Markenbildung

„Vermarkter kommen vom Mars. Konsumenten aus New Jersey”

13. Mai 2016 Kommentare ausgeschaltet
Alyssa Campanella Quelle: Flickr Nutzer Nesster

Alyssa Campanella Quelle: Flickr Nutzer Nesster

 

 

The Ad Contrarian

Werbeblogger Bob Hoffman


 

 


von Bettina Sonnenschein
Donnerstag, 12. Mai 2016
auf Horizont erschienen


 

 

Marketer kommen vom Mars
Marketers sind nicht von dieser Welt – oder um es mit den Worten von Bob Hoffman zu sagen: Sie leben auf einem anderen Planeten. Nur so ist zu erklären, warum sie unbeirrt an dem Glauben festhalten, Konsument wollten mit Marken in Dialog treten, würden Marken von Herzen lieben und auf jede Art von Storytelling reagieren, so der US-Werbeblogger, Berater und Autor in seiner Keynote auf dem Düsseldorfer Screenforce Day.

 

„Marketer kommen vom Mars. Konsumenten aus New Jersey”: Unter diesem Motto, das auch eines seiner Bücher ziert, plädiert der ehemalige CEO mehrerer US-Werbeagenturen eindringlich, diesen Irrglauben aufzugeben: „Konsumenten sind sehr einfach gestrickte Wesen. Während der Marketer darüber nachdenkt, wie er den Konsumenten dazu bekommt, mit einer Marke zu interagieren, fragt sich der Konsument lediglich, ob er vor dem Geschäft einen Parkplatz bekommt.“

 

Drei Wahnvorstellungen, denen Marketingmanager unterliegen, zählt Hoffman auf: Den Irrglauben an die Macht von Marken, den über die Macht des Digitalen sowie das Ignorieren von Alter. Den Saatchi-&Saatchi-Begriff der Lovemarks bezeichnet er dabei schlicht als „Bullshit“. Keine Marke treffe Konsumenten wirklich ins Herz, kein Kunde wolle ein romantisches Wochenende mit einer Marke verbringen. „Was wir als Marken-Loyalität bezeichnen, ist in der Regel eine Frage von Gewohnheit und Vorrat. Würde Pepsi morgen vom Markt verschwinden – kein einziger sogenannter Pepsi-Loyaler würde einen psychischen Schaden davon tragen. Er würde einfach Coke trinken.“

 

Ähnlich radikal entlarvt Hoffman, dessen Blog „Ad Contrarian“ als der weltweit einflussreichste gilt, die sogenannte digitale Revolution. Als jemand der weiß, wie soziale Medien funktionieren, könne er nur sagen: „Klassische Werbung ist nicht totzukriegen.“ Die apokalyptischen Szenarien, die Fachleute vor zehn Jahren entworfen hätten und die das Ende von TV-Werbung vorhersagten, hätten sich als komplett haltlos herausgestellt. Heute sei es vielmehr so, dass die großen Konkurrenten Amazon, Google, Apple und Facebook alle ein Stück vom klassischen TV-Kuchen abhaben wollten.

 

Der größte Fehler der Marketer sei allerdings, die Zielgruppe der über 50-Jährigen zu ignorieren: „Sie haben das meiste Geld, sie geben das meiste Geld aus und alle US-Amerikaner über 50 besitzen zusammen mehr finanzielle Mittel als Staaten wie China.” Warum sie diese potente Konsumentengruppe einfach nicht beachten? Hoffman ist sich sicher: „Weil die Marketingindustrie das Alter hasst!” Sein Aufruf: Genau hinhören, wem man Glauben schenkt. Nicht nachplappern, was die anderen sagen, sondern eigene Erkenntnisse sammeln. Und: „Zurück zur Erde kommen.” son

 

 

Quelltext von Bob Hoffmannauf englisch lesen
Quelltext von Bob Hoffmannauf deutsch lesen

 

Marketer kommen vom Mars

 

