Namensgebung
Währenddessen haben Richard Exon and Damon Collins, Freude daran, ihre neue Agentur mit Hilfe der Öffentlichkeit zu benennen.
Währenddessen haben Richard Exon and Damon Collins, Freude daran, ihre neue Agentur mit Hilfe der Öffentlichkeit zu benennen.
Foodbloggerin Petra Hammerstein eröffnet morgen, Donnerstag d. 17. Mai mit ihrer Freundin, der Mitinhaberin Corinna Maier, die gemeinsam mit guten Freunden bewirtschaftete Espresso Bar in der Augustenstr. 101 in München. Petra bleibt weiterhin Geschäftsführerin des Antiquariat Hammerstein in der Türkenstr.
Mail, die erste Killerapp im Netz
Mail war und ist die erste Killerapp, die uns das Internet bescherte. Die Korrespondenz geschieht wie bei einem persönlichen oder vertraulichen Gespräch unter vier Augen. Eine verbindliche und überaus bequeme Art der Kommunikation, in der die Korrespondenten Gelegenheit haben ihre Anliegen zu überdenken und dem Empfänger Abstand zugestanden wird, sich zu sammeln und überlegt zu antworten. Noch heute versende ich mit Vorliebe Postkarten.
Von itterativer Korrespondenz zu Konversation in Echtzeit
Seit wir mit Twitter und Facebook, das Netz okkupiert halten und es mit dem Beinamen ‘social net’ ad Absurdum führen, ziehen die Leute es vor, mit einer Botschaft viele zu erreichen. Unsere in Intervallen stattfindende, sinn- und zweckmässige Korrespondenz, wurde ergänzt mit effizienterer, zeitgleich stattfindender Konversation unter vielen Beteiligten und ist damit öffentlich. Mail ermöglicht uns unter Ausschluss der Öffentlichkeit, eine verbindliche Korrespondenz mit einer Person einzugehen und diese für uns zu gewinnen versuchen. Heute feiern wir die sogenannte Konversation auf proprietären Plattformen, die allesamt unsere, auch ohne Aggreagatoren stattfindenden, Kongregationen in ihren Datenbesitz überführen. Cloud computing tut nichts anderes. Hier werden unsere Dateien aggregiert und auf einem proprietären, noch dazu zentralen Datenträger verlegt um als Gegenleistung Synchronisation anzubieten.
zeitversetzte Korrespondenz unter vier Augen
Mama, sind wir schon da?
Gerade geschieht das Google mit der Einführung von Knowledge Graph (dt. Wissensdiagramm) eine gutes Stück intelligenter wird. Suchergebnisse werden fortan präzisere/spezifischere Ergebnisse zur Suchanfrage liefern, als Resultat semantisch erweiterter Algorithmen und beidseitiger Schaffung (co-create) von Machinenverstand und erhöhtem Feedback sich involvierender Leute. Mit dem Ereignis des semantischen Web, kann und wird die nächste Enteignung stattfinden und das Web, von James Bridle als organisches Wesen verhätschelt, holt sich seine, an Facebook, Cloud und Co. verlorenen Obrigkeitsgebiete zurück. Bereits mit dem Aufkommen der Blogs, geschah es und das Web holte sich seine ihm angestammte Nutzbarkeit und nämlich das User Interface Design zurück von den tolldreisten Versuchen in den 90er Jahren das Webdesign von HTML unkundigen Gebrauchsgrafikern mit Flash beherrschen zu wollen. Ein Millioneninvestment an verunglückten Designversuchen seitens Werbeagenturen und ihren Industriekunden. Die Verwirrung herrscht noch vor und so leben auch heute viele Werbeagenturen davon, ihren Kunden Webdesign aus den 90er Jahren zu verkaufen, Websites die statisch sind wie Drucksachen.
Ein wenig Realitätssinn darf es schon sein.

