Martin Sonneborn besucht diese Woche die Menschen zu Hause – und nimmt dort schon mal die ersten Bilder für das neue “google home view” auf.
Wenn wir uns zuviele Sorgen darum machen, unsere Privatsphäre zu schützen, dann setzen wir die Vorteile von Öffentlichkeit und Transparenz aufs Spiel, die uns das Internet bietet. Mein Argument ist, dass wir, die Öffentlichkeit, bewahren müssen was öffentlich ist.
—Jeff Jarvis
Mit seinem Abstract fasst Jeff Jarvis sein Anliegen ebenso brilliant zusammen, wie seine überaus gekonnten Showeinlagen, genial umgetrieben mit Humor und Unterhaltung, darauf aus sind, die Deutsche Öffentlichkeit zu einer informierten Entscheidung zu bewegen.
Die Frage die Du Dir und die jeder Deutsche sich stellen sollte ist einfach zu beantworten:
n
Welche der beiden Optionen gewährt der Deutschen Öffentlichkeit, dem Deutschen Volk Schutz?
TIP: Verschwiegenheit und Heimlichtuerei oder Transparenz?
Mehr gibt’s nicht.
Respekt Jeff. Meinen Dank auch an Jan Tißler, dessen Eintrag auf T3N ich den Humor entlehne. Der grossen Aufregung 1987 konnte ich mich entziehen, als die ursprünglich für 1981 geplante Volkszählung stattfand aufgrund von Protesten und Boykottaufrufen eines Teils der Bevölkerung. Die nächste Volkszählung kommt bestimmt. Den 9. Mai 2011 vormerken.
“”Total Digital [being digital] ist ein Augenöffner und Pflichtlektüre für jeden der auch nur entfernt mit der Kommunikationsbranche zu tun hat. Und es macht Spaß das Buch zu lesen.”—Arthur C. Clarke 1995
Deutscher Dichter und Dichter Wolfgang von Goethe
1995 Bitbuch wird publiziert
15 Jahre später liege ich auf einer Stadtbank und lese Negroponte in der Sonne. Ein Wundern darüber lohnt nicht, warum digitalem sein so viel Ablehnung und so wenig Akzeptanz von unserem Land der Denker und Dichter gewährt wird und was Adolf Hitler damit zu tun haben möge. Ich befinde mich 20 Autominuten von Wolfgang von Goethes Geburtsort Frankfurt, die zentrale Schnittstelle der am höchsten entwickelten IT Infrastruktur weltweit. Gelegentlich kommt ein Hund vorbei dem es gefällt an mir zu schnüffeln.
Nichts zu beissen als Bits
Negroponte war besorgt und bemüht, dass sein Buch von den richtigen Leuten gelesen wird, der Grund auch warum er es 1995 in gedruckter Form veröffentlichen liess und nicht wie bereits möglich im Bitsformat. Er wollte das Industrie Kapitäne und hochrangige Geschäftsleute sich mit seinen Inhalten beschäftigen um eine möglichst zügige und reibungslose kulturelle Transformation sicherzustellen. Junge, talentierte Strategen wie Amelia Torode habe längst davor gewarnt, dass Technolgien sich ändern, Leute nicht. Die Altersgruppe [25-45] von der das Geschäftsleben bestimmt wird, ist tragisch abwesend im digitalen sein (siehe Video). Keine Zeit, zu beschäftigt mit Oranisationsproblemen und Tagesgeschäft.
Mitleidige Bits für die Geschäftsleitung’
Immer spöt dran mit der Verwaltung und Verwirklichung von hinterlassenen Ideen, hat die Geschäftsleitung keine Zeit für eigene Ideen. Folglich haben die Unternhmen es ausschliesslich mit Taktiken nicht aber mit Strategien zu tun. Es bleibt keine Zeit dafür Entdeckungen zu machen, neue Erfahrung zu sammeln oder auch nur den Deut einer Ahnung zu haben was digitales sein für die Gegenwart und Zukunft der Kommunikation bedeuten mag.
