Intelligenz vieler

Schwarmintelligenz

25. Januar 2013 Keine Kommentare

Geleebonbons Schwarmintelligenz

Wieviele Geleebonbons sind in dem Glas?

Ameise Schwarmintelligenz

Zehn Billiarden Ameisen gibt es auf der Erde



Vogelschwarm © Dusan Petrovic Schwarmintelligenz

Vogelschwarm © Dusan Petrovic


7 of 9 Schwarmintelligenz

7 von 9, Raumschiff Enterprise


 

Schwarmintelligenz

Eine Ameise ist dumm – Tausend Ameisen sind genial. Insekten, Vögel oder Fische bilden Schwärme, die schaffen, was der Einzelne nie könnte. Sie schlagen überlegene Räuber in die Flucht, finden in demokratischen Abstimmungen die besten Standorte und Futterquellen. Das haben inzwischen auch Wissenschaftler erkannt und wollen herausfinden, was der Mensch von den Schwärmen lernen kann.

Planet Wissen dokumentierte ein Experiment in dem 160 Leute die Anzahl der Geleebonbons in einem grossen Glasbehälter schätzten. Nicht einer der Probanden schätze die Anzahl auch nur annähernd richtig.

Der Durchschnitt aller 160 Schätzungen kam der Anzahl der Geleebonbons am nähesten.

Eine einfache Kalkulation mit der Antworten auf dringliche Fragen für Politik, Wirtschaft und Gesellschaft gelöst werden können.

 

 

Wir verliebten uns im kodierten Raum

9. Mai 2012 Keine Kommentare

boarding area Wir verliebten uns im kodierten Raum

Wir verliebten uns im kodierten Raum. Beispiel: Flughafen Check-in-Halle.

 

CC Cubatron Flickr pic outsourcing Wir verliebten uns im kodierten Raum

Wir verliebten uns im kodierten Raum. Beispiel: Outsourcing.

 

Top Editors Wir verliebten uns im kodierten Raum

Wir verliebten uns im kodierten Raum. Beispiel: Wikipedia.

 

James Bridle spricht über sein Mitgefühl für Spambots, kodierte Räume wie etwa dem Check-in-Bereich auf Flugplätzen und der denkbaren Möglichkeit, dass Maschinen, wenn auch hilflos, unsere Hilfe wollen.

 

Kodierte Räume

Wann immer wir uns einreihen ein Flugzeug zu besteigen, werden wir durch einen kodierten Raum geschleust.

Bei Ausfall der Software entsteht Chaos und die Menschen werden wie es heisst zu Tieren oder ziehen sich phlegmatisch zurück.

 

Outsourcing

Seit 15 Jahren lagern wir unsere Erinnerungen und Erlebnisse zunehmend in die Netze aus.

Wir verbringen unsere Zeit zunehmend in Verhandlungen mit dem Netz, um unsere Erinnerungen und Erlebnisse verstehen zu können.

Unsere Erlebnisse sind gemeinsam erschaffen (co-kreiert) mit den Lagerstätten unserer Erinnerungen und Erlebnisse.

 

 

Wikipedia

Auch für James Bridle ist Wikipedia die überzeugendste, reife Leistung, die unsere neue Welt bislang hervorgebracht hat.

23 der 30 aktivsten Editoren auf Wikipedia sind Bots.

Ein Bot sucht und korrigiert Satzwitwen, ein anderer durchsucht die Orthographie und korrigiert die Schreibweise.

 

Rainer Maria Rilke Wir verliebten uns im kodierten Raum

Rainer Maria Rilke österreichischer Erzähler und Lyriker, 1875 - 1926

 

James Bridle auf der Lift Konferenz in Genf.

 

@jamesbridle

 

Wissen ohne Verstehen

23. Februar 2012 Keine Kommentare

David Weinberger im Gespräch mit Peter Kruse Wissen ohne Verstehen 

Wissen ohne Verstehen

Für Peter Kruse sind die Netze das Verspechen von permanenter Nähe. David Weinberger bringt die Netze mit ‘Learning Environment‘ in Zusammenhang. Ein gemeinschaftliches Lernen in aller Öffentlichkeit.

Auch wenn wir es nicht in den Lenden spüren, ist Lernen (Selbstaktualisierung) notwendige Überlebensstrategie und eine zwingendere Motivation als z.B. Sex (Fortpflanzung).

