Kreativ sein





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iTunes fehlte es immer an Eleganz, es wirkt überladen, unnütz als wär’s es von Microsoft. Unverschämt wie umständlich iPad Nutzer die Dateien zwischen iPad und ihren Macgeräten hin und her schieben müssen. Völlig unakzeptabel und störend in dem sonst guten Verhältnis zur Apple Marke. Befangen aber soll uns die Schnapsidee machen, unsere Daten der zentralen Speicherung einer Firma anzuvertrauen, die um ihre Marktanteile kämpft. Keine gute Idee. Denk’ an Facebook, dass plötzlich die Rechte zu Deinen Bildern und Inhalten besitzt, solange Du nicht vor wenigen Wochen, explizit EInspruch gelten machen hast. Was wenn Apple nach Steve Jobs wieder von einer köstlichen Pflaume aus dem Indurstrie Management gehandhabt wird?

Ein Unglück kommt selten allein.
Das so genannte ‘cloud computing’ bei dem die Nutzerdaten nicht auf Deinem Rechner aber in einem zentralen Rechenzentrum einer Firma gespeichert wird, bleibt eine unheimliche und beängstigende Idee. Irgenwie fatal, da wir anfängliches Unbehagen erst nicht wahrnehmen oder rasch überwinden werden. Das grosse Bedauern wird uns zu gegebener Zeit einholen, ähnlich wie wir es gegenwärtig mit der Atomkraft erleben. Zentral gespeicherte intime Daten von 46 Millionen Nutzern sind attraktive Beute für Hacker und data mining der unseriösen Art. Zentral gespeicherte Daten widersprechen dem fundamentalen Konzept eines dezentralen, nicht unterbrechbaren Datenaustausches unter Bürgern der freien Welt.
Ich habe Steve Jobs seit den frühen Tagen von NeXT Rechnern aktiv unterstützt (9 Jahre Vorsprung), meine Töchter wuchsen mit NeXT Rechnern auf und wie kein anderes Unternehmen, hat Apple das Leben meiner Freunde und Familie ein wenig besser und jedenfalls eleganter gemacht. Mit der EInführung von IOS 5 and OS X Lion, schiebt sich eine wie auch immer dunkle Wolke in unseren sonnigen Alltag. Die iCloud. Damit werden anfänglich erwähnte Defizite im Umgang mit Apple Design beseitigt. iPad wird zum verdienten Einzelgerät und Arbeitsgerät ohne noch länger den idiotischen Datenaustausch über iTunes zu benötigen. Das best gehüteste Geheimnis der zuverlässigen Apple Datensynchronisation wird demokratisiert, bislang auf zahlende mobile me Kontonutzer beschränkt. Ganz passable Bequemlichkeit, die uns auf dem Schleichweg zu Apple iCloud Nutzern konventieren machen. Langfristig gilt zu bedenken, dass wir auf dem Schleichweg der Bequemlichkeit, Unabhängigkeit, Freiheit und Demokratie auf’s Spiel setzen, in deren Genuss wir uns erst seit kurzem in unserer post-digitalen Zeit befinden, dank der äusserst dezentralisierten Beschaffenheit des Internets. Jeder Aggregator, sei es StudiVZ, iCloud, VZAB, oder Facebook ist eine grossartige Idee für die Besitzer und ein potentiell aggressiver Akt für alle anderen, die wir vom Internet profitieren.
Kürzlich erschien ein Eintrag auf BBH Lab mit der Frage ob neue Talente in der Werbung sich falsch darstellen. Bartle Bogle Hegarty’s Laborblogger wendeten sich wie schon oft, an die Leser für Hilfe, um diese Frage in Folge einiger, verständnisvoller Kommentare, zu beantworten. Diesmal baten sie William Burks Spencer, der gerade über hundert Kreativdirektoren befragt hatte, nach welchen Kriterien sie Mappen beurteilen. Das Ergebnis wurde in einem Buch zusammengefasst mit dem Titel: Breaking In, ein Buch über die Gestaltung einer Mappe mit der Du eingestellt wirst. Auschnitte aus dem Buch findest Du auf der begleitenden Website.

