Deutsche Literatur

Über den Umgang mit Menschen

19. Februar 2017 Kommentare ausgeschaltet

[9] Die gütige, nachsichtsvolle Aufnahme, deren das Publikum in und außer Deutschland dies Buch würdigt, übertrifft sehr meine Erwartung. Der schnelle Absatz der ersten beiden Auflagen; die vorteilhaften Urteile einsichtsvoller Kunstrichter; die Auszüge, welche der Herr Prediger Fest und andre daraus gemacht haben, und endlich die Übersetzungen desselben – das alles fordert mich auf, keine Mühe zu sparen, nach und nach das Fehlerhafte darin auszumerzen, und durch nötige Zusätze sowie durch Verbesserung der Schreibart meinem Werke mehr Vollkommenheit zu verschaffen.

Aufmerksame Leser werden finden, welche große Veränderungen, sowohl was die Anordnung, als was den Inhalt selbst betrifft, ich bei dieser dritten Auflage, wenn man sie gegen die ersten beiden hält, vorgenommen habe. Ich bin dabei neben meiner eigenen Überzeugung der Zurechtweisung würdiger Männer gefolgt. Unter diese zähle ich, wie billig, mit Dankbarkeit auch den Herrn Rezensenten im siebendundachtzigsten Bande der Allgemeinen Deutschen Bibliothek, dessen milde, aber verständige und ernsthafte Winke ich größtenteils zu meinem Vorteile genützt habe.

Über unweisen, nicht reiflich durchgedachten Tadel hingegen habe ich mich hinausgesetzt. Ohne der verachtenswerten Beschuldigung des salzburgischen Herrn Kritikers Erwähnung zu tun, will ich nur des Vorwurfs der den deutschen Schriftstellern so eignen, zu großen Vollständigkeit gedenken, womit der undeutsche Herr Rezensent in der Allgemeinen Literatur-Zeitung mich beehrt. Ich werde mich bestreben, dieses Vorwurfs in vollem Maß würdig zu werden. Hat mein Buch einigen Wert, so bestimmt [10] gewiß eben diese möglichste Vollständigkeit einen großen Teil desselben, und jedermann wird zum Wohltäter an mir werden, der mir jetzt anzeigt, über welche Verhältnisse und Lagen im menschlichen Leben ich noch Bemerkungen und Vorschriften zu liefern versäumt habe.

 

Man hat gegen den Titel dieses Werks die Erinnerung gemacht: daß er nur Regeln des Umgangs ankündigte, da hingegen das Buch selbst fast über alle Teile der Sittenlehre sich ausdehnte. Billige Richter haben indessen eingesehen, wie schwer dies zu vermeiden war. Wenn die Regeln des Umgangs nicht bloß Vorschriften einer konventionellen Höflichkeit oder gar einer gefährlichen Politik sein sollen, so müssen sie auf die Lehren von den Pflichten gegründet sein, die wir allen Arten von Menschen schuldig sind, und wiederum von ihnen fordern können. – Das heißt: ein System, dessen Grundpfeiler Moral und Weltklugheit sind, muß dabei zum Grunde liegen. Sollte man an meinem Buche das tadeln dürfen, daß es mehr leistet, als der Titel verspricht, so könnte man dem Übel auf einmal abhelfen, wenn man diesem Werke etwa die Überschrift gäbe: »Vorschriften, wie der Mensch sich zu verhalten hat, um in dieser Welt und in Gesellschaft mit andern Menschen glücklich und vergnügt zu leben und seine Nebenmenschen glücklich und froh zu machen.« Allein dieser Titel kommt mir ebenso geschwätzig als prahlerisch vor. Man verzeihe mir’s also, daß ich es damit beim alten gelassen habe!