 

Kollaboration, Kooperation, Altruismus

Wie im Einzelfall, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft mit Zusammenarbeit, Mitwirkung und Uneigennützigkeit umzugehen versteht, wird heute in Echtzeit von den Netzen widergespiegelt.

 
 
 

Zeit für Kaffee, Frau Ulrike Reinhard

Während der Ausbreitung der sogenannten Desktop Revolution, hat die Mehrheit der Leute nicht verstanden wie der Rechner funktioniert, aber sie haben massiven Gebrauch gemacht von den Vorteilen der damit einhergehenden, praktischen Anwendungen, wie Spreadsheets (VisiCalc) oder Wordprozessoren (Word Star).

Warum sollte es heute anders sein, mit den dynamischen Möglichkeiten neuer Technologien in Folge der Desktop Revolution?

Wir wissen auch ohne zu verstehen.

 

 

Leute wollen einfach nicht länger Teil des Problems sein, sie wollen Teil der Lösung sein

19. November 2011 Keine Kommentare

Beste Grüße an Wirtschaft Politik und dt. Blogger Leute wollen einfach nicht länger Teil des Problems sein, sie wollen Teil der Lösung sein

via realmagick.com © Hergé


 

Leute wollen einfach nicht länger Teil des Problems sein, sie wollen Teil der Lösung sein

Zu unser aller Entlastung, nehmen die Dinge ihren Lauf und es braucht nicht erst schlechter zu werden, um in Folge, Besserung zwingend erforderlich zu machen. Gleichsam herrscht Einigkeit und die Netze bringen fortwährend zu Tage, was versäumt wurde und als Verbesserungsfähig erachtet wird.



TintinZeiten1 Leute wollen einfach nicht länger Teil des Problems sein, sie wollen Teil der Lösung sein

via tintinblog.com © Hergé



 

„Die Zeiten haben sich geändert, wenn man sich die Digitalisierung der Welt ansieht, da passiert gerade eins, dass die Leute allwissend werden. Ich kann als Marketer keine hohlen Versprechen mehr abgeben, da ich in Echtzeit entlarvt werde.‟


Amir Kassaie’s treffende Zusammenfassung. Mehr dazu hier

 

Am aktuellen Beispiel Rechtsextremismus

Die Regierung hat die Ausschreitungen des Rechtsextremismus nicht zu verhindern gewusst, sieht sich nun aber genötigt, das Versäumnis, auf Drängen der Öffentlichkeit und der Kanzlerin, wett zu machen.

Dabei wird auf altbewährtes zurückgegriffen.

Eine Organisation zur Bekämpfung des Rechtsextremismus wird gegründet, egal auch ob geeignete Ideen vorliegen und hinlänglich bekannt sein dürfte, das Problemen nicht mit den Herangehensweisen beizukommen ist, die an der Schaffung der Propleme passive Beteiligung hatten.

Eine denkbar aussichtsreichere Herangehensweise ist es, ein Polit-Hackathon zu veranstalten und von neuen Köpfen, in sagen wir vier Tagen, neue Lösungen zu erhalten.

Ein freier Wettbewerb unter Voluntären ausgetragen, die unvoreingenommen, objektive Strategien zum Vorschlag machen und deren Motivation nicht Arbeitsplatzsicherung und auch nicht monetäre Vergütung ist.

Dem Steuerzahler bleiben die Kosten für ein weitere Behörde erspart, die Implementierung der aussichtsreichsten Strategien erfordern womöglich ein ganz anders geartetes Organisieren.


 

Am Beispiel Occupy Bewegung

Jeff Jarvis hat den Vorschlag gemacht, dass es Zeit wird für die Occupy Bewegung, die Besetzung öffentlicher Plätze und das Zelten aufzugeben und die Aktivitäten wieder verstärkt und aussichtsreicher in die Netze zu verlegen.

Jarvis’ Beitrag hier lesen.
 

Am Beispiel was die Leute wollen

Die Leute wollen einfach nicht länger Teil des Problems sein, sie wollen Teil der Lösung sein.

Indem wir strategisch konsumieren, unser Geld zunehmend und immer ausschliesslicher für Dinge ausgeben, die unseren Respekt nachweislich verdient haben, demonstrieren wir Selbstkontrolle und zeigen uns verantwortlich.

Wie ausserordentlich wirksam das ist, demonstrierte die Biobewegung, die Ökobewegung, die der Schwulen, die Grünen oder auch Vegetarier und Veganer.