Aus der Luft gegriffen
courtesy of geekabout.com
Diesen Sommer werden Tag für Tag rund 28 Tausend Passagiere zu ihren Zielen geflogen. Transatlantik-Fluggäste werden sich mit den kleinen, in dei Rücklehnen des Vordermanns angebrachten Monitoren zu beschäftigen wissen. Der Passagier wird sich für die meiste Zeit darauf konzentrieren einen Film zu verfolgen und trotz der des nur Handflächen grossen Montors, alles um sich herum vergessen.
Mit 62 Millionene Einwohnern überschritt diesen Sommer die Zahl der Erwerbstätigen Deutschen die 40 Millionen Grenze. Die Meisten wirden sich jeden Tag vor den Komputerbildschirm setzen und dort für den Rest des Tages sitzen bleiben.
Digitales sein
Was geschieht mit uns wenn wir die Augen nicht vom Bildschirm nehmen können? Uns geschieht was geschieht wenn wir die Augen nicht vom anderen Geschlecht nehmen können. Es ist um uns geschehen. Wir vertiefen uns in eine Welt von Eigeninteresse, den von uns gehegten Wünschen, Begierden und Bedürfnisse. Besser noch, wir können all das was wir wollen mit unmittelbaren Handeln auch befriedigen.
Wir verlassen die Welt von der wir umgeben sind und tauchen ein in eine Welt aus dem was uns am meisten interessiert. Es ist fantastisch! Wir haben entschieden es so zu tun wie wir es tun wollen! Nicht hält uns zurück und lenkt ums davon ab zu tun was wir zu tun uns in den Kopf gesetzt haben. Wir sind angekommen bei einem mentalen Zustand unabhängiger, eigener Entscheidungsgewalt.
Wir haben uns der Welt der Atome entzogen und uns eingelassen mit einer neuen, völlig anders funktionierenden Welt von Bits. Glückwunsch! Wir nehmen Geschwindigkeit auf, Lichtgeschindigkeit, jetzt das wir die physischen Gesetze einer Welt aus Atomen hinter uns gelassen und uns auch dem Einflussbereich der uns Lieben entzogen haben, die uns zurückzuhalten suchten. Der Grund auch warum gut ist einen Kollegen physisch von seinem Bildschirm zu entfernen, wenn wir uns des Kollegen Aufmerksamkeit sichern wollen.
Wenn wir digital sind geschieht alles zu unserer vollsten Zufriedenheit dort von wo alle Abenteuer entspringen und nämlich in unseren Köpfen. Gerade so wurde in unseren Köpfen das Lesen erfunden, ein unverzichtbares Werkzeug das unglaubliches zu bewirken und zu ermöglichen half und ohne Auftrag oder Ausseneinwirkung in & von unserem Gehirn erfunden, entwickelt und auf den Markt gebracht wurde.
Digitales sein heisst auch mit einer Schwarz Weiss Welt klar zu kommen in der es keine Grauzonen und keine Abweichungen gibt. Es ist an oder aus. Es ist entweder “1″ oder “0″. Laserscharfe Klarheit. Mir sind heute Aggregatoren lieber als die von Gemüts- und Geschmacksschwankungen heimgesuchten Mittler und Kuratoren. Ich kann mich auf die stets quantitiven von Qualität unbeeinflussten Ergebnisse weit mehr verlassen als auf die Schwankunge menschlicher Interpretationen.
being digital, Nicholas Negroponte
being digital Ansucht Innenseite
Nicholas Negroponte ist Professor der Medien Technologien an der Hochschule für Technologie in Massachusetts [MIT] und Gründungs Direktor des Media Lab.