Andre haben hier Vorschriften für junge Leute vermißt, die als Studenten, Offiziere usf. in die Welt treten. – Vorschriften, wie diese sich gegen andre junge Leute gleichen Standes zu betragen hätten. Der Herr Rezensent in den Würzburger gelehrten Anzeigen hat dagegen sehr vernünftig angemerkt, daß, wenn ich so hätte in das Detail gehn wollen, ich vielleicht in zehn Bänden meinen Gegenstand nicht würde erschöpft haben, und daß ich mich sehr vielfach hätte wiederholen müssen. Ich füge noch hinzu, daß unter jungen Leuten, die noch keinen festen Charakter haben, die Mannigfaltigkeit der Sonderbarkeiten, welche sie in[11] ihrer Art sich zu betragen zeigen, zwar unendlich groß, aber auch zugleich so unwichtig scheint, daß ein Jüngling, dem es ernst ist, sich für die Welt zu bilden, auf diese weiter keine Rücksicht zu nehmen braucht, wenn er sich, im Umgange mit Menschen von gleichem Alter, so vorsichtig, ordentlich und redlich beträgt, als die Vorschriften dazu in diesem Buche, sowohl im allgemeinen, als nach den verschiedenen Stimmungen und Verhältnissen unter allen Gattungen von Menschen, angegeben werden.

 

Hannover, im Januar 1790.

 


Adolph Freiherr von Knigge: Über den Umgang mit Menschen. Frankfurt a.M. 1977, S. 9-12,423-424.

via zeno.org

 

 

Alle

22. Dezember 2016 Kommentare ausgeschaltet

 

 

Alle Menschen werden Brüder

 

 

Alle

Alle

 


Deutscher Buchpreis

17. Oktober 2016 Kommentare ausgeschaltet

 

 

Quelltext von AndreasPlatthaus lesen

 

 

Deutscher Buchpreis
Inhalt

 

 

Deutscher Buchpreis

 

 

250 Jahre ohne Relaunch

15. September 2016 Kommentare ausgeschaltet

 

 

Nicht alles muß neugestaltet werden

 

 

 

 

 

 

250 years without relaunch

seal of BavariaDem 225 Jahre alten amerikanischen Bauern Almanach ähnlich, bedient Steinhausers‘ Kalender den als Allgäu bekannten Teil Bayerns. Eine Landschaft und geografische Teilregion Oberschwabens, die sich über den südlichen Teil des bayerischen Regierungsbezirks Schwaben, den südöstlichsten Teil des Landkreises Ravensburg in Baden-Württemberg sowie einige zu Österreich gehörende Grenzgebiete wie das Kleinwalsertal erstreckt.

Während das Allgäu selbst größtenteils zu Deutschland gehört, liegen die Allgäuer Alpen als südliche Grenze des Allgäus etwa zur Hälfte auf österreichischem Gebiet.

Während das Allgäu selbst größtenteils zu Deutschland gehört, liegen die Allgäuer Alpen als südliche Grenze des Allgäus etwa zur Hälfte auf österreichischem Gebiet.

 

 

250 Jahre ohne Relaunch

 

250 Jahre ohne Relaunch

 

 

Warum wir ein neues Zeitalter der Aufklärung brauchen  ( Teil 2)

18. August 2016 Kommentare ausgeschaltet

 

 

Fingerzeig auf eine 6 Minuten Lektüre von Peter Diekmann

 

 

 

 

 

 

Ein neuer Humanismus wird sich auf die Verbreitung der Erschließungswerkzeuge konzentrieren, nicht auf das Verbieten und Regulieren, Weglassen und Isolieren. Es geht darum, sich das Leben leichter zu machen, nicht schwerer. Humanisten erkennt man heute daran, dass sie den Menschen Methoden und Ideen anbieten, um sich das Leben zu erleichtern — und ihre eigenen Entscheidungen zu treffen. Das ist das Ziel menschengerechten Fortschritts. Selbstermächtigung ist der beste Weg zur Übersicht.


@WolfLotter

 

 

ein neues Zeitalter der Aufklärung
Im zweiten Teil seiner Aufmunterung, die Aufklärung aus dem 17. Jahrhundert im frühen 21. Jahrhundert fortzusetzen, trägt Peter Diekmann erstaunliche Beiträge aus dem deutschen Sprachraum zusammen.

Viel davon ergänzt die bei Gareth Kay gemachte Entdeckung, dass nicht unser Denken unser Tun bestimmt, aber dass unser Denken von unserem Tun bestimmt wird.

Wollen wir dieser Erkenntnis Folge leisten, dann liefern aufkommende Technologien die entscheidenden Hebelkräfte für ein besseres, um ein vielfaches einfacheres Auskommen miteinander.

Die Hebelwirkung von Kay’s „Ideen die tun” wurden im vorangegangenen Vierteljahrhundert von Geschäftsmodellen als Facebook u Co. zusammengefasst, uns allen zur Genüge vor Augen geführt und handhabbar gemacht.

