integrierte Kommunikation

Der nächste Tag

26. März 2013 Keine Kommentare

 

 

Victoria and Albert Museum Der nächste Tag

V&A Ausstellung in London



Photos by G Der nächste Tag

Eins habe ich in meiner Nachbarschaft in München entdeckt.



The next day album art Der nächste Tag



DBTND packaging 01. Der nächste Tag



DBTND packaging 02 Der nächste Tag


Von der Kunst den Mund zu halten

„Wir haben keine Kenntnis davon ob er die Ausstellung besuchen kommt,” ließ Victoria Broackes eine britishe Zeitung wissen. Von allem was ich aus dem Web erfahre, blieb David Bowie seit 2005 für die Öffentlichkeit verschwunden, nachdem er gesundheitliche Schwierigikeiten erlitten hatte, schien er sein privates Leben als Ehemann und Vater eines kleinen Kindes zu geniessen, was so falsch nicht sein kann.

Weder wurde die Outside Group, Bowie’s Management in Kenntnis gesetzt, noch hatte Victoria Broackes Kenntnis. Weder von Plänen, ein neues Album zu veröffentlichen noch von der herrlich müde klingenden „Where are we now” Single, die Bowie zu seinem 66th Geburtstag online veröffentlichte.

Bowie verstand es seinen Mund zu halten und die Arbeit von sich reden machen zu lassen, ohne vorherige Ankündigung oder irgendwelcher Erklärungen hinter her. Ein Meisterwerk der Mundpropaganda, dem besten aller Medien und reife Leistung integriertem Marketings, bei dem alle Berührungspunkte sich gegebenenfalls entfallten und Momentum schaffen.

  • “David Bowie is” die gegenwärtige Austellung vom 23. März bis 11. August, hat für das Londoner Victoria & Albert Museum, mit 50,000 Vorverkäufen alle Rekorde gebrochen.
  • The Next Day ist No.1 in 40 Ländern.
  • „Für 10 Jahre war er berühmt für’s nichts tun,” erklärt der Ausstellung’s Co-Kurator Geoffrey Marsh der Huffington Post.
  • Enorme Dichte bei der Berichterstattung globaler, herkömmlicher Nachrichten.

 

 

Mit dem Erreichen der höchsten Anzahl an Babyboomern, die mit einem Mal ihr 56tes Lebensjahr erreicht haben und noch immer glauben 20 zu sein, offeriert Bowie’s Album „Der nächste Tag” ein leeres Blatt mit der Frage, was unser Vorhaben ist, in den nächsten 30 Jahren.

 

 

Tote Kunst zu Leben erwecken

19. März 2013 Keine Kommentare

 

 

© Murakami Brooklyn Museum of Art Tote Kunst zu Leben erwecken

© Murakami Brooklyn Museum der Künste

 

Mein Vorschlag für die New Yorker Kunstbranche und Crozier Fine Arts im besonderen.

Am Schnittpunkt von Kunst, Handhabung der Kunst, junger Künstler die sich ihren Unterhalt bei CFA verdienen, neue Technologien, Registarinnen und Kuratoren, die ihre Ansichten und Erfahrungen unter einander austasuchen gibt es sicher Geschichten zu erzählen.

 

Die größte aller Geschichten ist die von der Hilfe, die der Kunstbranche zuteil wurde, um mit der neuen Welt vertraut zu werden und sich darin wohl zu fühlen.

Gerade wie es Zeit benötigte bis Robert Crozier sich damit anfreunden konnte ein iPhone mit sich herumzutragen und schliesslich auf Anrufe reagierte, die es ihm Wert schienen beantwortet zu werden.

Die Leute lieben es Bilder zu veröffentlichen. Warum sollte das mit Registrarinnen nicht ebenso sein? Registrarinnen beschäftigen sich unentwegt mit Kunstbilder. Es gehört zu ihrem Beruf und sie haben sich für die Kunst entschieden.