 

Fingerzeig auf einen leicht zu übersehenden Mediumartikel auf deutsch

23. April 2016 Kommentare ausgeschaltet

 

 

Markenbildenden Mediengestaltern, insbesondere Textern anempfohlene 5 Minuten Wochenendlektüre

 

Carina Prunkl
juː ɑː wɒt juː spiːk
Wie Sprache unser Leben beeinflusst

Was passiert, wenn wir durch unsere Aussprache nicht nur unsere regionale Zugehörigkeit, sondern auch unseren gesellschaftlichen Status preisgeben? Wenn unsere Aussprache unsere Karriere und unsere Beziehungen maßgeblich beeinflusst?

Bild Carina Prunkl

 

 

 

 

Mediumartikel auf deutsch
Wenn auch Carina Prunkl darauf hinaus will, dass ein Bildungssystem, in dem der Besuch einer Privatschule ein ausschlaggebendes Karriereelement ist, dringend Reformen braucht, erinnert ihr Liedtext aus My Fair Lady, Texter und Mediengestalter daran, bei der Markenbildung weit mehr Aufmerksamkeit darauf zu verwenden, wie das Lokalkolorit, das Gewebe, welches das Verhalten der Marke zu spiegeln versteht, ihre Arbeit dominiert bzw. dominieren sollte. Wie viel mehr Bedacht für das Gewebe und Aufmerksamkeit auf die Umstände sind notwendig, um die unaufhörlich zu aktualisierenden Kleider des Kaisers, dem jeweiligen Anlass gemäß zu gestalten, damit ihre Kunden sie glaubwürdig zu Markte tragen können:

 

 

If you spoke as she does, sir,
Instead of the way you do,
Why, you might be selling flowers, too!

 

 

Lohnende Wochenend-Lektürevon Carina Prunkl

 


 

Dem Texter und Mediengestalter kommen Gareth Kay’s Einblicke über das (neue) Zeitalter des Gesprächs zu Hilfe

 

Aber vor allem werden die besten Gesprächs-Schnittstellen so konzipiert, dass sie menschenfreundlich sind und nicht menschenähnlich. Wir werden sicherlich viele neue Schnittstellen sehen, die zu sehr versuchen, sich menschlich zu geben. Sie werden freundliche Namen tragen und einen übertrieben Kumpel- oder gönnerhaften Ton anschlagen. Sie werden zu oft und zu unpassenden Augenblicken mit uns über Themen sprechen wollen, in denen sie keine Erfahrung haben. Ich glaube, die Gewinner werden solche sein , die sich zurückhalten und nicht versuchen ununterbrochen mit uns im Gespräch zu sein. Nur weil Sie ein Gespräch haben können, bedeutet nicht, dass Sie immer eines wollen.

 

Mediumartikel auf deutsch

 

 

Wird hübsch aussehen, wenn’s gerahmt ist

21. April 2016 Kommentare ausgeschaltet

 

 

 

 

gerahmt
Im Unterschied zu Banksy’s Arbeiten, die es auf Wänden von Innenstädten anderenorts zu entdecken gibt, werden digitale Inhalte immer im Rahmen eines physischen Gerätes dargestellt. Ob auf Ihrem Handy, Ihrem Tablet PC oder Ihrem Schreibtisch-bildschirm, immer verleiht das Gerät den Inhalten ihren Rahmen.

Mediengestalter haben es akzeptiert, dass ein Hinzufügen zusätzlicher Rahmen bei ihrer Webgestaltung, ein notorisch redundanter, überflüssiger und dummer Akt ist. Digitalen Inhalten wohnt inne, auschliesslich auf von irgendwelcher Geräte Bildschirme angezeigt zu werden, wobei das Gerät den natürlichen Rahmen zu den Inhalten bildet. Mit Anrollen der dritten Technologiewelle und der Vormachtstellung von Handys wirken auch Navigationsbalken, Kopfleisten-Hintergrundbilder und Kästchenbildung störend ein auf das Onlineerlebnis und das Lesebedürfnis der Besucher.