Mit dem Ereignis des semantischen Web wissen findige Entwickler wieder ganz neue Punkte miteinander in Verbindung zu bringen.
Eine Vielzahl an kleinen, mobilen Lösungen die das dezentrale Wesen des Webs akzeptieren, fördern und kontinuierlich neue Bedeutung für die Marke schaffen.
Unsere Wirtschaft wird seit den 80er Jahren von Babyboomern (Altersgruppe 47-66) bestimmt. In den USA alleine gibt es über 77 Millionen Babyboomer. Der dominierenden, demographischen Kohorte folgt Generation Y, mit mehr als 60 Mio (Altersgruppe 18-32). Sie werden demnächst ihren sorglosen Lebensstil aufgeben und sich überlasten, mit dem Kauf von Häusern, Autos, Möbeln und Kulturgütern, als hätten sie aus den vergangenen 3 Jahren nichts gelernt.
Wir Babyboomer betreiben die Werbeagenturen, die Medien und die Kundenorganisationen. Wir haben unser Leben damit zugebracht gut darin zu werden, uns an unseres gleichen zu verkaufen. Fähigkeiten die immer weniger nützen werden. In 10 Jahren werden sie völlig irrelevant sein. Wer sein gutes Leben in der Werbung oder sonstwo weiterführen will, muss sich ein neues Publikum schaffen und sein Marketing den Wünschen, Ängsten und Gepflogenheiten der Generation Y anpassen. Viele von uns meinen sie könnten es aussitzen, die paar Jahre gut und gerne von ihrem Monatsgehalt leben und sie behalten sicher recht. Mit ihnen ist insofern nichts anzufangen. Mit 60 merken wir, dass wir noch ein Viertel Jahrzehnt vor uns haben und das die Rechnung nicht aufgeht.
Andere verlieren von heute auf Morgen ihre Arbeit, da sie bei der nächsten Gelegenheit betriebsbedingt, ihres Alters wegen, ausgegrenzt werden. Sie sind gute Probanten für Wandel. Wer heute in den überkommenen Mustern von Faustrecht und Fede denkt, gilt als unangepasst, das eigene Unvermögen die Anforderung der Zeit zu akzeptieren aber fällt uns Babyboomern schwer.
Der gestrige Abend im altvertrauten Freundeskreis begann mit der Überlegung des Freundes, sich nicht Anleihen aus der Vergangenheit holen zu wollen um wieder Zukunft zu spüren und endete darin, das wir uns alte Stücke von Hot Chilli Peppers anhörten. Als erstes akzeptieren wir, auch dann wenn wir noch unbeschadet im Boot sitzen, dass die Zukunft unserer Marken von unserem anpassen an die umfassenden Änderungen abhängen. Ein gutes Stück unserer, ein Leben lang erworbener Sachkenntnis, können wir über Bord werfen. Seien Sie umgetrieben und machen sie sich schlau. Hören Sie damit auf sich über die immer gleichen, alten Erfahrungen aufzuregen, verwenden sie alle Aufmerksamkeit auf das was wirklich um Sie herum geschieht (mit den eigenen Kindern angefangen). Drittens, beginnen Sie damit zu experimentieren, probieren und scheitern, während dessen Sie lernen was zählt bei den neuen Konsumenten. Und Viertens, was auch immer Sie tun, empfinden Sie Freude daran. Es wird uns nicht gelingen uns und unsere besten Freunde, strampelnd und schreiend mit in die Zukunft zu nehmen. Welch Ironie, als wir Boomer jung waren beschwerten wir uns, dass unsere Eltern „unsere Generation‟ nicht verstünden. Jetzt beschweren wir uns, dass wir „unserer Kinder Generation‟ nicht verstehen. Unsere Kinder beklagen sich das wir „einfach nichts kapieren‟. Wir müssen es rasch kapieren, sonst wird unser Geschäft in Mitleidenschaft gezogen. Oder es wird, wie einige bereits erfahren haben, nicht mehr existieren.Strampelnd und schreiend werden meine Babyboomerfreunde auch in Zukunft keine rechte Freude haben
Was wir Babyboomer jetzt tun müssen
DDB (Doyle Dane Bernbach) in New York verlagert seinen kreativen Schwerpunkt nach Shanghai. Während DDB seine Standorte in New York und anderenorts beibehalten wird, wird der Chief Creative Officer in China stationiert sein. (Susan Krashinsky am 7. März). „Zur Seite New York, London, Paris. Hallo Shanghai, Mumbai, Singapore‟, kam es von CEO Chuck Brymer, wusste Julia Fuhr auf Horizong zu berichten. Amir Kassaei, mit Empathie ausgestattet wiederum betont gegenüber Campaign Asia, dass andere Regionen nicht an Bedeutung verlieren würden. Die Entscheidung, das kreative Zentrum nach Shanghai zu verlegen, sei jedoch ein klares Zeichen dafür, wie man glaube, dass sich Welt und Wirtschaft in den nächsten Jahren entwickeln würden. Ich mag Amir und sein offenes naives Wesen, wie ich es seinen digitalen Fussspuren entnehmen kann. Die US Presse empfing ihn als dt. Wunderkind und sein Werdegang ist eine fantastische Geschichte für sich. John Zeigler der digitale Chef von Tribal DDB ist ebenfalls seit Anfang des Jahre in Singapore zuhause.

Gerade geschieht, dass wir lernen, dass tun einfacher ist als reden. Gesagt-getan gilt nicht länger, ersteres fällt weg. Alles beeilt sich dem Kult von Getan beizutreten.

Gerade geschieht, das wir zugunsten der Bildwerte uns von Textinhalten abwenden. Die rasche Akzeptanz und enorme Erfolg von Pinterest machen es greifbar.