Zeige ihnen, wo sich bestimmte Leute versammeln und sie werden kommen. Pinterest bietet eine elegante und einfache Möglichkeit Bilder zu teilen und warum sollte es mit Kunstbildern viel anders sein? Pinterest hat geniesst bereits den Ruf, der bevorzugte virtuelle Sammelpunkt für weibliche Journalisten und Meinungbildner zu sein und hatte zu Anfangs mehr Momentum als ältere Sozialmedien. Auch sind Pintererst, Facebook & Co, technisch gebürtig untereinander verbunden.

 

CFA Pinterest invite Tote Kunst zu Leben erwecken

Karte persönlich überreichen – sie in die Umschläge ausgehender Post stecken.

 

Was gibt es für CFA zu tun?

Sie müssen als erste dort sein und die Kunden wissen lassen wo die sie finden kann.

 

Können wir jetzt bitte zu der Lösung kommen, für die Glaubit ein Briefing gegeben hat?

Wir sind bereits mitten drin, inmitten einer tragfähigen, praktischen Lösung, mit wenig Geld umsetzbar. Achtet auf eingehende Post, ich schicke das Passwort, nach Erhalt bitte hier draufklicken.

 

 

Strassenkämpfer im Maßanzug

7. März 2013 Keine Kommentare

 

 

Miles Young fotografiert von Jeremy Goldberg Strassenkämpfer im Maßanzug

Miles Young fotografiert von Jeremy Goldberg

Die Küche nicht im Bild ist von Ogilvy Kunde Ikea Strassenkämpfer im Maßanzug

Die Küche nicht im Bild ist von Ogilvy Kunde Ikea

 


Große Werbekampagnen von großen Agenturen und großen Produkten bringen noch immer Mensch und Marke im größeren Umfang zueinander

Mit einem Hang zu grossartigem, habe ich O’Leary’s vier Seiten Vorstellung von Miles Young gelesen, dem Ogilvy CEO und Architekten der neu erfundenen Traditionsagentur.

Auf Kundenseite ist es ebenso verständlich und dennoch ebenso verkehrt wie auf Agenturseite, sich von neuen Medien und neuen Technologien unterbrechen zu lassen.

Es bleibt dabei, daß so falsch nicht ist, wenn der Schuster bei seinen Leisten bleibt und das tut was er am besten kann. Bei Ogilvy ist es die konsistente Betreuung der verschiedenen Kanäle für internationale Kunden rund um den Globus in Einvernehmen mit angewandter Intellektualität.

 


Integriertes Marketing mit geballten Fäusten

Getan wird es wie Young es tut, von innen nach aussen, von unten nach oben, als auch in der jeweils umgekehrten Folge. Wie es seine globale Rolle unumgänglich macht, also auch von oben nach unten, von aussen nach innen. Intergriertem Marketing ist anders nicht beizukommen, als mit hemdsärmeligen, lokalen Einsatz und dem gegenteiligen, distanziert, organisatorischem Durchsetzungs-vermögen.

 

Ein Drama von Distanz und Nähe

Ein Global Player, lese ich über Young, kein Mitglied des amerikanischen Werbeclubs, letzteres ändert sich, sowie das mit gewonnenen Wettbewerbsausschreibungen und Neukunden entwickelnde Momentum, von Nordamerika zur Kenntnis genommen wurde.

Nach innen unternahm Young die Hilflosigkeit anderer CEO’s, er legte Ogilvy One und Klassik zusammen, in der Annahme, es begünstige ein integriertes Marketing. Den Erfolg haben Ogilvy und Young der sehr detailierten Durchführung von Pitches zu danken, der Energie dahinter, seiner aktiven Mitarbeit und dem von ihm geschaffenen Ansehen in Asien. Jedenfalls entnehme ich das O’Leary’s vier Seiten.



 
@dianerrrs OonA 290 Strassenkämpfer im Maßanzug



MRS. CARTER Show Poster Strassenkämpfer im Maßanzug

THE MRS: CARTER SHOW


Weltklasse Wiedergeburt klassischer Werbung

Das Mrs. Carter Showplakat ist nicht von Ogilvy, aber es hat dazu beigetragen, dass Beyoncé’s Konzerte ausverkauft sind (Eheman Jay Z’s Nachname ist Carter).

Warum nicht mit den Mitteln traditioneller Werbung die neuen Medien mit Geduld und Beweglichkeit alt aussehen machen?