Auch zeigt es das eine soziale Bewegung Innovation bewirkt.

Claudia Langer unterhält mit Utopia eine Platform für strategischen Konsum.

Die Bevölkerung erkennt, dass vieles, das vorher im Dunkeln lag, im Licht der Öffentlichkeit greifbar wird und eine Beschäftigung damit lohnend macht und nämlich etwas bewirkt.

Es ist die Interaktivität, das akzeptieren, gegenseitiger Abhängigkeiten, die Konfrontation mit Problemen, die eine Lösung rascher als sonst in Aussicht stellt, die uns das Rot in die Wangen schiessen lässt.

Tintin Ahoi Leute wollen einfach nicht länger Teil des Problems sein, sie wollen Teil der Lösung sein

Frischer Wind via promota.co.uk © Hergé

 

 

Wer wird Innovations Nation?

22. Oktober 2011 Keine Kommentare

Amerika soll die Innovations Nation sein Wer wird Innovations Nation?
1pixel alpha Wer wird Innovations Nation? 

Empfiehlt Ravi Sawhney in einem Artikel von CoDesign am Donnerstag und übersieht dabei nicht, dass auch auf Grund steigender Kosten in China, die Herstellung in den USA Auftrieb verspürt. Ja, von einer Herstellungs Renaissance ist die Rede. Vier Quartale beschleunigtes Wachstum in der US Herstellung, belegt auch Mary Meeker’s aktuelle Darstellung zum Zustand der Technologie.

Indem US President Obama bereits einen sogenannten Leahy-Smith America Invents Act unterschrieben hat, sind die US Patentrechte einfacher zu beschaffen und bieten besseren Schutz, für erfinderische US Firmen und deren Produkte.

Es braucht eine von der Regierung begrüßte Volksbewegung, um Innovationskraft auf den Weg zu bringen und über den Tipping Point hinaus, von unten nach oben zu stärken.

Ein Anfang ist gemacht mit der Ernennung von Rachel Stern zum digitalen Chefin der Stadt New York und ersten von Rachel veranstalteten Hackathons, die auch zum Ziel haben Subjektivität im Entwicklungsprozess zu minimieren.

In kleinen Schritten ist gut weiterkommen. Tun ist gut und weit einträglicher als untätig in den vier Wänden einem Weltschmerz ob massloser Ungerechtigkeit und Weltwirtschaftskrise zu erliegen.

 

Rachel Sterne weniger müssen müssen Wer wird Innovations Nation?

Rachel Sterne, Chief Innovation Officer der Stadt New York.


1pixel alpha Wer wird Innovations Nation? 

Deutschland hat einen Weltruf für sein German Engineering zu verlieren und Italien für sein italienisches Design.

Nicht Italien’s Olivetti dominiert die Computerwelt und das User Interface Design, aber Apple.

Nicht Volkswagen hat den Wandel im Verbraucherverhalten unmittelbar zu nutzen verstanden, aber Südkorea’s Anpassungsmeister Hyundai.

Noch vor wenigen Jahren war undenkbar, dass ein Parfum, dass nicht aus Paris kam, Erfolg geniessen könnte in der Welt.

Die Périgord-Trüffel erwarten wir von einem Lagotto erschnüffelt, unter Eichen, Pappeln, Weiden der Périgord Region mühsam geerntet, heute kommen sie nicht minderwertig von einer Farm in Australien.

Altvertraute Marken wie Coca Cola, mussten Millionen an Werbegeldern ausgeben und Jahrzehnte an Zeit investieren, um ihre Namen in der Welt bekannt zu machen. Neue Marken wie Google, schaffen dass in einer sich verändernden Welt in wenigen Jahren ohne einen Cent für ein Werbebudget auszugeben.

Hackathon Crowd Wer wird Innovations Nation?

Foto von Hung Truong auf einem New York Hackathon


1pixel alpha Wer wird Innovations Nation?1pixel alpha Wer wird Innovations Nation? 

Kein Land hat wie Deutschland, eine Partei wie die Grünen vorzuweisen, oder eine Volkszahnbürstenbewegung, die unter Missachtung moderner Mittel seitens der Oral B/Braun Werbeagentur, es auf 20 Mio Verbraucher geschafft hat. Nichts scheint unmöglich in einer sich wandelnden Zeit.