2010: Deutschland’s anerkannter Top Kreativer, Amir Kassaei unterstützt ‘DIGITAL THINKING’
‘DIGITAL THINKING’ 15 Jahre nach ‘being digital’? Mag so mancher mit dem Standardwerk Vertraute sich wundern. Die Zukunft der Kommunikation so der Untertitel der Deutschen Ausgabe Total digital. Amir Kasaei trat an, als Vertreter der Deutschen Kommunikation, seine Unterstützung für unser digitales Zeitalter zuzusichern. Ich bin mit Amir Kassaei nicht vertraut, seiner Stimme Klang ist mir angenehm und die Gelassenheit mit der er sich von der fehlenden technischen Unterstützung seitens der Veranstalter nicht aus der Ruhe bringen lässt, zeugt von professionellem Schliff. Mittlerweile habe ich mir das Video angesehen, dass ich bislang vorschnell nach 5 Minuten abgebrochen hatte und mich zu uniformierten, vorschnellen Schlüssen hinreissen liess. Ich bitte diejenigen unter Euch um Verzeihung, die meinen bisherigen Eintrag zu Gesicht bekommen haben. Amir Kassaei tut was ich meiner Industrie zum Vorwurf mache nicht zu tun: Relevante Ideen die etwas bewirken oder wie es Gareth Key von Goodby, Silverstein and Partners salopp formulierte: Ideas that do. Respekt DDB und Amir Kassaie.
Keynote von Amir Kassaei mit dem Titel “Digital Thinking” zur Gala des Werbekongress 2010
Amir Kassaei ist zu danken das er sich für digitales sein zur Verfügung stellt und einsetzt. Deutsche Agenturen haben gerade erst den Löwenanteil an Europäischen Auszeichnungen nach Hause gebracht, und auch ich bin längst bei der Überzeugung angekommen, dass wir uns heute der aufregendste Zeit der Kommunikation erfreuen und aktiv mitgestalten.
Das Tu Wort hat es in sich, wie uns alle aus der Nike (Just do it) Werbung bekannt.
Der Auftrag an Werber und Nachwuchs lautet:
Tut Ideen die etwas tun¹
¹’‘ideas that do’—Gareth Kay, Goodby, Silverstein and Partners
Wie viele Träume gerade in Erfüllung gehen kann ich Dir nicht sagen. Sei dennoch versichert das alles zu meiner vollsten Zufriedenheit geschieht.
Die kleinen Freuden
Ein Jingle will mir nicht aus dem Kopf: “Publix, Publix, Publix. It’s the little things that count”. Im Kopf bleiben auch die Worte einer Opel Kundin: “…Es sind doch immer die kleinen Dinge!”
Meine tapferen Töchter sind mit NeXT Rechnern aufgewachsen, es käme den Beiden nicht in den Sinn, ihr Leben mit etwas weniger elegantem oder weniger erfreulichem als Apple Rechnern zu erschweren.
Es könnte nicht besser gehen, meine Jugendfreundin und spätere Frau, mistress Hammerstien vermeldet aus München, es stünden Miele Waschmaschinen im Waschraum unseres Garten Palastes, den wir nun vor Wintereinbruch gemeinsam mit Riesenvieh Lumpi beziehen werden.
Utopia Plattform für strategischen Konsum
Die grossen Freuden
Das Leben findet immer einen Weg — Dr. Ian Malcolm in Jurrassic Park 2
Sozial — das Internet anscheinend ja auch! (siehe Punkt Eins)
Desktop Revolution setzt sich durch (auch bei den ewig gestrigen)
digital sein ist keine Vision von Negroponte aber tagtägliche Realität, wenn auch unrealisierte, noch lange nicht verarbeitete Tatsache
Wer zurück bleibt wird zurück gelassen. Rache ist keine üble Motivation aber süß
Für Günter und Helmut Sendlmeier und Freunden bei McCann
Ich hatte bereits mehrfach angesetzt gute Markenagenturen für meine Idee einer zeitgemässen Dienstleistung zu begeistern. Aufwendiges Zurecht-Organisieren oder neue Silobildung ist alte Welt, nicht mein Ding. Als Dienstleistung aber lässt sich die Idee sofort auf die Strasse bringen. Ein erfolgreiches Paradebeispiel und schon kommt Geld in die Kasse. Was die Idee ist?
Mit Digitalen Fußspuren als Dienstleistung herkömmliche Markenbildung schneller, günstiger und 100% messbar auf den Markt bringen.