Die Wiedergeburt klassischer Werbung ist womöglich das interessantere was digitale Medien zu bieten haben:

  • Rettung von dem Missbrauch der Leute kognitivem Überschuss.
  • Rückgabe von persönlicher Zeit an die Leute.

 

 

Das neue unbezahlbar

30. Dezember 2012 Keine Kommentare

Joyce King Thomas Das neue unbezahlbar

Joyce King Thomas, ehedem CCO der McCann Worldgroup in New York kehrt aus dem Ruhestand zurück um mit EBC, eine dediziete Agentur für den McCann Kunden Mastercard zu leiten.

 

 

HailO, die iPhone Anwendung für bargeldlose Taxifahrten in London.



HailO Das neue unbezahlbar



business master card Das neue unbezahlbar


Richtig ist, grosse Probleme brauchen keine grossen Lösungen

Die HailO Anwendung von Caspar Woolley und Russell Hall demonstriert eine praktische Lösung für die legendären schwarzen Londoner Taxis und ihre Passagiere.

Die Chronik einer Sammlung vergleichbarer Lösungen spornt an und ist entscheidender erster Schritt zur Entwicklung einer massgeblichen Idee für Mastercard.

Schon einmal, haben ehemalige McCann Leute eine dedizierte Agentur ins Leben gerufen mit der noblen Idee sich auf das Marketing nur eines Kunden zu kaprizieren, mit bescheidenen Resultaten. Spark44, die dedizierte Jaguar Agentur auf deren Website Freischaltung niemand mehr ernsthaft wartet.

 


Doch was ist das Problem?

Plastikkarten, deren Pionier Mastercard im 20. Jahrhundert war und bargeldloses Bezahlen wurden zum Allerwelts-Bedarfsartikel, wie Strom oder Heizung, ohne aber einen dringend notwendigen oder fühlbaren Bedarf zu schlichten.

McCann dominierte den Weltmarkt mit universellen grossen Ideen, wie die der UNBEZAHLBAR-Kampagne für Mastercard, deren Mitgestalter Joyce King Thomas war.

Paypal aber entdeckte darin eine Idee die tut für das 21. Jahr-hundert, die es nun zu übertreffen, oder mit brachialer Mediengewalt für Mastercard zu beanspruchen und zu übereignen gilt für Joyce King Thomas und McCann ExtraBoldCondensed.

 

 


Menschen haben Probleme

Unternehmen sind Lösungen für Probleme

Die Resistenz der Mittelschicht systematisch stärken ist eine Aufgabe um die ich Joyce King Thomas, McCann EBC und Mastercard beneide und gewichtige Lösung für die eine Beschäftigung zwischen den Mahlzeiten lohnt.

Gratuliere!

 

Warum Mastercard seine Strategie auf die Mittelschicht konzentrieren soll, erklärt ein Kommentar von Kurt Kister.

 


 

 

Fast Food Schickeria

14. Dezember 2012 Keine Kommentare

 

via CURBED von Amy Schellenbaum

 



Starbucks Amsterdam 290 Fast Food Schickeria

Starbucks, Amsterdam
Foto: Contemporist (mehr Fotos)



Starbucks Fukuoka Japan 290 Fast Food Schickeria

Starbucks in Dazaifu, Japan von Kengo Kuma
Foto: de zeen (mehr Fotos)



Hammerstein Maier München Bayern 290 Fast Food Schickeria

Hammerstein & Maier, Augustenstr. 101, München, Bayern,
Umbau von Michael Fechter
Foto: Gogo Eisert



McDonalds Georgia USA 290 Fast Food Schickeria

McDonald’s, New Hyde Park, Georgia, USA
Foto: Chung Chu, FLickr



McDonalds Villefranche de Lauragais Frankreich 290 Fast Food Schickeria

McDonald’s, Villefranche-de-Lauragais, Frankreich gestaltet von Patrick Norguet
Foto: Architizer (mehr Fotos)



BK Singapore 250 Fast Food Schickeria

BK Singapore, China eingerichtet von Outofstock
Foto: Zilla (mehr Fotos)



KFC Keflavík Island Fast Food Schickeria

KFC Keflavík, Island von PK Arkitektar
Foto: Arch Daily (mehr Fotos)



Starbucks Tukwila Wash 290 Fast Food Schickeria

Starbucks Drive Thru, Tukwila, Washington, USA
Foto: inhabitat (mehr Fotos)

 

Wirtschaftlichkeit lokalen Stolzes

 

Für eine Ford Studie über das Verhalten der Verbraucher hat Connelly zusammengefasst, was auch hierfür zutreffend sein mag.