Politik und Wirtschaft mögen sich an erfolgreichen Modellen in unserer post-digitalen Zeit orientieren, neue Erfolgsfaktoren identifizieren lernen und sich dementsprechend mit grossem Momentum, prompt weiterentwickeln.

Politik und Wirtschaft sollen sich von Erfolgsmeldungen seitens Apple, Amazon, Google oder Facebook auf frische Gedanken bringen lassen, oder sich einen von Stefan Zschaller anempfohlenen Artikel vornehmen und hier von den Letten lernen.

 

 

Dirndl in der neuen Welt

26. September 2011 Keine Kommentare

DUrbanDirndl Dirndl in der neuen Welt

 

Eveline Stoesser ist eine erprobte Kostümbildnerin bei Film und Fernsehen, mit spätem Wandel zur eigenen Modemarke. Ein Berliner Start-Up mit Münchner Wurzeln in aussichtsreicher Position.

Ihre erste Kollektion ist in München bei Carolin Schuster Böckler, Menü 12 in der Reichenbachstrasse 12 erhältlich.

 

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DUrban Dirndl Evolution Dirndl in der neuen Welt

 

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Noch 7 Tage Zeit, um mit Deinem Dirndl Foto vom Münchener Oktoberfest oder anderen Orts, Eindruck zu machen. Hilf mit, Freunde für die Münchener Instagramm Gemeinschaft zu gewinnen. Wie? Benutze als Schlagwort #instameet, für jedes von Dir veröffentlichte Dirndlfoto und laß’ hören von Dir auf Instameet.

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Eveline ist eine bodenständige Geschäftsfrau mit Geschick, Sachverstand und Qualtitätsbewusstsein, wie ihre erste, 12-teilige D’Urban Dirndl Kollektion unschwer erkennen lässt.

Ihre gerade erst veröffentlichte Markenwebsite basiert auf WordPress CMS, ist also für alle Fälle sozialisierbar gemacht und entspricht der gelernten Sorgfalt, die ihre Kollektion aus dem Wettbewerb hervorhebt.

 

Entwicklung Marke Dirndl in der neuen Welt

Neue Marken frisch am Start, haben heute Gelegenheit sich von Anbeginn an, gemeinsam mit den Leuten zu entwickeln, die ihre Produkte einmal kaufen sollen. Die Demokratisierung ist heute so weit vorangeschritten, dass Politik und Wirtschaft sich ihr nicht entziehen können; besser ist freilich, sich den Nutzen zueigen machen.

Als Freund erweist sich die Entwicklung. digitaleHilfsmittel, sowie die strukturelle Konnektivität der Netze, sind allgegenwärtig und müssen nur dem Markenversprechen entsprechend Verwendung finden. Dabei kommt die Entwicklung zu Hilfe, indem jeder unternommene Schritt, sich in Folge selbst erkären wird. Die Anwendung von Google Analytics beispielsweise, macht greifbar, wie genau ich die Ausbreitung meiner Markenbekanntheit regional, in Folge überregional erweitern konnte.

Die Kosten für eine Modenschau in Berlin, Mailand oder Berlin, liesen sich beispielsweise aufbringen, indem Eveline das D’Urban Dirndl Laufsteg Projekt auf Pling veröffentlicht.

Die subjektive Festlegung, sei es der Logotype oder eines anderen dominierenden Markenbestandteils, wird rasch abgestraft seitens der Beteiligten, wie es GAP geschah. Die aktive Marke befindet sich permanent in Konfrontation mit seiner Gemeinde. Sportlichkeit und Robustheit werden vorausgesetzt. Die aktive Marke ist durchaus authoritär und wird sich durchsetzen wollen.

 

DUrban Dirndl Evolution 2 Dirndl in der neuen Welt

Käthe Kruse aka „die tödliche Doris‟ © Eveline Stoesser

 

 

 

Flucht und Zuflucht in Scharen

21. September 2011 Keine Kommentare
Flucht und Zuflucht in Scharen Flucht und Zuflucht in Scharen

Via Media Entrepreneurs, eine Initiative der Axel Springer AG.

Für jeden Trend gibt es einen gleichwertigen Gegentrend

Facebook und die vielen Aggregatoren mit zentral gespeicherten Daten widersprechen dem fundamentalen Konzept eines dezentralen, nicht unterbrechbaren Datenaustausches unter Bürgern der freien Welt, nicht aber dem freien Wettbewerb.