Wie lange muss ein Kunde warten bis er von Future Brand erste Ergebnisse zu sehen bekommt? EIn halbes Jahr? Mit Digitalen Fußspuren sind erste Auswirkungen nach 2 Wochen wirksam und der Feinschliff beginnt mit den ersten Statistiken. Im Gegensatz zu konventioneller Markenbildung setzen wir uns mit digitalen Fußschritten unserer Natur gemäss, Schritt für Schritt in Bewegung im Gleichschritt mit allen Beteiligten also auch dem Kundentem, die Entwicklung wird nicht vorweggenommen sondern gemeinsam in Echtzeit erlebt und gemessen. Korrekturen werden auf Grund der Statistiken in Echtzeit vorgenommen. Die Entwicklung ist organisch evolutionär.
Der Kunde profitiert, die Agentur investiert
(kleine Sünden straft der Liebe Gott sofort). Die Agentur investiert mit ihrem enormen Wissensvorsprung und Erfahrungsschatz in Sachen Markenbildung. Sie unterzieht sich aber nicht länger endlosen Marktforschungschlaufen und Tests. Das erledigt sich gleichsam mit dem Roll-Out Schritt für Schritt im Taschenformat.
Meine Strategenfreunde, allen voran Ana Andjelic glaubt beweisen zu können, dass nicht länger notwenig ist zu wissen warum ein Konsument etwas tut, es reicht völlig genau zu beobachten wie er etwas tut. Mehr darüber hier.
Ein Konsument der aus freien Stücken eine Marke entdeckt, steht zu seiner Entdeckung und wird zum Markenadvokat. Er geht daran seine Entdeckung weiterzuempfehlen.
Motivation
Jeder Mensch hat etwas das ihn antreibt… Es ist die Wissbegierde, der unbändige Wissensdrang der uns allen in die Wiege gelegt fortan zu Entdeckungen antreibt. Die womöglich mächtigste Motivation die uns tauglich macht und zum Überleben befähigt. Google hat dies erkannt und verdankt der Realisierung solch machtvoller Motivation seinen Welterfolg.
Die Schleimspur die Marken im Internet hinterlassen
Es klebt und bleibt kleben mit dem unaufhörlichen Anstieg der Suchanfragen im Internet. Wer etwas in Erfahrung bringen will, lässt Google die Drecksarbeit erledigen. Der Konsument macht sich schlau anhand der Schleimspur die eine Marke im Internet (oder Web) hinterlässt. Das geht weit über den berühmten ersten Eindruck hinaus, auf den sich der konventionelle Werber kapriziert. Und richtig, der erste Eindruck erweist sich auch in der neuen Welt zumeist als richtig. Dem zunehmend sophistizierten¹ Konsumenten aber verlangt es nach weit mehr. Er will eigenständig und fortwährend Gründe finden der Marke sein Vertrauen schenken zu können.
¹herangereiften, reifen, reifenden
Konsumenten machen sich an der Schleimspur schlau
Was für alle Beteiligten besser noch ist und gerne übersehen wird, der Konsument, der eine Marke für sich entdeckt, muss nicht zum Kauf der Produkte oder Dienstes angehalten werden, Produkt oder Dienst sind längst in Anspruch genommen und eifrig erprobt, er hat das Produkt oder den Dienst für sich entdeckt und tritt nun auf den Plan seine Entdeckung weiterzuempfehlen.
Digitale Fußspuren als Dienstleistung
Freilich wird eine Dienstleistung, die der Markenkunden digitale Schleimspur in ein verheissungsvoll nach Waldhimbeeren duftendes Rosenblütenbeet verwandelt, die herkömmliche Markenbildung hoch angesehener Weltunternehmen wie Günther Sendlmeier’s Deutsche Future Brand wie das ausser Rand und Band geratene Fohlen eines dekorierten Rennpferdes erscheinen machen.
Die Öffentlichkeit giert nach immer neuen Ideen und eine Dienstleistung wie die der Gewährleistung einer respektablen, digitalen Reputation, kann von einer Agentur wie McCann Worldgroup Deutschland in nur einem Monat zum Angebot gemacht werden. Das ist weit schneller und effektiver als die von McCann ggf. angestrebte, organisatorische Maßnahme, die wieder nur so ‘alte Welt’ ist und mit der meine geschätzten Münchener Gebrüder Günther und Helmut Sendlmeier auf halber Strecke liegen bleiben. Digital Footprint als Dienstleistung greift schnell, ist sofort verfügbar und kann organisch und Schritt für Schritt erlebt seine Wirkung entfachen. Die Marken profitieren indem mit ihren Digital Footprints kontinuierlich neue Bedeutung für die Marke geschaffen wird und das mit geringem Aufwand. Future Brand Leistungen auf ein zeitgemässes Desktop Niveau gebracht.