Nach Kay ist es nicht wichtig was wir tun, wichtig ist was andere damit tun.

 

 

Einer alten Gewohnheit folgend, ist Europa mit Denken beschäftigt.

Angelsächsische Länder dagegen tun. Sie bringen erstaunliches zustande. Nämlich das was gemeinhin als Facebook u. Co. Beachtung und bedeutsamer noch, Verwendung findet.

„Denken Dann Handeln”

Das kehrt sich in der Reihenfolge um, zu Gunsten einer dem Gemeinwohl dienender Vollbeschäftigung starker Einzelner mit ihrem zweckbestimmten Tun.

 

 

Nämlich dann wenn die von Diekmann so umfassend und gründlich dargelegten Einblicke seitens @WolfLotter, @thomasribi, Floren und Frühbrodt, Ole Wintermann, Konrad Lischka, Patrick Breitenbach in den Diskurs der Menge einfliessen. Joël Luc Cachelin schlägt folgerichtig ein System Update vor.

Ein „responsives Betriebssystem frisst die Welt”. Damit macht Aaron Dignan die Patentlösung für Dynamik greifbar und greift gleichsam womöglich auf, was Goethe mit beweglicher Ordnung gemeint haben mag.

Wenn Sie anstelle responsiv, entgegenkommend sagen, dann haben Sie ein neugestartetes humanitäres Betriebssystem.

 

 

 

 


Auf Seite 63 seines ersten Buches, „Der Mann ohne Eigenschaften” erwähnt Robert Musil den Begriff „bewegliche Ordnung”.

Was Goethe Persönlichkeit nennt, was Goethe bewegliche Ordnung nennt, davon ahnt ihm nicht einmal etwas. ⟨Dieser schöne Begriff von Macht und Schranken, von Willkür und Gesetzt, von Freiheit und Maß, von beweglicher Ordnung…⟩


 

 

Es war eine New Yorker Agentur namens Undercurrent, die auch mich auf die Idee einer Universallösung brachte. Seit 2006 arbeite ich an einer entsprechenden Patentlösung, die immer wieder gestört wurde, von so herausragenden Anwendungen wie Ghost oder Squarespace aber auch von Gareth Kay’s Konstitution einer „Idee die tut”. Gerade war wieder aus der Höhle der Löwen von Jochen Schweizer zu hören, dass Erfolg 3 Buchstaben habe: „TUN”.

6 Minuten Lektürevon Peter Diekmann lesen

 

 

ein neues Zeitalter der Aufklärung

 

 

Musil

15. August 2016 Kommentare ausgeschaltet

 

 

Den gewagtesten Fragen unserer Zeit die Antworten nicht versagen ist einem Robert Musil auch 74 Jahre nach Fertigung seines Romans gelungen.
Es werden Einblicke des Jahres 1913 auf 1914 gegeben.
Sie sagen im Jahr 2016 nach Lektüre des ersten Buches: „Stimmt.”

 

 

Robert Musil - Mann ohne Eigenschaften

Ein Bild woraus bemerkenswerter Weise nichts hervorgeht

 

 

„Der Mann ohne Eigenschaften” ist in bedeutendstem Sinne ein aktuelles Buch.

Musil
Es wurde der Übermensch geliebt und es wurde der Untermensch geliebt; es wurde die Sonne angebetet; man begeisterte sich für das Heldenglaubensbekenntnis; man war gläubig und skeptisch, naturalistisch und preziös, robust und morbid; man träumte von alten Schloßalleen, herbstlichen Gärten, gläsernen Weihern, Edelsteinen, Haschisch, Krankheit, Dämonien, aber auch von Prärien, gewaltigen Horizonten, von Schmiede- und Walzwerken, nackten Kämpfern, Aufständen der Arbeitssklaven, menschlichen Urpaaren und Zertrümmerung der Gesellschaft. Dies waren freilich Widersprüche und höchst verschiedene Schlachtrufe, aber sie hatten einen gemeinsamen Atem; würde man jene Zeit zerlegt haben, wo würde ein Unsinn herausgekommen sein wie ein eckiger Kreis, der aus hölzernen Eisen bestehen will, aber in Wirklichkeit war alles zu einem schimmernden Sinn verschmolzen. Diese Illusion, die ihre Verkörperung in dem magischen Datum der Jahrhundertwende fand, war so stark, daß sich die einen begeistert auf das neue, noch unbenutzt Jahrhundert stürzten, indes die anderen sich noch schnell im alten wie in einem Hause gehen ließen, aus dem man ohnehin auszieht, hohes daß sie diese beiden Verhaltensweisen als sehr unterschiedlich gefühlt hätten.