In Europäischen Ländern finden sich dem zum Trotz vorwiegend, mit allerlei Rahmenwerk verzierte Webinhalte.

 

 

Source Apple and Forrester

Sieht aus und fühlt sich
supernormal an

Quelle Apple

 

Sieht aus und fühlt sich gestaltet an

Quelle Forrester Research

 

Even with frames removed from site design, navigation bars, header background images and boxed elements now contribute to cluttered web design.

 

 

Sollten Sie als Mediengestalter sich und ihrem Publikum das Leben leichter machen wollen, dann konzentrieren sie Ihre Gestaltung auf Inhalte und deren Umgebung. Arbeiten Sie mit Weissflächen und Should you as a designer want to do some good, try focus on content and context. Add white space, und gleichen Sie den Markencharakter und das Markenverhalten mit einer unterscheidbaren, passenden und prägenden Webschrift an. Überzeugen Sie Ihre Kunden, ihre Anforderungen zugunsten einer eindeutigen Markensprache und stringenten Verkaufsstrategie unterzuordnen und das meiste davon beiseite zu tun.

Mehr Aufmerksamkeit auf weniger (Dinge)

 

 

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lesss.co

 

Mehr Aufmerksamkeit
auf weniger (Dinge)

 

 

 

 

gerahmt

 

 

Dem Geld nicht nachlaufen

22. März 2016 Kommentare ausgeschaltet

 

 

Immofinanz - Aristotele Onassis

Immofinanz – Aristotele Onassis
eine Arbeit aus dem Portfolio von Peach.at

 

 

dem Geld nicht nachlaufen
Peach.at heisst die bewunderte Wiener Agentur („Napoleon war auch nicht groß”), die zeitlebens, kontinuierlich neue Bedeutung für seine Marke geschaffen hat. Ein Paradebeispiel, dass mit einem schlanken Geschäftsmodell für Business Class Komfort gesorgt werden kann und das ein Familienbetrieb mit 30-jähriger Geschichte, das Eisen nach wie vor schmiedet solange es heiß ist. Die Wendigkeit sorgt auch für Aufträge benachbarter Großagenturen wie Demner, Merlicek & Bergmann, O&M, BBDO…

 

 

 

 

Wenn auch Birgit Vollmeier (David Ogilvy reichte ihr die Hand) und Yudi Warsosumarto es sich leisten können spezialisiert vorzugehen, ich sie auch darum maßlos beneide und die Beiden für die technische Fertigung einen Entwickler beauftragen, störe ich mich bei meinem letzten Besuch daran, dass kein Einseiter vorliegt und das UX Erlebnis darunter leidet.

 

Einseiter

Einseiter

Bei Auswahl einer Rubrik kommt der gewünschte Inhalt dem Besucher elegant entgegen. Wie bei der Papyrus-Rolle, rollt bei Menüauswahl der gewünschte Inhalt geschmeidig ins Gesichtsfeld. Keine Bildschirmaktualisierung schmälert das nahtlose Besuchserlebnis.

 

Der Neid womöglich, macht mich nach Patzern suchen. Laßen Sie sich nicht beirren. Eine reife Leistung belohnt ihren Besuch:Webseite besuchen

 

Dem Geld nicht nachlaufen

 

 

Auch gut

11. März 2016 Kommentare ausgeschaltet

 

 

Kölner Band AnnenMayKantereit

AnnenMayKantereit

 

 

 

 