Via Saneel Radia, BBH Labs.
Autor: William Burks Spencer (@wspencer), Freier Texter
Breaking In—Facebook


Heute 19:30
Premiere des Berliner Kultmusicals Linie 1 am Linzer Landestheater.
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Bereits im März liess Tochter Dido mir aus Linz einige ihrer Kostümskizzen zukommen. Die tapfere Tochter avancierte in kurzer Zeit von Gaderobe zur Kostümbildnerin. In Kollaboration mit Silke Fischer feiern wir Dido’s Debüt als Kostümbildnerin.
Musical von Volker Ludwig und Birger Heymann.
New York (AdAge.com Übersetzung) – Das strauchelnde soziale Netwerk MySpace macht sich bereit für einen zum Ende des Jahres geplanten Relaunch der Website.. Damit einhergehend wurde damit begonnen die Werbewelt nach einer Agentur abzusuchen, um die gross angelegte Markenkampagne zu entwickeln.
Industrieführer melden, dass die zu News Corp gehörige Firma eine Ausschreibung auf mehrere Kreativagenturen verteilt hat, mit der Aufgabe MySpace mit der Ankündigung des Relaunch der Website zu helfen, die Bakanntmachung neuer Merkmale In Phasen über den Sommer, eine überarbeitete Website mit neuerm Logodesign inbegriffen.