 

 

Der Mann ohne Eigenschaften - Erstes Buch - Robert Musil ©Rowohlt Verlag

Ein beflügelndes Fieber

 

 

Wenn man nicht will, braucht man also diese vergangene „Bewegung” nicht zu überschätzen. Sie vollzog sich ohnehin nur in jener dünnen, unbeständigen Menschenschicht der Intellektuellen, die von den heute Gott sei Dank wieder obenaufgekommenen Menschen mit unzerreißbarer Weltanschauung, trotzt aller Unterschiede dieser Weltanschauung, einmütig verachtet wird, und wirkte nicht in die Menge.Von Hugendubelbeziehen

 

Musil

 

Internet Archive

INTERNET ARCHIV

 

 

Neues zum Hipster von Philipp Ikrath

6. November 2015 Kommentare ausgeschaltet

 

 

Philipp Ikrath, geboren 1980 in Wien, leitet den Verein „jugendkulturforschung.de“

Philipp Ikrath, geboren 1980 in Wien, leitet den Verein „jugendkulturforschung.de

 

 

„Der Hipster erhebt einen Herrschaftsanspruch. Er ist darum bemüht, seine Spielregeln und Maßstäbe immer weiter auszudehnen und für alle verbindlich zu machen.”

Der Jugendforscher Philipp Ikrath versucht das Phänomen der Hipster gesamtgesellschaftlich zu fassen und geht der mysteriösesten Spezies im artenreichen Biotop jugendlicher Lebensstile auf den Grund. In den 1950er-Jahren das erste Mal vom US-amerikanischen Schriftsteller Norman Mailer als jugendlicher Bohemien entdeckt, zeigt sich der Hipster heute hochgradig individualisiert an der Oberfläche, in seinen Tiefenschichten aber durch und durch konformistisch. Seine berüchtigte Ironie gilt den einen als letzter Beweis für den Untergang politischer Jugendkulturen. Andere feiern sie als endgültigen Sieg über eine längst überkommene bürgerliche Ernsthaftigkeit.
Tatsächlich steht der Typus des dominierend männlichen Hipsters für das neoliberale Prinzip in Reinkultur, wenn er sich auch selbst nicht zum Mainstream zählt und seinen Konsumismus als „bewusst“ legitimiert. Er ist die idealtypische Verkörperung der Leitwerte unserer Gegenwart: unendlich flexibel und niemals festgelegt, transparent und ungreifbar zugleich.

Interview mit Philipp Ikrath von Nadja Schlueter.

Philipp Ikrath’s Buch über Thalia bestellen.

 

 

Die philosophische Praxis

22. September 2015 Kommentare ausgeschaltet

 

 

Thomas Palzer - Das kommende Buch

Nicolai Howalt / Mit freundlicher Genehmigung Martin Asbæk, Edel Assanti Gallery & Bruce Silverstein Gallery.

 

 

Das kommende Buch ist eine Webseite

Eine Webseite die ins Bücherregal gehört mit einem Unterschied. Während dem Autor egal sein kann ob sein Buch gelesen wird, solange es gekauft wurde, ist für unseren Autor entscheidend, dass seine Webseite gelesen wird.

Literatur und Philosophie stehen für ein anspruchsvolles Dasein.

Thomas Palzer ist ein prämierter deutscher Autor, Philosoph und Regisseur geachtet für elegante Handhabung der deutschen Sprache.

Mit Palzers ersten Fernsehbeiträgen zur Thematik Kultur und Zeitgeist, wurden die Zuschauer 1990 in der Sendung Capriccio des Bayrischen Rundfunks und im „Kulturreport“ der ARD bekannt.

Palzer ist Sprecher, insbesondere auch seiner selbstverfassten Texte in Fernseh – und Radiosendungen, die er mit dem im eigenen warmen, dunklen Timbre seiner Stimme wohl zu vermitteln weiß. (Wikipedia)

Eine treue Leserschaft dankt es ihm mit Glaubwürdigkeit.