Drei Kölner. Alle Anfang 20. Alle mit einem Namen. Christopher Annen, Henning May und Severin Kantereit. Seit 2014 ist auch Malte Huck dabei. Zusammen sind sie AnnenMayKantereit.
 Sie machen Musik so wie sie ihnen gefällt. Gesungen wird hauptsächlich auf Deutsch. Ohne Pathos, stattdessen mit Fingerspitzengefühl und dem eigenen Erfahrungsschatz geht es in ihren Liedern um Liebe, Freundschaft, Verlust – das Leben. Wütende Jugend trifft dabei auf einfühlsame Balladen, beschwingter Blues auf temperamentvollen Pop und auch die Bewegungshungrigen kommen auf ihre Kosten.
Nach einem Jahr voller Konzerte und ihrer EP „Wird Schon Irgendwie Gehen“ erscheint am 18.03.2016 ihr erstes richtiges Album „Alles Nix Konkretes“.
Webseite besuchen

 

auch gut

 

 

Der prekäre Zustand der Logogestaltung

10. März 2016 Kommentare ausgeschaltet

 

 

 

 

Schnell und heftig folgten auch die Reaktionen auf das, vor 3 Wochen vorgestellte, neue Logo des Metropolitan Museums in New York. Dem einflußreichen Typografen Erik Spielermann gefielen die Proportionen und die forcierten Kurven nicht und New York Times Kritiker Michael Kimmelmann warf dem Museum vor, es begünstige ein jüngeres Publikum und Justin Davidson vom New York Magazin, verglich es mit einem typografischen Busunfall.

Mit Fortschreitender Demokratisierung halten die Leute ihr Mitspracherecht für gegeben und sträuben sie davor unbeteiligt vor vollendete Tatsachen gestellt zu werden. Eine Trotzhaltung der kluge Marken darin entgegenkommen, Wege zu finden um die Leute von Vornherein mit auf die Reise ihrer Vorhaben zu nehmen. Wenn auch nur eine Taktik, bis das der Staub sich legt, ist das bereits guter Brauch bei Jungunternehmern und gedankt wird den Unternehmen, indem sie das Verhalten ihrer Kunden besser kennenlernen.Bericht von Diana Budds auf englisch lesen

 

prekäre Zustand der Togogestaltung

 

Die Kunst politischer Revolution

9. März 2016 Kommentare ausgeschaltet

 

 

#ARTISTSFORBERNIESANDERS

Die Kunst
politischer Revolution
Künstler für Bernie Sanders
2016

#ARTISTSFORBERNIESANDERS

 

 

HVW8 Gallery und Bernie Sanders 2016 kollaborieren, um eine Wanderausstellung von Fankunst bzw. Nutzer generierten Inhalten, für Bernie Sanders inmitten West Hollywoods auf den Weg zu bekommen.

Bernie Sanders hat etwas begonnen, was er eine „politische Revolution” nennt, während er die erfolgreichste Graswurzelbewegung unserer Zeit antreibt.

 

 

Die Kampagnen Identität wurde unter Ben Ostroher 's Leitung von Wide Eye Creative entwickelt.

Die Kampagnen Identität wurde unter Ben Ostroher 's Leitung von Wide Eye Creative entwickelt.

 

 

Im Gegensatz zu Hillary Clinton’s, auf den ikonischen Namen Clinton, ausgerichtete Kampagne, in der sich von oben-nach-unten alles um Hillary dreht, schaffte die Kampagne von Bernie Sanders einen tollen Aufstieg von unten-nach-oben.

 

 

Kunstwerke aus “The Art of a Political Revolution”- Cody Hudson, Jackson Tupper, KozyNDan, Byron O’neil, Ellen Voorheis, photo- Mike Selsk:Bernie Sanders 2016

Kunstwerke aus “The Art of a Political Revolution”- Cody Hudson, Jackson Tupper, KozyNDan, Byron O’neil, Ellen Voorheis, photo- Mike Selsk:Bernie Sanders 2016

 

 

Links- Bekleidung von verschiedenen Händlern inklusive RayGun, Grant Knits, Ben Clark, oben rechts- Foto- Andrew Harrer:Bloomberg via Getty Images, Foto untern- Prince Williams:Getty Images