Im kleinen, grossen Wandel ermöglichen.

Die Welt wurde aktualisiert und es herrscht Chaos in der Weltwirtschaft, den Regierungen, und im Ozon.

Die Menschen haben erkannt, dass sie dort wo sie sich gerade aufhalten einen Unterschied machen können.

Connelly drückt es so aus: Ihr Fussabdruck ist lokal. Die Leute werden sich alarmierend bewusst darüber, woher die Dinge stammen und welche Wirkung und grossen Einfluss, sie mit ihren Geldausgaben, ihrem strategischem Konsum erzielen.

Auch die Leute, die bei den grossen multinationalen Marken beschäftigt sind, haben das erkannt und nutzen lokale Designer um ihren Geschäftsstellen einen lokalen Anstrich zu geben.

Design bietet eine Passage zu integriertem Marketing und kleine wie grosse Unternehmen üben sich im Wettlauf um die Gunst lokaler Gäste und es kostet grosse Anstrengung, sportlichen Ehrgeiz und Ausdauer sein Fleckchen Erde zu bewahren. Jeder liebt sein Fleckchen Erde und das lässt dem Romantiker keinen Raum.

 

 

Die Linkwirtschaft

30. November 2012 Keine Kommentare

 

 

Despicable me Die Linkwirtschaft

Vom schändlichen Ich zum Weltbürger

Anfang des Jahres forderte Bundespräsident Joachim Gauck den Bundesbürger zu mehr sozialer Verantwortung auf. Erinnerung wie sehr jeder Einzelne mit seinem Geld die Marktwirtschaft beeinflussen kann, soll und es im eigenen Interesse wohl auch muss.

Strategischer Konsum, unsere, von Claudia Lange und Utopia, geprägte Handhabe, Entscheidungen über gut und schlecht im Alltag zu bestimmen. Was aber wenn, „ich kann nur billig‟, längst schon unser Leben bestimmt?

 

 

Wie Familienunternehmen in der Linkwirtschaft bestehen können

Im folgenden gehen wir ein auf einen heutigen Beitrag in der WuV von Uli Busch. Marketer haben keine Ahnung von digitalen Kanälen, will eine Untersuchung von McKinsey und der Organisation Werbungtreibende im Markenverband (OWM) ergeben haben. In der heutigen Linkwirtschaft sind sie ohne Orientierung und ohne Selbstverständnis auch hoffnungslos.

Gute Gelegenheit und vortrefflicher Zeitpunkt die Geschicke selbst in die Hand zu nehmen. Auf eigenes Risiko, wie nach einem Besuch von Ikea, den Schrank im Schlafzimmer, selbst zusammenbauen.

Drei massgebliche Trends zeichnend sich nach einem guten Jahrzehnt an neuen Erfahrungen mit der Linkwirtschaft ab:

Despicable me raise your hand Die Linkwirtschaft

 

1. Markenverantwortung

Wie der Metzger sein Fleisch erst dann ins Fenster hängt, wenn es zum Verkauf ansteht, muss das dt. Gewerbe den Mund halten und Tatsachen schaffen um dann und nur dann von sich Reden machen. Ob es sich um einen Schuster- oder Bäckerladen handelt, soll auch hierzulande mit allen Möglichkeiten der Linkwirtschaft so umgegangen werden, dass die Markenführung als ganzheitliche Profierungsarbeit verstanden wird um das Vertrauen kritischer Kunden dauerhaft zu gewinnen.