Was gerade geschieht ist das Gelehrtennetz. Woher kommen all die Gelehrten? Plötzlich sind sie allgegenwärtig. Ich spüre ihren Atem im Nacken. Geht es Ihnen vielleicht auch so?




Wann immer wir uns einreihen ein Flugzeug zu besteigen, werden wir durch einen kodierten Raum geschleust. Bei Ausfall der Software entsteht Chaos und die Menschen werden wie es heisst zu Tieren oder ziehen sich phlegmatisch zurück.
Outsourcing
Seit 15 Jahren lagern wir unsere Erinnerungen und Erlebnisse zunehmend in die Netze aus. Wir verbringen unsere Zeit zunehmend in Verhandlungen mit dem Netz, um unsere Erinnerungen und Erlebnisse verstehen zu können. Unsere Erlebnisse sind ko-kreiert mit den Lagerstätten unserer Erinnerungen und Erlebnisse.
Wikipedia
Auch für James Bridle ist Wikipedia die überzeugendste, reife Leistung, die unsere neue Welt bislang hervorgebracht hat. 23 der 30 aktivsten Editoren auf Wikipedia sind Bots. Ein Bot sucht und korrigiert Satzwitwen, ein anderer durchsucht die Orthographie und korrigiert die Schreibweise.
1841 hatte der damalige Staatsminister Karl Friedrich Kübeck den Auftrag zur Errichtung einer Bahnlinie nach Triest erteilt. Über den Semmering verkehrten damals nur Pferdewagen.
Eine Lokomotive um die Wagons über die Strecke zu ziehen gab es zu dem Zeitpunkt nicht.

Ein Wettbewerb zum Bau einer geländetauglichen Lokomotive führte zur Auswahl unter vier tauglichen Konstruktionen, in die der mit der Planung der Linie beauftragte Baudirektionsgehilfe und österreichische Bauingenieur aus Venedig mit albanischer Herkunft, Carl von Ghega erst kurz zuvor entwickelte neueste Technologien einbrachte.
Ist erst der Anfang gemacht, der erste Schritt getan, dann geschehen wundervolle Dinge und ein Gelingen in Vollendung ist in Aussicht gestellt. Lesen Sie hierzu auch „Neues Geld, ist es nicht wundervoll?‟
Hat es nicht. Vielmehr wurde mir ermöglicht, unwirklich zu bleiben und weiter zu machen. Weiter machen in der sicherlich interessantesten Zeit unserer Werbebranche.
Das zufriedenstellendste und zugleich erstaunlichste, dass Ihnen beim Bloggen mit einiger Wahrscheinlichkeit wiederfahren wird, ist es die Entwicklung als Freund zu akzeptieren. Als ich meine Karriere mit 17 began, genoss ich eine stabile Balance an Vertrauen, die einander abwechselnd, von Selbstvertrauen, oder aber Gottvertrauen geprägt war. Eins von beiden würde mir dazu verhelfen lustig weiter zu kommen. Heute weiss ich das ich das viel eher dem Umstand verdankte, in Besitz einer kleinen Regattajolle gewesen zu sein, mit elterlichem Seegrundstück am Starnberger Westufer. 39 Jahre später, erhebe ich den selben Anspruch mit einem Unterschied. Heute ist es die Entwicklung der ich vertraue. Das obdoch ich gegenwärtig kein eigenes Boot, noch das meines Weiland Vaters, noch viel anderes vorzuweisen habe.
Nehmen wir Google Analytics als Beispiel. Ich habe keine Ahnung was ich da sehe, wenn ich die Google Analytics Anzeige vor mir habe. Zwei Wochen später demonstriert eben diese Analytics Anzeige, wie die Anfragen von Google UK anstiegen, nachdem ich mich mit einigen Londonern assoziiert hatte, denen meine Hochachtung gilt.
Wäre es nicht für das Geschäft, sähe ich keinen Nutzen im bloggen. Bestenfalls einen Lehrplan und Chronik eines Geschäftvorhabens, unterstützt bloggen mich darin einen Neubeginn auf eigenes Risiko anzugehen, ohne finanzielle Grundlage. Hätte ich einen Etat, würde ich Fernsehwerbung machen.
Wahrzeichen München Die Spreerunde aus Berlin und die Isarrunde aus München sind Gesprächsrunde Berliner und Münchner Medienschaffender über den Einfluss digitaler Entwicklungen auf unser tägliches Leben. In meist wöchentlichen Talkenden wird spekuliert, was kommt, was bleibt und soziologische und technische Aspekte werden beleuchtet so das ich sie verstehen und mich mit den so gewonnenen Einblicken gut anfreunden kann.
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Wer wie ich in den 3 Tagen der Berliner re:publica 2012 auf der Münchner Auer Dult ausgeholfen hat oder nicht nach Berlin wollte, kann hier einige Aufzeichnungen von Isarrunde/Spreerunde (Medienpartner der re:puclica) sehen. @isarrunde