Links- Bekleidung von verschiedenen Händlern inklusive RayGun, Grant Knits, Ben Clark, oben rechts- Foto- Andrew Harrer:Bloomberg via Getty Images, Foto untern- Prince Williams:Getty Images

Fanart

Fanart

 

 

berniesanders.com - donaldtrump.com

berniesanders.com      –       donaldtrump.com

 

 

Die Kampagnen Webseiten

Bernie Sanders gewinnt auch hier deutlich vor Donald Trump und Hillary Clinton, mit der wohl glaubwürdigsten und einer als authentisch empfundenen Internet Präsenz. Während alle 3 Webseiten vorbildliche, reife Leistungen der Webgestaltung demonstrieren und Charakter, Motivation und Programm der Kandidaten darlegen, kommt Sanders dem Zeitgeist und dem, was als Wandel oder Umbruch empfunden werden kann, am nähesten, indem der Wandel akzeptiert wird. Um allen Ernstes die Transformation zu akzeptieren, muss der technologische Anschluss in seiner politisch-sozio-ökologischen Konsequenz akzeptiert und politisch aufgenommen werden. Darin scheitern alle drei. Trump dann hat die deutlichste Darstellung seines Programms vorzuweisen.

 

 

Die Bedeutung von Unterhaltung im politischen Geschäft

Rasch hatte ich mich an den zwei Streithähnen Trump und Hillary satt gesehen. Wäre nicht als wahrscheinlicher anzunehmen, daß Hillary die erste wäre, den Atomknopf zu drücken? Die grosse Einigkeit im Verteufeln des Demagogen Donald Trump hingegen macht mich argwöhnisch. Der Mann hat genug Erfahrung mit Geschäften, dass er sich schon zu benehmen wüsste um seine Ziele zu erreichen und die sind so abwegig nicht. Amerika kann den Dyonisus in Trump gut gebrauchen und die Ansagen sind womöglich nur Wahlkampftaktiken und nicht für deren Umsetzung gemeint. Um mit gesundem Verstand seine Wahl zu tun, kommt freilich nur Bernie Sanders in Frage. Auch ohne Trump/Clinton wäre er die mit gesundem Menschenverstand zu wählende Option.

 

 

Von Umair Hague böse Worte in einer Stellungnahme zu Demagogen.

Lindsay Ballant hat einen lohnenden Beitrag auf Medium gestellt. Der Beitrag von Lindsay Ballant, dem ich hier vieles entlehne, ist auf englisch:Fallstudie in Kampagnen-Markenbildung von Lindsay Ballant

 

Die Kunst politischer Revolution

 

 

Das Produkt sorgt für Einfluss wenn es gut ist

8. März 2016 Kommentare ausgeschaltet

 

 

Rihanna wearing D&G crown

Rihanna tweet pic

 

„Marketing Leute sollten einem perfekten Produkt nachjagen und nicht den Beeinflussern” sagt Ana Andjelic, deren tolle Karriere als New Yorker Strategin zu beobachten, mir zu Einblicken verhilft und Freude bereitet.

Vor kurzem veröffentlichte Rihanna einen Tweet mit Ihrem Bild und Dolce & Gabbana Krone mitsamt Kopfhörer, wie sie ihrem neuen Album „Anti” lauscht. Das D&G Teil zu etwas mehr als 8000 Euro, war in weniges als 24 Stunden ausverkauft.

Es ist eine akzeptierte Marketing-Praxis der Unternehmen, ihre Produkte an Prominenten und Blogger zu senden und sich daraufhin zurückzulehnen und zuzusehen wie die Anzahl der Likes und wie manche behaupten, die Verkäufe sich steigern.

 


Die Formel einer Verbindung von komplexem sozialen Einfluss mit Verkäufen gibt es nicht. Aber das scheint Marketing Leute nicht zu stören.


 

Darin liegt das Problem. Marken zahlen für Reichweite, nicht Einfluss.

Sie können den vollständigen Beitrag auf Guardian lesen oder die Kurzfassung: Beitrag auf englisch lesen

Produkt

 

Kunst und Werbung

3. März 2016 Kommentare ausgeschaltet

 

 

Kunst und Werbung ©gapingvoid

©gapingvoid

Kunstdruck besitzen
Es gibt einen tollen HBR Artikel von Douglas Holt, “1Marken-bildung im Zeitalter der Sozialmedien”. Warum Traditionsmarken sich mit den Sozialmedien schwer tun.

Ich dachte, dieses Bild erklärt, warum Marken so oft, so früh und so leicht ins Stolpern kommen:

Weil normale Leute sich in den Sozialmedien aufhalten, um Erfahrungen auszutauschen, wobei Leute (z.B. Künstler) ihr Zeug (z.B. Kunst) miteinander teilen und dabei im Umgang miteinander etwas dazu lernen.

Marken aber stossen nicht dazu um zu teilen oder um ihre Geschäftsgeheimnisse preiszugeben. Sie stossen nicht dazu um etwas zu lernen oder um sich zu verbessern. Sie stossen dazu, vornehmlich um zu vermarkten und zu verkaufen… Meist auch unter Vortäuschung falscher Tatsachen, um ihre Absichten zu verschleiern.

Also werden sie von allen ignoriert. Ganz genau, weil der gesunde, normale Mensch so reagiert.

Die gute Nachricht ist, es muss nicht immer so sein. Die gute Nachricht ist, Sie können jederzeit, wann immer sie wollen, darüber entscheiden und einen Gang runterschauten und vom Marktschreier mit Wühltisch- und Bauchladen-Angeboten zum gern gesehenen, gelehrigen Helfer werden.

Die einzige verbleibende Frage ist, ob Sie sich zu mausern bereit sind. Die Transformation ist nichts anderes als die Mauser bei den Tieren und die mausern regelmässig.

 

Kunst und Werbung

 

 

Inhalte sind für Weicheier

1. März 2016 Kommentare ausgeschaltet

 

 

Foto: Christopher Campbell

Foto: Christopher Campbell

 

 

Sozial ist nicht sexy

In meiner Gymnasialzeit in den späten 1960er Jahren, war es ein Selbstverständnis, dass privilegierte und gesunde Mitschüler kaum etwas für nötig befanden. Sie genossen ja alle nur erdenklichen Vorteile, wie Gesundheit und weitere Privilegien der Jugend.

Unter dem Einfluss der Hippiebewegung aus den USA änderte sich das Verhalten von frisch fröhlichem Ungestüm in sein Gegenteil.

Nun galt als schick den Kopf auch mal hängen zu lassen, auch mal „down” zu sein, den „Blues” zu haben. Man konnte ja nicht ständig auf Droge sein.

Am Gartentor des Starnberger Gymnasiums warteten bei Schulschluss 3 abenteuerlich, gekleidete Halbstarke mit hochtupiertem Afro und Nachschub in den Hosentaschen.

Damals folgte ich weder der Einladung des höheren Semesters, mit in die Raucherbaracke zu kommen, noch liess ich mich mit den 3 Halbstarken am Gartentor ein. Nur jeweils einer aus den Delegationen wurden meine Freunde.

Sozial war nicht sexy und teilen kein Bedürfnis.

 

 

Inhalte sind für Weicheier1

5 Jahrzehnte später leben die Leute mit zunehmender Ausschließlichkeit in den Medien. Vielen bereitet es Vergnügen sich über die Sozialnetze mitzuteilen. Der kognitive Überschuss der Weltbevölkerung löst sich im Netz auf.

Freilich ist die mit dem Internet einhergehende Demokratisierung der Mitsprache ein Befreiungsschlag für Unternehmungen aller Art.

Familien- und Mittelständische Unternehmen können von sich reden machen, ihren Kundenstamm aufbauen und ihr Produkt oder ihre Dienstleistung in alle Welt verkaufen.