 

Prozedere Die Linkwirtschaft

Prozedere der US Agentur Huge

 

2. Einfache Marke

Einfache Lösungen haben es leichter, das Vertrauen potentieller, kritischer Kunden in einer immer komplexeren Welt zu erstehen. Ein dt. Paradebeispiel ist My Muesli. Das tolle ist ja, große Probleme brauchen keine grossen Lösungen. Die Linkwirtschaft bietet ein nie dagewesenes Angebot an brauchbaren Lösungen, Kanälen und Hilfsmitteln.

Zum Vorteil von Studenten, die nach dem Studium keinen Platz finden, oder auch für die lustigen Fünfziger, die sich um ihre Rente haben prellen lassen, nur billig können und auf eigenes Risiko die Altersarmut in Wohlstand zu verbringen gedenken. Das Geld liegt auf der Strasse für alle, die eine einfache Idee haben und bereit sind sie umzusetzen.

Mit 25 hast Du Dein Leben vor Dir und mit 50 wieder.

 

Despicable me collaborate Die Linkwirtschaft

 

3. Markenermächtigung

Einer alten Gewohnheit entsprechend halten wir an Formen und Persönlichkeiten fest. Früher hatten Inhalte eine feste Form als Buch, Zeitschrift oder angesehene Persönlichkeit, die Linkwirtschaft: der digitale Wandel, löst die Inhalte jedoch aus der Form und macht sie flüssig. Die mobilen Geräte bzw. ihre Anwendung vereint die alte mit der neuen Welt, bis wir aufatmen können und wieder von nur einer Welt die Rede ist. Ein Leben und das will gelebt werden. Der kleine Laden an der Ecke wird zum Weltgeschäft.

 

 

 

 

OS Orchestrierung

5. November 2012 2 Kommentare

Orchestrate OS Orchestrierungup close windows OS Orchestrierung

 

OS Orchestrierung
Die Microsoft Windows Marketingoffensive

Mit der Akzeptanz von Windows 8 entscheidet sich, ob unser Geschäftsalltag eleganter und effizienter wird.

Microsoft ist heute ein Aussenseiter in der von Apple dominierten Welt neuer Technologien.

Zur Einführung von Windows 8 und dem Surface Tabletrechner hat Microsoft ein beispielloses Aufgebot an Weltklasseagenturen damit beauftragt, die Marke wieder zu beleben.

Wolff Olins koordinieren die Markenbildung, von Pentragram ist das neue Logo, Crispin Porter + Bogusky für TV Werbung und R/GA fürs digitale.

 


Wird es sich in Verhalten auflösen?

Die kurze Anwort: Ja, in ein renitentes Verhalten.

Mit der Begegnung erster Plakate auf der Bahnfahrt in die Stadt wurde deutlich:

Die Aussenwerbung ruft nicht die Begeisterung in mir hervor, wie ich sie empfand, als ich Andrew Kim’s freiwilligen Vorschlag, wenn auch spät, entdeckte.

So muss Werbung sein, eine eigenständige Entdeckung, nämlich auf Seiten der Leute.

Wie ja auch die Liebe des Lebens, der eigenständigen Entdeckung bedarf und sie für deren gelingen, nicht von den Eltern arrangiert gehört.

Was den Leuten vorgehalten wird, stößt mit wenigen Ausnahmen auf Ablehnung und das bleibt auch so.

Wie schon zu Schulzeiten mit aufgezwungenen Kranichen des Ibykus, die einer zur Strafe dann auswendig vortragen durfte.

Eine von oben nach unten durchgeführte Orchestrierung fördert wenn überhaupt renitentes Verhalten.

 

Andrew Kim’s Design dagegen weist eine Passage auf zu integriertem Marketing, mit ebenso grossem Anspruch, nur greifbarer gemacht, als die, der Vision von Wolff Olins.

Wir werden früh genug erfahren ob die Welt bereit ist und auf Windows 8 aktualisieren wird.

 

Mit den US Wahlen wissen wir schon morgen, ob die Welt bereit ist, bei einem reiferen UX zu bleiben.