Medienausgaben für 2009 wurden größtenteils in die Einführung von MySpace Music investiert.
MySpace hat nicht viel getan für sein Konsumenten Marketing. Der Löwenanteil der Medienausgaben für 2009, lediglich 5.1 Millionen Dollar wurden lt. Kantar Media für die Einführung von MySpace Musik, investiert inklusive eines Großflächenplakates für den New Yorker Times Square.
Ein Sprecher von MySpace liess verlauten, dass es noch zu früh sei um die Etatsumme zu nennen oder ob der Etat eine TV Kampagne sowie Online Medien beinhalten wird. Es wrid unsere erste grosse Markenkampagne” sagte der Sprecher.
Für MySpace hängt eine Menge ab vom Relaucn und er Markenkampagne, auch wird viel verlangt von der Agentur die diesen Etat betreuen wird. Es ist nicht viel Fantasie notwendig und der Blick auf AOL’s Anstrengungen eine Käufer für Bebo zu finden verdeutlicht den Ernst der Lage. Bebo ein weiteres strauchelndes soziales Netzwerk bleib im Gefolge von Facebook auf der Strecke, während es gerade die 500 Millionen Benutzer Marke rund um die Welt erreichte.
Globale eindeutige Besucher fielen bei MySpace lt. ComScore von 127 Millionen im April 2009 auf 111 Millionen im April diese Jahres, während im selben Zeitraum die Bescuherzahlen bei Facebook von 307 Millionen auf 519 Millionen anstiegen.
MySpace gab auf der TechCrunch Konferenz letzten Monat zu, dass die Aufgabe eine riskante sei, da die Überarbeitung von MySpace eine massive Überarbeitung der Hauptfunktionen beinhalte. Neue Produkte werden Hilfsmittel beinhalten zum Auffinden von Inhalten, Tendenzen und Zielsetzung Produkten. Armaturen für Musiker und einem besseren Verständnis gegenüber dem Handy, als das Lieblingsspielzeug junger Menschen.
Wer noch ins Visier genommen wird? Gamer. Die Firma verriet, dass ein Drittel ihrer Nutzer täglich Digitale Spiele spielen mit etwa 28 Millionen aktiven Anwendungen auf der Website.
Facebook mit Niederlassung in Hamburg
5,7 Millionen registrierten Benutzer
Keine Hiobsbotschaft für Werbeagenturen und Marketingverantwortliche auf Kundenseite, die sich seit Jahren mit dezentralisierten Kampagnen beschäftigen und auf den deutlichen Wandel im Konsumverhalten [Stichwort: soziale Medienrevolution] nicht nur flexibel reagieren, den Wandel aber prognostizieren, aktzeptieren und aktiv mitgestalten.
Josh Bernoff’s Artikel veranschaulicht den gegenwärtigen Trend als eine von der technologischen Entwicklung herbeigeführte Konsequenz. Hier die Übersetzung seines Artikels vom 26. Januar 2010:
Während wir gespannt Apple’s Ankündigung ihres Tablettrechners erwarten, nehmen wir für einen Moment Abstand und vergegenwärtigen uns, was all diese neuen Gerätschaften bewirken. Das gesamte Rahmenwerk des Internets und folglich des Web Marketings basiert auf der Idee, für alles ein kompatibles Format zu haben. Mit jedem Browser, von jedem Rechner aus sehen wir über jede Verbindung so ziemlich ein und dasselbe Ergebnis.
Werfen wir jetzt einen Blick auf das, was dieses Arsenal an neuen Geräten bewirkt:
Damit ist erstmal Schluss. Jedes dieser neuen Geräte benutzt sein eigenes Netzwerk, kommt im eigenen Format und mit seiner eigenen Technologie.
Für jedes soziale Netzwerk musst Du Dich anmelden und viele verstecken Inhalte von den Suchmaschinen.
Josh Bernoff nennt es das Splitternetz mit einer Verbeugung gegenüber Doc Searls und Rich Tehrani, die diesen Begriff [splinternet] prägten, wenn auch in einem etwas anderen Zusammenhang. Das Internet [www] als unifizierendes System wird zersplittet. Das goldene Zeitalter währte 15 Jahre. WIe alle goldenen Zeitalter wähnen wir es für ewig solange es andauert. Nun ist ein Ende in Sicht.
In dieser Übersetzung wie im Original Artikel wird Internet mit World Wide Web gleichgesetzt. Gemeint ist das World WIde Web, dass wir im Deutschen Sprachgebrauch gemeinhin als Internet bezeichnen. Qelltext.
Josh Bernoff rät an dieser Stelle nicht in Panik zu geraten und nicht zu kitten versuchen. Die Zersplitterung kann nicht ungeschehen gemacht werden.
Verlässliche Recherchen und die folgerichtige Auswahl der in Frage kommenden Mittel [hier: Geräte] bestimmen nach wie vor über Erfolg oder Niederlage unserer anempfohlenen Lösungen. Die Medienauswahl ist abhängig von der Idee, die wiederum das Geschäft vorantreiben soll und die im Unterbewusstsein der potenziellen Käuferschaft darauf wartet entdeckt zu werden.
Hier erste Einblicke von Apple’s iPad;
Die meisten Anfragen (RFI – request for information) an Agenturen sind Standard, berichtet Edward Boches auf seinem creativity_unbound Blog, den ich mich hier bemühe Originalgetreu zu übersetzen. Sie fragen nach Fakten, Ziffern, Management Bios, Kundenlisten, aktuelle Verluste/Gewinne, Kapazitäten, strategische Praktiken und Arbeitsbeispiele. Fraglos alles nützliche Informationen. Manche gehen einen Schritt weiter und wollen die Kultur in Erfahrung bringen oder aber dass, was die Agentur vom Wettbewerb unterscheidet.
Wäre ich CMO oder Berater, so Edward weiter, ich würde viel mehr wissen wollen. Warum? Weil Sie nicht der Agentur Vergangenheit anheuern wollen. Sie wollen ihre Zukunft anheuern. Und diese Zukunft ist vielmehr eine Reflexion der Vision der Agentur, der jüngst eingestellten Mitarbeiter und ihre Bereitschaft das aufzunehmen was kommen wird als das was war zu konservieren.
Hier die fünf Fragen die Sie meiner Meinung nach stellen sollen.
Was glaubt Ihr. Fallen Euch weitere Fragen ein die ein Kunde seiner nächsten Agentur stellen soll?
Edward Boches ist Chef Kreativer und Chef Sozialer Medien von Mullen. Einer US Werbeagentur mit +500 Angestellten und Niederlassungen in Boston, Winston Salem, Pittsburgh, Detroit und New York. Selbst für mein wenig zartes Empfinden, hat Mullen sich mit der neuen Website, ein gutes Stück aus dem Fenster gelehnt. Sollte Mullen Recht behalten, dann gehen wir in Deutschland auch mit dem jüngsten Wandel in unserer Industrie zaghaft und wieder nicht radikal genug um.