Sie können heute die Verkaufsförderung im Haus betreiben ohne Budget für Werbeagenturen. Eine auf Vorlagen basierende Webseite ist schnell eingerichtet. Über kontinuierliche Veröffentlichung von Inhalten finden sich Leser ein.

Das ist auch schon die einzige Zusage, die ich Lesss Nutzern mache. Eine umfangreiche Delegation an Bloggern aber schwört auf die Qualität der Inhalte. Ich nicht.

Ich winke den Maschinen zu. Die Entwicklung ist ein Freund.

Zahlen dominieren das Netz. Mit jedem Eintrag in Ihren Blog gehen Signale, sogenannte Pings von Ihrer Seite aus und werden von Suchmaschinen und assoziierten Blogs registriert. Kein Signal, keine Wirkung.

Eine sichere Basis für das Interesse der Öffentlichkeit bieten kontinuierliche Einträge, egal welcher Qualität, während Sie sich an den Umgang mit dem Netz gewöhnen und ihre Besucher über die Analyse ihrer Besucherzahlen kennenlernen.

Allmählich finden Sie heraus, was von Ihren Besuchern als relevant empfunden wird und was nicht. In der Ruhe liegt die Kraft. Ihr Beitrag ist dann gut, wenn Ihr Eintrag Ihnen Freude macht und Sie ihn für hochinteressant befinden. Eine größere Sicherheit gibt es nicht. An Zuversicht und Einblicken gewinnen Sie nach und nach über die Analyse Ihrer Webseiten.

 

 

Forschungsstation

Forschungsstation. Quelle: Medium

 

 

Im Juni vergangenen Jahres, machte Jason M. Camps auf die grosse Zahl von nutzlosen Inhalten aufmerksam und will damit Qualität und Nutzen von Veröffentlichungen vorantreiben. Die Grafik aus seinem Medium-Artikel zeigt an, wie Leser nicht abgefertigt werden sollen.

Die Qualität Ihrer Einträge aber bietet keine Garantie. Übung macht den Meister. Die Häufigkeit und verlässliche Kontinuität Ihrer Einträge, gewährt Ihnen eine verlässliche Erfolgsbasis bei einer zweckgebundenen Präsenz im Netz.

Bitte melden Sie sich bei Lesss an, für eine kostenlose Definition Ihrer Verkaufsstrategie, zur Gestaltung einer zweckgebundenen Internet Präsenz.

 

 

Scheissbeiträge

Quelle: Urban Dictionary aus einem Medium-Beitrag von Jason M. Camps

Originalbeitrag auf englisch lesen

 

 


 

 

lesss.co

 

Mehr Aufmerksamkeit
auf weniger (Dinge)

 

Hilfe bei der Gestaltung von Webseiten

 

 

Ich verwette meine Alterssicherung auf die zweckgebundene Gestaltung von Webseiten und stelle mit Lesss ein Hilfsmittel frei zur Verfügung, dass Ihnen dabei hilft, den Sinn und Zweck (Grund) ihres Geschäftsmodells für Ihre Webseite zu definieren.

Während das Jenseits auf sie zurauscht oder aber das Hierseits in Altersarmut, wurde die Flucht in die Netze angetreten.

Was auch immer der Grund für eine Präsenz im Internet sein mag, nutzen Sie Ihren kognitiven Überschuss um Ihre Geschäftsidee voranzutreiben.

Beantragen Sie die kostenlose Definition Ihrer Verkaufsstrategie. Ihre Webadresse wird nur zu Ihrer Benachrichtigung verwendet und keinesfalls an Dritte weitergegeben. Ihre Anmeldung ist unverbindlich und zeigt mir, wann genug Interesse besteht, um den Dienst zu starten. Bis es soweit ist, erhalten Sie gelegentlich lohnende Einblicke zur Gestaltung und werden mitgenommen. Vielen Dank.
Lesss beantragen

 

Inhalte sind für Weicheier