Konsumenten machen sich schlau an der Schleimspur der Marken
Zum Ausklang der Woche und bei anhaltender Schaffensfreude will ich in einem zweiten Teil auf die Beschaffenheit von Digital Footprints näher eingehen. Karsten Bentlage war ja bereits im Vorjahr so gut sich meine Idee anzuhören.
Eine Wahrheit, ein Wille, ein Schicksal, ein Leben.
Eine Wahrheit
Ein Wille
Ein Schicksal
Ein Leben
Die Herausforderung die anzunehmen für unsere Gesellschaft mit jedem Tag ansteht ist eine verblüffend einfache: Du hast nur ein Leben. Nenne es Familienleben, Geschäftsleben, Liebesleben… Dennoch bleibt es dabei, Du hast nur das eine Leben. Mehr gibt’s nicht.
Vor fünf Tagen unternahm Kelly O’Brien folgenden Eintrag auf dem Barbarian Blog. Ihr Eintrag in seiner Vollständigkeit entlehnt:
Jay Zasa unser ECD über die faux Vorstellung, dass wir ein “echtes” und ein “online” Leben führten, im Gegensatz zu, nun… dem Leben das wir führen. Der von Havard Business Report geführte Blog, Eine Unterhaltung (The Conversation) beschäftigt sich mit dem Thema. Alles gute Gedanken, mir gefallen insbesondere die 10 Punkte warum und wie Online Erlbnisse unser Leben bereichern. Es ist ungemein erleichternd eien Beschäftigung mit diesem Thema in der Kategorie Geschäftsleben vorzufinden. Mein Favorit ist #3 (Kelly):
“Es wird allmählich Zeit damit zu beginnen in der Realität des 21 Jahrhunderts zu leben: Eine Wirklichkeit die beides ist, On- und Offline. Bestätige dass Dein digitales Leben Wirklichkeit ist und die transformativen Potenzialle des Internets werden sich Dir eröffnen”:
Sei Online ganz Du selbst und Du wirst Seiten von Dir entdecken die Du offline nicht mitzuteilen gewagt hättest.
Vergegenwärtige Dir es mit einem Menschen zu tun zu haben wenn Du daran gehst eine Email zu verfassen oder eine Tweet abzuschicken. Es hilft Dir dabei Deine Online Kommunikation mit menschlichen Qualitäten und Mitgefühl zu bereichern.
Nimm die Idee Deiner Online Präsenz buchstäblich wahr und erlebe das Fehlen von körperlicher Anwesenheit, als ein im Kopf stattfindendes Abenteuer und nicht so sehr als verliessest Du Deinen Körper.
Behandle Deine Facebook Bekanntschaften wie Freunde, es hilft Dir dabei die Sorgen darüber zu vergessen wie viele Freunde Du auf Facebook hast.
Nimm Deine Flickr Fotos, YouTube Videos und Blogeinträge als Kunst ernst (Kunst kommt von Können) und Du gewinnst kreativen Ausdruck als Dein Geburtsrecht zurück.
Konzentrierfe Dich darauf wahre Bedeutung zu schaffen während Du Online bist, dann wird Deine Online Footprint Eindruck machen.
Behandle Deine Aufmerksamkeit in Sachen Online als echte Quelle (Ressource), dann investierst Du Deine Aufmerksamkeit in Sites die Deinen Werten entsprechen und hilfst diesen zu wachsen und bleibst Dir treu.
Wenn Du Deine Online Zeit damit verbringst was Dir wirklich wichtig erscheint, dann erlebst Du Deie Zeit online als Reflektion Deiner wahren Werte.
Solange Du Online geführte Unterhaltungen als wirklich geführte Unterhaltung willkommen heisst nimmst Du Einfluss darauf wie andere sich fühlen und was sie denken.