Zur Erinnerung, Tim Berner Lee macht drei große Gegner des Web aus:

  1. Regierungen, die das Nutzungsverhalten ihrer Bürger überwachen
  2. Provider, die Anbieter gegen Geld bevorzugen
  3. Soziale Netze, die abgeschirmt vom Rest des Internets Informationen horten

(mehr hierzu). Bezüglich Nachhaltigkeit kann die Wirtschaft hier Verantwortung unter Beweis stellen.


 

Arche Nachbau Flucht und Zuflucht in Scharen

Nachbau der Arche von Johan Huibers an deren Heimatkai
in der niederländischen Stadt Dordrecht am 22.08.2011.


 

In den Sozialnetzen wollen die Leute ganz sicher nicht irgendwelche Haushaltsmarken stärken, die Leute wollen sich als Marke stärken.

„Technologien ändern sich, Leute nicht‟, erkannte Amelia Torode längst in ihrem IPA Sozialprinzip № 8.

Die grossen Treiber sind:

  1. Wissbegierde, neues in Erfahrung bringen—Abraham Maslow
  2. das Versprechen der Netze von permanenter Nähe—Prof. Dr. Peter Kruse
  3. und der auf uns ausgeübte Druck der Gesellschaft—selber Schuld

In den Sozialnetzen streben wir nach Anerkennung und wollen uns mit unseren Entdeckungen ins Gespräch bringen und behaupten.


 

Leute werden mehr und mehr zu Marken. Marken werden wie Leute.

Alles strebt zur Mitte, dort wo gerade mal alle sind. Es verleitet die Marketingverantwortlichen den Leuten zur Mitte zu folgen. Die Konsolidierung der Netze wie sie von Facebook und den vielen Aggregatoren opportun genutzt wird, verleitet das Marketing zu blindem Aktionismus, der sich aus seinem Gegenteil heraus veranschaulichen lässt:

  • Eine Marke mit gesundem Selbstverständnis läuft den Leuten einfach nicht hinterher, sie zieht die Leute in Scharen hinter sich her.

  •  

    Mein Burger Highlights Flucht und Zuflucht in Scharen

    In nur 5 Wochen habt ihr 116.468 Burger erstellt.


     

    Integriertes Marketing in der Neuen Welt:
    Wie McDonalds die Leute auch ohne Facebook in seinen Bann zog.

    Zwei Monate lang hatte McDonald’s im Internet Hamburger bauen und anschließend darüber abstimmen lassen. Mehr als eine Million Menschen beteiligten sich an der Aktion. (mehr)

    Auch wenn hier von crowdsourcing und anderen neueren Bergriffen die Rede ist, handelt es sich bei dieser Erfolgkampagne um, mittlerweile als konventionell geltendes, gelerntes, erprobtes, integriertes Marketing. Mit dem Unterschied, dass allem voran eine Idee die tut steht und die oben genannten Treiber zur Motivationen der Beteiligung möglichst vieler genutzt werden. McDonalds als umsatzstärkste Fastfood-Kette mit gesundem Selbstverständnis ausgestattet, folgte den Leuten nicht in die Sozialmedien, aber lockte die Leute von ihren Sozialmedien fort und hin zur gelernten URL der Markenwebsite.

    Rattenfaenger Flucht und Zuflucht in Scharen

    „Mir macht das Spaß, online so ein bisschen rumzubasteln‟, sagt Krömer. „Und dass ich gewonnen habe, das ist natürlich eine Sache, die man nicht vergisst. Das werde ich noch meinen Kindern erzählen.‟

    Für den Erfolg von Mein Burger, war die McDonalds Website verantwortlich, die Sozialmedien wurden den Mitstreitern marginal zur Nutzung angeboten.

    Eine integrierte Kampagne, deren einfach zu bedienender Burgerkonfigurator die zentrale Plattform ausmachte.

    Achtung verdient die unmittelbare Nähe der Aufgabe und seiner zeitnahen Auflösung. In anderen Worten, Anspruch und Beweisführung der Marke finden heute möglichst gleichzeitig statt.

    Ein Wettbewerb ohne Geldgewinne oder der sonst üblichen Produktversprechen. Als Anreiz diente die Chance, mit der eigenen Burger-Kreation in ganz Deutschland auf den Markt und als Burger Chef ins Werbefernsehen zu kommen. Beides freilich verkaufsfördernde Massnahmen für die McDonalds Kette.

    Eine reife Leistung, die, die grosse Relevanz, der Worte von Gareth Kay, herrlich greifbar macht:

    „Wir leben im Zeitalter von Ideen die tun‟.

     

     

    Musik aus München

    18. August 2011 Keine Kommentare

    Für mein „World Dirndl” Vorhaben – es sollen Beispiele aus aller Welt gezeigt werden, wie die einstige Arbeitstracht heute verstanden und zu welchen Anlässen das Dirndl in aller Welt getragen wird – finde ich Musik aus München, die World Dirndl begleiten soll. Aye.

    Von ihrer ersten Single, hier ist Florian Sprenger, Johannes Molz and Andy Schinger:

    kellner mit dem iSong unplugged

    Kellner Musik aus München
     

    Los, zeig das Du Kellner magst auf Facebook. Sie haben auch mit dem Munich Repair Store zu schaffen, sollte Dein Instrument Reperaturen benötigen oder überholt werden müssen. Feine Stevens Custom Guitars gibt es hier auch. Mehr erfährtst Du auf der Band Website.


     

     

    Alle Augen auf Boulder, Colorado, USA

    17. August 2011 Keine Kommentare
    Eadward Boches Alle Augen auf Boulder, Colorado, USA Matt Howell Alle Augen auf Boulder, Colorado, USA Tim Malbon Alle Augen auf Boulder, Colorado, USA
    Edward Boches
    Chef Innovation Offizier
    Mullen
    Blog
    @edwardboches
    Matt Howell
    Globaler Digital Offizier
    Arnold Worldwide
    Blog /nicht verfügbar
    @mrhowell
    Tim Malbon
    Gründungsmitglied
    Made By Many
    Blog
    @malbonster
    Gareth Kay Alle Augen auf Boulder, Colorado, USA Kim Laama Alle Augen auf Boulder, Colorado, USA Sheena Matheiken Alle Augen auf Boulder, Colorado, USA
    Gareth Kay
    Direktor, Markenstrategie
    Goodby, Silverstein and Partners
    Blog
    @garethk
    Kim Laama
    Kreativdirektorin
    AKQA
    Blog /nicht verfügbar
    @kimlaama
    Sheena Matheiken
    Gründerin u. Kreativdirektorin
    The Uniform Project
    Blog
    @matheiken
    Will McGinness Alle Augen auf Boulder, Colorado, USA Ben Malbon Alle Augen auf Boulder, Colorado, USA Daniel Stein Alle Augen auf Boulder, Colorado, USA
    Will McGinness
    Kreativdirektor
    Venables Bell and Partners
    Blog /nicht verfügbar
    @willmcginess
    Ben Malbon
    Strategie Direktor
    Google Creative Lab
    Blog
    @malbonnington
    Daniel Stein
    CEO
    EVB
    Blog /nicht verfügbar
    @danielstein
    Scott Prindle Alle Augen auf Boulder, Colorado, USA
    Scott Prindle
    VP/Exek. Technologiedirektor
    CP+B
    Blog /nicht verfügbar
    @prindlescott

    Boulder, Colorado wurde in der Kürze der Zeit ein kreativer Treffpunkt für Gedanken Anführer und Orientierung in unserer Werbebranche.

    Die hier vorgestellte Intelligenz, umfasst freilich nur einen geringen Teil, der für die amerikanische Werbebranche aktiven Anführer. Ausserdem sind gerne auch Briten dabei. Allenfalls kommen solche in Betracht, die digital so aktiv wie im Leben sind. Der entsprechende Workshop endete vergangenen Donnerstag und wir können uns auf Video Interviews mit den hier vorgestellten Beteiligten freuen.

    Via Edward Boches. Making Digital Work.

     

    Gedankenführung in der neuen Welt

    Markenführung, Kundendienste, unser aller Ansehen unterliegen längst unserer digitalen Leistungsfähigkeit.

    Im Grossen und Ganzen übersteigt unsere Leistungsfähigkeit die Wachstumsmöglickeit der Märkte. Hier öffnet sich die Schere auf das Unangenehmste.

    Deutschland ist gut darin Strukturen zu schaffen und diese organisiert zu halten. Deutschland ist schlecht dabei, die geschaffenen Strukturen mit Leben zu füllen und sie zu kultivieren.

     

    Brauchen dt. Agenturen, Offiziere für Innovation?

    Sicherlich eine Empfehlung für grosse dt. Werbeagenturen als auch für dt. Grossstädte.
    Das beste Bespiel ist Nico Lumma, Direktor für Sozialmedien bei Scholz u. Friends. Scholz u. Friends wäre ohne Nico Lumma nicht länger sichtbar, auf den digitalen Radarschirmen der Welt und denen des Binnenmarktes. Deutlicher geht es nicht.
    Im internationalen Vergleich, steht Lumma mit seinem Direktoren Titel leider dumm da, bei Zusammenkünften mit Chief Innovation Officers, VP Executives auf globaler Ebene. Auch das ist deutlich.
    Hier erweisen sich dt. Firmen als nicht so organisiert und strukturiert wie angenommen. Eine Aktualisierung von Rollen und Titeln in der Werbebranche ist überfällig, soll sich aber möglichst natürlich ergeben und kulturell tragbar sein.

    Für Städte ist eine digitale Führung ein Muss. Stadtplanung ist heute undenkbar, ohne Beteiligung der Betroffenen und organisiertem Crowdsourcing. Auch ist crowdsourcing billiger und effizienter, als es ist, die Städteplannung und Öffentlichkeitsarbeit, dem Geltungsdrang und Profilierungswahn einzelner Amtsträger weiterhin zu überlassen.

     

    Der transformative Prozess ist allgegenwärtig

    Er muss von allen getragen und idealerweise von allen unterstützt werden.

    Das unglaubwürdige Geschwafel von flachen Hierarchien muss glaubwürdig verankert sein. Eine Hierarchie ist dann flach, wenn alle Ebenen einer Agenturhierarchie mit der Kundenseite in Dialog treten und dies die Unterstützung und Ermöglichung der Geschäftsleitung erfährt. Alles andere ist dummes Zeug.

     

    Die gute Nachricht

    9. August 2011 Keine Kommentare

    Erprobte Freiberufler finden

    Freeforce ist ein Aggregator für Kreative jeglicher Gattung.

    Firmen und Agenturen können hier professionelle Marketingpraktiker für anstehende Projekte finden.

    Aufnahme bei Freeforce finden Freiberufler nur auf Einladung, oder auf Empfehlung von 8 Teilnehmern.

    Ein Interview mit Gründer Zuidema, gibt es auf Englisch auf dem Amsterdamer Ad Blog zu lesen.


    Freeforce Die gute Nachricht

    Suchmaske auf Freeforce.com


     

    Marken wenden sich für Ideen an die Kreativität vieler

    Hier, eine Ausschreibung von Karlsson’s Gold Wodka via Everybodyshout.com. Ideen sollen ungefiltert belassen sein, verlangt sehr fein auch schon die Markenessenz.

    Börse Karlsson, der Absolut Vodka geschaffen hat, will mit Karlsson’s Gold einem Wodka zu Beliebtheit verhelfen, der seinen Geschmack behalten soll. Er wird gewonnen aus 7 Qualitätskartoffeln. Für gewöhnlich schmeckt Wodka nach nichts. Karlsson’s Gold wird nur einmal gefiltert um sein Aroma beizubehalten. Eine aus dem Volk geborene (grassroot) Marke mit gesundem Selbstverständnis (Good ideas should be left unfiltered), einer schönen Flasche, feiner Etiquette, fantastischem Produkt und guten Köpfen, da ist die Beteiligung eine Freude und Ehre. Vom Briefing können lokale Marken lernen. Es ist hier zu finden.


    Ideen einsenden Die gute Nachricht

    Ideen einsenden via Everybodyshout.com


     

    Boutique Agentur Via aus Portland macht von sich reden

    Ein Geschäft das stolz darauf ist sich Agentur zu nennen und überzeugt ist, dass es imperativ ist, der Kunden Produkte vekaufen zu helfen? Kein Wunder das VIA sich über schnelles Wachstum freuen kann.


    via agency Portland Die gute Nachricht

    Stellen Sie sich vor!


     

    Apple punktet vor Exxon Mobil auf Wall Street

    Kurz nach Mittag punktet Apple Inc. auf Wallstreet kurzfristig als der Welt wertvollste Marke.

    Microsoft als wertvollste Technologiemarke wurde bereits im Vorjahr zurückgelassen. (mehr)

    WuV berichtet hier.