 

 

Erst winken dann wischen

28. August 2012 Keine Kommentare

wave bot Erst winken dann wischen



Robot and kids 290 Erst winken dann wischen



Robot and Gareth 290 Erst winken dann wischen


Den Maschinen zuwinken sagt James Bridle. Er spricht (hier) über sein Mitgefühl für Spambots, kodierte Räume wie etwa dem Check-in-Bereich auf Flugplätzen und der denkbaren Möglichkeit, dass Maschinen, wenn auch hilflos, unsere Hilfe wollen.

Die Werbeindustrie und somit die Wirtschaft aber haben sich vorerst der Gestik des Wischens, nicht aber dem Winken angenommen.

In allerlei Werbefilmen und öffentlichen Verkehrsmitteln sehen wir, wie Menschen Schaltflächen hin und her wischen. Am Liebsten im luftleeren Raum als Holographie (mehr zur Zukunft unter Glas).

Selbst in den Nachrichten wird gewischt. Es macht xing und es macht klick. Und scrollt. Und zoomt. Moderatoren streichen die Wetterkarten nur so ins Bild. Auch mein grosser Freund Thomas Meinecke bemerkte: „Wo man hinsieht wird gewischt.‟

 

Apple gestures list 596 Erst winken dann wischen

Apple Gestiken (Bildrechte bei Apple)

 

Warum wir den Maschinen zuwinken wollen?

  • Es käme der Wirtschaft und dem Selbstverständnis der nachrückenden Generationen gelegen, bereits in der Schule Kodieren als Fach zu belegen. Nicht das HTML wichtiger ist als ABC, Algebra und Geometrie, nur ist es nützlich, wie etwa auch der Schreibmachinenkurs, den ich auf der amerikanischen Highschool belegte und mir das nützlichste im Leben war.
  • Seit 15 Jahren lagern wir unsere Erinnerungen und Erlebnisse zunehmend in die Netze aus. Unsere Erlebnisse sind gemeinsam geschaffen (co-kreiert) mit den Lagerstätten unserer Erinnerungen und Erlebnisse. In Folge muss die Wirtschaft Freunde gewinnen für ihr Vorhaben und ihre Produkte, eine Firmenchronik in Echtzeit erstellen und somit kontinuierlich neue Bedeutung für die Marke schaffen. Das geht ohne internes, technisches Know-how nicht und es gelingt auch nicht diese Tätigkeiten überzeugend wirksam einer Agentur zu überlassen. Effizienter und echter ist es, neben dem Investment in ein Produktteam auch in ein Team für Öffentlichkeitsarbeit und in die Sozialmedien zu investieren.
  • Ein Polizeipräsidium in Milwaukee liefert ein greifbares Beispiel, wie der tägliche Dienst mit der unentbehrlichen Öffentlichkeitsarbeit, gut bewältigt werden kann. In diesem Beispiel winkt die Polizei den Maschinen zu, hier ist es die altvertraute Webmaschine und kein kindischer Zweifel kommt auf, über Nutzbarmachung oder Gefahren von Maschinen. Wir bücken uns doch sonst auch um einen jeden Schilling?
  • Die Entwicklung ist dann ein Freund, wenn wir ihr gegenüber aufgeschlossen sind. Ideen offenbaren sich. Sie sind nicht im Inneren des Künstlers geboren aber kommen von aussen, auf ihn sowie auf uns zugeflogen. Unsere Geschäftsideen kommen nicht aus dem Hinterzimmer oder einem firmeninternen stillen Örtchen, sie sind eine Mischung aus vorhandenen Geschäftspraktiken, die in neuem Zusammenhang uns täglich präsentiert werden.
  •  

    Wem das zuviel erscheint

    Alle Augen auf zwei Bereiche:

    1. Produkt: Produktentwicklung, Feinschliff, Verbesserung.
    2. DIY Öffentlichkeitsarbeit: Die Firmenchronik in Echtzeit selbst schreiben. Es ist überzeugender wenn die Visionäre sich die Mühe machen, auch bleibt der erlernte Wissenstransfer im Haus und wird zum Anlagegut.
    3.  