Sowie Du aufrichtig bist mit den Freuden und Frustrationen des Internets, kannst Du aufhören damit Dich für Dein Leben Online zu entschuldigen.
Sollte dies wie eine Wirklichkeit klingen in der Du leben möchtest, dann habe ich ein gute Nachricht: Du kannst noch heute damit beginnen. Alles was es braucht ist Deine Entscheidung ernste Anstalten zu machen und Dein Online Existenhz ernsthaft ehrlich und aufmerksam anzunehmen und Du wirst rasch feststellen dass das Leben im Internet nichts anderes ist als eben Dein Leben.
Jetzt da wir alle müde geworden sind den Sozial Diskurs weiter zu verfolgen, hier zwei frühe Beispiele von Nutzer generierten Inhalten. Es war ein lustiges Schaffen von kleinen Demo Video, die von Klassik Creative Direktorinnen wie Kirsten Hohls präsentiert wurden und auch rasch mal zwischendurch auf dem iPhone gezeigt werden konnten.
Frühes Demo wie ein Autohersteller Nutzer generierte Inhalte nutzt um kontinuierlich neue Bedeutung für seine Marke zu schaffen.
Art Direction & Motion Graphics: Martin Biela
Storyboard and sound: Mark Sargent
Zentropy Partners, Frankfurt, 26. Oktober 2005
Frühes Demo wie ein Autohersteller Nutzer generierte Inhalte nutzt um kontinuierlich neue Bedeutung für seine Marke zu schaffen
Art Direction & Motion Graphics: Roger Knoehr
Storyboard & sound: Mark Sargent
Zentropy Partners, Frankfurt, 28. Oktober 2005
Ging die Geschichte nicht in etwa so? Bob Greenberg der seine RG/A mit schwerem Gerät in Downtown New York mit Motion Graphics zu Ruhm und Wohlstand brachte, gewann an Momentum mit der typografischen Dramaturgie für Alien, der Science Fiction Film mit dem HR Giger Monster, der zum Welterfolg wurde.
Ein flüchtiger Bekannter hatte mich seinerzeit bei RG/A herumgeführt und ich war erstaunt Feldbetten in den Boxen der Motion Designer vorzufinden. So konnten die Designer ihre Gedanken zu Ende bringen und mussten nicht jeden Morgen rekapitulieren was sich ihnen am Vorabend an Lösungen präsentierte, aber konnten die Frequenz fertigstellen, sich schlafen legen um dann sofort dort fortzufahren wo sie abgelassen hatten. RG/A war im einzigen Flachbau inmitten von Wolkenkratzern untergebracht.
Kunden wie Nike, riefen bei Bob Greenberg an, ob er nicht ihre Werbung übernehmen wolle. Greenbergs Antwort mag gewesen sein: “Das ist es zwar nicht was wir tun aber lass uns mal sehen was wir tun können…” 2009 wurde RG/A zur Digitalen Agentur der Dekade ernannt.
Greenberg’s Mannschaft ging daran die schwere Gerätschaft wie Silicon Graphics mit immer leistungsfähigeren Macintoshes auszutauschen. RG/A Designer Kyle Cooper nutzte die Gelegenheit [Desktop Revolution] sich auf der heimischen Tischplatte mit neuem Mac selbstständig zu machen und überraschte mit Se7en.
Bewegte Typografie, unbeteiligte Mienen
Es war die Schau und ist es noch! Die vereinigte Werbeindustrie war damit beschäftigt sein Königreich TV zu sichern und alles Digitale mit Verachtung zu strafen. Ich erlebte und überlebte drei aufeinander folgende Wellen mit der Digitales Marketing immer noch orientierungsloser zu BTL [Dialogmarketing, CRM] erklärt wurde und die Gerätschaften der Kreationen von Apple auf Windows umgerüstet wurden.
We Are Mammoth
Waren wir nicht alle überzeugt, das Web sei das Ende guter Typografie?
Von Print kommend, habe ich meine Begeisterung für Typogafie [insbesondere der Buchstabefolge BB mit seinen reizvollen Rundungen] bewahrt, Industrie-fremde Auszeichnungen erhalten und weniger umgetriebene Artgenossen mit Abonnements für Schriften und dem gelegentlichen Versandt von Apple Trailern auf frische Gedanken zu bringen gesucht.