Gerade geschieht, dass aus der großen Idee (the big idea) ein Buch zu schreiben, eine lange Idee wird.

Besuchen Sie die Webseite die ins Plattenregal gehört.

 


 

Das Titelmotiv von Nicolai Howalt kann als Poster 100 x 70 cm für 56 Euro plus Versandkosten hier bestellt werden. Das Poster ist für eine brillante Wiedergabe auf Gallery Art Matt, 200 g/m2 gedruckt. Handsigniert. 2014 Medicine Museion, Kopenhagen, Dänemark.

 

 

Nein. Ein Manifest

23. August 2015 Kommentare ausgeschaltet

 

 

Eric Jarosinski aka @NeinQuarterly beim Jung & Naiv Interview in Berlin.

Eric Jarosinski aka @NeinQuarterly, Jung & Naiv Interview, Berlin.

 

 

Wenn Eric Jarosinski, der allen Grund hat, über beide Wangen zu strahlen, „aboüt“ ausspricht, dann verdient das einen Umlaut, wenn der es auch nicht sonderlich trifft. Schwingt da doch ein klein wenig kanadische Aussprache mit. Mir seitens dem kanadischen Film- und Fernsehschauspieler, Talk- und Gameshow-Moderator und Songwriter, Alan Thicke, vertraut. Jarosinski kommt dennoch aus Pennsylvania.

 

 

Nein. Ein Manifest  Eric Jarosinski Sachbuch  Fischer Verlage

€12.99

 

 

Philosophie in 140 Zeichen: Mit abgründigen Aphorismen das Leben zerstückeln – so wurde Eric Jarosinski zum Twitter-Star

-Nina Hauer, bis auf das Wort zerstückeln, entlehnt.

Jarosinski hat gut Lachen, ihm präsentierte sich die kluge Idee, Sozialmedien nicht nur als Besucherzustrom-Generator zu nutzen sondern als Direktverteiler seiner Aphorismen, wenn auch seine Geschichte etwas anderes erzählt. Nämlich die vom amerikanischen Germanistikprofessor, der seine liebe Not hat mit dem Schreiben und Twitter als Trainer hernimmt, um mit, von der Hermingway Anwendung akzeptierten, knappen Sätzen, einem schwierig zu setzenden Semicolon auszukommen.

Ich wurde erst aufmerksam auf ihn, als die tollkühnen Männer Griechenlands, Janis Varoufakis und Alexis Tsipras, Deutschland in bester Unternehmer-Manier demonstrierten, wie das auf dyonysisch geht und @NeinQuartely mit dem NEIN ZU EUROPA in das europäische Familiendrama mit hinein sog.

 

 

Nothing is funny unless it is also acknowledged
how sad it is

Eric Jarosinski

 

 

Eric Jarosinski aka @NeinQuarterly zu Gast bei Inside Germany. und bei Tilo Jung in Berlin ( beide Videos in englischer Sprache).

 

 

 

 

Super Danke!

12. Juli 2015 Kommentare ausgeschaltet

 

 

Partners in crime by William Wray

„Partners in crime“ von William Wray

 

 

Morbid by William Wray

„Morbid“ von William Wray

 

 

Super Texter by William Wray

„Super Texter“ von William Wray

 

 

Superhelden sind Leute aus dem Umfeld, die aus freien Stücken eine Idee aufgreifen und sie auch umsetzen.

Neue Wegbereiter, auf deren Arbeit ich in den Netzen aufmerksam werde und die mich auch weiterhin beschäftigen.

Alte Weggefährten, die aus den Augen verloren gingen und mit einem Mal in den Medien auftauchen.

So geschehen mit Thomas Kistner, dem investigativen Journalisten und Autor der schmutzigen Geschäfte mit dem Fußball.

 

 

Stimmt total

Rainald Götz wurde die Woche der Georg-Büchner-Preis zuerkannt, dessen Sprengreiter Ausgabe ich in Ernst Auerbacher’s ✝1999 „Grüße & Anzeigen” verlegte, da Götz keine blaue Druckfarbe auf rosa Papier dulden wollte. Glückwunsch.

Jetzt einer, der den Maschinen zuwinkt und zeitig wie gerufen kommt. Thomas Palzer setzt um womit Götz mit frühen Kampagnen das Feuilleton blitzte. Ein Pessimist. Ich habe jetzt schon Freude an ihm.