       

       

Das Sozialnetz im wirklichen Leben

14. August 2012 Keine Kommentare

Friends come in groups of 5 Das Sozialnetz im wirklichen Leben

Freunde kommen in Fünfergruppen. Foto: Elizabeth Currier

 

Ihre Online-Aktivitäten skizzieren:


Paul Adams zeigt auf, wie Sie Ihre Kontakte mit den für sie vorgesehenen Berührungspunkten in einer Übersicht darstellen und kontrolliert in Anwendung bringen können

Unser Freundeskreis besteht aus Freundesgruppen, der Einfachkeit halber, hier als Fünf Freunde dargestellt.

Ich bin mit Enith Blyton Büchern (5 Freunde) aufgewachsen.

Tatsächlich bestehen diese Gruppen aus 2-10 Leuten. Schulfreunde (später Jugendfreundschaften), Sportsfreunde, Berufskollegen, Hobbyisten, Lobbyisten usw.

Für gewöhnlich halten wir unsere Freundesgruppen fein säuberlich getrennt.

Zu besonderen Anlässen wie Hochzeiten oder Beerdigungen kommen unsere Freundeskreise zusammen und begegnen sich womöglich zum ersten Mal.

Das geschieht nun auch auf Facebook.

Hier kommt alles zusammen, wird in einen Topf geworfen und Leute, die wir nicht an einen Tisch setzen würden, kommen miteinander in Berührung ob wir nun wollen oder nicht.

Wie problematisch das ist, zeigt sich auch bei der Tischordnung für Hochzeiten oder Beerdigungen.

Eine Kunst, wie die der Tischordnung ist es dann auch, die in den Netzen indifferent zusammengeführten Gruppen im Interesse Ihres Geschäftsvorhabens, ihrer angestammten Gruppierung zu belassen.

Die Gruppen getrennt voneinander, als solche zu identifizieren und möglichst ohne gegenseitige Berührungspunkte als Gruppe individuell zu behandeln.

 
Roman 150 Das Sozialnetz im wirklichen Leben

Die Bildunterschrift in Adams Original besagt, dass die Römer ihre Armee in Gruppen von 150 Mann unterteilten, wobei gewährleistet wäre, das jeder den anderen gut genug kennt. Tatsächlich bildeten 6 Zenturien aus ca. 80 Mann eine Kohorte (Zenturie = 80 Mann, 2 Zenturien = Manipel, 6 Zenturien = Kohorte, 10 Kohorten = 1 Legion mit bis zu 6.000 Soldaten)

 

Vorausgesetzt Sie sind mit mir der Meinung, dass die Sozialnetze der Anbahnung und Fortentwicklung unseres Absatzmarktes dienen und nur diesen.

Nicht einer privaten Motivation entspringen als der, dem Geschäftsinteresse zu dienen.

Unser Gehirn vermag nicht mehr als die Aktivitäten von 150 Kontakten aufzunehmen.

 
paddaythe real life social network v2 596 Das Sozialnetz im wirklichen Leben

Aus Paul Adams’ Präsentation: the real life social network v2

 

Die für ihr Geschäftsvorhaben relevanten Kontakte identifizieren, gruppieren und mit Farbpunkten den Berührungspunkten oder Hinweisen auf kommende Attraktionen zuordnen

Hier eine Skizze, die ich heute für meine Tochter erstellt habe.

Ein Anhaltspunkt für den geneigten Leser, wie das Anlegen einer Übersicht bereits in der Ausübung, wenn Sie es nicht anders verstehen wollen, auch dazu beitragen kann, zu einer Facebook Strategie zu gelangen.

Design bietet eine Passage zu integriertem Marketing in dem Facebook, wenn überhaupt, eine Nebenrolle spielt.

Kreativität ist nicht nett, wie die New Yorker Planerin Heidi Hackemer uns wissen liess.

Jetzt gilt es die Berührungspunkte mit den Geschäftszielen und der Motivation der Gruppenmitglieder in Einklang zu bringen und zu gestalten.

 

Connectivity Aussichten Das Sozialnetz im wirklichen Leben


 

 

Eine Markengeschichte erzählen

9. Juni 2012 Keine Kommentare

Ethics Personality Roots Attitude Eine Markengeschichte erzählen

Was brauchen Sie um eine wirklich grossartige Markengeschichte zu erzählen?
Ethik, Persönlichkeit, Herkunft und Haltung.

Ein sich lohnender Sprung..