Ein guter Typograph und Geschichtenerzähler ist auch Craig Bryant, der längst sehr erfolgreich mit eigener Produktionsfirma, WAM in Chicago herausragende Rich InterfaceA Anwendungen [RIA] und Web-Platformen entwickelt. We are mammoth findest Du hier.
Noch in New York hatte mich Tilman gewarnt: “In Deutschland kannst Du als Künstler nurmehr mit Glatze was werden”. Diskrepanzen bei Gesprächen mit Werbeagenturen, legen die Vermutung nahe, dass die Vorstellungen vom Bild eines Weltklasse Kreativen sich in den Agenturen ebenso wenig verändert haben wie es die Arbeiten demonstrieren. Die ewig Gestrigen waren schon immer in Werbeagenturen zuhause. Keine meiner auf diesen Seiten vorgestellten Favoriten würde von einer Deutschen Werbeagentur ernst genommen werden. Ihr Erscheinungsbild passt nicht in die überkommene Erwartung der Agenturen. Nun wollen meine Favoriten auch gar nicht länger für Agenturen arbeiten ausser solchen die in der neuen Welt angekommen sind. Sie wollen Sachen machen, nicht Werbung für Sachen.
Berlin Hipster statt Blender
Gleichsam mit dem Wandel der Medienlandschaft ging ein Wandel derer einher die in unserer Medienlandschaft leben. Die Hipster Revolution, mehr eine Evolution oder eben sehr stille Revolution und wohl größte Bewegung seit den Hippies will ohne Attribute auskommen. Sie wollen sie selbst und
Steffan Postaer's Altoid Werbung
normaler als der Normalo sein. Fisch im Wasser nämlich oder Kommunist unter Leuten.
Die Sensation des Normalen
Hollywood musste erleben, dass nach 9/11 unspektakuläre Filme soviel Geld einspielten wie überteuerte Produktionen (Juno, Little Miss Sunshine, Elizabeth Town)
Musiker traten auf Bühnen mit dem was sie hatten (Stimme und Gitarre) und machten so wenig Lärm, dass man ihnen zuhören musste
Erfolgreiche Filme wie Juno, Little Miss Sunshine, Elizabeth Town… nahmen diese Musik auf, so dass sie rasch an Popularität gewann
Längst auch kommen Deutsche TV Spots nicht länger ohne Hipster Musik aus
Der ewige Spiesser
Matthias Storath
Freilich sind Steffan Postaer, Seth Godin, Jerry Della Femina, Derek Sivers, womöglich auch Amir Kassaei alles andere als ewige Spiesser nur weil sie keine Haare auf dem Kopf haben. Gut mitgedacht! Steffan Postaer ist CCO von Euro RSCG, Chicago. Ihm haben wir eine Parade Kampage wie die von Altoids zu verdanken. Eine Parade Kampagne wie ihr Absolut Vodka Vorgänger, als Werbung noch Werbung war. Ich sage auch nicht das jeder Mann mit Pferdeschwanz ein Arschloch ist, Karl Lagerfeld macht hier die Ausnahme. Aber er hört auch nicht Genesis oder findet Bedeutung an Filmen wie Martrix.
Richtig gut macht sich Matthias Storath auch als Antibild unter Glatzköpfen und Pferdeschwänzen. Ihm verdankt die Deutsche Werbeindustrie die aktuelle Welle von Weltklasse TV Spots inmitten unserer Tage Orientierungslosigkeit unter Werbeagenturen. Matthias Storath wechselte kürzlich von Heimat Berlin zu Ogilvy Frankfurt.
Hilf Deiner Werbebranche bei der Transformation.
Zeig uns Deine Ideen die was tun. Registriere Dich unter 'Anmelden' und lass wissen was für Sachen Du mit Deiner Agentur machst. Mehr Info? (Pdf)
Über mich
Ich bin Mark Sargent, ich habe keine Ideen für Werbung, ich mache Werbung für Ideen. Wie Nicolas Roope mache ich Sachen, nicht Werbung für Sachen. Deine Unterstützung ist willkommen: