in der Neuen Pinakothek in der Ausstellung des Anatomie erfahrenen, britischen Malers George Stubbs verbracht.

Mit heim brachte ich einen Satz von George Stubbs als Überschrift, einige Postkarten und mein geliebtes Shortbread aus dem Museumsladen.

Mehr zu Stubbs erfahren Sie hier.

Bevor Sie sich Stubbs vornehmen, tun Sie uns allen den Gefallen und spielen das Video in der mittleren Spalte ab.

Es wird ihren Tag lohnend machen und ihr Leben ruinieren oder umgekehrt, Ihnen den Tag ruinieren und ihr Leben lohnend machen.

Schuld daran hat Maria Popova, das Video war Teil ihres Brain Pickings Wochenbriefes.

Hervorragende Sachen. Machen Sie es gelten.

 

 

Aufbruch ins goldene Zeitalter der Werbung

19. April 2012 Keine Kommentare

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Aufbruch ins goldene Zeitalter der Werbung

 

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Foto: Tina Fineberg für New York Times. „Ideen die tun‟ wurde von Gareth Kay geprägt.


 

Eine Idee die tut.

Was tut?

Die Genitalen einer Adam Bronzestatue von Fernando Bolero sind auf Augenhöhe mit Passanten des New Yorker Time Warner Zentrums.

Ein Meisterstück an Interaktivität ohne Internet, auch ohne Elektronik.

Man möchte glauben, dass alles zu Gold wird, was offensichtich, unmittelbar, erreichbar, greifbar gemacht ist, solange Besserung in Aussicht gestellt wird.

Welche Besserung verspricht dann das Berühren eines Penis?

Sehen Sie, das, wie meist alles, steht im Ermessen des Betrachters, nicht des Herstellers.

 

golden age taschen titles Aufbruch ins goldene Zeitalter der Werbung

Taschen Verlag

 

 

ältester Teenager

19. April 2012 Keine Kommentare

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Der Welt ältester Teenager (neben Thomas Meinecke)
via thisisnthappiness™ Peteski

Kategorien:Neue Werbung

Copyright Murakami

17. April 2012 Keine Kommentare

Sie wollen an der Oberfläche bleiben, nicht in tiefe Brunnen fallen, die so vieler Leben im Dümpel miserabel machen?

Sie wollen es den Sonnenkindern gleich tun, die meinen Freundeskreis bestimmen und Freude empfinden am Eyecandy, trotzig einer tieferen Bedeutung ausweichen?

Wie ein flacher Stein über die Wasseroberfläche durch das kurze Leben getragen, ja geschleudert werden? Keine Ängste vor Kopfverletzung davon tragen wie aktuell von Eishockey-Spieler Stefan Ustorf befürchtet.

Wie Papst Benedikt XVI (Joseph Aloisius Ratzinger) mit 85 noch ein Amt bekleiden?


Inochi Copyright Murakami

Inochi

 

Manga Blut, Du willst es doch auch

Nach gut zwanzig Jahren Abstinenz und Desinteresse in was die Welt der Kunst zu bieten hat, (vom Aufflackern der Jeff Koons Angriffe in meinen New Yorker Tagen abgesehen), ist die Legacy der Künste, ist was die Kunst uns bietet so bedeutungslos an Wochentagen wie an Wochenenden.

Kunst ist deutlicher noch als Wirtschaft oder Politik abgeschaltet, ohne Verbindung und Relevanz für das Leben, das wir führen.


Manga blood Copyright Murakami

Manga Blut von Masashi Okamoto


 

©Murakami

Jerry Saltz erklärt die Entdeckung Takashi Murakami im Kontext seines Kunsterbes, also anhand des Andy Warhol Mythos, der gerade so überbewertet, wie jeder Mythos, entdämonisiert gehört und wenig zu tun hat mit dem, was unsere Wirtschaft, unser Leben treibt.

Takashi Murakami fehlt die Wahrnehmung einer Grenze (zwischen Kommerz und Kunst). Er tut was in der Wirtschaft als vorbildlich holistisch gilt.

Murakami’s Wahrnehmung ist ganzheitlich. Das hat Murakami sich aus der Kindheit bewahrt.

So sorgt er für Augenschmaus.

Gerne verweise ich an dieser Stelle auf Ana Andjelic’s Eintrag „Die Entwicklung von nett‟.

 

 


 
 
Marilyn Monroe Andy Warhol tiny Copyright Murakami

Andy Warhol



 
Michael Jackson and Bubbles 1988. Ceramic tiny Copyright Murakami

Jeff Koons



Vuiton Mrakami tiny  Copyright Murakami

Takashi Murakami

 

Das Erfolgsprinzip Takashi Murakami

Das Magazin der Süddeutschen Zeitung vom 15. April, Nummer 15 hält eine sehr gute Grafik bereit, die Erfolgsfaktoren auf einen Blick greifbar macht.

(c)Murakami ist wie alle geschäftlichen Welterfolge unserer Zeit ein Unfall.

Die globale Markenbildung von Unfällen wie Google, Pinterest, tumblr fand in kürzerem Zeitraum mit größerem Momentum statt als die unnachgiebige Arbeit Murakami’s, die bislang 10 Jahre seiner Zeit beanspruchte.

Ben Lewis, der seine Arbeit beeindruckend gut macht, verweist im Video auf eine Gefolgschaft an jungen Künstlern wie Masashi Okamoto mit ihrem Manga Blut.

Wie ein Künstler stiehlt auch Murakami aus der überfällig auf Finder und Entdecker wartenden, neuen Ästhetik der aktuellen Weltkultur.

 

 

cMurakami Tapete Copyright Murakami

(c)Murakami Tapete

 

Was es mit Murakami’s dunkler Vision auf sich hat

Mit dunkler Vision erfüllt Murakami die Erwartungshaltung der Kunstbranche und des dominanten Feuilletons, die in der Kunst gesellschaftskritisches zu entdecken wünscht.

Wenn der Museumskurator Zuckerwatte vor sich hat, hat er immer auch Karies vor sich.

Murakami zeichnet ein gut gelauntes Geschick im Umgang mit gelernten Erfolgsfaktoren der Gegenwart aus.

Ikonographie, Emoticons, Symbole die uns allen in der Systemschrift der Rechner zur Verfügung stehen: ❉❖✽●❀ icon wink Copyright Murakami .

Sein Unvermögen eine Grenze zwischen den Begriffswelten zu ziehen bei gleichzeitigem Geschick im Umgang mit Kategorien, Schlagworten (catchphrases) und der Nonchalance jedem Topf seinen Deckel zu gönnen.

Bedenkenlose Kollaboration mit bewährten Marken wie Louis Vuitton und aufstrebenden Marken wie Kanye West.

Die Freude also an gegenwärtig Offensichtlichem (wie die unterbewertete Dominanz digitaler Athleten) führt dazu das Freunde der Kinder des New Yorker Kunstsammlers Adam Lindemann Schlange stehen, um in den mit Murakami Tapete ausgestatteten Kinderzimmern übernachten zu dürfen.